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Hundeforum Der Hund
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Thundershirt beim Autofahren?

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Carlos fährt ja immer noch sehr ungerne länger Auto.

 

Kurze Fahrten sind kein Problem, er freut sich auch - es geht ja zum Freilauf. Er springt auch immer gerne rein, meist ist er der erste.

 

Im Auto (VW- Bus) haben wir eine Möglichkeit gefunden, wie er eigentlich relativ gut zurecht kommt.

Er steht zwischen den Vordersitzen, die Vorderfüsse etwas erhöht. Wenn er anfängt zu quietschen, kraule ich ihn, dann ist er ruhig.

 

 

Nun, auf langen Fahrten (eine Strecke 600 km) sieht es etwas anders aus. Er steht zwischen den Sitzen und zittert sich fast weg. Quietscht und gurrt. Kraulen verbessert es nur für einen Moment, ich bin der Fahrer, ich kann ihn nicht 600 km lang kraulen.

Als ich einen Moment mich unterwegs auf´s Ohr gelegt habe, hat er sich dazu gelegt und nicht aufgehört zu zittern. Nur Spazierengehen unterbricht das.

 

Bei der Suche nach Problemlösungen bin ich natürlich auf das Thundershirt gestossen, aber kann nichts finden bezüglich Autofahrten.

 

Hat da jemand Erfahrungen mit?

 

Und dann gibt es ja die Erfahrungsberichte mit Thundershirt bei Gewitter bzw. Silvester.

Da kommt ja auch Eierlikör sehr erfolgreich zur Anwendung.

Wenn ich das bei einer längeren Autofahrt vorher verabreiche?

Diesbezüglich bin ich besonders unsicher.

 

Was meint ihr?

Spricht etwas dagegen, beides einfach auszuprobieren?

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Thundershirt kannst Du probieren, aber ich würde keinen Alkohol verabreichen.
Die Angst kommt ja durch Störung des Gleichgewichtsorgans und verursacht dadurch Übelkeit, das würde der Alkohol ja noch verstärken.
Sikari hatte ja auch totale Probleme mit dem Autofahren, bei ihr hat es den Durchbruch gemacht, viele "Trockenübungen" im Auto, viel Platz und viele Stunden immer wieder fahren.
Es hat aber gut ein Jahr gedauert.

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Da hast du dir auch eine Verhaltenskette/Erwartungshaltung aufgebaut. Es geht Gassi! Aufregung. Positiv, dass der Hund ins auto will ... aber blöd wenn ein hund in so eine erregungskategorie schießt .... Die hält er dann, nur spazierengehen kann das unterbrechen... 600km stehen ist auch doof. Ich habe eine hündin die knallt auch völlig durch, wenn ich sie abhole, jaulen, bellen das volle Programm, Rückweg vom Gassi ist dann ruhig. Also wie verhält ersich auf dem rückweg vom Gassi? Exakt genauso? Wenn er dann rühiger ist, erst losfahren, bekannten Gassiweg machen, dann weiterfahren.

 

Keine Ahnung, was ihr schon alles ausprobiert habt, ist ihm denn Übel oder vermutest du ein Angstproblem? (oder Beides oder alles zusammen mit aufregung Gassi!!!!) Klar kannst du beides ausprobieren, nur auf keinen Fall auf einer kurzen Strecke und dann danach in den Freilauf.

Für mich müsste er ein Signal haben, nein, es geht nicht zum Gassi, es passiert nichts spannendes, es wird gepennt und dann sind wir irgendwo.

Ist ihm reiseübel, also kann sein Gleichgewicht damit nicht um, dann vielleicht eher Reisetabletten oder was anders gegen Übelkeit, ich geb den Wirkstoff Dimenhydrinat, der wirkt auch leicht sedierend. Ist freiverkäuflich, TA dürfen das ja nicht mehr verschreiben weil es ein Präperat für Tiere gibt, das viel Teuerer ist und auch anders wirkt ....

https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=20697

 

Aber ich würde auch trainieren, rein ins Auto, hinlegen auf einen Platz, warten bis er entspannt, wieder raus. Hinlegen, kurz die Straße runter wieder rauf. Das mit immer einer Erklärung. Nur Auto oder sowas. Dann fahren zum einkaufen, es passiert nichts spannendes, es geht nicht raus. Mag er gerne kauen? Manchen Hunden hilft was zu bearbeiten, um das autofahren zu vergessen ...

Hast du in einem anderen Bereich Aufregung unter Kontrolle bekommen und kannst ihm signalisieren, jetzt ist einfach Pause? Versuch das zu übertragen, erstmal auf den stehenden Wagen ... auf das einsteigen an sich ...

Für die kurzfristige Problemlösung kann man sicher versuchen ob Alkohol hilft, aber Alkohol beeinträchtigt ja auch das Gleichgewicht, kann also sein, dass er dann im Auto kotzt, wäre nicht so gut ... Allgemein bei einem zitternden Hund mit leichter Eregbarkeit würde ich Magnesum zufüttern, das verbraucht der Typ gerne mal viel mehr.

Wünsch dir ganz viel Glück für eine Lösung des Problems! Es ist wirklich eins der schwierigsten und komplexesten überhaupt...

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@Sockensucher 

 

Wir haben Carlos ja erst mit 7 Jahren übernommen. Der einzige Grund, warum die Pflegestelle uns den Hund fast nicht gegeben hätte, war die Tatsache, dass wir 500 km Autofahrt hatten. Wäre ich alleine im Auto mit ihm gewesen, hätte sie mir angeboten mit uns zu fahren und ihn die ganze Zeit im Arm zu halten. Weil er sich im Auto so aufführte. Angeblich war die Fahrt von seinem ersten Zuhause, als der Mann der Besitzerin ihn einfach ins Auto der Pflegestelle beförderte, die erste seines Lebens.

So denke ich, es ist eher ein fest sitzendes Trauma?

Ich hatte ihn die ersten Monate bei längeren Fahrten immer auf dem Arm. So beruhigt er sich.

Aber nun bin ich doch häufiger auch lange Strecken alleine unterwegs.

Er hechelt zwar, aber ich habe nicht wirklich den Eindruck, dass ihm schlecht ist. Das Quietschen und Zittern fängt auch erst nach einer Weile an.

 

Kurze Strecken sind hin und zurück kein Thema mehr. Er bleibt ziemlich ruhig. Leckerlies und Kauzeug nimmt er nicht, wenn es ins Auto geht.

Er kann im Auto im Stand schon entspannen - er hat es gelernt, da wir im Urlaub auch darin übernachten.

 

Den Eierlikör stelle ich mal hinten an.

 

Ein Thundershirt habe ich jetzt bestellt.

 

Ich werde weiter berichten.

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@gatil In einer abgedeckten Box kommt Carlos auch nicht zurecht?

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@Laikas 

 

Er hat wegen des Bänderrisses auf der Pflegestelle Wochen in einer großen Box gesessen, er geht da nicht gerne rein. Auch nicht schöngefüttert. Man muss ihn ein bisschen schubsen. Das tue ich ansonsten nur in Ausnahmesituationen.

Ausprobiert hab ich alles:

Normale Box, enge Box, im Bus hinten, vorne, oben, unten.

Box oben offen auf dem Beifahrersitz. Da ist er angeschnallt, hält es eine Weile aus, weil er was zu gucken hat, will aber nach einiger Zeit unbedingt nach unten.

Er steht bei längeren Fahrten am liebsten zwischen den Sitzen. Bei kurzen Fahrten geht er nach hinten zu Kissy.

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