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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Pitbulls - Situation in USA und Kanada

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Man sollte vielleicht noch ergänzen, daß das mit dem Beutefangverhalten und daß es keine Aggression ist zwar richtig ist, es aber auch im Beutefang aggressive Aspekte und Grauzonen gibt, wenn z.B ein anderes Raubtier als Nahrungskonkurrent und nicht als reine Beute getötet wird. 

 

Insgesamt stimme ich auch zu, daß diese Hunde keine Anfängerhunde sind und doch -alleine schon aufgrund der Sensibilität- eines gewissen Knowhows bedürfen. Oft wird leider unter anlagengerechter Auslastung das reine pushen desselben Mißverstanden, so entstehen Balljunkies und eben auch Beutejunkies - die dann richtig gefährlich werden... dabei sollte es bei einer anlagengerechten Auslastung vorwiegend um (partnerschaftliche) Kontrolle desselben gehen. Lottis Schwester hat mit 8/9 Monaten einen Kleinsthund als Beute angesehen und getötet, die Besitzer hatten sie immer schön alles hetzen und packen lassen - weil der Hund "Spass" hat und es ja auch so ein wenig "geil" aussieht, wenn der Hund "abgeht"... (Idioten halt)

 

Lotti kann bei großen Zergeln die sie zerfetzen kann auch ganz schon aufdrehen und heftig werden, deswegen gab und gibt es das nur zu Trainingszwecken d.h immer mit dem Fokus auf Kooperation und Impulskontrolle, erst nach einem Aus - wird kurz gezergelt.

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Mal was anderes, ist das noch jemandem aufgefallen, ganz am Ende von der Doku? Da holt eine Mutter mit zwei Kindern einen natürlich verängstigten, gerade frisch angekommenen Hund ab. Gibt ein Interview, darüber wie verantwortungsvoll und vorsichtig sie ist und im Hintergrund hängen beide Kinder auf dem Hund und umarmen den. Das sind so Szenen, da stellen sich mir die Haare auf. Unabhängig von der Rasse, wenn viele sowas halt als normales Verhalten sehen, wundert einen doch auch nicht wieso es dann so oft eine "völlig unvorhersehbare Attacke aus dem Nichts, des immer lieben Hundes" gibt. 

 

Ab ca Minute 34 ist das. 

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vor 2 Minuten schrieb Lique:

Mal was anderes, ist das noch jemandem aufgefallen, ganz am Ende von der Doku? Da holt eine Mutter mit zwei Kindern einen natürlich verängstigten, gerade frisch angekommenen Hund ab. Gibt ein Interview, darüber wie verantwortungsvoll und vorsichtig sie ist und im Hintergrund hängen beide Kinder auf dem Hund und umarmen den. Das sind so Szenen, da stellen sich mir die Haare auf. Unabhängig von der Rasse, wenn viele sowas halt als normales Verhalten sehen, wundert einen doch auch nicht wieso es dann so oft eine "völlig unvorhersehbare Attacke aus dem Nichts, des immer lieben Hundes" gibt. 

 

Ab ca Minute 34 ist das. 

 

Ja, das ist mir auch aufgefallen. Da fragt man sich, was in dieser Frau vorgeht. 

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Bisse ins Gesicht bei kleineren Kindern vom familieneigenem Hund sind die häufigsten Bisse bei kleinen Kindern.

 

Eben weil sie sie umarmen, küssen usw

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Ferun z.b. würde das nicht erdulden.

Sie würde ziemlich sicher beissen.  

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vor einer Stunde schrieb KleinEmma:

Da fragt man sich, was in dieser Frau vorgeht

 

Nichts! Das ist ja bei solchen Leuten  das Tragische ... :wacko:

 

Dazu passt ein uralter Vierzeiler von Herrn Erhardt:

Zitat

 

Jetzt weiß ich endlich auch, wieso

sie Köpfe haben, soll ich's sagen?

Sie brauchen dann das viel Stroh

nicht in der Hand zu tragen.

