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Hundeforum Der Hund
Cooper19

Junghund frisst morgens Möbel an...

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Natürlich nicht.

Dieser Hund wurde 5 Jahre lang verdorben ! Er wurde offensichtlich von einer unfähigen Hand zur nächsten weitergereicht. Bereits etabliertes Fehlverhalten abzutrainieren dauert häufig ein Vielfaches länger als es von vornherein richtig aufzubauen.

Ich behaupte mal: Absolut jeder Hund kann lernen den halben Tag allein zu bleiben.

Die Frage ist: In welcher Zeit ?

Und ist die Sache erst mal richtig aus dem Ruder gelaufen, lernen es einige eben nicht mehr. Das ist dann ein Drama ,für den Hund, denn wer kann schon einen solchen halten ?

 

Abgesehen davon:

Dauerhaft 6 Stunden und mehr in Einzelhaft zu verbringen ist für weit die meisten Hunde eine Zumutung. Oft hilft auch die Gesellschaft eines Artgenossen nicht, da vielen die Bindung zu ihrem Menschen wichtiger ist.

Ertragen sie es ohne auffällig zu werden, hat der Mensch Glück gehabt.

Wie es um das Hundeglück bestellt ist, sei dahingestellt....

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Dem Vernehmen nach soll es durchaus Hunde geben, die einfach nicht allein bleiben können, trotz allen Trainings.

Ich selbst hatte glücklicherweise so einen noch nicht.

Der Hund der TE hat das Alleinbleiben wohl mal eine Weile weggesteckt ("Gelernt" erscheint mir dazu nicht der richtige Ausdruck).

Dennoch erscheint mir das schon mal ein guter Anfang auf dem man in der richtigen Dosierung und sehr kleinschrittig aufbauen sollte.

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vor 4 Stunden schrieb saicdi:

Kann sich bitte mal herumsprechen, dass man sich um einen Welpen die ersten 6 Monate intensiv kümmern muss und man normalerweise eben nicht gleich wieder arbeiten gehen kann ?

Und nur weil man jemand kennt, bei dem es problemlos geklappt hat, glauben, dass das immer so ist.

 

:danke

 

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vor einer Stunde schrieb saicdi:

Dauerhaft 6 Stunden und mehr in Einzelhaft zu verbringen ist für weit die meisten Hunde eine Zumutung. Oft hilft auch die Gesellschaft eines Artgenossen nicht, da vielen die Bindung zu ihrem Menschen wichtiger ist.

Ertragen sie es ohne auffällig zu werden, hat der Mensch Glück gehabt.

Wie es um das Hundeglück bestellt ist, sei dahingestellt....

 

:danke

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Da waren wohl nicht die gewünschten *hust* Antworten von Euch dabei.

Bei uns zog ja vor 3 Monaten Ornella ein. Eineinhalb Jahre war sie zu diesem Zeitpunkt, kannte nur den Zwinger beim Jäger und das Tierheim. Sie hat bis letzte Woche immer wieder Sachen zum Knabbern bekommen und/oder gefunden.

Und JA, natürlich war das Stressabbau.

Ich finde es immer traurig, dass so ein junger Hund schon so lange alleine bleiben soll. Und dass ein Plan B (außer Einsperren in eine Box) fehlt, wenn es eben nicht klappt.

Seriöse Verkäufer eines Hundes - sei es nun Züchter oder Tierschützer - weisen darauf hin, dass ein Hund im ersten Jahr seines Lebens mehr oder weniger Betreuung braucht, weil das Alleinesein eben manchmal nicht so schnell gefestigt ist und manchmal auch in der Pupertät neu erlernt werden muss (wie vieles andere auch).

Wenn ein vermeintlicher (!) Profi als Tipp gibt, den Hund für Stunden in eine Box zu sperren, ist er unfähig für seinen Job. Das ist außerdem tierschutzreleavant und würde ich das von Hundehaltern hören, die ich kenne, würde ich sie beim VetAmt melden. Denn genau das sind doch die Hunde, die früher oder später verkorkst im Tierheim landen.

Und Freunde, die Tabasco als Tipp geben, würden von mir etwas zu hören bekommen. Meinen Familienmitgliedern - so auch den Hunden - füge ich keinen Schmerz zu!



 

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@Cooper19

 

Wir hatten das Problem mit einer Hündin die wir mit 10 Monaten bekommen haben. Erst war das alleine bleiben kein Thema,

dann fing die "Zerstörungswut" an. Sie hat wirklich viel kaputt gemacht, bevorzugt Sachen aus Papier und Pappe aber auch Tapete und

andere Dinge die sie in die Pfoten bekommen hat.

So, dieser Hund hat das Verhalten aber auch gezeigt, wenn wir im gleichen Raum waren.

Ob nun aus Spaß oder Stress war in dem Moment egal, die Konsequenz für uns war - Alleinebleiben neu auftrainieren.

Wir haben sie einige Wochen gar nicht mehr alleine gelassen und dann wieder kleinschrittig angefangen. Anders ging es nicht.

Wenn sie dann alleine blieb hat sie Sachen bekommen, die sie kaputt machen durfte (zweischneidig, achtung!).

Stück für Stück wurde es besser und heute ist sie 2 1/2 Jahre und kann wieder sehr gut alleine bleiben ohne das Haus ins Chaos zu stürzen.

 

Den Hund in eine Box zu sperren (so wie die Vorbesitzer es mit ihr taten) ist keine Option und auch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

 

Ein Hund ist ein Tier und ein Tier kann immer mal nicht so "funktionieren" wie der Mensch es gerne hätte. Das ist aber nicht die Schuld

von dem Tier und dieses darf das auch unter keine Umständen ausbaden.

Wir als Mensch haben uns das Tier angeschafft und die Verantwortung übernommen und dies kann NICHT bedeuten

einen wehrlosen Hund in eine kleine Box zu sperren, nur weil er nicht "funktioniert".

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