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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Pitbulls - Situation in USA und Kanada

Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Das sind (üblicherweise) nicht die Hunde, die splatternd über einen Spielplatz rasen, völlig außer Rand und Band.

 

Hast du dir die Doku angeschaut? Den Fall von der Frau mit ihren zwei Pitbulls, die einen 14 Monate altes Kind zerfleischt haben? Deren Hunde bis dahin als lieb und nett galten?

Die Vermittlungsfälle nach Kanada, bei denen die Hunde nur wenige Stunden später zupackten?

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Nein, also ja, Doku hab ich geschaut.

 

Ich meinte das speziell auf die Halter + Hunde, die den offiziellen Weg durchlaufen, wo die Hunde auch überprüft werden.

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vor 29 Minuten schrieb KleinEmma:

Sie haben nun mal ein hohes Potenzial für Aggression

Die gezeigten Fälle sind nicht das Ergebnis von Aggressions- sondern Beutefangverhalten. Deshalb sind die Verletzungen so schlimm. Ein Hund der Beute machen will dosiert nicht herunter und eskaliert nicht stufenweise. Der steigt gleich voll ein- Seeking System, Dopaminrausch. Und ein Terrier ist in bezug auf Beute sehr hartnäckig.

 

Nein, das ist keine "Entschuldigung" (seltsames Konstrukt übrigens) sondern eine Erklärung für das Verhalten und die starken Verletzungen.

Aggression ist auslösergekoppelt. Ein artgenossenaggressiver Hund ist genau gegen Artgenossen aggressiv und nicht pauschal aggressiver.

Von einem extrem beutemotivierter Hund, der jeden Bewegungsreiz  und jedes Bündel für Beute hält -der also nie unterscheiden gelernt hat, geht eine wesentlich höhere Verletzungsgefahr aus als von einem Hund, der stufenweises Aggressionsverhalten zeigt.

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@gebemeinensenfdazu Genau das habe ich bei der Szene gedacht wo die Hunde die Katze reißen. Wenn meine Barsois frei wären, würden sie das auch tun! 

Bei kleinen Hunden habe ich immer Angst, dass Ajan sie als Beute sehen könnte.

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Die gezeigten Fälle sind nicht das Ergebnis von Aggressions- sondern Beutefangverhalten. Deshalb sind die Verletzungen so schlimm. Ein Hund der Beute machen will dosiert nicht herunter und eskaliert nicht stufenweise. Der steigt gleich voll ein- Seeking System, Dopaminrausch. Und ein Terrier ist in bezug auf Beute sehr hartnäckig.

 

Nein, das ist keine "Entschuldigung" (seltsames Konstrukt übrigens) sondern eine Erklärung für das Verhalten und die starken Verletzungen.

Aggression ist auslösergekoppelt. Ein artgenossenaggressiver Hund ist genau gegen Artgenossen aggressiv und nicht pauschal aggressiver.

Von einem extrem beutemotivierter Hund, der jeden Bewegungsreiz  und jedes Bündel für Beute hält -der also nie unterscheiden gelernt hat, geht eine wesentlich höhere Verletzungsgefahr aus als von einem Hund, der stufenweises Aggressionsverhalten zeigt.

 

Genau so hat es Dorit Feddersen Petersen erklärt, die als wissenschaftliche Gutachterin im Fall Volkan in die Problematik involviert war und sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hatte.

(ein Vortrag über Beutefangverhalten, war sehr interessant)

 

Die Ursache für die "Verwechslungen" allerdings stellte sie als völlig ungeklärt dar, nicht, wie du schreibst @gebemeinensenfdazu "nie unterscheiden gelernt"

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Wobei ich mich schon frage re Beutefangverhalten... wieviel hat es mit der Rasse zu tun (mit der ich mich nur grob auskenne), dass die beiden Hunde dann auch die Besitzerin angingen und so besessen von ihrem Ziel waren? Bei meinem Hund ist so was für mich eine völlig absurde Vorstellung, dass er mich attackieren würde, auch wenn er Jagdverhalten sagen wir mal in Bezug auf einen Hasen zeigt - wobei hier ja dazu kommt, dass ein BC in der Regel eh keine Beute reißen, sondern "nur" hetzen will. Trotzdem, diese Hunde hatten ein Ziel und das wollten sie um jeden Preis erreichen, unheimlich. Ich finde es besonders krass, dass die Hunde im Video diesen Angriff gestartet haben und vollkommen "weg" waren, während die Besitzerin, die sie großgezogen hat, das Kind hielt. Und dass die dann im Nachhinein auch nur noch fliehen konnte mit dem (sterbenden) Kind. Ist so was wirklich bei dem durchschnittlichen Jagdhund ich sage mal nicht abwegig?

