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Dänemark


fritzthecat

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KleinEmma
vor 13 Minuten schrieb pixelstall:

@benno0815 Deswegen sage ich ja von der Rasseproblematik abgesehen...Frankreich ist es ja dasselbe - da entscheidet auch die Polizei kein Sachverstndiger....No go Area für mich.

 

Ich habe allerdings noch von keinem Fall in Frankreich gehört, finde dazu auch nichts im Internet. Ihr vielleicht?

 

Ich weiß nur von Campern, die in Spanien oder Portugal überwintern und Listenhunde haben, dass sie jedesmal Schiss haben, durch Frankreich zu fahren.

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KleinEmma
vor 1 Minute schrieb pixelstall:

 

Ja, den Text kenne ich. Der steht auf mehreren Seiten. Aber: Sind Fälle wie in Dänemark bekannt? Wurden in Frankreich schon Hunde eingezogen und eingeschläfert?

 

So ein Gesetz könnte ich mir auch zukünftig in Deutschland vorstellen, wenn sich die Beißvorfälle weiterhin häufen. Gesetze sind ja die eine Sache, die andere Sache ist, ob sie auch umgesetzt werden.

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KleinEmma
vor 18 Minuten schrieb pixelstall:

@KleinEmma ja viele Hunde (franz googlen) Es gab auch das Angebot nach Inkraftreten 1999 die Hunde zur Euthanasie freiwillig abzugeben um das Verfahren zu verkürzen. Theoretisch sollten Kat1 Hunde ausgerottet sein. 

 

Das Gesetz auf offizieller Seite. 

 

https://www.service-public.fr/particuliers/vosdroits/F1839

 

Französisch googlen kann ich nicht, jedenfalls nicht gut genug.

 

Hast du Links, außer zu diesen Gesetzestexten?

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gebemeinensenfdazu
vor 4 Stunden schrieb pixelstall:

Es gab auch das Angebot nach Inkraftreten 1999 die Hunde zur Euthanasie freiwillig abzugeben

Klingt wie ein Programm, dass es auch in Deutschland schonmal gab, nur nicht für Hunde.

 

Und völlig schockieren mich Aussagen, dass man sich das auch in Deutschland vorstellen könne "wenn sich die Beissvorfälle häufen". Keine Listen haben Beissvorfälle je verhindert. Da haben drei Bundesländer wenigstens die Statistiken lesen können. Ist ja auch nicht schwierig sowas, man muss es nur wollen. Beissvorfälle werden so nicht weniger, das geht nur mit Aufklärung. Und solange noch nicht einmal in "Themenreportagen" zwischen fehlgeleitetem Beutefangverhalten und Abwehrverhalten unterschieden, , normale Canidenkommunikation skandalisiert etc. wird, solange wird sich die Hysterie weiter negativ auswirken. Mit Angst lässt sich klasse einträgliche Politik betreiben...

Ich glaube, dass durch politische und mediale Hysterie insgesamt viel mehr Beissunfälle entstehen. Allein durch so Sachen wie Knurren Verbieten, weil der Hund ja für aggressiv gehalten werden könne oder weil man den Wesenstest nicht bestünde (der je nach Sachverständigem völlig anders abläuft und manchmal sehr wenig mit Sachverstand zu tun hat).

Die Grundregel, nicht rennen, nicht schreien, nicht fuchteln, die bei jedem Tier erstmal gilt, gerät zunehmend in Vergessenheit, dadurch eskalieren 95% der Hunde überhaupt erst.

Statt zu deeskalieren wird grundlos in Panik geraten.. Oft genug lassen Leute ihrer Abneigung, ebenfalls grundlos, freien Lauf. Dass Leute einen Hund , der ruhig im Sitz wartet einfach so treten, kannte ich von früher nicht (und solche Ereignisse prägen insbesondere junge und kleine Hunde tief, weil sich das nur bei denen getraut wird). Dass mehr und mehr Hunde im Garten vergiftet wrden auch nicht.

Das sind die realen Ergebnisse medialer Hysterie und von Gesetzen, die lediglich dem Geldeintrag dienen.

 

Da ist mir das Wohlergehen von Hunden und deren Haltern doch wesentlich wichtiger als ein Urlaubsort. Auf Frankreich und Dänemark kann ich gut verzichten, Küsten gibt es auch woanders (nach Südfrankreich würde ich allein wegen Mittelmeerkrankheiten schon nicht fahren)

 

Dass Leute im Urlaub im Schnitt entspannter sind als in der GRoßstadtdichte nach Feierabend, wenn um den Block gehetzt wird ist irgendwie selbsterklärend. Das hat nichts mit scharfen Hundegesetzen zu tun.

