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Hundeforum Der Hund
Harry2019

Rüde 6 Monate Labbi-mix, schnappt und beisst Kinder

Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Ein DSH ist kein klassischer Hütehund und dazu noch in der Großelterngeneration...wahrscheinlicher ist ein unterforderter oder überforderter( überdrehter Junghund, den gibt es auch unter den Labradoren, unter den braunen sogar ein bisschen mehr.

 

Ok. Hatte mich nach den Eltern und deren Wesen erkundigt , mir wurde gesagt beide Eltern sind sehr ruhige gelassene hunde. 

Mutter Tier wirkte auch sehr ruhig

Habe nur ein bisschen Angst das die kleinen welpen was ab bekommen haben von den Nachbars Kinder wo ich meinen welpen her habe und ihn da was geprägt hat was ihn so reagieren lässt auf Kinder. 

 

Bin gespannt was der Trainer mir morgen sagt. 

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Schäfermix, soso. 

Dann sag ich mal, was bisher noch unbeachtet blieb.

 

Ich sehe es als kritische Situation an, wenn die Kinder sehr viel die Zimmertüren hinter sich zumachen. Tür geht auf, Situation ändert sich, zack ist der Hund zur Stelle. 

Habt ihr mal versucht, tagsüber mit Kindergittern zu arbeiten? Dann hätte der Hund freie Sicht auf die Kinder. Dann übt man mit den Kindern, dass sie häufig mal zum Klo, in die Küche, irgendwo was gucken gehen. Und sich dabei immer gleich zum Hund verhalten. Du unterstützt. Kommt der Hund angeschossen - Hausleine mit Geschirr. Er soll langsam hin. Nebenbei machen die Kinder dann irgendwas, das immer gleich bleibt. Z.b. kurz einmal streicheln und sagen: “alles ok, ich geh auf klo.“

Das wars an Kontakt. Dafür sorgst du dann. Ich würde ihn weder einsperren, noch ihm vermitteln, dass die Kinder besonders unberechenbar sind. Warum sonst sollte man sie hinter Türen verstecken? ;) Meiner wäre da ähnlich.

 

Für mich (aber ich bin kein Trainer) ist euer Hund

1. Jung und unsicher

2. Körperlich und geistig unterfordert

3. Situativ sozial überfordert

 

Mein Hund zeigt so Verhalten (früher auch Beißen, jetzt vor allem Springen), als Übersprungshandlung. Er weiß nicht, was er sonst tun soll. Aber er MUSS interagieren. Da muss man als Besitzer sehr stark eine Alternative anleiten und klare Rückmeldung geben. Mir gelingt das längst auch nicht immer. 

Unser Hund hört mittlerweile auf “genug“, wenn er meint, er müsste das Kind überaus liebevoll belecken. Anspielen oder Anknabbern habe ich von Anfang an nicht erlaubt. Bei euch ist die Schwierigkeit, dass die Kinder direkt mit dabei sind. Auf jeden Fall sollte jede Regel bei jeder Person gleich sein. Niemand wird gebissen. Auch nicht im Spaß.

Zergel.... schwierig. Geht es ihm ums Beißen, dann ja. Beißt er aber, weil er aufdreht, finde ich Zergel nicht gut, außer er geht damit weg. 

 

Ich würde an deiner Stelle den Fokus auf die eigenen Kinder legen. Erstmal. Also draußen ganz von Kindern fernhalten. Erstmal keine Besuchskinder einladen. Mein Sohn ist 15 Monate alt und mein Hund mag Kinder eigentlich nicht, weil sie zu unberechenbar und unruhig sind. Hier zu Hause läuft mittlerweile alles wunderbar. Er differenziert sehr zwischen eigenem und fremden Kindern. Aber: So langsam merke ich, dass er Verhaltensweisen bei fremden Kindern besser einschätzen kann, weil er sie von zu Hause her kennt. 

Ich kann mir vorstellen, dass diese Reihenfolge auch für euch sinnvoll sein könnte. Eure Kinder sind nicht in erster Linie Kinder, sondern Familienmitglieder. Das ist für den Hund ein wichtiger Unterschied. 

 

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