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Hundeforum Der Hund
Zenta

Wenn ältere Hunde ein Zuhause bekommen…

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Ach wie schön, dass es nun diesen Thread gibt. Du schreibst so liebevoll über deine Hunde. Das gefällt mir sehr gut. Joschi wirkt ja schon sehr entspannt und er scheint sich schon sehr wohl bei euch zu fühlen.

 

Ich finde es richtig gut, dass du auch das Nebengebäude für die Hunde hast, die lieber ihre Ruhe haben möchten. Respekt vor dem, was du für die Senioren tust!

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vor 2 Stunden schrieb Ivy:

@Zenta Ich lese ja in den anderen Themen verteilt immer ganz gespannt mit, was Deine Senioren so machen. Dass Donald gestorben ist, tut mir sehr leid :( Den hatte ich von Deinen Bildern und Geschichten irgendwie auch besonders ins Herz geschlossen.
 

Dass man einen älteren Hund vermutlich schneller verliert als einen Jungen ist einem ja völlig klar wenn man diesen aufnimmt. Der total unerwartete Tod von Donald hat mir dann aber wirklich kurzfristig den Boden unter den Füssen weggezogen. Ich hatte hier in 2 Themen über seine gesundheitlichen Probleme berichtet und er war als er im August 2018 zu mir kam in einem wirklich schlechten Zustand. Umso mehr hat es mich gefreut dass sich sein Zustand, im Rahmen der Möglichkeiten, durch Schmerzmittel und eine gute Einstellung des Cushing immer mehr verbessert hatte. Auch die 8 kg weniger haben ihm sehr gut getan. Am 14. März war morgens noch alles ok. Er hat gefressen wie immer. Am späten Nachmittag hat er dann angefangen weißen Schleim und Gras zu erbrechen. Erst dachte ich mir noch nichts, aber als er abends nichts fressen wollte bin ich um 20°° in die Klinik. Wäre ich mit einem gesunden Hund noch nicht, aber mit seiner Krankheit wollte ich kein Risiko eingehen. Dort wurde er dann stationär aufgenommen und die TÄ hat mich im Laufe der Nacht noch 2x angerufen, dass die Blutwerte schlecht sind und auf einen Tumor hindeuten, ob sie ihn einschläfern soll. Kam für mich ohne genaue Diagnose nicht in Frage und so wurde am nächsten Morgen ein Ultraschall gemacht bei dem sich ein Tumor in der Lunge und dem Magen zeigte. Bei ihm war das Cushing ja durch einen Tumor an der Nebenniere ausgelöst und lt. Statistik sind da 50% bösartig. Diesen Gedanken hatte ich immer weggeschoben. OP wäre sowieso nicht machbar gewesen. Die TÄ meinte dann es bleibt nur das Einschläfern. Ich konnte das nicht glauben wo er doch 24 Std. vorher noch ganz normal war. Ich schlug vor ihn zu holen und wenn es ihm zuhause nicht besser geht komme ich abends wieder und lasse ihn gehen. Als ich ihn holen wollte konnte er nicht mehr aufstehen. Auch nicht als er mich sah. Als ich ihn motivieren wollte mit mir zu kommen ging sein Blick 2x zu der TÄ im Raum, so als ob er sagen wollte, die kann mich erlösen. Es war so eindeutig seine Sprache, dass ich keine Wahl mehr hatte. Quälen will ich keinen nur weil ich nicht los lassen kann. Und so war er 16 Std. nachdem er sich übergeben musste tot. Dieses sich gar nicht darauf einstellen war richtig schlimm. Er war eine tolle Persönlichkeit, leider hatte er nur 7,5 Monate in unserer Mitte.

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Ich bin ganz gerührt von deinen Zeilen

und freue mich über jede weitere.

Einfach großartig, dass du dich so liebevoll um die Senioren kümmerst. 

 

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Das du Donald nach nur 7,5 Monaten so plötzlich gehen lassen musstes ist schlimm. Aber er hatte  über diese Zeit deine  Fürsorge und  Liebe und ist nicht alleine gegangen.

 

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vor 18 Minuten schrieb Zenta:

Dass man einen älteren Hund vermutlich schneller verliert als einen Jungen ist einem ja völlig klar wenn man diesen aufnimmt

 

Weiß nicht, ob ich dich das hier im Thread fragen darf. Ich tue es einfach mal. Ja, irgendwie ist einem genau das klar, aber es war für uns trotzdem ganz schwer. Milo hatte ja auch zig gesundheitliche "Baustellen". Aber irgendwie schwang bei uns dennoch immer die Hoffnung mit, dass er ...doch nicht so alt sein könnte wie er schien, er doch noch wieder halbwegs gesund werden könnte, er doch noch ein Jahr später bei uns sein wird usw.