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gebemeinensenfdazu

Aber irgendwie bezeichnend, dass sich lieber darüber aufgeregt wird, dass sich nicht über enen Urlaub mitgefreut wird, wenn eine dringend notwendige Warnung ausgesprochen wird. Wegzugucken hat leider eine lange Tradition.

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vor 8 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Die Nationalität spielt ja nun dabei gar keine Rolle.

Wenn nun die Polizei aber die Entscheidungshoheit hat, inwiefern ist das dann überhaupt juristisch dokumentiert, wenn der Hundehalter nicht dagegen klagt?

An den tragischen Erfahrungsberichten habe ich keine Zweifel, da sind leider keine lebenden Welpen abgebildet.

 

Nein, die Nationalität spielt keine Rolle - allerdings wollte ich mit meiner Bemerkung, dass ich keinen verifizierten Bericht gefunden habe, wonach ein Hund von deutschen Touristen eingezogen oder eingeschläfert wurde, nicht für alle Nationen der Welt sprechen, weil ich nunmal nicht alle Sprachen verstehe und auch nicht groß fremdsprachige Zeitungen lese. Um mehr ging es mir bei der Erwähnung der Nationalität nicht. Ich habe übrigens in den Medien, die ich gelesen habe, auch keine Fälle von Hunde von Touristen anderer Nationen einen verifizierten Fall gefunden.

 

Juristisch dokumentiert sind nur Fälle, die vor Gericht landen, ja - aber auch Anwälte lesen tatsächlich gelegentlich Zeitung ;) Ein Bericht einer Zeitung oder eines Fernsehsenders würde für mich durchaus glaubwürdig sein, weil Journalisten ja (üblicherweise) schon recherchieren und verifizieren. Das führt mich zu den tragischen Erfahrungsberichten - im Gegensatz zu dir habe ich eben Zweifel daran. Diese Berichte sind ja öffentlich, meist in den sozialen Medien verbreitet - also wollen diese Leute, dass ihr Bericht verbreitet wird. Hat nun überhaupt keine Zeitung, gar kein Fernsehsender Interesse daran gehabt, obwohl es ja durchaus viele Presseberichte über das dänische Hundegesetz gibt? Möglich, aber ich glaube es halt nicht, sondern denke eher, dass sich solche Erfahrungsberichte bei den Recherchen nicht bestätigen konnten und darum nicht darüber berichtet wurde. Wie ich schon schrieb - an Facebook-News & Co. habe ich grundsätzlich meine Zweifel, da wird einfach zu viel Mist verbreitet und darum gibt es von mir keinerlei Vertrauensvorschuss (den ich ansonsten den Medien ja entgegenbringe). Aber das bleibt ja jedem selbst überlassen, welche Quellen er vertrauenswürdig findet und welche nicht.

 

 

vor 8 Stunden schrieb pixelstall:

@gebemeinensenfdazu Ich verstehe auch den Fokus nicht, ob es denn Urlauberhunde nun getroffen hat oder nicht... sie hätten jeden meiner Hunde (vor Haku und Lotti) wenn es angezeigt worden wäre mehrfach getötet (von der Rasse ganz zu schweigen) für mich persönlich würde es sich einfach wie Verrat an all den toten Hunden anfühlen...ich könnte das nicht ausblenden. 

 

"Fokus" (?) auf Urlauberhunde - na ja, ich bezog mich auf die Warnung vor Reisen mit Hunden nach Dänemark und der konkreten Warnung vor der Gefahr für den eigenen Hund. Für mich trennt sich das Thema Dänemark in zwei Bereiche - einmal die Gefahr für meinen Hund (und die sehe ich bei Linnie als gering, nicht höher als in Deutschland, wo sie jederzeit beim Freilauf von einem Jäger im Wald erschossen werden könnte) und einmal die Tatsache, dass in Dänemark durch diese Rasseliste und das Hundegesetz massenhaft Hunde getötet wurden.

