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Hundeforum Der Hund
Harry2019

Rüde 6 Monate Labbi-mix, schnappt und beisst Kinder

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Ich glaube, deinem Hund ist auch ein bisschen langweilig. Er sollte jeden Tag Freilauf in einer für ihn interessanten Umgebung (im Wald, auf Feldwegen etc.) und kontakt zu anderen freilaufenden Hunden bekommen. In dem Alter würde ich da grob 60-90 Minuten für den Durchschnittshund ansetzen. 

 

Zu Hause solltet ihr im auch möglichst geistige Anreize bieten (Stöckchen werfen macht Spaß, strengt aber das Gehirn nicht an und kann auch noch süchtig machen). Das können zum Beispiel Tricks oder Denkspiele sein. 

 

 

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@Harry2019 

 

nur mal ganz kurz von mir, klingt für mich nach völligem Frust. Vom Hund, von dir und von den Kindern.

 

ihr habt alles versucht wie du schreibst, der Hund kennt Box, er lernt das die Tür zu ist und er nicht dabei sein kann, wenn dann jemand kommt, muss er jetzt zupacken damit er seine Aufmerksamkeit bekommt. Man liest in deine Zeilen, dass auch du frustriert bist, eigentlich auch keinen Bock darauf hast, die Überlegungen ihn weg zu geben kommen hoch.

 

Alles völlig verständlich aber die Spirale dreht sich in die komplett falsche Richtung.

 

Euer Hund merkt das einfach, er ist nicht mehr willkommen.

 

Ihr habt verpasst, früh das Training hier zu starten. Nun wird’s höchste Zeit.

 

versucht doch mal gemeinsam einen Neustart, wichtig wäre ganz neutral zu sein, sich freuen auf den Hund als wenns der erste Tag wäre. Was macht er denn wenn er beißt und du laut aua sagst? Reagiert er noch? Nimm mal ein Apportel oder Spielzeug, setzt euch auf den Boden, nimm Fleischwurst oder sonst was geiles. Bring ihm erst tauschen bei. Er gibt das Apportel ab, bekommt ein Leckerchen, du freust dich riesig, zeig ihm dass das gut ist. Beißt er da fest rein, mach hmmm, oder äh äh, lässt er lockerer, Lob, fein gemacht, so ist gut, wieder super Leckerchen im tauschen etc.

 

Das Problem ist, dass dieses nicht erwünschte Verhalten mit Ärger dokumentiert wird, es wird gemeckert, man wird laut, was auch immer sonst noch. Der Hund kann damit nicht umgehen. Wichtig ist, die positiven Dinge und Verhalten zu belohnen und es so zu verknüpfen, der hUnd merkt, ah, dass soll ich machen, dafür gibts ein Lob, das Negative eher neutral einfach abtun. Ich weiss, ist schwer wenn er beißt dann nicht hoch zu fahren. 

 

Ich denke, ein neutraler Trainer wird gar nicht so viele Probleme haben, er wird es eindeutig mitteilen, dass dies unerwünscht ist, bei euch hat es sich jetzt etwas so eingespielt bei dem Hund.

 

Versuch bitte deine negative Einstellung ins positive zu drehen.

 

Zerrspiele könnt ihr auch anbieten, bestimm du aber wenn es zu doll wird, versuche dann zu tauschen. Ich habe recht früh das Kommando vorsichtig konditioniert, Denke aber, zusammen mit einem neutralem Trainer wird das werden, ihr braucht positives Feedback einfach, sonst gehts völlig in die falsche Richtung

 

Vielleicht konnte ich dir einen Tipp so geben.

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Ich denke, qualitativ hochwertige Hundekontakte wären hilfreich, auch weil er da noch etwas Manieren lernen kann, leider lese ich davon nichts.... Haku hat das sehr deutlich von Lotti gelernt ( zur richtigen Zeit, um den 3-4 Monat sollte die Beisshemmung eigentlich sitzen) gab dann halt auch mal Gequitsche... aber das Thema war dann auch beim Menschen erledigt.

 

Um Mißverständnisse auszuräumen, ich meine nicht, den Junghund zu versuchen, in "Hundemanier" zu maßregeln, daß bekommt der Mensch nicht so hin, und geht nach hinten los...wenn Lotti hier zu doll wurde, habe ich mit Sanftheit und aktiver Ruhe reagiert, die Hand nicht weggezogen nur ganz ruhig hingehalten, also das Gegenteil von dem gemacht, was sie gemacht hat, meistens fing sie dann an zu schlecken. Auf keinen Fall noch mehr Energie reingeben, Quitschen Schimpfen Schubsen heizt meistens nur noch mehr an.

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Ich finde die körperliche Auslastung alleine schon viel zu gering. 30 Minuten das sind 15 Minuten pro Weg, also im Schnitt gerade mal 1000m - 1500m pro Richtung. Am besten noch an der Leine und im Schritttempo. 