 

Hier kommen ja einige Faktoren dazu, wo man jetzt spekulieren kann. Die Hunde sind zusammen aufgewachsen, Geschwister aus demselben Wurf, das ist ja generell suboptimal, aber normalerweise aus anderen Gründen. Die Halterin hat CM geschaut - man weiß nicht, wie genau sie die Hunde erzogen hat. Aber was da im Hintergrund auch für Faktoren reingespielt haben, im Endeffekt ist es eine Tragödie und kam insofern "aus dem nichts", als die Hunde zumindest sonst wohl niemals ähnliches Verhalten gezeigt haben und Kinder auch kannten. Es ist einfach schrecklich für alle Beteiligten und natürlich besonders das Kind, was getötet wurde.

 

Wie dem auch sei, was mir Angst macht, ist diese ganze "Nanny-Dog"/"bester Familienhund" geschichte. In dem Video erklärt diese eine Mutter, dass man das Ganze ja langsam angehen muss mit einem Hund, wo man die Vorgeschichte nicht kennt... wo ihre Kinder den Hund aber schon umarmen und küssen? Hab ich da einen Zeitspung verpasst, ich glaube nicht. Wieso kann man nicht die Rasse verteidigen und gleichzeitig die Gefahr ernstnehmen, allein schon durch Statur und "Angriffsverhalten", WENN es zu Vorfällen kommt, von recht häufiger Aggression gegenüber Artgenossen ganz zu schweigen? Zu sagen, schläfert sie alle ein, finde ich bizarr, aber das Verhalten vieler "Retter" genauso.

 

Edit: Auch zu dem Video mit der Katze muss ich sagen... warum führt man zwei so massive Hunde auf diese Weise gassi? Da könnte ich schon zwei 15kg nicht mehr stoppen.

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@Juline Der extrem beutemotivierte Hund war ein Beispiel (noch nicht einmal rassebezogen) um den Unterschied zum aggressiven Hund - vor allem was das Verletzungspotential angeht - zu veranschaulichen.

Ein Beispielhund der nie Beute unterscheiden gelernt hat, stellt genauso eine wesentlich größere Verletzungsgefahr dar- wie ein Hund, der aus anderen (ungeklärten) Gründen fehgeleitetes Beutefangvehalten zeigt.

 

Ich finde ja, dass sie tendenziell häufiger größere Defizite haben, was Hundekommunikation Interpretieren  (und auch zeigen) angeht.- z.T. sehr infantil und etwas ignorant. Das führt irgendwann zu Konflikten und Frust wegen schlechter Erfahrungen.

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Bitte ignorieren, das Forum war grad komisch oder ich. ^^"

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vor 19 Minuten schrieb MissWuff:

wo ihre Kinder den Hund aber schon umarmen und küssen

Ich glaube, dass da ein wichtiger Grund liegt. Sie sehen nicht die Gestresstheit und haben das Image verinnerlicht. Dabei macht man sowas mit Hunden einfach nicht. Ihre Mega-Geduld und Reizschwelle wird zu häufig überreizt, was sich nicht selten andere Kanäle sucht (z.B. sich Kicks beim Jagen suchen und voll hineinsteigern).

Diese Geduldigkeit gegenüber ;Menschen verleitet eher zu übergriffigem menschlichen Verhalten- wo ein anderen Hund längst verbellen und knurren würde, erduldet so ein Hund immer noch... und explodiert dann an anderer Stelle.

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Nun, der Staff gehört in GB zu den häufigsten Hunden, etwa im gleichen Anteil wie hier der DSH. Natürlich ist es leicht solche Hunde abzutun, wurde hier bei uns ja auch gemacht. In den USA sind Amstaff und Pittbull praktisch identische Rassen, von unterschiedlichen Vereinen gezüchtet.  Blutrünstige Bilder gab es auch hier, schon vergessen? Auch die Medienhetze gab es hier. Mittlerweile schießen sich die gleichen auf den Wolf ein.

Versaute Hunde gibts überall, siehe DSH. Wer sich mit der Geschichte der Hundkämpfe auskennt wird sich wundern. Im Pitt, der Hundekampfarene waren immer auch 3 Menschen. Schiedsrichter und 2 weitere. Die Hunde konnten zu jeder Zeit hochgenommen und wieder abgesetzt werden, wenn sie sich in einer Ecke befanden. Der Pitt war ein kleiner, fest umzäunter Bereich, Hunde konnten nicht ausweichen.

Hunde die während des Kampfes einen Menschen verletzen wurden aus dem Kampf genommen und meist getötet, schon weil sie nicht mehr kämpfen durften.

Die Kampfhunde waren übigen nicht mal kniehoch.

 

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