Jump to content
Hundeforum Der Hund
Buhund

Beim Tierarzt-Besuch auf was achten?

Empfohlene Beiträge

In dem Alter würde ich auch einen Herzultraschall + EKG machen lassen, Ultraschall Bauchraum wurde ja schon genannt.

Wenn das o.B. ist könnte man über Karvisan (ich gebe Vitofillyn) nachdenken.

 

Großes Geriatrisches Profil klopft das meiste schon mal ab, da kann man dann evtl. noch speziell Schilddrüse nachfordern.

 

"Macht" sie draußen denn auch was oder will sie einfach nur raus?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 23 Stunden schrieb Buhund:

Was mir den letzten Wochen auch aufgefallen ist (Ayla war ja immer mehr ein "Draussen-Hund" als "Haus-Hund") ...

das sie draussen schlafen will.

Es fing vor einigen Wochen an. Ich habe sie wie immer Abend reingerufen und die Terrassentüre geschlossen, bin ins Bad und dann ins Bett.

Eine Stunde später stand Ayla vor meinem Bett und "jammerte". Ich fragte: Mußt du raus?

Eindeutige Ansage vor ihr da sie Richtung Treppe nach unten lief.

Ich habe sie rausgelassen und gewartet. Sie kam wieder rein. Terrassentüre zu, ich wieder ins Bett. Wieder eine Stunde später ...

Ayla jammernt vor Bett, das geliche Spiel.

In dieser Nach hat sie das noch 2x gemacht, danach habe ich die Terrassentüre aufgelassen.

Am nächsten Tag, das selbe Spiel ... seitdem lasse ich die Terrassentüre offen, da ich nicht jede Stunde aufstehen kann und will,

muß ja auch am nächsten Morgen zur Arbeit.

Am Wochenende habe ich dann mal versucht sie drinnen zu halten ... der Horror pur.

Sie scharrte in meinem Schlafzimmer auf dem Teppich, dann in ihrem Körbchen (im Schlafzimmer), dann stand sie vor meinem Bett und jammerte ...

Jerzt kommt der Winter und da möchte ich die Türe nicht offen lassen, whrlich gesagt lasse ich die Türe auch nur widerwillig offen, da könnte ja "Alles" reinkommen.

 

Auch ist ihr Appetit größer geworden, obwohl sie sich weniger bewegt als in den letzten Jahren.

Hängt das auch mit dem Alter zusammen?

Ich kenne das von einigen Hunden und es war für mich eigentlich im Nachhinein ein Zeichen zum Gehen. Das ist jetzt wahrscheinlich nicht das, was du gerne hören möchtest. Sorry.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

PS vielleicht mal eine Geschichte von uns. Wir hatten neben unseren Collies auch eine DSH-Hündin. Die Hündin hatte mit etwa 12 Jahren einen Tumor. Wir wollten uns noch von ihr "verabschieden" und versuchten mit Schmerzmittel ihr noch zumindest wenige Wochen eine lebenswerte Zeit zu verschaffen. Es kam der Tag wo sie selber gar nicht mehr wollte. Wir hatten einen Wurf Colliewelpen ( etwa 2 Wochen alt ) und sie war der einzige Hund, der zu einem Wurf durfte. Sie ging ( damals mit Handballgrossem Tumor ) in die Wurfkiste. Mutter ging auf Seite. Sie hat alle Welpen sauber geputzt, alle Ausscheidungen der Welpen weg gemacht. Danach wollte sie raus. Ich habe sie rausgelassen und sie ging zum ältesten Rüden. Danach in seine Hütte und ich dachte mir eigentlich immer noch nichts. Etwa 15 Minuten später schaue ich raus und sehe die Hündin in der Hütte liegen, aber mit Kopf raus. Ich gehe nachschauen und sie war Tod. Unsere "Hundechefin" hat kurz vorher alles kontrolliert, hat die (ihr fremden) Welpen kontrolliert, ist zum Rüdenchef gegangen und dann ( ich interpretiere es so ) zum Sterben gegangen. Diese Hündin hat für mich einen unglaublichen Charakter gehabt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 50 Minuten schrieb Gerhard:

Ich kenne das von einigen Hunden und es war für mich eigentlich im Nachhinein ein Zeichen zum Gehen. Das ist jetzt wahrscheinlich nicht das, was du gerne hören möchtest. Sorry.

 


Dann hätten wir Foxi vor etwa 2 Jahren „erlösen“ müssen? 
Ich denke, es gibt ein paar deutlichere Hinweise. Schmerzen z.B. die durch Schmerzmittelgabe nicht mehr in den Griff zu bekommen sind.

Ich (und das ist einfach meine persönliche Einstellung) denke, dass man auch den Alterungsprozess- und Sterbeprozess angemessen begleiten kann. Das auszuhalten ist natürlich nicht immer einfach. Und den Zeitpunkt zu verpassen sollte einem natürlich auch nicht passieren.

Ayla ist aber mit Sicherheit noch nicht soweit. 😉

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@beowoelfchen Dem kann ich mich nur anschließen, Lakoma hatte auch die letzten 2 Jahre trotz Demenz und schmerzhaften Rückenproblemen noch eine wunderbare Zeit.
Zum Glück gibt es heute auch für Hunde eine sehr gut verträgliche Schmerztherapie und alle Altersprozesse, die man beim Menschen kennt und begleitet kommen bei Hunden eben auch vor. Auch das will ich zusammen mit meinen Hunden leben, es gehört genau so dazu, wie die unbeschwerten, jungen Zeiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstmal vielen lieben Dank für Euren Input und Anregungen.

