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Hundeforum Der Hund
Steffen1401

Yorkshire Terrier Futter / Pankreas

Empfohlene Beiträge

Moin Moin,

entschuldigt bitte, falls ich die falsche Kategorie im Forum wählte, wusste aber nicht wo mein Anliegen passender wäre.

Meine Geschichte:

Wir haben eine Yorkshire Hündin, dieses Jahr 11 Jahre geworden. Gesundheitlich ging es ihr bis heute immer ohne größere Krankheiten bestens. Es ist kein kleiner Yorki, mehr ein Maxi Yorki und wog knappe 6,4 kg (keine großartigen Fettpolster!)

Einziges Manko bei ihr, die Zähne. So war es auch wieder vor ein paar Wochen, dass ihr ein Zahn wackelte und wir damit zum Tierarzt sind. Dieser wollte den nicht ohne weiteres ziehen und deshalb lieber unter Narkose setzen und dann kontrolliert entfernen und auch gleich weitere Zähne prüfen und Zahnstein entfernen. Da wir uns für die Narkose entschieden haben, wollte der TA ein Blutbild anfertigen, um den Gesundheitszustand des Hundes zu prüfen. Bei der Auswertung des Blutbildes, wurde ein erhöhter Lipasewert um die 500 ermittelt (2x). Diagnose Bauspeicheldrüsenentzündung.

Nachdem dann die Zahn OP erfolgreich war, begann die Therapie der Bauchspeicheldrüse. Unsere Hündin bekam Schmerztropfen und Antibiotikum in Tablettenform (2 Wochen). Ebenso wurde ihr Futter auf täglich 200g Nassfutter von Vet Concept Low Fat umgestellt. Leckerlis wurde ebenso auf Low Fat Trockenfutter umgestellt. Ab und zu bekommt sie auch mal ein paar Scheiben Gurken als kleinen Ausgleich zum Diätfutter.

Unser Hund bekam vor der Diät täglich 200g Nassfutter der Marke Grau Schlemmertopf (hatte sie sehr gut vertragen, auch das Fell war damit wirklich schön) und ihren täglichen DentaStick für die Zähne zum kauen.

Damals meinte der Tierarzt noch, sie solle das Low Fat Futter nun dauerhaft bekommen und der nächste Blutbildtermin wäre dann zur nächsten Routineuntersuchung (April 2020). Ob die Diät anschlägt würden wir dann am Stuhlgang erkennen - tatsächlich war dieser im Gegensatz zu vorher (mehrfarbig weich) nun (einfarbig hart).

Da ich am heutigen Tag (11.9.19) mit ihr wieder zum Tierarzt bin (Fremdkörper? im Ohr & starker Juckreiz) stellte ich dort auch gleich die Frage wie lange sie denn das Diät Futter bekommen soll - der Hund wiegt derzeit 5,4 kg und die Knochen sind deutlich spürbar) Der Tierarzt meinte nur: Wenn ihr Hund keine Beschwerden mehr hat (ich habe vor dem Blutbild keine wirklichen Beschwerden feststellen können, außer dass der Bauchbereich bei leichten Druck weh tat) kann wieder ganz NORMAL gefüttert werden und genau hier stellen sich bei uns nun ganze viele ??? auf.

Es wurde erst gesagt, der Hund soll dauerhaft Diätfutter erhalten und nun heißt es er kann ganz normal wieder gefüttert werden? Eine weitere Meinung von einem anderen TA einzuholen ist leider nicht möglich.  Meine Frau und ich fühlen uns in diesem Punkt nun etwas "verarscht" da wir ihr altes Futter (Nassfutter, Leckerlis, Dentasticks) was sie eigentlich nicht mehr bekommen soll, größtenteils beseitigt haben und den Vorrat auf Low Fat umstellten und nun aber sollen wir wieder auf normales Futter umstellen?

Ich würde hierbei gerne eure Meinungen hören oder auch Erfahrungsberichte zu ähnlichen Fällen? Denn mittlerweile finde ich unseren Hund mit den 5,4kg etwas abgemagert...

Beste Grüße
Steffen

 

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Hallo Steffen,

ich habe ein ähnliches Problem wie ihr. Auch schlechte Blutwerte aber keine Symptome. Von meiner akuten Entzündung der BSD gehe ich daher nicht aus. 

 

An eurer Stelle würde ich auf jeden Fall schauen, dass die Hündin wieder zunimmt. Ich finde das gerade bei einem älteren Hund nicht gut wenn er gewichtsmäßig am unteren Limit ist. Leider habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass sich die TÄ gerade beim Futter nicht wirklich auskennen. Könnt ihr nicht mehr von dem jetzigen Futter geben oder eine Portion des alten Futters und eine des aktuellen Futters? 

 

Was ich auch gar nicht verstehe warum erst im nächsten Jahr wieder die Blutwerte kontrolliert werden sollen. Da sieht man doch gar nicht ob die Umstellung auf das fettreduzierte Futter überhaupt etwas bringt. Ich habe jetzt schon 3 Blutbilder machen lassen. Interessant für mich ist, dass ihr anscheinen auch kein Medikament zur Behandlung dieser BSD-Entzündung bekommen habt. Das Antibiotika sollte wohl für den Akutzustand sein, aber den gab es ja wohl gar nicht. Hunden mit einer akuten BSD-Entzündung geht es wohl richtig schlecht, das wäre am Allgemeinzustand nicht zu übersehen.  

