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Hundeforum Der Hund
benno0815

12 Wochen alter Labby stirbt durch Trainereinwirkung in Welpenstunde

Empfohlene Beiträge

Aus diesem Bericht kann man wieder mal ersehen, wieviel Vertrauensvorschuss sogenannte "Trainer" von ihren Kunden bekommen.

Leider ist dieser häufig nicht gerechtfertigt.

 

Leute - erkundigt euch ganz genau, bevor ihr euren Hund in die Hände Dritter gebt!

Seid immer dabei, wenn mit eurem Hund agiert wird.

Schreitet SOFORT ein, wenn euch etwas nicht koscher vorkommt.

Trainer sollten die Finger von den Hunden lassen, der HH kann verbal angeleitet werden wie er eine bestimmte Situation positiv regeln kann.

 

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vor 4 Stunden schrieb Annali:

@Eifelkater Ich denke verbotene Eigenmacht spielt in diesem Fall gar keine Rolle. Glaube auch nicht, dass das im Zivilverfahren als Anspruchsgrundlage herangezogen wurde. Ist eher ein klassischer Fall von §§ 280 ff. BGB und natürlich § 823 BGB.

Ich bezog das ein wenig auf Paragraf 280, habe mich aber doof ausgedrückt. Sprich wenn es eine Vertagsklausel oder Einwilligung gibt, die entsprechende Gewalteinwirkung auf die Hunde vorsieht, läge ja quasi eine Erlaubnis zur Beschädigung/Zerstörung vor und somit kein Anspruch auf Schadensersatz. Mal von der Informationsschuld des Halters abgesehen. Der hätte sich ja durchaus im Vorfeld über geeignete Erziehungsmaßnahmen und über die Qualifikation der Schule kundig machen können....

 

Fahrlässig sollte er ja in jedem Fall gehandelt haben ...

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Du kannst glaub nicht einfach so zu ner Straftat einwilligen, gegen ein anderes Rechtsgut. Und selbst wenn sie mit dem Verhalten einverstanden gewesen wären, weise denen mal ne Einwilligung zur Tötung nach. Dann kannnst du vielleicht noch versuchen dir ne flockige Geschichte zu 242 aus dem Ärmel zu schütteln, aber hey, wo das hinführt....

 

Ne Vertragsklausel die Gewalteinwirkung auf Hunde vorsieht wäre wohl auch eher unwirksam. 

 

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vor 14 Minuten schrieb Eifelkater:

Ich bezog das ein wenig auf Paragraf 280, habe mich aber doof ausgedrückt. Sprich wenn es eine Vertagsklausel oder Einwilligung gibt, die entsprechende Gewalteinwirkung auf die Hunde vorsieht, läge ja quasi eine Erlaubnis zur Beschädigung/Zerstörung vor und somit kein Anspruch auf Schadensersatz. Mal von der Informationsschuld des Halters abgesehen. Der hätte sich ja durchaus im Vorfeld über geeignete Erziehungsmaßnahmen und über die Qualifikation der Schule kundig machen können....

 

Fahrlässig sollte er ja in jedem Fall gehandelt haben ...

 

Na, jetzt wird es aber richtig spekulativ :D

 

Erlaubnis zur Beschädigung/Zerstörung der „Sache Hund“? Da wären wir dann wohl im AGB-Recht in der Klauselprüfung. Und „Informationsschuld des Halters“? Meinst du (Informations-)Pflichtverletzung nach § 241 II BGB? Die träfe in dieser Konstellation aber eher den Trainer... 

 

Ich vermute eher, der Trainer konnte sich nach § 280 I 1 exkulpieren und nach § 823 I BGB ist es an der haftungsbegründenden Kausalität gescheitert. Aber wie gesagt - alles Spekulation... 

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vor 3 Stunden schrieb Renegade:

Trainer sollten die Finger von den Hunden lassen, der HH kann verbal angeleitet werden wie er eine bestimmte Situation positiv regeln kann.

 

Ein Trainer ohne eigenen Hund? Kann ich mir nicht vorstellen. Also könnte der Trainer irgendeine Anleitung auch an seinem eigenen Hund zeigen!

Es gibt aber wenige Situationen, für die ich mir Körperkontakt vorstellen kann; neben der Kontrolle, ob Halsband, Geschirr, Maulkorb richtig sitzen, fällt mir noch die Anleitung zum "richtigen" Streicheln (z.B. als Lob) ein, denn erstaunlich viele Hundehalter machen das so, dass es den Hunden eigentlich unangenehm ist.

 

Als ich vor vielen Jahren mal bei der Bundeswehr war, haben die Ausbilder jedes Mal gefragt "Darf ich Sie anfassen?", wenn sie etwas korrigieren wollten (Knopf offen, Kleidung sitzt nicht korrekt, ...) Das sollte für Hundetrainer eine Selbstverständlichkeit sein:

Jedes einzelne Mal ist nachzufragen: "Darf ich deinen Hund anfassen?"

 

Jemand, der ungefragt meine Hund anfasst, wird sowieso sofort verbal "abgewatscht".

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vor 1 Stunde schrieb DerOlleHansen:

 

Ein Trainer ohne eigenen Hund? Kann ich mir nicht vorstellen. Also könnte der Trainer irgendeine Anleitung auch an seinem eigenen Hund zeigen!

