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Hundeforum Der Hund
Fellknäuel30

Schwer erziehbare Hunde?

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Ersetze mal das schwer durch anstrengend oder auch sachkundig- und Anlagebedingte Unterschiede sind nicht wegzureden, in die eine und die andere Richtung.

 

Es gbt nunmal einfachere Hunde (individuell) und eben auch welche, die einen Halter mehr fordern und eben auch nur begrenzt alltagstauglich sein werden. Wichtig ist eben, daß es passt, wer von "schwer erziehbar" abgeschreckt wird, würde mit so einem Hund auch nicht glücklich und andersrum.

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vor 19 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

wenn die Wünsche der Hunde mit "eigenen Wünschen" gemeint sind

 

träum weiter    :D

 

Ich bin sicher, dass das so leider nicht gemeint war.

 

@Helfstyna s Beitrag bringt es mMn auf den Punkt.

Es gibt Hunde, die müssten schlimm verbogen werden, um den Wünschen vieler HuHas zu entsprechen.

Und es gibt immer noch viele HuHas, die verbiegen mit erziehen verwechseln.

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Vielleicht muss man auch mal über "Erziehung" an sich nachdenken. In der Kindererziehung macht man sich auch was vor, wenn man glaubt, dass man sie erzieht. Man kann ihnen nur beibringen, sich in der Welt, die sie vorfinden, gut zurecht zu finden. Wenn man Glück hat, kommen sie darin dann auch ohne nennenswerte Probleme auch zurecht. Ihren Charakter allerdings wird man nicht verändern können, sollte man auch nicht versuchen.

 

Das kann man problemlos auf Hunde"erziehung" übertragen. Sicherlich den Meisten kann man es ermöglichen, sich in unserer Welt gut zurecht zu finden. Es ist aber eine gute Idee, wenn man dabei ihren Charakter berücksichtigt, den kann man auch bei Hunden schwerlich verändern.

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Nachtrag:

Ich habe noch etwas vergessen: sehr viel wird durch Beobachten und Nachahmen erlernt, bei Kindern wie auch bei Hunden.

Daran sollte man ab und zu denken, vor allem wenn man sich grad über ein Verhalten ärgert. 🤣

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Es wurde schon viel Kluges über die unterschiedlichen Anlagen bei Hunden geschrieben

und man darf wirklich nicht vergessen, dass die ersten Wochen und Monate unglaublich wichtig

für die Entwicklung eines Hundes sind.

Wenn in dieser Zeit viel verpasst wurde, werden einige Hunde schon mal schwierig.

 

Ich habe mir viele Gedanken gemacht, weshalb die von mir so geschätzten ACDs

so oft zu wirklichen A..loch-Hunden werden und tatsächlich haben die meisten dieser Rüpel

in der entscheidenden Phase zu wenig Kontakt mit anderen Hunden bekommen.

Auf der größten US-Cattle-Dog-Facebook-Seite hat kürzlich jemand die Frage gestellt,

ob andere ACDs auch so arschig zu anderen Hunden seien, mit dem Ergebnis,

dass weit über 200  Halter mit einem kräftigen JA und pittoresken Beschreibungen einiger Übeltaten ihrer Hunde antworteten,

und nicht einmal 20 Personen schrieben, dass ihr Hund okay mit Artgenossen sei.

 

Es gab ja mal eine Zeit da bekam man für jedes entwichene Fürzchen des Hundes "schlechte Sozialisierung"

zu hören. Als Gegenbewegung mochte man dieses Argument, auch ich, kaum je erwähnen.

Dabei ist diese Phase für die Entwicklung des Hundes doch wahnsinnig wichtig.

 

Ich kenne nun einige ACDs die echt ruppig mit anderen Hunden umgehen,

und das zu verbessern ist schon für Fachleute eine sehr schwierige und langwierige Aufgabe,

sowas kann man einem "normalen" Hundeinteressenten, der ein Tierheim besucht, echt nicht zumuten.

Und ähnlich sieht es sicher bei vielen Hunden, deren Vorfahren auf bestimmte Fähigkeiten selektiert wurden, aus.

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Ich  denke  schwierig oder nicht schwierig  hängt  stark  mit der  eigenen  Persönlichkeit  zusammen. 

 

Deshalb  ist  diese pauschal  Zuordnung  meiner  Meinung nach tatsächlich  falsch. 

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Schwierig und "schwer erziehbar" sind finde ich nicht das Gleiche. Schwierig kommt tatsächlich immer auf den Halter an.

Auch "Schlecht trainierbar" kann unschwierig für einen Halter sein, wenn der Halter gar kein Interesse daran hat zu trainieren. Wenn das kein abenteuerlustiger Hund ist, der in erster Linie Zeitunglesen oder in der Sonne liegen will, insgesamt wenig intrinsische Motivation mitbringt oder er in einem Umfeld lebt, wo keine Konflikte entstehen können oder eben dauerhaft mit Leine gemanaged wird und das nicht als Problem empfunden wird, dann ist das nicht schwierig.

Probleme bestehen eigentlich hauptsächlich dann, wenn mit dem Hund trainiert werden will, der Hund aber insgesamt lustlos  ist oder der häufigere Fall: wenn die intrinsische Motivation attraktiver ist, als das, was im Training geboten wird. Da läßt sich nicht gegen trainieren oder abgewöhnen, da muss man gucken, dass man mit der Motivation arbeitet im umweltkompatiblen Rahmen und dass man anfängt abzuwägen, was wichtiger ist , sich auf das Wichtige konzentriert und sich mit dem Rest per Management abfindet.

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Ich finde man sollte zuerst einmal "schwer erziehbar" definieren.

Für mich wäre ein Hund mit viel WTP der nur auf Anweisungen wartet und so gar keine eigenen Ideen entwickelt der falsche Hund.

Für einen Husky mit Jagdtrieb ist vll der Mensch der einen perfekten Ruckruf erwartet der falsche Hund....

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@Eifelkater Was du meinst wäre "schwierig". "Schwer erziehbare" Hunde sind welche, die sich schlecht trainieren lassen, wegen schlechter Motivierbarkeit, extremer Reizoffenheit/Ablenkbarkeit oder der Hund zuviel entgegenstehende intrinsische Motivation hat.

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