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Hundeforum Der Hund
benno0815

12 Wochen alter Labby stirbt durch Trainereinwirkung in Welpenstunde

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Also ganz ehrlich...

 

Im Jahr 2019, wo so ziemlich jeder Mensch ein Smartphone oder Tablet oder Laptop hat und jeden gottverdammten Mist ergoogelt, erwarte ich eben irgendwie schon, dass derjenige/diejenige, die null Plan von Hundeerziehung hat, google mal bemüht.

 

Und nicht weinend daneben steht und zusieht, wie sein Hund erschreckt, gezwickt oder wie in diesem Fall getötet wird.

 

Zu allem möglichen Mist werden Rezensionen studiert, aber ne Hundeschule, die muss es ja drauf haben, ist ja schließlich ein Trainer der das tut.

 

Ein klein wenig gesunden Menschenverstand dann noch on top und schwuppdiwupp verschwinden solche Trainer wieder dahin wo sie hingehören: in der Versenkung.

 

IMMER die Schuld beim Trainer suchen ist irgendwie... Schräg bis dumm 🤷‍♀️

 

Und das Gutachten finde ich immer noch merkwürdig...

Würden Hunde vor Schock sterben, weil sie 3-50 Haare im Hals haben, würden wohl weltweit täglich einige hunderttausend verrecken...

 

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Ich möchte hier nicht gegen Hundetrainer schimpfen aber dass sich hier in den letzten 10 Jahren was verändert hat kann ich leider nicht sagen.

 

In dieser ländlichen Umgebung weiß ich nur 3 Hundetrainer. Der bei dem ich vor 10 Jahren mal war und vor 2 Jahren nochmal zu einer Probestunde, geht ebenso brutal um dass das hier geschehene durchaus auch dort passieren könnte. Ich war vor 2 Jahren so geschockt, dass ich mehrere Nächte nicht schlafen könnte und diesem Trainer dann  eine Mail geschrieben habe. Natürlich völlig ohne Einsicht seinerseits. Dass alle Menschen hier die sich einen Welpen holen Erziehungstipps im Internet nachlesen glaube ich eher nicht. Entweder man macht es selbst irgendwie oder man vertraut dem alteingesessenen Trainer. Das andere Problem das ich sehe ist, dass sich viele Menschen, auch wenn sie etwas total daneben finden, in der Situation dann nicht widersprechen trauen weil sie davon ausgehen, dass der andere einfach mehr Ahnung hat. Ist doch bei den TÄ genauso. Da wird viel zu wenig hinterfragt sondern einfach geglaubt weil man doch davon ausgeht der weiß was richtig ist. Diese Hundeschule hat übrigens so viel Zulauf, dass inzwischen eine 2. Trainerin beschäftigt ist. Angeblich arbeitet sie auf der gleichen Schiene wie der Chef.

 

Die anderen beiden Hundeschulen sind keine wirkliche Alternative. Der Nachbarin wurde gezeigt wie man den BC mit Schwung zurückzeht wenn er an der Leine zieht  und dass man zum Fahrradfahren das Halti drauf macht. (Der BC wurde dann nach 1 Jahr dann abgegeben) Hätte ich ein Problem mit einem der Hunde ich wüsste wirklich nicht wo ich hin gehen sollte. In der nächst größeren Stadt gibt es sicherlich bessere Trainer aber das ist halt ein Stück zum fahren und die Mühe machen sich viele nicht wenn es um Hundeerziehung geht.    

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Naja.... Aber ich erwarte einfach, dass Verantwortung nicht immer weiter geschoben wird.

 

Zu weit, zu teuer... Dann eben lieber in den Verein um die Ecke, der schön günstig ist. Die Trainer sind zwar kacke, aber irgendwas ist ja immer 🤷‍♀️

 

So würde niemand sein Kind einschulen.

Aber der heilige Trainer, der darf ja alles mögliche.

 

Komische Einstellung irgendwie...

 

Wenn ich einen Hund nehme, frage ich den Halter vorher und erkläre dabei ganz genau WAS ich mache und WIESO.

 

Wie man hilflos daneben steht, während der Welpe um sein Leben schreit, ist auch mit "der wird schon wissen, was er tut" nicht zu erklären.

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Na ja, die wenigsten Menschen im Realleben sind in Hundeforen unterwegs. 

Da wird gemacht was man schon immer so gemacht hat, was der Schwiegervater für richtig hält, Hunde haben immer zu gehorchen etc. Das halbe Dorf hält Hunde, das kann doch nicht so schwer sein, und wenn das Tier nicht pariert muß man ihm halt zeigen wer der Chef ist. Das ist doch flächendeckend verbreitet. 

