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Hundeforum Der Hund
MAV33

Hund geht nur mit auserwählten Personen Gassi

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Hallo, 

 

der Hund meiner Eltern weigert sich mit mir Gassi zu gehen, und das obwohl wir im gleichen Haushalt leben und er mich kennt. Morgens werde ich freudig begrüßt und auch tagsüber zeigt der Hund 0 Angst oder Abneigung. Ich habe es jetzt schon unzählige male versucht. Es scheitert schon an der Haustüre. Der Hund verweigert sich komplett und sträubt sich mit allen Vieren dagegen. Wenn ich ihn die Treppen runtertrage und es draußen versuche, bleibt er alle 5 Meter stehen und will zurück. Selbst Leckerlis spuckt er demonstrativ aus. Es scheint mir, als habe er Angst mit mir das Haus zu verlassen. Was kann ich tun, dass die Kleine mehr vertrauen zu mir aufbaut und dann auch gerne mal mit mir geht?

 

Sie ist ungefähr 1 Jahr und aus Spanien. Wahrscheinlich hatte sie es nicht leicht. Sie ist auch absolut auf meinen Vater fokussiert, weil er gesundheitsbedingt gerade nicht arbeiten geht und quasi 24/7 mit ihr verbringt.

 

Lg MAV33

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  • Wie lange ist der Hund schon in eurer Familie?
  • Wie lange kennt der Hund dich?
  • Wer kann mit dem Hund Gassi gehen? Und was macht den Unterschied?

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Der Hund ist etwa ein 6-7 Monate in der Familie und kennt mich seit Mitte Mai. Meine Eltern können absolut problemlos mit ihr gehen. Sie freut sich immer wie verrückt wenn es rausgeht. Wenn mein Vater dabei ist, kann ich sie auch an der Leine führen. Das interessiert sie gar nicht. Wenn wir aber unten stehen, und mein Vater was vergessen hat und nochmal in die Wohnung muss, geht das Theater schon los. Sie zieht dann und will hinterher und nicht mit mir alleine draußen bleiben. Unterschied? Sie ist halt extrem auf meinen Vater fixiert. Er kann auch nicht das Haus verlassen ohne andauerndes Bell- und Jaulkonzert. Da liegt noch viel Arbeit vor uns.

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Im Prinzip hast du dir die Frage schon selbst beantwortet.

 

Der Hund hat keine Angst, mit dir rauszugehen. Sie hat Angst, von ihrer Bezugsperson getrennt zu werden. Ich würde zuerst an der Trennungsangst arbeiten. Das muss aber dein Vater tun! Erst wenn sie gelernt hat, dass die Welt nicht untergeht, wenn dein Vater nicht in ihrer Nähe ist, wird sie sich darauf einlassen können, mit dir draußen Spaß zu haben. 

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Hat sie besondere Vorlieben, besondere Orte oder Spiele? Dann gehst du am besten mit ihr genau dorthin und machst das mit ihr- nur mit dir passiert das, anfangs in Begleitung. Dazu kannst du auch zuhause mit ihr Suchspiele machen oder so, sie soll angenehme Beschäftigung mit besonders leckerer Belohnung mit dir verknüpfen. Wenn sie Artgenossen mag, wäre eine Gassibeanntschaft, die mit euch geht noch eine Möglichkeit- in kleinen Schritten aufbauen , nicht zuviel verlangen.

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Spielerisch geht ja meist am Besten ...

Lass doch deine Vater mal vorgehen und geh du dann 1-2 Minuten später hinterher (so, dass du deinen Vater einholen kannst, oder dein Vater wartet an der nächsten Ecke).

Ich bin mir sicher, dass der Hund dann gerne mit dir raus geht! ;)

Du bist dann der Zweibeiner, der es ihr ermöglicht hat, das Herrchen "wiederzufinden". Was Tolleres gibt es doch gar nicht. :D

 

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Ich wäre da auch bei @Lissy-und-Missy

Erst einmal müsste dein Vater an der Trennungsangst arbeiten, möglichst alleine. Ich könnte mir vorstellen, dass, wenn du sie betreuen würdest, sie das verschwinden des Vaters mit dir und dein Anwesenheit verknüpfen könnte.

