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Hundeforum Der Hund
Gast

Vom Abenteuer ein gesundes und hierher passendes Pferd zu finden

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vor 1 Stunde schrieb KäptnKörk:

All die Sachen die der werte Herr und das frei laufende Pferd machen,

hast Du vielleicht gesehen, aber wohl nicht verstanden was es bedeutet

ein Pferd auf den Rücken zu drehen, sich darüber zu beugen, Kaspereien mit ihm zu machen

und, wie man sieht, wenn man Pferdesprache lesen kann, ein entspanntes und cooles Pferdegesicht vor sich zu haben.

 

Kritik ist, auch für mich, völlig okay, wenn sie auf Wissen und nicht auf Kritiklust basiert.

 

Okay, verstanden.

Ich bin zu doof, das von dir hier eingestellte Video adäquat wertschätzen zu können.

Trifft wahrscheinlich auch zu, denn ich habe mich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so intensiv mit Pferden aueinandergesetzt wie du.

Wenn du dich erinnern möchtest, genau dieses Zugeständnis habe ich auch an den Anfang meiner Einwendungen gesetzt.

 

Wenn man allerdings diese Bilder von Mustang Roundups im Hinterkopf hat  https://www.themustang.de/round-ups.html 

braucht es nicht mehr als ein wenig gesunden Menschenverstand und  Empathie mit der geschundenen Kreatur um anzuzweifeln, dass wilde Mustangs, die so ein Trauma hinter sich haben, auf einmal wie durch Zauberhand so "funktionieren" - nach einer äusserst limitierten Zeit des "Lernens".

Umsomehr, wenn man sich diese aufgeheizte Geräuschkulisse bei der Vorführung anhört. Eine zusätzliche akustische Belastung für ein Tier, das bisher wild, unbeeinflusst von Menschen und deren Idee davon, was man mit solchen Lebewesen alles anstellen kann, gelebt hat.

Wenn das für dich nicht mehr als "Kritiklust" darstellt .... nun gut, ich nehme es (erstaunt) zur Kenntnis.

 

Was deinen Wunsch nach Videos von "spannenden Sachen, die man mit seinem Hund macht" angeht, davon fühle ich mich nicht angesprochen. Warum?

Ich bin vollauf damit zufrieden, wenn mein Hund mit mir zurecht kommt und umgekehrt. Womöglich gibt es da auch "spannende Sachen"... Wenn ja, dann freue ich mich darüber, muss es aber nicht dokumentieren. Wozu?

 

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Zitat

@RenegadeWenn ja, dann freue ich mich darüber, muss es aber nicht dokumentieren. Wozu?

 Um anderen Usern Vergnügen zu bereiten?

Sie zu inspirieren selbst Spaß und Interesse am Erarbeiten lustiger Sachen zu finden?

Um anderen zu zeigen, dass es Hunde gibt, die Spaß am Lernen haben?

Um sich selbst zu zeigen, dass es doch etwas mehr gibt als nur klug über Hunde zu reden?

Um den eigenen Worten Gewicht zu geben, dadurch dass man einen fröhlich mitarbeitenden Hund hat?

Auch ein wenig weil man es kann. Wenn man es denn kann.

Und es wäre für mich mal schön zu sehen, wie ausgesprochen munter Dalmatiner mitarbeiten.

Moment, kann sein, dass ich noch irgendwo as Video von dem Dalmi Aslan finde.

Der war super. Ich habe nur einige Stunden mit ihm und seinem Halter geübt,

da ist der Zweiter in der BH geworden.

 

Ich glaube, dass ich schon lange allergisch gegenüber Kritik um ihrer selbst willen bin.

Ich fand diejenigen die am Rand standen und alles besser wussten, wenn wir damals Fußball gespielt haben, komisch.

Später, als wir viel live gespielt haben, gab es auch immer welche, die eigentlich genau wussten wie es geht,

aber niemals irgendeine Bühne betreten haben.

Als ich mit meinen Hunden Prüfungen gemacht habe, waren unter den Zuschauern auch einige,

die, wenn sie denn je teilgenommen hätten, ganz sicher den Hi-Score geholt hätten.

Jedenfalls redeten sie so.

