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Hundeforum Der Hund
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Ersthund - welche Rasse?

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Hallo!

 

Auf der Suche nach der richtigen Rasse bin ich mittlerweile etwas frustriert... aber fangen wir von vorne an.

Was wir (mein Freund und ich) dem zukünftigen Vierbeiner bieten können:
4-Zimmer-Wohnung mit großem Garten am Stadtrand (Nähe zu Feldern und Wiesen)
niemals alleine sein - im Haus wohnen noch seine Eltern (Rentner) und sein Bruder mit Freundin, zudem bin ich selbstständig
Hundeschule, diverse Hundesportvereine etc. in der Nähe - und natürlich die Bereitschaft, dort mitzumachen

und selbstverständlich ausreichend Ersparnisse für Zubehör, Futter, Tierarzt, Versicherungen etc.

Und nun wird es schwieriger, denn mein Freund und ich haben etwas unterschiedliche Erwartungen an unseren Vierbeiner...
Ich: großer Hund, intelligent, schön wäre es, wenn er für Rettungshundearbeit geeignet wäre (dort bin ich bereits seit Jahren ehrenamtlich ohne Hund unterwegs), sportlich (da ich auch ansonsten viel Fahrrad und Inliner fahre). Ich weiß, dass die Optik eher eine untergeordnete Rolle spielt, aber ich bin mit Schäferhunden aufgewachsen, daher sind Spitzohren ein Muss. Außerdem wären blaue Augen schön, aber kein Muss.
Mein Freund: kein weißes Fell, sollte unbedingt freundlich zu allen Leuten sein (kein Bellen bei Besuch, Postbote, etc. - er denkt da an Golden Retriever und Labadore)

Mein Traum wäre eigentlich ein (oder mehrere) Siberian Husky. Allerdings bin ich selbst so vernünftig, dass ich weiß, dass das unmöglich ist. Zughundesport gibt es hier in Stadtnähe nicht, für andere Sportarten können Huskys sich meist wenig begeistern, für Rettungshundearbeit sind sie ohnehin nicht geeignet und selbst wenn alles perfekt wäre, wäre es nur sehr schwer möglich, einen Husky artgerecht auszulasten. Ich liebe die Intelligenz und Eigensinnigkeit der Huskys, mit meinen Voraussetzungen ist er aber wohl weniger geeignet.
Meine zweite Wahl ist der Weiße Schweizer Schäferhund. Mein Freund möchte allerdings keinen weißen Hund...
Dritte Wahl, Deutscher Schäferhund. Allerdings haben wir nach wie vor Deutsche Schäferhunde in der Familie und im Ergebnis hatten und haben fast alle Probleme mit Hüfte, Ellbogen oder Rücken. Und einen kranken Hund möchte ich auch nicht haben...
Malinois und Hollandse Herder sind vermutlich zu nervös und haben zu viel Wach- und Schutzinstinkt, als dass ich mir das für den Ersthund zutrauen würde.
Was mir oft empfohlen wurde, sind Kurzhaarcollies. Allerdings gibt es für die Rasse nur sehr wenige Züchter, die Ohren stehen nicht perfekt und gefühlt ist der Kopf viel zu klein für den Rest des Hundes. Also auch nicht wirklich der Traumhund. Welsh Corgi Cardigans finden wir übrigens beide sehr lustig, allerdings sind sie zu klein und auch hier das Problem mit sehr wenigen Züchtern.

Könnt ihr uns helfen?

 

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Wie wär's mit einem langhaarigen Belgier ?

Tervueren oder Groenedael

Oder Langhaarcollie ?

Wachtrieb haben die alle. Dass sie sich Besuch gegenüber anständig benehmen, ist eine Frage der Erziehung und Sozialisation.

Und Aufpassen hat auch seine Vorteile.

Habe hier zwei Hunde, die immer nett sind und ich muss sagen: Ab und zu vermisse ich meinen Collie schon.

 

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Muss es denn ein Züchter sein, sonst nominiere ich Tierheimhunde. Die kommen in allen Farben, Größen, Charakteren und Gesundheitszuständen. Je nach Herkunft gibt es die auch mit mehr oder weniger Hütehund-Einschlag. 