Du könntest aber trotzdem kleinschrittig mit ihr anfangen Bindung aufzubauen, ein bisschen die Erwartungshaltung fördern. Kleinschrittig anfangen, ihr einfach nur das Geschirr anziehen, gar nicht unbedingt mit ihr rausgehen. Vielleicht in der Wohnung dan mit ihr angeleint ein bisschen herumlaufen, sich Stück für Stück der Tür nähern, die Türschwelle übertreten. Alles ganz kleine Schritte.

Aber an der Trennungsangst muss dein Vater auf jeden Fall arbeiten. Das ist ja auch für den Hund massiver Stress.

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Mein Hund ist auch mit den anderen Familienmitgliedern oder dem Mitbewohner nicht mitgegangen. Den Trennungsstress muss man sicher abbauen, aber das dauert zu lange. Den Auschlag bei uns gaben meine genannten Vorschläge. Die Erwartungshaltung hatte sich geändert, weil sich nur mit Herrchen zu dem See fahren liess, wo man super schwimmen kann und wo Spielzeugwasserjagden Freude bringen.

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Was kannst du denn überhaupt schon mit ihr machen, wo sie Spaß dran zeigt? 

Wer gibt ihr das Futter? Könntest du das übernehmen?

Hat sie ein Lieblingsspielzeug, wo du erst mal im Haus mit ihr spielst?

Ball spielen im Haus oder Garten, oder dort etwas verstecken (Dummy mit Futter bzw. Leckerchen) und mit ihr suchen?

Und diese Dinge machst auch erst mal nur du, damit sie einen Bezug zu dir bekommt, der positiv ist. 

Sie muss lernen, dass auch du ein ganz toller Mensch bist, dem sie vertrauen kann, mit dem sie spielen kann und der ihr etwas Positives entgegen bringt. 

 

 

 

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Vielen Dank für die vielen Antworten. Ich habe mir schon gedacht, dass der Knackpunkt die Trennungsangst ist. Der Hund ist 24/7 mit meinem Vater zusammen und schläft auch mit im Schlafzimmer. Wenn er das Haus verlässt ist früher oder später Theater. Mann kann sie kurz ablenken mit einem Knochen wo etwas Leberwurst im inneren ist, aber nach 5-10 Minuten fängt sie an zu bellen, jaulen, rennt wild durch die Wohnung und steht nur am Fenster. Manchmal auch nach 2 Minuten. 

 

Wir sind heute Morgen wieder zusammen gegangen, und es macht überhaupt keinen Unterschied wer sie an der Leine führt. Ihr Verhalten ändert sich da nicht. Bleibt mein Vater kurz hinter einem Baum stehen, blockiert sie total und will zurück. Wenn die Haustüre aufgeht und mein Vater nicht dabei ist, habe ich keine Chance. Ziehen und tragen macht ja wenig Sinn, oder?

 

Was kann ich mit ihr machen? Gute Frage, wir kuscheln auf der Couch, sie begrüßt mich jedes mal wenn ich oder sie länger weg war wie verrückt und sonst ist alles unproblematisch.  Lieblingsspielzeuge hat sie jetzt nicht unbedingt. Sie hängt halt 24/7 am Hemdzipfel von meinem Vater. Selbst wenn er auf Toilette geht wartet sie vor der Türe.

 

Ich versuche mal ein paar Versteckspiele mit ihr zu spielen. Im Garten spielen ist nur bedingt möglich weil da eine streunende Katze ihre Bahnen zieht. Sobald wir im Garten sind ist sie im Jagdmodus und auf der Suche. Ich alleine bekomme sie ja auch nicht freiwillig in den Garten. Da müsste ich sie schon gegen ihren Willen hintragen.

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