Oder als meine Frau auf der DM im Finale geritten ist, saßen hinter mir Damen, die aber auch ganz genau wussten,

wo die Fehler lagen. Ich habe zaghaft gefragt, weshalb sie denn nicht selbst gestartet sind, bei all ihrem Wissen.

Nee, nee, meinten die Damen, also so im nächsten oder übernächsten Jahr, da würde man vielleicht mal

bei den Einsteigern ein Turnier starten.

 

Ganz erstaunlich finde ich, dass die Menschen die echt was drauf haben,

total vorsichtig mit Kritik sind, wenn man mit ihnen spricht.

Aber die wissen eben auch, dass Kritik und Selbermachen zwei Paar Schuhe sind.

 

 

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Ich tue es ja nur ungern, aber hier muss ich dann doch Mal Renegade beipflichten.

Um meine Meinungsäußerung zu rechtfertigen, möchte ich unterstreichen, dass ich mit einem einigermaßen ausgebildetem Pferd eine sichere A reiten kann. Übrigens in Allen drei klassischen Sparten! Weiter möchte ich anmerken, dass Dressur definitiv meine Schwäche ist (unruhige Hände und eine Tendenz zum nach vorne Fallen). Nachdem ich jetzt meine Fachkompetenz gerechtfertigt habe, hier meine Meinung:

 

Mustang Make-Overs sind Tierquälerei. Ein Pferd aus der Wildnis zu nehmen und innerhalb von Wochen oder Monaten (das MMO Germany dauert nur 100 Tage!) zuzureiten und vor einer Menschenmenge vorzuführen ist nicht mit den Bedürfnissen und Vorraussetzungen vereinbar, die ein Fluchttier mitbringt. 

Das Pferd im Video ist unzufrieden mit der ziemlich offensichtlich harten Hand des Reiters (gut zu sehen ab 0:20, wo es das Maul aufsperrt), es galoppiert nicht vernünftig an sondern fällt erst in einen Renntrab (0:37), es wird Western typisch hektisch vorgestellt und kommt kaum geschlossen zum Stehen (interessiert Western Reiter sowas überhaupt? Who knows). Es ist unbalanciert und wird trotzdem auf enge Zirkel gezogen. Richtig schön Gewicht aufnehmen und Untertreten tut es auch nicht, wahrscheinlich sehen wir auch deshalb sowenig Trab, weil es da am deutlichsten wird. 

 

Insgesamt eine Vorstellung die eher "gimicky" ist als reell geritten, der obligatorische Tütenstock ist auch dabei, wer hätte es geahnt, das Pferd ist definitiv nervenstark aber halt leider nur im Schnellwaschgang ausgebildet. Gesunderhaltender Reitsport sieht halt anders aus. 

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Du möchtest mich ja offenbar gerne in die Ecke derer schieben, die keine Ahnung haben (und falls doch, sich weigern, dies auch filmisch unter Beweis zustellen).

Und machst dies daran fest, dass ich an dem von dir verlinkten Video etwas auszusetzen hatte. Noch nicht mal an dir - dies zu Erinnerung!

 

Sorry, wird garantiert nicht mehr vorkommen.

 

Ich hätte es allerdings schon im Gesamtkontext der letzten Posts zu schätzen gewusst, wenn du Erhellendes über den Umgang mit den Mustangs von deren Einfangen bis zu ihrer ausserordentlich publikumswirksamen Präsentation als Ad hoc Reitpferde geschrieben hättest.

Ich hätte gerne verstehen wollen, wie und unter welchen Umständen dies zu machen ist.

Du hast aber leider nur wortreich erklärt, warum du Kritik so gar nicht leiden kannst.

 

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@Holo OT:

Ich tu es ja auch nur ungern, aber für deinen Post kriegst du den Daumen. Den nach oben, natürlich)

Sorry für das OT.

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Vorab: ich habe von Pferden so viel Ahnung wie von Elefanten oder Bären -nämlich gar keine, bin also nicht kritikberechtigt, möchte aber auch gar nicht kritisieren, sondern eine Frage stellen, wenn`s erlaubt ist.

