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Hundeforum Der Hund
Andreas8822

Hundespaziergang: Hund "lauert" und springt dann in die Leine

Empfohlene Beiträge

Hallo, 

Ok, ist etwas schwer hier eine Aussagekräftige Überschrift zu finden :D

Wir haben eine 2 Jahre alte Hündin (Strassenmischung auf Rumänien). Ist im Prinzip auch ein umgänglicher und friedlicher Hund. Allerdings hat sie auch die blöde Angewohnheit andere Hunde erstmal anzubellen oder "anzugreifen". Entweder ist sie dann auch Ängstlich und lässt sich nicht drauf ein, wenn aber erstmal das "Eis" gefallen ist, dann spielt sie auch gerne mit nahezu jedem Hund, der mitmachen möchte. 

Soviel erstmal zum Charakter des Hundes. 

 

Nun ist es auf Spaziergängen leider oft so, dass wir Leuten mit anderen Hunden begegnen (mit und ohne Leine). Dann passiert es leider häufig, dass sie langsamer wird und sich auf den anderen Hund fixiert. Ich bekomme sie da auch mit nichts raus. Manchmal bleibt sie auch stehen und/oder legt sich hin, bis der Hund mit seinem Besitzer "in Reichweite" ist. Dann springt sie auf, kläfft und steht oft in der kurz gehaltenen Leine. Ich habe dann schon mehreres versucht. Vom weitergehen, beruhigen bis hin zum harschen Wort. 

Wenn der andere Hund "mitmacht" ist natürlich Kirmes. Wenn sie an den anderen Hund herankommt, dann bleibt sie vorher immer stehen, schnüffelt ganz artig und dann wird meistens auch gespielt oder so. 

Wenn andere Hund kommen, nehme ich sie meistens auf die andere Seite (also z.B. rechts neben mir, wenn der andere Hund halt Links entgegen kommt). Keine Ahnung, ob das schon ein "Fehler" ist., dass sie in eine Spannungshaltung bringt. Allerdings mache ich das auch oft erst, wenn sie den anderen Hund schon fixiert hat. Das sie rechts von mir am Rand geht ist allerdings auch keine "ungewöhnliche" Haltung, denn dort läuft sie häufig, weil es da natürlich am meisten zu schnüffeln gibt. 

 

Solch ein Verhalten ist bei Hunden ja nicht unbedingt unüblich. Trotzdem weiß vielleicht jemand Rat. 

Ohne Leine möchte ich übrigens auch nicht in eine solche Begegnung, weil sie dann zwar vor dem Hund stehen bleibt und erstmal schnüffelt (wie gesagt), aber es gibt halt auch Hunde, die ebenfalls "komisch" reagieren und vor allen Dingen Besitzer, die ihren Hund schon gefressen sehen, wenn unsere angelaufen kommt :)

 

Vielen Dank für eure Tips

 

Gruß

Andreas

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Ich würde sie schon viel früher auf die andere Seite nehmen, und dann im Bogen ausweichen. Erst eingreifen wenn sie schon fixiert ist zu spät. 

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Ich würde auch frühzeitig einen Bogen laufen. Was ich mache, wenn ich bei meiner Hündin den richtigen Moment verschlafen habe und sie bereits in Lauerstellung ist oder sich schon hingelegt hat: Ich stelle mich ganz plump in den Weg, also in ihr Blickfeld. Wenn sie dann (leicht genervt von der Ollen) um mich herumlaufen will, dann nutze ich den Moment und lenke direkt die Aufmerksamkeit auf mich (bzw. zur Not auf den Keks in meiner Hand) und laufe dann mit ihr den Bogen.

 

Dieses Bogen laufen hat den Vorteil dass dann die frontale Konfrontation entfällt - bei seitlicher Annäherung läuft alles viel chilliger ab.