 

 

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vor 32 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Bisse ins Gesicht bei kleineren Kindern vom familieneigenem Hund sind die häufigsten Bisse bei kleinen Kindern.

 

Eben weil sie sie umarmen, küssen usw

 

Wer seinen Kindern nicht beibringen kann, dass sie das nicht machen, sollte höchstens einen Plüschhund haben. Ich weiß nicht, was mein Hund dabei machen würde ... er warnt, wenn ihm was nicht passt. Das ist zunächst einfach Wegdrehen, geht in leises Knurren über, in die Luft schnappen etc. Meine Enkel wissen: spätestens, wenn er leise knurrt: in Ruhe lassen. Überhaupt sollte man nicht vergessen, dass es Tiere sind.

 

Ob Pitbulls gefährlicher sind als andere große Hunde? Keine Ahnung, aber auch ein Terrier der Größe wie meiner, könnte gefährlich verletzen, wenn man seine Warnungen nicht beachtet. Wer einen respektablen Knochen durchbeißen kann, dem kann man eine ordentliche Beißkraft zutrauen.

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Ja logisch ist da nicht der Hund "Schuld".

 

Hab vergessen, dass ich sowas hier immer explizit dazu schreiben muss 😎

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vor 2 Stunden schrieb Tina+Sammy:

Bisse ins Gesicht bei kleineren Kindern vom familieneigenem Hund sind die häufigsten Bisse bei kleinen Kindern.

 

Eben weil sie sie umarmen, küssen usw

Ja. Und das kann immer mal passieren, wenn ein Hund längere Zeit in der Familie lebt.

Aber wenn ich das zumindest in der Anfangszeit nicht verhindern kann bzw. es nicht mal versuche (wie in dem Video), dann sollte es halt vielleicht kein Rescue-Pitbull sein. 

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Ich schreibe mal, wie es bei mir ist.

 

Ich habe in meinem Leben als Hundehalter keinen näheren Kontakt zu Staff und Co gehabt. Da waren höchstens mal welche dabei, die im Tierheim saßen, die ich gesehen habe. Eine Freundin von mir hatte allerdings eine Bullterrier-Hündin, die aus einer Beschlagnahmung kam. Dieser Hund war so ziemlich das liebste Wesen auf Erden, was es gab. Im Gegenteil, wurde eher sie von anderen Hunden gemobbt, aber sie hat sich niemals gewehrt. Auch mit den Kindern war sie ein Traum. Meine Freundin achtete aber auch dadrauf, dass sie sich jederzeit zurückziehen konnte und in Ruhe gelassen wurde. Probleme gab es allerdings damit, dass fremde Eltern Angst vor dem Hund hatten und teilweise nur ungerne bis gar nicht, ihre Kinder zum Spielen zu meiner Freundin gehen ließen. Auch wurde sie beim Ordnungsamt angezeigt, weil das Grundstück nicht hoch genug umzäunt war und die Hündin angeleint!!! dort lag. Die Hündin zu dem Zeitpunkt schon alt und wäre sowieso nicht darüber hinweg gekommen, war aber egal. 

Sie stand auf der Liste (NRW) und die Leute hatten Angst. Kann man es ihnen verdenken? 

 

Und auch ich, die nie mehr mit Anlagehunden zutun hatte, hätte immer eine Rest-Angst oder Skepsis, wenn ich einen solchen Hund in meinem Umfeld hätte. Ich kann das nicht mal näher begründen, es liegt sehr wahrscheinlich auch daran, dass so viel durch die Presse gelaufen ist. 

 

Und wenn ich mir jetzt das Video anschaue, auch wenn ich nicht alles verstehe, weil mein Englisch nicht so gut ist, aber nur bei den Staff's 103 Beißvorfälle mit Kindern von 2013 an bis 2017? Das ist doch eine furchtbar hohe Zahl. 

Da würde ich jedenfalls die Vermittlung zu Familien mit Kindern komplett einstellen. 

 

 

 

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