 

Ich habe mir das Video angeschaut und mich gefragt -wie ich mich schon so oft gefragt habe, wenn ich Dressurreiten oder Springreiten gesehen habe: machen Pferde so etwas gern? Bereitet es Ihnen Freude? Sehen sie den Trainingsstunden mit Vorfreude entgegen?

Hängt ein Ja oder Nein bei der Beantwortung der Frage nur von den Ausbildungsmethoden ab?

Oder ist das individuell?  ---> gibt es Pferde, die z.B. total gerne Dressur geritten werden?

 

Ich frage das nun euch, ich wüsste es wirklich gern.

 

Ich hoffe das ist nicht zu OT.

 

 

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@Juline meiner Erfahrung nach ist es wie bei Hunden und Menschen: wenn man das Individuum seinen Interessen und Anlagen entsprechenden positiv födert, auf Vorlieben und Stärken eingeht und gemeinsam an Beziehung und den Schwächen abreitet, kann eine enorme Motivation und eine (große) Vor- Freude entstehen! 

Anlagemäßig ist es auch ähnlich: Hüten, Jagen, Wachen - Dressur, Fahren, Springen, Pleasure, Cutting, Distanzen, .... es gibt Spezialisten und Allrounder.

.... es gibt Pferde mit viel WTP und einem enormen "Arbeits- und Bewegungsdrang" und welche die gerne mal faulenzen und sich mit mampfen o.ä. begnügen. Die "Kunst" ist es eben wie beim Hund gesund und für/mit dem Pferd zu arbeiten - egal ob Freizeit oder Sport. Der Leistungsdruck bei Sportpferfen ist leider enorm hoch - da steckt einfach viel Geld dahinter - und Hochleistungsnachwuchs wird tapfer produziert. Ähnlich wie beim Hund a la Farbzucht. Und in der Pferdewelt gibt es genau so viele Gurus! 

Aber ja: es gibt durchaus Pferde die sich auf ihren Menschen und das gemeinsame Training freuen! (Leider auch einige die es elend ertragen müssen.)

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Geht ein Hund gern einen Agility-Parcours ? Führt er gerne Tricks vor ?

Wieso glaubt ihr, dass Vergleichbares bei Pferden nur unter Zwang möglich ist ???

 

Es kommt auf die Art der Ausbildung an, wie bei Hunden auch.

Ich lasse mir gern das Pferd zeigen, das sich derart unter den Reiter legt und anschliessend hinterherläuft nachdem ihm dies mit Gewalt beigebracht worden ist.

Die Dressur in beiden Videos wäre m.M.n. mit Gewalt nicht möglich.

Aber was weiss ich schon....

 

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Ich würde auch gerne noch hinzufügen, dass in meiner Erfahrung im Training stehende Pferde im Ganzen zufriedener sind. Je besser dem Pferd entsprochen wird im Training, desto besser, das ist klar. Aber es ein bisschen so, dass auch faule Pferde durchaus zufriedener sind, wenn sie was erarbeitet haben. Das ist einerseits körperlich, aber auch die geistige Förderung. Ich sehe viele Pferde, die praktisch nur auf die Koppel gehen und man sollte meinen, das ist das, was der Natur des Pferdes am nächsten kommt. Das sind aber auch die, die gerne den Kollegen eine überbraten und im Stall nicht zur Ruhe kommen, nicht relaxen können. Sie sind dann weder mental noch körperlich ausgelastet, trotz täglichem Koppelgang.

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Mea Culpa, ich hätte weder das Video, das sicher Anlass zur Kritik beinhaltet, einstellen sollen,

noch mich auf Wortgefechte einlassen dürfen. Unsouverän und nicht zu entschuldigen.

Setzen Käptn, eine glatte Sechs.

 

Große Sporenrädchen werden deshalb eingesetzt, weil sie besser abrollen und das Pferd weniger pieksen als kleine Sporenrädchen,

die naturgemäß steifer sind. Am steifsten und am intensivsten wirken Sporen ohne Rädchen.

 

Man möge mir verzeihen, dass mein beklagenswert unvollkommenes Hirn allzu gerne auch mal damit konfrontiert würde,

wie der ein oder andere "Oft-Nörgler" sich mit einer eigenen Leistung angreifbar machen würde.

 

 

 

 

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