 

Ersteres ist natürlich nur auf meinen Hund bezogen, für den sehe ich die persönliche Gefahr in Dänemark als extrem gering an (wie gesagt, nicht größer als in Deutschland). Mit einem Hund von der Rasseliste oder einem Hund der mit einem Listenhund verwechselt werden könnte wie Lotti würde ich niemals nach Dänemark fahren - offen gesagt würde ich mir einen Hund von einer Rasseliste aber eh ohnehin nicht anschaffen, weil - ganz abgesehen von Dänemark - solche Hunde auch in Deutschland schnell unter Generalverdacht stehen, eine riesige Gefahr besteht, dass sie einen Wesenstest ablegen müssen (in einigen Bundesländern ja sogar Pflicht und Wesenstest halte ich für absolut grausam und unfair dem Tier gegenüber) und schnell in Gefahr sind, eine Maulkorb- und/oder Leinenpflicht auferlegt zu bekommen. Das würde ich meinem Hund nicht antun wollen (und ich lebe in Niedersachen, wo es keine Rasseliste gibt). 

 

Der zweite Punkt ist die grundsätzliche Moralfrage. Will ich so etwas unterstützen indem ich als Tourist Geld in das Land bringe? Will ich Solidarität zeigen mit anderen Hundebesitzern oder nicht? Und das ist ein Punkt, den ich gut nachvollziehen kann und ja, da bin ich arschig, wenn ich trotzdem nach Dänemark fahre und unsolidarisch bin. Aber jeder muss für sich halt seine Schwerpunkte und Prios setzen - meine sind die, dass ich nicht fliege, dass ich keine Schiffsreise mache (also eher Natur-/Klimabezogen) und dass ich in keine Länder fahre, wo die Demokratie gefährdet oder bereits untergraben ist. Und klar, kann ich da noch ein paar Länder mit auf meine Blacklist setzen, ich kann auch alle drauf setzen, weil ich überall etwas finde, was ich eigentlich nicht vertreten kann. Da dürft ihr euch mir in Sachen Dänemark auch moralisch überlegen fühlen - seid ihr in diesem Fall auch, das kann ich durchaus anerkennen. Dieses (für mein persönliches Empfinden) "moralische Nachtreten" braucht es dafür gar nicht - hat jedenfalls auf mich nicht die Wirkung, dass ich mich da umstimmen lasse, sondern weckt eher das Bedürfnis mich aus der Diskussion - nachdem ich meinen Standpunkt nochmal verdeutlicht habe - wieder auszuklinken, was ich jetzt auch tue. :)

  • Daumen hoch 3
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Ich persönlich denke das es der Mehrheit der Menschen die Angst haben völlig egal ist, ob es sich um Beutefangverhalten oder Aggresionsverhalten handelt wenn zugebissen wird. Es ist trotzdem ein Fehlverhalten. 

Also meiner Meinung nach ist Aufklärung für die Menschen die sie nicht halten, nicht gleich sinnlos, aber im Großen und Ganzen befindet sich der Hund nicht ihrem Einflussbereich und man ist darauf angewiesen das Halter die Hund richtig erziehen. Daran ändert sich dann nichts. 

 

Das ist einfach eine schwierige Situation.

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gebemeinensenfdazu
vor 21 Minuten schrieb Annali:

Ein Bericht einer Zeitung oder eines Fernsehsenders würde für mich durchaus glaubwürdig sein, weil Journalisten ja (üblicherweise) schon recherchieren und verifizieren.

Oh da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht.

Nämlich dass da ganz harter Konkurrenzkampf herrscht und vor allem das bedient wird, was sich besser verkauft. Aussagen aus Interviews (bei denen ich mitanwesend war) bewusst aus dem Kontext gerissen und verzerrt wurden. Investigativer Journalismus ist tatsächlich rar heutzutage. Und naja

https://www.bundestag.de/resource/blob/414760/a71dbccce2cfb7936b327fee6e07b0ca/wd-10-035-08-pdf-data.pdf

...bei Gesetzesverabschiedungen hält sich je nach Zeitung und Parteiausrichtung die Kritik meist zurück.

 

Sicher es bleibt jeder*m selber überlassen, was sie*er glaubt, aber die Zahlen über die getöteten Hunde in Hessen wurden auch erst spät veröffentlicht, die Fälle wurden medial auch nicht verhandelt, da blieben auch nur die traurigen Einzelfallberichte. Und was die gezeigteTierärztin angeht, wäre sie eine großartige Schauspielerin, was ich aber wie gesagt leider nicht glaube.

  • Traurig 1
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