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Hundeforum Der Hund
coney

Wir wissen nicht mehr weiter...

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb coney:

Sind 14 Monate zu jung?

 

Ja. Zum einen zu jung für die Kastration (es gibt größere Katastrophen, im Tierschutz sind Hunde in dem Alter fast immer kastriert, aber einen Hund normal erwachsen werden zu lassen ist auch nicht verkehrt -erst recht, wenn er gerade voll in seiner Macho-Phase ist). Zum anderen und vor allem zu jung, um aus seinem Verhalten einen Grund für eine Kastration abzuleiten. Überhaupt sollte eine Kastration nur in Ausnahmefällen wegen „Verhaltensauffälligkeiten“ erfolgen. 

 

vor 1 Stunde schrieb coney:

Lernen Hunde von solchen Treffen dauerhaft, oder ändert sich das Verhalten dann nur kurzfristig in der Gegenwart der anderen?

 

Ja, das hat auf jeden Fall nachhaltige Effekte. Pubertierende suchen nach Orientierung. Was er von Euch nur langwierig und mittelbar lernen könnte, kann er sich von einem souveränen Vorbild unmittelbar abgucken. 

 

vor 1 Stunde schrieb coney:

Wie funktioniert so ein Entspannungssignal?

 

Das ist eigentlich eine der leichtesten Übungen: wenn er völlig entspannt daliegt und Du ihm den Bauch kraulst oder so wiederholst Du einfach mit ruhiger Stimme ein paar Mal Euer Entspannungssignal (wie immer am besten etwas, das in Eurem normalen Sprachgebrauch nicht vorkommt, „easy“ z.B.).

Die Schwierigkeit besteht dann darin, zu erkennen, wann das Signal ausreichend gefestigt ist, um es in aufregenden Situationen anzuwenden. Das zu früh zu versuchen, wäre kontraproduktiv, also lieber noch etwas abwarten, als es zu versauen.  

Und natürlich fängt man erstmal mit mäßigen Reizen an, z.B. wenn Besuch kommt oder er sich auf ein Leckerli freut. 

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Ich habe auch ein Exemplar das etwas drüber ist und gern in die Leine rennt und zieht. Sicher ist geistige und körperliche Auslastung wichtig, aber ich finde Ruhe noch viel wichtiger. Nicht im Sinne von schlafen (das auch), sondern von Wahrnehmung. Ich würde ihn, auch wegen eurer Gesundheit, doppelt führen. Spricht an Brust und Rücken eingeklinkt. Vielleicht auch mit der TTouch Schlaufenleine die überaktive Hunde hilft sich auszubalancieren. Oft Pause machen. Einfach mal still stehen/sitzen und den Hund in Ruhe schnüffeln lassen. Langsam sind ruhig über Baumstämme führen, halten. Ihr atmet am besten auch ruhig mit. Kaffee/Restaurant schafft er vom Impuls wahrscheinlich noch nicht. Daher würde ich es derzeit auch lassen. Ruhige Bodenarbeit in der Hundeschule wäre vielleicht was. Das könnt ihr im Garten dann weiterführen. Gebt nicht auf. Der Weg ist vielleicht länger als bei anderen, aber ihr schafft das. Versucht zuhause auch das Thema HUND einfach mal auszublenden. Lest ein Buch. Geht ins Konzert. Macht was mit dem Kind. 

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Ohje, ich hab auch so ein „unerzogenes“ Exemplar von Hund (allerdings 2 Jahre alt) ;) Hundeschule hab ich aufgegeben, wir wurden mehrmals vom Platz genommen weil meiner nur Unruhe stiftete bzw. völlig überfordert war. Im Freilauf rannte meiner mit 12 Monaten regelmäßig kreuz und quer. Abruf? Was ich mich bei anderen HH entschuldigt habe, weil mein Hund mich mal wieder stehen lassen hat (und auch jetzt noch manchmal, jetzt kommt er allerdings zurück). Leinenführigkeit? Mal ja, mal nein. Usw.

 

Manche Hunde sind einfach „wildere“ Charaktere . Hat man so ein Exemplar, braucht es etwas mehr Geduld, Durchhaltevermögen und gute Nerven denn „Standards“ funktionieren nicht ;) und selbst wenn ihr etwas habt schleifen lassen (kann und möchte ich nicht beurteilen) ist das kein Beinbruch. Es wird trotzdem werden, der Hund ist gerade mal 12 Monate alt. Ich kann nur sagen: bleibt geduldig dran, habt viel Humor und macht euch selbst nicht zu viel Druck :) 

 

was mir geholfen hat: ich hab das ganze verkrampfte Training-Geraffel beiseite geschoben und versuche mit dem Hund intuitiv umzugehen (dh ich setze die Methoden, die ich gelernt habe, nach eigenem Ermessen und mit Blick auf den Hund ein). Dauert vielleicht länger und es gibt mal Fehlversuche aber dafür ist meine Frustration geringer und ich hab Spaß statt Stress mit dem Hund :) 

 

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vor 7 Stunden schrieb coney:

Gassi geht bei uns vor dem Haus durch eine kleine Ortschaft und dann querfeldein ca. 60 Minuten zu keiner gleichen Uhrzeit. Mal vormittags, mal abends, je nachdem wie es bei uns reinpasst.