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Hallo Andreas,

 

ja - das kenn ich.. genau so! Das Problem ist meistens, dass z.B. auf einer Dorfstraße nicht genug Platz ist, um weiter als z.B. 4 -5 Meter Abstand zu halten. Meine ist allerdings in keinster Weise aggressiv gegenüber den anderen Hunden, sondern will einfach nur auf Teufel komm raus - Kontakt. Trotzdem erntet man verständnislose Blicke von Zwei- und Vierbeinern. Nun ja, ich versuche mich gerade darin, die Leine nicht kürzer zu nehmen (weil Ziehen in die eine Richtung erzeugt ziehen in die andere Richtung) und mich im Moment des Losspringen-Wollens mit geöffnetem Arm vor sie zu beugen und zwar mit Nachdruck. Ein großer Schritt leicht seitlich auf sie zu, ausgebreiteter Arm und ein lautes NEIN.

 

Momentan habe ich sie damit so aus dem Konzept gebracht, dass es entspannter läuft.

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Das Problem habe ich allerdings zeigen dieses Verhalten zwei meiner drei Hunde. In den Weg stellen klappt gar nich5 dann gehen sie eben an mir vorbei. 

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Also Ausweichen geht leider nicht, weil es ein Promenadenweg ist,der keine Ausweichmöglichkeiten bietet (zumindestens nicht immer). 

Das mit dem "zur Seite nehmen" ist ja nur manchmal nötig. Meistens läuft sie ja rechts neben mir am Rand und dort nimmt sie dann irgendwann Kontakt auf. Leider interessiert sich unser Hund oft weniger für das was wir sagen, bzw. schaut klugerweise erstmal warum ich gerade was von ihr will. Auch wenn wir öfters was von ihr wollen, als das wirklich was ist. 

Aggressiv ist sie ebenfalls bei den wenigsten Hunden. Sie will halt hin. Das ist ja meistens auch OK, aber halt nicht "so". 

Davor stellen geht auch nicht, weil sie sofort links oder rechts daneben schmult, oder einfach hinter mir bleibt und von dort aus loslegt. 

Leckerchen nützen in dem Moment auch nix. Nimmt sie gar nicht zur Kenntnis. Auch kein reden, rufen, stubsen usw. Klapperkasten wäre vielleicht noch eine Möglichkeit, aber den habe ich eigentlich nie mit. 

Mich hätten mehr die Umstände für dies Verhalten interessiert, so das man da vielleicht ansetzen könnte. 

Eine langjährige Hundebesitzerin sagte z.B. einmal, das es ganz normal sei, das Weibchen anfängen zu Kläffen, wenn sich jemand nähert und in "unseren Kreis" kommen. Das wäre in der Natur der Hunde so. Seitdem können wir da auch schon im Vorfeld besser reagieren. 

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Meine Hündinnen kläffen nicht bloß weil jemand näher kommt. Hat mein Rüde auch nicht. 

 

Wenn sie so wenig ansprechbar ist ist ist es ihr schon zu nah. Ohne deinen Hund zu sehen ist es schwierig den Grund zu sehen...manche brauchen einfach mehr Individualdistanz, manche sind unsicher.. 

 

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@ Andreas - es ist genauso wie bei uns. Es ist keine Aggressivität, keine Angst, kein sonstwas.. einfach nur "cool - Verwandtschaft!!" Unsere ist total aufgeregt, will nur hin, Kontakt, Spielen, abchecken.. sie darf mit 3 Kumpels spielen - aber erst wenn Ruhe ist. Mit manchen sitzen wir den Zinnober einfach ohne Kontakt aus. Ich weiß auch nicht, wo die Generallösung ist... 

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Madame durfte einfach zu jedem Hund hin sofern nichts dagegen sprach. Ich sehe keinen Sinn darin Kontakte zu anderen Hunden zu unterbinden, Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden kann ein Hund doch nur im Kontakt mit anderen Hunden lernen.

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vor einer Stunde schrieb Zurimor:

Madame durfte einfach zu jedem Hund hin sofern nichts dagegen sprach. Ich sehe keinen Sinn darin Kontakte zu anderen Hunden zu unterbinden, Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden kann ein Hund doch nur im Kontakt mit anderen Hunden lernen.

Das ist schon richtig... nur heißt es bei jedem Hundetrainer: kein Kontakt an der Leine. Und auch viele andere Hundebesitzer wollen das nicht, wenn so ein aufgeregtes Hibbelchen auf den "braven" Vierbeiner zurumpelt... Wie schon gesagt, zwar weicht unsere dann auch erst mal zurück und ist höflich - aber halt nur 5 Sekunden - dann wird zum Spiel geblasen... 

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