 

Ich hab keinen Malinois aber einen Hütehund-Multimix. An ihre Nervosität kann man sich ganz gut gewöhnen (und umso älter sie wird umso ruhiger wird sie auch) wirklich schwierig ist eher die niedrige Reizschwelle und die starken Reaktionen (als sie klein war, musste man sich in der Wohnung langsam bewegen, weil sie sonst sofort aufgesprungen ist; sie jagt auch Flugzeuge; einmal wollte sie aus dem Fenster springen, weil sie die Haustür- Schlüssel gehört hat). Das größte Problem mit ihr ist die Fremdbetreuung. Sie ist sehr aufgeschlossen und freundlich, aber Leute unterschätzen gerne wieviel Arbeit sie macht und wie sensibel sie ist und sind dann schnell (der Rekord liegt bei unter einer halben Stunde ) mit einem durchdrehendem Hund überfordert. 

Generell könnte ich mir Hunde dieses Types aber gut bei dem vorstellen, was ihr machen wollt. 

Berger Picards sollen ein wenig "händelbarer" sein, allerdings ist da der Genpool wohl auch eher ein Planschbecken als ein Pool.

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Der Belgische Schäferhund ist mir auch in den Sinn gekommen und auch der Australian Cattle Dog - das wäre dann auch so ein hochintelligenter Kobold.

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Oh, und den Elo werfe ich noch mal in den Raum!

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Einen ACD sehe ich da gar nicht.

Einen skelettmäßig gesunden DSH zu kriegen ist nicht so das Problem, vielleicht mal @Helfstynafragen, wobei ich hier eher keinen LZ DSH sehe. Vielleicht wäre ein Hund wie Nuka etwas für euch, @sampowerwäre da die Ansprechpartnerin.

Ansonsten könnte vielleicht ein Wolfsspitz passen.
 

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Wenn er nicht melden und bellen sollte, würde ich zu keinem Hütehund raten. Da steckt man nicht drin und die meisten sind eben Wächter. 

Wie wäre es mit weniger Optik und mehr, was er tun soll. Da wäre meiner Meinung nach ein Labrador gar nicht so verkehrt. Allerdings können auch die melden :D

Ich wäre ansonsten noch bei den Jagdhunderassen, aber die haben glaube ich auch alle Schlappohren.

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Vielleicht macht ihr mal eine Hitliste ?

Was ist euch am allerwichtigsten ?

Was am Zweitwichtigsten ? usw.

Wenn z.B. nicht die Stehohren das Wichtigste ist, sondern kein Wachtrieb, wärt ihr vielleicht auch mit Setter oder Vizla gut beraten. Müsstet allerdings Schlappohren in Kauf nehmen. Retriever sind natürlich auch eine gute Wahl. Bei Moderassen ist es halt immer mühsam züchtermässig die Spreu vom Weizen zu trennen. Da nützt dann die höhere Anzahl an Züchtern auch nix.

 

Wollt ihr möglichst wenig Kompromisse eingehen, auch innerhalb einer Rasse gibt es immer eine gewisse Varianz, würde ich auch zum erwachsenen Tierschutzhund raten. Irgendwo da draussen sitzt bestimmt die perfekte Mischung für euch, die möglichst viel von dem mitbringt, was ihr euch wünscht.

Bei einem Welpen weiss man ja auch nie so richtig wohin die Reise genau geht.

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Kommt ihr zufällig aus dem Norden? Evtl. habe ich einen Vorschlag für euch, per PN.

Ansonsten: Ich hab jetzt auch Huskies, u.a. weil unsere Familien-DSH und mein eigener DSH-Rotti-Mix durch die Bank gesundheitliche Probleme hatten. Mein Mix zum Glück erst spät, aber auch der hatte Rücken. Die DSH alle Rücken/Hüfte, eine auch Herz. Die DSH spätestens mit 8/9 Jahren nur noch mit starken Schmerzmitteln am Leben zu erhalten :( Ich liebe die DSH bis heute, aber das möchte ich auch nicht nochmal mitmachen müssen.

Ein Onkel von meinen Spitzohren arbeitete bei der amerikanischen Polizei als Suchhund (ich weiß nicht genau, ob Personen oder Drogen, ich finde den Artikel leider nicht mehr, der mal über ihn veröffentlicht wurde). Die Amis sind, was die Diensthundewahl betrifft, deutlich offener als die Europäer. Es gibt noch weitere Verwandtschaft, die im Therapiehundebereich eingesetzt wird. Also es gibt schon Huskies, mit denen man potentiell sowas machen kann, aber da muss man wirklich sehr genau gucken, aus welchen Linien man die holt. Hier im Lande sind die kaum erhältlich und selbst, wenn man alles richtig macht, kann es welche geben, die sich dann doch nicht so entwickeln, wie man es erwartet.