Das  macht aufgedreht. Der Hund ist dadurch, dass es ja immer irgendwann losgehen könnte in Erwartungshaltung. Dadurch schläft er auch schlechter. Kommt er auf ca. 17h Schlaf am Tag? Wenn  nicht, dann helfen ihm geregelte Tagesabläufe auch weiter.  Aber auch so. Bälle schmeissen im Garten- nein. Lieber länger draußen unterwegs sein und für ein paar Minuten im Waldstück Dummy.Arbeit machen. (oder im Garten , wenn es nicht anders geht). Freilauf ist schon in Ordnung auf überschaubarem Gelände, nur wenn ihr es nicht richtig einsehen könnt, würde ich die Schleppleine nutzen. Auch unterwegs mal eine Suchaufgabe einstreuen.

 

Ein geeigneter Hundekumpel wäre wirklich wichtig für ihn, die Labradorhündin aus der Nachbarschaft braucht allerdings ihre Ruhe, die ist nicht geeignet.

 

Klar Trennen zwischen Beschäftigungs und Nichtbeschäftigungszeiten- auch hier macht sich ein geregelter Tagesablauf super.

Kastration wäre absolut kontraproduktiv bei diesem Hund, Testosteron hilft bei der Stressverarbeitung.

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vor einer Stunde schrieb Bable:

Ohje, ich hab auch so ein „unerzogenes“ Exemplar von Hund (allerdings 2 Jahre alt) ;) Hundeschule hab ich aufgegeben, wir wurden mehrmals vom Platz genommen weil meiner nur Unruhe stiftete bzw. völlig überfordert war. Im Freilauf rannte meiner mit 12 Monaten regelmäßig kreuz und quer. Abruf? Was ich mich bei anderen HH entschuldigt habe, weil mein Hund mich mal wieder stehen lassen hat (und auch jetzt noch manchmal, jetzt kommt er allerdings zurück). Leinenführigkeit? Mal ja, mal nein. Usw.

 

Manche Hunde sind einfach „wildere“ Charaktere . Hat man so ein Exemplar, braucht es etwas mehr Geduld, Durchhaltevermögen und gute Nerven denn „Standards“ funktionieren nicht ;) und selbst wenn ihr etwas habt schleifen lassen (kann und möchte ich nicht beurteilen) ist das kein Beinbruch. Es wird trotzdem werden, der Hund ist gerade mal 12 Monate alt. Ich kann nur sagen: bleibt geduldig dran, habt viel Humor und macht euch selbst nicht zu viel Druck :) 

 

was mir geholfen hat: ich hab das ganze verkrampfte Training-Geraffel beiseite geschoben und versuche mit dem Hund intuitiv umzugehen (dh ich setze die Methoden, die ich gelernt habe, nach eigenem Ermessen und mit Blick auf den Hund ein). Dauert vielleicht länger und es gibt mal Fehlversuche aber dafür ist meine Frustration geringer und ich hab Spaß statt Stress mit dem Hund :) 

 

Meine ist auch 2. Hundeschule überfordert und erst das gelassen werden hat Normalität in den Alltag gebracht. Mal Abstand gewinnen. Kann das alles unterstreichen was du sagst. 

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@gebemeinensenfdazu hier gibt es auch keine Regelmäßigkeit. 1. funktioniert das nicht in unserem Leben 2. richte ich mein  Leben nicht danach aus. Genau das sind nämlich so verkrampfte Dinge. 

 

Mag sein, dass manche Hunde dadurch aufgedrehter sind. Aber auch diese werden mit der Zeit lernen, damit umzugehen. Und wenn es länger dauert, dann ist das eben so. 

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Dann hast du da einen maßgeblichen Faktor bei deinem Hund. Meine braucht das absolut, sie würde esinsbesondere sonst nicht schaffen ausreichend zu schlaffen und allein zu bleiben (war das nicht auch eines eurer Probleme?). Also- wenn man es einrichten kann, ist das eine absolut wirkungsvolle Sache, die dem Hund eine Menge Stress nimmt.

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Suhna hat keine festen Zeiten und bleibt problemlos alleine. Wenn ich nach Hause komme, liegt sie meist im Bett und steht oft nichtmal auf. 

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Ich finde 60 Minuten normales Gassigehen ( auch mit Suchspielen) für einen Arbeitshund zu wenig, um ihn körperlich auszulasten. Das sind ja nur etwa 5 km. Und die vermutlich dann auch noch in relativ langsamen Tempo an der Leine. Ich denke der zieht alleine schon aus Bewegungsdrang. Labradore sind halt Jagd- und damit auch Laufhunde.

 

Wegen dem Canicross: Einfach mal Geschirr anziehen 20 Minuten normal Gassigehen zum lösen und dann ausprobieren. Gut möglich das er am Anfang entweder total überdreht oder tatsächlich an jedem Grashalm stehen bleibt. Versuch macht klug ;). Wobei ersteres wahrscheinlicher ist. Da kann man aber recht gut mit Leckerlies konditionieren. 

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vor 34 Minuten schrieb Zurimor:

Suhna hat keine festen Zeiten und bleibt problemlos alleine. Wenn ich nach Hause komme, liegt sie meist im Bett und steht oft nichtmal auf. 

Wüsste nicht, dass du da einen hochmotivierbaren Arbeitshund hast, die dafür gezüchtet wurden, immer weiterzumachen. Du kennst diesen Hundetypus gar nicht und wie faul dein Hund herumliegt ist für das Thema ähnlich irrelevant, wie welches Futter sie bevorzugt😉. Die durchschnittliche Englische Bulldogge hat in der Richtung auch keine Probleme, aber hier geht es um einen jungen Labrador, der nicht herunterfährt.

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