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Ich habe nur beschrieben wie hier die Situation ist. Nicht dass diese gut oder akzeptabel ist.  Ich selbst bin vor Jahren mehrfach über 500 km gefahren damit mir jemand bei einem Problem der Hunde hilft.

 

Und doch bei Kindern läuft das im Leistungssport nicht anders. Ich habe mehrfach gesehen und erlebt, da greifen die Eltern nicht ein egal was die Trainer machen. 

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vor 1 Minute schrieb Siobhan:

Na ja, die wenigsten Menschen im Realleben sind in Hundeforen unterwegs. 

Da wird gemacht was man schon immer so gemacht hat, was der Schwiegervater für richtig hält, Hunde haben immer zu gehorchen etc. Das halbe Dorf hält Hunde, das kann doch nicht so schwer sein, und wenn das Tier nicht pariert muß man ihm halt zeigen wer der Chef ist. Das ist doch flächendeckend verbreitet. 

Das ist dann aber nicht die Schuld vom Trainer ;)

 

Sich Wissen anzueignen ist ja nicht verboten.

 

Ich würde übrigens drauf wetten, dass wenn ich 100 Hunde nehme und ihnen eins auf die Birne haue, ich in 99 Fällen keine Konsequenz vom Halter zu erwarten hätte.

 

Würde ein Kfz Mechaniker an einem einzigen Auto vor den Augen des Besitzers mal locker gegen den Kotflügel treten, was denkt ihr, was passiert...?

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Natürlich ist das nicht die Schuld vom Trainer. 

Und ich fürchte du hast recht. 

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Was glaube ich auch eine Rolle spielt, ist, dass man gewohnt ist das Experten auch Experten sind. Jemand der sich Tierarzt nennt, hat Tiermedizin mehrere Jahre lang studiert. Ein Lehrer hat Lehramt studiert. Natürlich gibt es da trotzdem schlechte Exemplare von; aber generell kann ich davon ausgehen, dass ein Schwimmlehrer in Deutschland auch tatsächlich selber schwimmen kann und weiß, mit welchen Methoden man anderen Menschen schwimmen beibringt ohne sie zu gefährden. 

 

"Hundetrainer" kann sich aber einfach jeder nennen, und damit einen Expertenstatus und eine verbundene Autorität begründen, die durchaus streitbar ist. 

 

Dazu kommt, dass wir alle selber Erfahrungen mit Lehrern, Ärzten und Automechanikern haben, entweder weil wir mal ihre Schutzbefohlenen waren oder  ihre Auftraggeber (oder die Kinder ihrer Auftraggeber, die gelangweilt daneben standen..).  Aus dieser Erfahrung heraus weiß man, dass man mit einem Reflexhammer nicht auf die Nase haut, Kinder nicht vom 10 Meter  Brett schubst um ihnen schwimmen beizubringen und auch nicht gegen Autos tritt, um diese zu reparieren. 

 

Zusammen mit der (leider)  weit verbreiteten Auffassung, dass "ein Klaps nicht schadet" und "der lernen muss, wer der Chef ist" wundert es mich gar nicht so sehr, wenn da viele Leute daneben stehen bleiben und zusehen. 

 

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vor 3 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Ich würde übrigens drauf wetten, dass wenn ich 100 Hunde nehme und ihnen eins auf die Birne haue, ich in 99 Fällen keine Konsequenz vom Halter zu erwarten hätte.

 

Sorry, aber da würde ich gegen wetten.

 

Es wird hier ja recht oft gegen Trainer geschrieben, würde mich interessieren wie oft ihr wirklich bei welchen gewesen seid. Ich kann das so nicht bestätigen. Klar gibt es hier schwarze Schafe wie in diesem Fall, der ja auch kein Trainer war, ich gehe hier regelmäßig zu verschiedenen Trainern und Vereine, die einen sagen mir zu, die anderen eher nicht so, aber so viel Negatives wie ich hier oft das Gefühl habe, kenne ich nicht.

Schon gar nicht, dass Hunde angefasst werden, meist wird es den HH erklärt.

 

Ich kennen parallel aber so viele Hunde die irgendwelche Themen hatten, und sei es nur tam tam an der Tür, wo geholfen wurde und das gemeinsame Leben besser wurde.

 

Ich glaube eher, man sieht die negativen Fälle im Fokus und die vielen anderen guten Dinge werden so hin genommen.

 

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vor 12 Minuten schrieb BVBTom:

 

Sorry, aber da würde ich gegen wetten.

 

Es wird hier ja recht oft gegen Trainer geschrieben, würde mich interessieren wie oft ihr wirklich bei welchen gewesen seid.

 

 

 

Naja, ich BIN Trainerin 🤭

 

Und ich denke schon, dass ich mit dieser Einschätzung Recht habe.

 

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