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Hundeforum Der Hund
Tommi1

Fragen zum Canicross

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

ich habe da eine Frage zum Canicross. Mein BC Rüde (20 kg), 3,5 Jahre jung bewegt sich sehr gerne 😉 wir gehen häufig gemeinsam joggen und jetzt da die Tage wieder kühler wurden habe ich angefangen mit ihm Canicross zu trainieren. Verein/Hundeschule gibt es hier keine die das anbietet, also habe ich mir die DVD Zugsport für Hunde gekauft, Zuggeschirr, Jöringleine und Gurt. Ich habe circa 1 Woche den Zug aufgebaut mit der Hilfe meiner Frau und unserer Hündin die die "Lockvögel" gespielt haben. Startposition, Kommando und nach kürzester Zeit hat er verstanden was ich will und mit Freude und Energie 50-100 Meter gezogen, dann belohnt. Nun ist es so (ohne Lockvogel), dass wir uns aufwärmen und ich dann das Kommando gebe. Dann zieht er kräftig für etwa 0,5 km und verliert dann relativ zügig an Zug. Er läuft weiter vorneweg, macht keinen extrem erschöpften Eindruck, aber sobald ich langsamer werde um wieder auf Zug zu kommen und ihn dafür zu loben, wird er auch langsamer und nimmt den Zug raus. 

 

Soooo, nun endlich zur Frage 🙂 

Gibt es hier erfahrene Canicrosser*Innen die Ideen haben woran das liegt? Oder ist das normal und es braucht Trainingszeit? 

 

Ich freue mich auf Rückmeldungen und Ideen.

 

Tommi mit Luke & Jule 

 

 

 

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Hey,

 

bei meinem ersten Hund hat es ewig gedauert bis er Spaß am ziehen gefunden hat. Ich bin einfach weiter dran geblieben und er wurde zwar zu einem zuverlässigen Zughund, war aber nie mit voller Energie dabei. Ich habe mich öfter mit anderen zum Zughundesport verabredet, da ging er ab als hätte er nie was anderes gemacht. Eine Verbesserung war es schon immer wenn wir in den Wald gefahren sind.

 

Mein dritter Hund hat von Anfang an Gas gegeben ohne Ende.

Mein aktueller Hund ist eher wie mein Erster.

 

Was ich damit sagen will: Es gibt Hunde die ziehen weil sie Bock drauf haben, andere müssen erstmal den Spaß daran finden.

Ich hab es nun zuletzt so aufgebaut dass ich immer aufhöre bevor der Hund in den Trott kommt. Gerade am Anfang sind auch nur ein paar Meter unheimlich anstrengend - körperlich aber vor allem auch für den Kopf.

Guck mal ob es nicht Leute in deiner Nähe gibt die privat ebenfalls Zughundesport machen. Ich hab bei ebay Kleinanzeigen z.B. auch schon solche Gesuche gesehen.

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Hey,

danke für deine Rückmeldung! 

 

Ja, könnte sein dass ich es unterschätze wie anstrengend es für den Hund ist. Dann versuche ich mal den Tipp mit dem früher aufhören und es langsam zu steigern. Belohnst Du ihn dann mit Futter?

 

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Ein BC ist jetzt nicht der klassische Zughund. Für Canicross reicht es, wenn der Hund vorwegläuft. Ich würde mir an deiner Stelle überlegen, ob du den Zug wirklich so streng trainieren willst. Hast du Wettbewerbsambitionen? Dann würde ich einen Hund nehmen, der von sich aus schon sehr gern zieht. Wenn du das eher für euch machen willst, reicht es meines Erachtens, wenn der Hund vorwegläuft. 

Meiner macht das auch und das funktioniert wunderbar für unsere Zwecke. 

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Mein Aussie war ein wahres Zugwunder, da haben die Huskys nie geschafft. Daher würde ich es nie von der Rasse abhängig machen, es reicht dass man einen lauffreudigen Hund hat.

 

Das ziehen ist nichts anderes als ein Job für den Hund, also an sich trainiert man das "streng". Der Hund muss ja erst mal verstehen was er tun muss, der Spaß wird sich einstellen wenn er verstanden hat was er zu tun hat.

 

Ich belohne am Ende vielseitig, aber immer mit Action. Also Futter schmeißen, spielen usw. Und wichtig finde ich dass er am Ende immer nochmal so laufen darf

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vor 17 Stunden schrieb Freefalling:

Wenn du das eher für euch machen willst, reicht es meines Erachtens, wenn der Hund vorwegläuft. 

Meiner macht das auch und das funktioniert wunderbar für unsere Zwecke. 

 

Das ist dann allerdings kein Canicross, sondern "Joggen mit Hund, der vorwegläuft". ;)

Der entscheidende Punkt beim Canicross ist ja, daß der Hund den Läufer zieht, ist ja auch das, was grad zu Beginn trainiert wird, wenn man nicht einen Hund hat, der eh zieht. Mit Suhna war das nie ein Problem, da läuft man einfach los und Madame denkt "Hey, endlich mal rennen" und da sie schneller läuft ergibt sich das Ziehen von ganz allein. :D

 

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vor einer Stunde schrieb sampower:

Mein Aussie war ein wahres Zugwunder, da haben die Huskys nie geschafft. Daher würde ich es nie von der Rasse abhängig machen, es reicht dass man einen lauffreudigen Hund hat

Ja. Aber dieser BC hat offensichtlich nur so mäßig Spaß 

 

vor 41 Minuten schrieb Zurimor:

Das ist dann allerdings kein Canicross, sondern "Joggen mit Hund, der vorwegläuft". ;)

Nö. Schau dir mal Bilder/Videos vom Canicross an. Manche ziehen stetig, manche laufen nur mit leicht gespannter Leine vorweg. 

Vielleicht war der ursprüngliche Sinn der Sache, dass der Hund permanent relativ stark zieht und den Läufer so unterstützt. In der Praxis ist das aber nicht immer so. 

 

Und ich frag mich halt, wieso ein Hund, der nur so halb gern zieht (Training hat ja schon stattgefunden!) unbedingt dahingehend trainiert werden muss, dass er das so richtig im Sinne des Erfinders tut. 

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Ich denke einfach dass man sich manchmal durchbeißen muss um zum Erfolg zu kommen. Nur weil der Hund nicht zieht heißt es nicht dass er eigentlich keinen Spaß daran hat. Normalerweise soll ein Hund nie an der Leine ziehen und die Verantwortung zu haben vorne weg zu laufen ist für einen Hund auch erst mal neu. Das hindert viele daran sich ins Geschirr zu legen und zu ziehen. Das kommt erst mit der Zeit, aber trotzdem kann der Hund dabei ja Spaß haben

 

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Es gibt aber auch genug Hunde, die haben keinen Spaß an solchen Aktivitäten und werden ihn auch  nie haben.

 

Ich kenne eine Labbyhündin, die partout joggen und am Rad laufen muss.

Wenn man den Hund dabei beobachtet, sieht ein Böindet  das Kotzgesicht, das sie dabei macht.

Leider ist es den Besitzern egal. 

Ich finde es traurig, wenn Hunde zu solchen Aktivitäten gezwungen werden.

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Blinder sollte das heißen...

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