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vor einer Stunde schrieb Zenta:

Hallo Steffen,

ich habe ein ähnliches Problem wie ihr. Auch schlechte Blutwerte aber keine Symptome. Von meiner akuten Entzündung der BSD gehe ich daher nicht aus. 

 

An eurer Stelle würde ich auf jeden Fall schauen, dass die Hündin wieder zunimmt. Ich finde das gerade bei einem älteren Hund nicht gut wenn er gewichtsmäßig am unteren Limit ist. Leider habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass sich die TÄ gerade beim Futter nicht wirklich auskennen. Könnt ihr nicht mehr von dem jetzigen Futter geben oder eine Portion des alten Futters und eine des aktuellen Futters? 

 

Was ich auch gar nicht verstehe warum erst im nächsten Jahr wieder die Blutwerte kontrolliert werden sollen. Da sieht man doch gar nicht ob die Umstellung auf das fettreduzierte Futter überhaupt etwas bringt. Ich habe jetzt schon 3 Blutbilder machen lassen. Interessant für mich ist, dass ihr anscheinen auch kein Medikament zur Behandlung dieser BSD-Entzündung bekommen habt. Das Antibiotika sollte wohl für den Akutzustand sein, aber den gab es ja wohl gar nicht. Hunden mit einer akuten BSD-Entzündung geht es wohl richtig schlecht, das wäre am Allgemeinzustand nicht zu übersehen.


Die üblichen Symptome einer Bauspeicheldrüsenentzündungen hat sie so auch nicht gezeigt, war munter und lebensfroh wie eh und je, bis auf den Bauchbereich, aber dies ist nun verschwunden. Aber die der Tierarzt auch meinte, Tiere leiden still vor sich hin...

Theoretisch würden wir das Futter nun so aufteilen - 200g Low Fat und 100g Grau Schlemmertopf und Abends wieder ihren DentaStick - Von den Nährstoffwerten sollte es eigentlich in Ordnung sein - hoffe ich.

Ach und gespritzt wurde ihr auch was gegen die Bauspeicheldrüsenentzündungen, was genau kann ich leider nicht mehr sagen, aber die Spritze gab es nur 1x zu Beginn der Diagnose.

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Ich empfehle mal für euch beide dieses Interview, dort wird erklärt, was eine Insuffizienz und eine Pankreatitis ist und wie man den Hund bei einer dieser Erkrankungen behandelt oder ernährt:

 

Zitat

Tierklinik.de: Kann eine akute   Phase der Bauchspeicheldrüsenentzündung in die chronische Form der Erkrankung übergehen?

Prof.  Zentek: Von der chronischen Erkrankung der Bauchspeicheldrüse ist die akute Entzündung (Pankreatitis  ) abzugrenzen. Akute   Entzündungen können auch wiederkehrend auftreten, wobei die Ursache häufig unklar bleibt. Manchmal besteht ein Zusammenhang zur Fütterung (extrem fettreiche Diäten) sowie zu anderen Stressfaktoren, zum Beispiel Operationen. Erkrankte Hunde zeigen sehr deutliche Anzeichen einer schmerzhaften Erkrankung im Bauchbereich, sie gehören unbedingt in die Hand eines Tierarztes.

Mehr hier: https://www.tierklinik.de/ratgeber/experten-tips/professor-dr-med-vet-juergen-zentek/gespraech-mit-professor-zentek-zum-thema-exokrine-pankreasinsuffizienz

 

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vor 17 Stunden schrieb Steffen1401:

Die üblichen Symptome einer Bauspeicheldrüsenentzündungen hat sie so auch nicht gezeigt, war munter und lebensfroh wie eh und je, bis auf den Bauchbereich, aber dies ist nun verschwunden. Aber die der Tierarzt auch meinte, Tiere leiden still vor sich hin...

Theoretisch würden wir das Futter nun so aufteilen - 200g Low Fat und 100g Grau Schlemmertopf und Abends wieder ihren DentaStick - Von den Nährstoffwerten sollte es eigentlich in Ordnung sein - hoffe ich.

"Tiere leiden still vor sich hin" - nun ja, so ganz ist das nicht von der Hand zu weisen. Es kommt schon vor, dass Tiere Schmerz oder Schwäche nicht zeigen wollen.  Aber in eurem Fall ist es ja so, dass du vorher die schmerzhafte Reaktion beim Berühren des Bauchs festgestellt hast und die nun weg ist. Also kann man davon ausgehen, dass der Schmerz weg ist. Die Annahme, dass die Hündin den Schmerz nun besser verbirgt, halte ich nicht für realistisch.

Ich an eurer Stelle würde wohl probehalber das Futter wieder umstellen, vielleicht auch wirklich (erst mal) gemischt, wie du es ins Auge gefasst hast.

Dieses Futter hat schon SEHR wenig Fett, und ist ja eigentlich für übergewichtige Hunde gedacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auf Dauer einfach zu wenig ist.

Mir wurde damals für meine Hündin, die immer wieder schubweise Pankreasentzündungen hatte, Vet Concept Sana Pferd vom TA verordnet. Das war damals als Pankreasdiät ausgewiesen. Heute nicht mehr, wie ich sehe. Das hat auch sehr wenig Fett mit 4,5%, aber immerhin noch mehr als das Low Fat mit nur 3,2%. Meine Hündin konnte mit diesem Diätfutter damals ihr Gewicht halten, während sie mit dem "normalen" Futter vorher durch die Verdauungsprobleme und Durchfälle abgenommen hat. Die Schübe der Pankreasentzündungen wurden mit dem Diätfutter bei ihr seltener und hörten dann so gut wie ganz auf. 

 

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