Also, so richtig gut umgehen konnten weder ich noch mein Mann damit. Obwohl wir hätten wissen müssen, dass Milo nicht lange bei uns bleiben wird - waren wir total fertig, als dann sein Ende da war. 

 

Deshalb bewunderen wir Menschen wie dich sehr, denn für uns kommt es - eigentlich - nicht noch einmal in Frage, einen wirklich alten Hund aufzunehmen. Das Wort "eigentlich" steht da, weil wir schon oft "eigentlich" gesagt haben und es dann doch anders kam. Deshalb: Man weiß ja nie...was das Leben für einen bereithält.

 

Wie gehst du damit um? Wie schaffst du es emotional, immer wieder ältere und alte Hunde aufzunehmen mit dem Wissen, dass sie vielleicht nur wenige Wochen oder Monate vor ihrem Lebensende stehen?

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Mein zweiter Hund, ein Collie, war auch geschätzte 9 als ich ihn aufnahm.

Er war sehr gestört, ängstlich, frass nicht aus Schüsseln, trank viel zu wenig - weil auch fast nur aus Wasser am Boden,

ich möchte gar nicht wissen, was er alles mitgemacht hat.

Als wir ihn bei dem Tierheim zum 1.Spaziergang abholten, wollte er gar nicht mehr zurück, und wir haben ihn gleich mitgenommen.

Daheim wollte er auch nicht so gern spazierengehen, richtig freudig wurde er nur, wenn er unser Haus wieder gesehen hat.

Er hatte einige schöne Jahre bei uns.

Ich glaube, daß muss man einfach im Auge behalten - daß die Zeit begrnezt ist, aber der Hund noch ein schönes Leben hat.

Entschuldige Zenta, daß ich hier jetzt mit meiner Geschichte reingplatzt bin.

Hat mich grad so bewegt.

Ich freue mich für deine Hunde, daß du das so toll machst.

DSCI0017.JPG

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vor 39 Minuten schrieb KleinEmma:

Wie gehst du damit um? Wie schaffst du es emotional, immer wieder ältere und alte Hunde aufzunehmen mit dem Wissen, dass sie vielleicht nur wenige Wochen oder Monate vor ihrem Lebensende stehen?

 

Das habe ich mich bei @Zentas Berichten auch schon oft gefragt.

Ich will ihr keineswegs vorgreifen bei der Beantwortung dieser Frage, aber mein Eindruck bisher war, dass es dazu besonderer Persönlichkeiten bedarf.

Ich für meinen Teil glaube nicht, dass jeder dieser Aufgabe gerecht werden kann.

Umsomehr bewundere ich, wie du das hinkriegst. , @Zenta, und das bei so vielen Hunden.

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Ich hatte ja mit den ersten beiden Senioren Alfred und Alma unglaublich viel Glück. Alfred lebte 3,5 Jahre bei mir und war nur den letzten Monat krank, vorher nie. Alma wirkte bei ihrer Ankunft schon wie eine sehr alte Dame, lief sehr unrund. Umso länger sie da war und ihre gemütlichen Runden über die Wiese drehte umso besser ging es ihr. Im Frühjahr 2018 wurde dann ein schweres Herzleiden diagnostiziert. Die TÄ in der Klink meinte nicht dass sie das Wochenende überlebt. Aber Alma war ein Stehaufmännchen. Bekam ab diesem Zeitpunkt täglich 3x Viagra und Vetmedin. Und schaffte bei recht gutem Zustand noch ein ganzes Jahr. Dann machte das Herz schlapp. Es ist immer schlimm wenn man ein Tier gehen lassen muss aber bei den  Beiden war es viel besser zu ertragen als bei Donald. 

 

Für mich überwiegen die vielen positiven Momente mit den alten Hunden deutlich gegenüber dem Schmerz den mir der Tod bereitet. Zu sehen wie sich ihr Zustand verbessert, wie sie beweglicher werden usw. und auch der Wunsch ihnen wenigsten noch etwas gute Zeit zu schenken macht mich sehr zufrieden. Zudem empfinde ich die älteren Hunde als viel einfacher. Für mich kommt nichts anderes mehr in Frage (zumindest solange ich es mir leisten kann). 2 Junge zum gescheiten Spazieren gehen sind natürlich auch schön. 

 

Deinem Milo konnte doch auch nichts besseres passieren als zu euch zu kommen. Ihr habt ihm noch eine so schöne Zeit gemacht. Habt ihm jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Klar wäre es noch viel schöner gewesen wenn er sich erholt hätte und euch einige Jahre geblieben wären. Ich hätte es euch sehr gewünscht. Für Milo war es ein großes Glück dass er euch noch gefunden hat und das sollte euch trösten. 

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@Simona1711 ich freue mich doch über jede schöne Geschichte wenn älteren Hunden geholfen wird.

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@Zenta Viagra für Hunde? Echt? Habe ich noch nie gehört...

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