 

Neben dem von BvB erwähnten Frust könnte durchaus auch noch ein fehlgeleitetes Hüteverhalten eine Rolle spielen, je nachdem was der Mix denn so beinhaltet. Aber auch da konnte gutes Beobachten und "alternativ Arbeit" draussen eine Verhaltensänderung bewirken. 

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Er kommt mit anderen Hunden in Kontakt zeigt aber keinerlei Interesse. Kein Spieltrieb oder so. Schnüffelt kurz und dann ist Ende. 

 

Selbst als wir Tage lang 10km am Stück gegangen sind war dieses Verhalten vorhanden. Er war kaputt aber biss ständig. 

 

 

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Sämltiche Attacken auf Beisskissen umlenken ("Nein, da reinbeissen/Zerrspielzeug anbieten), Loben und mit Futter belohnen, wenn er es annimmt, wenn nicht Spielabbruch oder räumliche Trennung für eie Minute. Wenn das erlernt ist, schrittweise um Impulskontrollübungen erweitern, mit Zerren belohnen. Und macht euch keine Sorge, Beisshemmung erlernen Hunde auch noch im Erwachsenenalter, als Junghund also erst recht.

Und lasst mal die Zähne nachgucken, kann sein, dass ihm da etwas Schmerzen bereitet.

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vor 1 Stunde schrieb Eifelkater:

Neben dem von BvB erwähnten Frust könnte durchaus auch noch ein fehlgeleitetes Hüteverhalten eine Rolle spielen, je nachdem was der Mix denn so beinhaltet. Aber auch da konnte gutes Beobachten und "alternativ Arbeit" draussen eine Verhaltensänderung bewirken.

Diesen Aspekt würde ich nach der Beschreibung des Verhaltens des Hundes definitiv nicht unbeachtet lassen! Wisst ihr, was außer dem Labby in ihm steckt? 

Für mich klingt es tatsächlich nach fehlgeleitetem Hüte-Verhalten. Wie reagiert der Hund draußen auf Bewegungsreize (Fahrräder, Autos, Kinder, Tiere,...)?

Ich würde das auf jeden Fall vor Ort von einem (guten) Trainer ansehen lassen, alles andere ist hier nur Mutmaßerei und bringt euch vermutlich letztlich in der Problematik nicht weiter, solange man die Grundmotivation des Hundes nicht kennt. 

Alles Gute für euch! 

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vor 15 Stunden schrieb Myri:

Diesen Aspekt würde ich nach der Beschreibung des Verhaltens des Hundes definitiv nicht unbeachtet lassen! Wisst ihr, was außer dem Labby in ihm steckt? 

Für mich klingt es tatsächlich nach fehlgeleitetem Hüte-Verhalten. Wie reagiert der Hund draußen auf Bewegungsreize (Fahrräder, Autos, Kinder, Tiere,...)?

Ich würde das auf jeden Fall vor Ort von einem (guten) Trainer ansehen lassen, alles andere ist hier nur Mutmaßerei und bringt euch vermutlich letztlich in der Problematik nicht weiter, solange man die Grundmotivation des Hundes nicht kennt. 

Alles Gute für euch! 

Ja, ein schäferhund-mix war die Mama und der Vater ein brauner labbi.

 

Bewegungsreize draußen reagiert er sehr gelassen, also Autos und so. Möchte zu jedem Menschen hin und bei Kinder ist es halt extrem.

 

Nun konnte ich durch Kontakte schnelle Verbindung herstellen zu einem hundetrainer und habe morgen ein Termin. Da weiß ich dann mehr. 

Mir geht es rein nur darum das ich die Kinder in keine Gefahr bringen möchte, wenn man merkt das die Harmonie zwischen hund und Kinder nicht stimmt einen Weg zu finden. 

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Ein DSH ist kein klassischer Hütehund und dazu noch in der Großelterngeneration...wahrscheinlicher ist ein unterforderter oder überforderter( überdrehter Junghund, den gibt es auch unter den Labradoren, unter den braunen sogar ein bisschen mehr.

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vor 16 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Sämltiche Attacken auf Beisskissen umlenken ("Nein, da reinbeissen/Zerrspielzeug anbieten), Loben und mit Futter belohnen, wenn er es annimmt, wenn nicht Spielabbruch oder räumliche Trennung für eie Minute. Wenn das erlernt ist, schrittweise um Impulskontrollübungen erweitern, mit Zerren belohnen. Und macht euch keine Sorge, Beisshemmung erlernen Hunde auch noch im Erwachsenenalter, als Junghund also erst recht.

Und lasst mal die Zähne nachgucken, kann sein, dass ihm da etwas Schmerzen bereitet.

Die Zahn Phase war schlimm bei ihm , stark geblutet, Tierarzt hat drauf geschaut alles bestens.

 

Ich bin halt ein bisschen verwundert weil ich zwei Rottweiler mit gross gezogen habe und die überhaupt kein solches Verhalten gezeigt haben. 

 

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