Ich habe mir Alles notiert und werde das morgen beim TA Punkt für Punkt durchgehen.

Maß sein, dass morgen nicht alle Untersuchungen durchgeführt werden können, aber da machen wir dann ganz einfach noch einen 2. Termin aus.

 

@Gerhard Auch wenn ich Deinen Beitrag nicht gerne gelesen habe, trotzdem Danke für den "Denkanstoß".

 

@beowoelfchen und @benno0815 Im Namen von Ayla bedanke ich mich für Eure Fürsprache.

Ja, mir ist bewußt, dass mit dem Alter die "Zipperlein" mehr werden, aber von einer "Erlösung" ist Ayla noch weit entfernt.

Nur weil sie schlecht hört, sieht und etwas desorientiert ist hat sie immer noch Spaß am Leben.

 

Kleine Anekdote von heute:

Mama's 80igster Geburtstag wurde heute nachgefeiert. Ayla war natürlich auch dabei.

Meine Mutter sagt mir immer wieder (Demenz?), dass Ayla nicht mehr gut hört. Ja, das weiß ich.

... aber meine Mutter hört auch nicht mehr gut (das nimmt sie aber nicht wahr),

Ayla steuert bei der Kaffeetafel meine Mutter freudestrahlend an (ich habe das Tapp Tapp der Krallen auf den Fliesen gehört, meine Mum nicht),

da meine Mum nicht reagiert stupst Ayla sie an und meine Mum erschrickt.

Etwas später lag Ayla auf ihrem Kissen und schlief, meine Mum wollte ihr ein Leckerchen geben ... und Ayla hat sie nicht kommen hören und erschreckte wie zuvor meine Mum.

Was soll ich jetzt mit den beiden "Old-Ladies" machen?

 

@Eifelkater Ayla ist ne Nordische, die zeigt mir die Mittelkralle bei ner beheizten Hundehütte. Die liegt bei Minustemperaturen im Garten und fühlt sich "pudelwohl". Meine Terrasse ist teilüberdacht, im überdachten Teil hat sie ein Kissen liegen, das sie zum Schlafen nutzt. Hundeklappe in ne Glastüre, da müßte ich mich mal "schlau machen".

 

@Wilde Meute Eigentlich will sie nur raus und legt sich auf ihren "Outdoorplatz" auf der Terrasse. Was sie dann Nachts draussen macht ... weiß ich nicht. Jedenfalls macht sie keinen Terror, denn das würde ich hören, da mein Schlafzimmer zum Garten geht und ich bei offenem Fenster schlafe. Wenn ich Morgens runter komme, liegt sie auf ihrem "Outdoorplatz".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Lakoma und auch Fengari wollten im Alter auch ständig raus, obwohl sie nicht pinkeln mussten. Wenn wir dann draußen waren, wollten sie schnell wieder rein, um dann nach einer Stunde wieder raus zu wollen 🤪
Alleine draußen bleiben fanden sie total doof, wenn dann sollte auch ich bei sibirischen Temperaturen mitten in der Nacht mit draußen sein...
Ich habe das echt der Demenz zugeschrieben, genau wie sie im Haus oft in der Nacht herumgewandert sind, ohne dass es da bestimmte Gründe für gab.
Lakoma hat unheimlich oft vor Wänden gestanden und nix gemacht, ich musste ihr auch öfter da raus helfen, manchmal stand sie irgendwo unter dem Küchentisch und wusste nicht mehr, wo es da wieder raus geht.
Kurze Zeit später war dann wieder alles ganz normal...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Minute schrieb benno0815:


Lakoma hat unheimlich oft vor Wänden gestanden und nix gemacht, ich musste ihr auch öfter da raus helfen, manchmal stand sie irgendwo unter dem Küchentisch und wusste nicht mehr, wo es da wieder raus geht.
Kurze Zeit später war dann wieder alles ganz normal...

 

Das macht Ayla auch. Sie ist dann wie in Trance.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 8 Minuten schrieb Buhund:

@Wilde Meute Eigentlich will sie nur raus und legt sich auf ihren "Outdoorplatz" auf der Terrasse. Was sie dann Nachts draussen macht ... weiß ich nicht. Jedenfalls macht sie keinen Terror, denn das würde ich hören, da mein Schlafzimmer zum Garten geht und ich bei offenem Fenster schlafe. Wenn ich Morgens runter komme, liegt sie auf ihrem "Outdoorplatz".

 

Ah ok, das ist dann anders als ich das gedacht hatte.

Das reine Spekulation woran das nun liegen könnte. Demenz, klar, kann sein. Sie kann sich draußen einfach wohler fühlen, sie kann ein anderes Wärmeempfinden entwickeln usw.

Höhere Körpertemperatur durch Krankheitsprozesse.. aber wie gesagt, reine Spekulation.

 

Meine eine alte Dame ist aber auch seit etwa einem halben Jahr ähnlich drauf. Tapert rum, geht bei jeder Gelegenheit gerne raus, würde sicher auch draußen pennen

wenn sie dürfte.

Woran das nun liegt? Weiß vielleicht nicht mal sie selbst.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.