Es gibt aber wenige Situationen, für die ich mir Körperkontakt vorstellen kann; neben der Kontrolle, ob Halsband, Geschirr, Maulkorb richtig sitzen, fällt mir noch die Anleitung zum "richtigen" Streicheln (z.B. als Lob) ein, denn erstaunlich viele Hundehalter machen das so, dass es den Hunden eigentlich unangenehm ist.

 

Ja, diese Einschränkung trifft zu.

Trainer ohne Hund? Ja, schon öfter erlebt, z.B. bei AJT von Enya. Da wäre die Anwesenheit eines 2., wenn auch gut trainierten Hundes, nicht zielführend gewesen.

Zumindest nicht am Anfang

 

Zitat

Jemand, der ungefragt meine Hund anfasst, wird sowieso sofort verbal "abgewatscht"..

 

 

Najaaa..... das würde bei mir passieren, wenn jemand unaufgefordert versuchen würde, meinen Hund zu "korrigieren". Ganz sicher. Und zwar per Anfassen als auch verbal.

Doch die meisten meinen es ja gut. Und Enya reagiert ja schon hell begeistert, wenn jemand sie nur wahrnimmt.

Da reicht es dann in 95 von 100 Fällen wenn ich sage: Passen sie auch ihre Nase auf! :D

 

 

@Annali @Lique Macht halt ein rechtswissenschaftliches Tutorium aus den aufkommenden Fragen :ph34r:

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Dass bei so nem Thema wieder das Trainerbashing los geht, war zu erwarten.

 

Vielleicht geht ihr mal da raus und schaut, was sich in den letzten Jahren so entwickelt hat.

 

Mit "als ich damals in ner Hundeschule war, ist xy passiert" kann man nicht gerade ne gute Diskussion anfangen 🙈

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@Tina+Sammy Wieso "Trainer Bashing"???

 

Hier wird berichtet, dass ein inkompetenter Mensch, der sich wohl "Hundetrainer" nannte, sehr wahrscheinlich durch sein unprofessionelles Tun den Tod eines Welpen verursacht hat.

Darf man solche Fälle nicht zum Anlass nehmen, unbeleckte HH zu warnen indem man sagt, dass es Trainer UND Trainer gibt. Und dass sie gut aufpassen sollen?

Was bitte ist denn daran Trainer Bashing??

 

Ich war Lehrerin. Da hätte ich reichlich Anlass gehabt, meinen Berufsstand alle Naslang "gebashed" zu empfinden.  Mit tausend Begründungen...

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Echt traurig so was.

 

Und bezüglich Trainern... hier in den Hundevereinen gehen auch noch sehr unschöne Dinge vor sich. Jetzt kann man sagen, dass kann sich in den letzten 3-4 Jahren geändert haben, in denen wir nicht mehr da waren. Aber ich gehe mit meinem Hund bestimmt nicht gucken und es ist keine große Zeitspanne. Nicht auf DEM Niveau natürlich oder ich hätte hier schon heftig Dampf abgelassen, aber es waren zwei HS, wo ich da stand und meinte, "Wenn diese Person meinen Hund so versucht anzugehen, erlebt die was." Wobei es in der 2. glaube ich nur einmal vorkam und die Trainerin entweder ihren eigenen Hund da vor sich hatte oder den von jemandem, den sie gut kannte.

 

Will gar nicht wissen, wie es hier in der Stadt ist. Da hab ich es gar nicht erst versucht. Weil es vor längerer Zeit da tatsächlich heftig war (Würgehalsband für einen Spaniel z.B.) und auf der HP kaum Infos zum Training stehen. Während besagte andere 2 behaupten, es wird positiv gearbeitet. 😒 Ja gut, bei manchen Sport/Trick-Kursen stimmt das sicher. (Ich kenne hier im Umkreis eine größeren Hundeschue, der ich voll traue, mit super Trainerinnen - aber die ist sehr teuer und für mich schlecht machbar. Und 2 wo ich mir zumindest ziemlich sicher bin, es werden keine Hunde runtergedrückt. Aber ich schweife ab.) Also ja es hat sich viel getan, aber leider nicht genug und man muss durchaus noch sehr warnen. Unerfahrene/unwissende HH nehmen viel einfach hin.

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vor 18 Stunden schrieb Tina+Sammy:

Dass bei so nem Thema wieder das Trainerbashing los geht, war zu erwarten.

 

Vielleicht geht ihr mal da raus und schaut, was sich in den letzten Jahren so entwickelt hat.

 

Mit "als ich damals in ner Hundeschule war, ist xy passiert" kann man nicht gerade ne gute Diskussion anfangen 🙈

OT....

Ich  höre  hier  im Moment ganz oft wie  man  solche  (zb meine)Hunde  erziehen  muss  .Mich  beschäftigt  und  bedrückt  das denn Feivel  zb würde  mit entsprechender Behandlung  mit  Sicherheit  ein  "typischer"Riesenschnauzer werden. 

 

Es gibt  echt viele  üble  Trainer  und die HH halten  es oft  für  richtig, das ist ein Problem .

Gerade  mit  "Gebrauchshund" wird  man  verfolgt  von  diesen C.M Jüngern.

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