Ich finde es ja einerseits gut, dass Du Dir vorher überlegst, ob Du mit so einem Spitzohr zusammenleben kannst und möchtest. Man brauch für die imho immer ein bisschen stärkere Nerven als für manche anderen Hunde. Aber: Es sind halt auch "nur" Hunde. Was Du so alles schreibst hab ich schon tausend mal gelesen und gehört und Du kannst es getrost in die Trapperromantik-Mottenkiste packen. Ich wohne mit den Sibsen auch am Stadtrand, hier gibt es alles, was wir brauchen. Eigentlich lebt es sich hier mit denen sogar besser als mitten auf dem Land, denn hier gibt es deutlich weniger Wildaufkommen, so dass man auch gut den Freilauf mit ihnen trainieren kann.

ABER: Bitte kauf Dir keinen Husky, nur weil der blaue Augen hat! Die meisten Huskies, wenn man sie vom gescheiten Züchter kauft, haben keine blauen Augen. In den drei Würfen, aus denen meine stammen, waren es 16 oder 17 Welpen und insgesamt drei blaue Augen (ein Hund mit zwei blauen Augen und ein Hund mit einem). Das ist wirklich KEIN Kriterium, nach dem ein guter Züchter seine Hunde auswählt. Bitte schnell von dem Gedanken verabschieden.

Meld Dich gerne mal, wenn Du irgendwo aus dem Norden kommst, vielleicht passt das ja mit Dir und meiner Idee. :) (Am liebsten würde ich dieses zuckersüße Teilchen ja selbst nehmen, aber zwei reichen. Ist auch kein "richtiger" Husky, den ich im Kopf habe.)

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PS: Wenn Ihr euch bei den Nordis nicht auf einen einigen könnt und euch die DSH zu krank sind, dann vielleicht einfach ein Rotti? Der erfüllt alle Ansprüche: Groß, nicht weiß, arbeitswillig, führig, sportlich - ich finde ja, das sind die besten Allrounder. Auf meiner Liste steht immer noch einer.. seit Jahren. Irgendwie kamen dann die Sibse dazwischen, aber iiirgendwann hab ich wieder einen Rotti, ganz sicher.

Mit meinem gemixten bin ich viel Rad gefahren. Mit dem ging das deutlich entspannter als mit den Sibsen, weil der sogar in jungen Jahren schon sehr zuverlässig frei am Rad lief und man nicht laufend das Leinengewirr hatte. Kein Jagdtrieb, keine Angst, dass er einem verloren geht, der war einfach immer da, wo ich war. Er war, als er älter wurde, etwas pöbelig mit anderen Rüden, aber er hatte leider auch einige sehr miese Erlebnisse. Wenn man sowas vermeiden kann, können auch erwachsene Rotti-Rüden gut verträglich sein! So kurzum war der dicke Schnuffi echt ein Traum von einem Hund und würde es ihn nochmal gäben, wär es sofort wieder meiner. Er war ja mit DSH gemixt (angebllich.. ich hab ja nie rausgefunden, wer nun wirklich der Vater war), hatte aber eindeutig das meiste vom Rotti. Er war ziemlich fit, bis er ca. 10 Jahre alt war, dann ging es leider rapide bergab. :( Vielleicht wäre das bei einem richtigen Rotti ohne DSH-Wurzeln ja besser.

Meiner war überaus nervenstark. Da ich damals weder Auto noch Führerschein hatte, reiste er mit mir von klein auf mit Bus und Bahn durch die Weltgeschichte. Der war auch jeder Party dabei, einmal wurde er sogar explizit zu einer Hochzeit mit eingeladen. Mir wurde gesagt, ich soll ja nicht ohne Hund da auftauchen. Mit Menschen hatte er überhaupt keine Probleme, der fand alle und jeden toll (am besten natürlich die mit den Leckerlis), je mehr Leute dabei waren, desto besser. Mit dem konnte man wirklich einfach alles machen.

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