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Hundeforum Der Hund
coney

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Es macht für so einen Hund auch einen Unterschied, ob und wie man alleine wohnt. Mit einer Familie und Kindern ist es zuhause einfach schwieriger zu entspannen.

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Ich hatte heute einen 10 Monate alten Labbirüden.

Die Frau hat ganz klar gesagt: den Menschen, die ihr erzählt haben, dass Labbis DIE Anfängerhunde schlechthin sind, will sie heute gerne mal ne Runde mit dem Hund drehen lassen 😁

 

Hormone, wilde Freude, Stöcke hochwirbeln.

Nach der Stunde hab ich (im strömenden Regen) an mir runtergeschaut und gesagt: ok, ich krieche einfach komplett in die Waschmaschine :D

 

Junge Rüden SIND einfach anstrengend. 🤷‍♀️

 

Und so ein überdrehter Labbi ist natürlich auch von der Masse her noch eine zusätzliche Herausforderung.

 

Ich finde den Gassigang am Tag auch zu kurz, übrigens.

Selbst die 10jährige und der 13 jährige würden wohl anfangen, irgendwelchen Bockmist zu bauen, wenn sie täglich die gleiche Runde drehen müssten und dann auch noch so eine kurze Strecke.

 

Ich würde halt schauen, dass Abwechslung in die Spaziergänge kommt, auch Hundebegegnungen, wo er mal so richtig "die Sau raus lassen" kann. Soll heißen: ausgelassen toben, natürlich ohne andere Hunde dabei zu nerven/überfordern.

 

Aber dieses: muss auch Ruhe lernen...

Ich will schon schreiend im Kreis rennen, wenn ich das nur lese 🙈

Alle Hunde können pennen.

Viele Hunde sind bloß nicht ausreichend ausgelastet, um einfach mal entspannt auf der Seite liegend zu ratzen, während um sie rum noch was passiert.

 

Gerade, wenn man sich einen Welpen holt, kann man doch nach einem Spaziergang einfach mal mit dem auf der Couch/in seinem Bettchen zusammen liegen, damit er merkt: Erholung ist total klasse.

 

Und wer sich einen Welpen holt, dafür aber "keine Zeit" hat: Thema verfehlt, würde ich sagen ;)

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Ich versuche mich dann mal an erprobten Ratschlägen zusätzlich zu dem, was schon gesagt wurde. Ist auch mein erster Hund (sag ich lieber dazu). 

 

- Wenig isoliertes Training, lieber zwischendurch sehr wenige Wiederholungen. Sprich: Gedanklich weg von der Hundeschule, hin zum Alltagstraining. Was ist wirklich wichtig für euch?

- Nur verlangen, was notwendig ist und der Hund in dem Moment(!) leisten kann. Beispiel: Lieber ein gelegentliches “schau her“ (o.ä.) beim Spazieren etablieren, als Sitz am Straßenrand “aus Prinzip“.

- viel entspannten Freilauf bieten, also irgendwo in der Pampa. Bis auf den Rückruf muss er da nichts können. Und auch da: entspannt sein. Solange er nicht wegrennt oder jagen oder andere belästigen geht, entspannt sein. Man muss ja nicht immer rufen. Sollte das gar nicht klappen - Schlepp dran und laufen lassen. 

- Klare Regelung: Drinnen wird gechillt, draußen gibt es Action. Keiner fordert also drinnen den Hund zum Spielen auf oder übt irgendwelche Tricks. Dem Hund Ruhe vorleben, Kind in Ruhephasen etwas fernhalten. Manche Hunde ziehen sich nicht ganz zurück, sondern wollen immer dabei sein, da dann Rücksicht nehmen.

- Zum Artgenossenkontakt wurde genug gesagt. 

- Allgemein draußen: Nicht überfordern, nicht ständig ins Restaurant mitnehmen, wenn es dem Hund zu viel ist. Lieber bewusst Trainingseinheiten gestalten und sich auf den Hund konzentrieren und wann anders unabhängig davon ohne Hund mit der Familie ins Restaurant gehen. 

 

Zuletzt noch was Mut: Ich habe einen nervösen, reaktiven Hund (mit Artgenossenproblem, das habt ihr ja zum Glück nicht). Mein Hund kam als reines Nervenbündel mit Übersprungshandlung zu mir, hat an der Leine gezogen wie ein Ochse, war dabei kaum ansprechbar. Er war da 1,5 Jahre alt. Mit 2,5 Jahren (da war ich schwanger!) konnte er an der Leine gehen, weitestgehend ohne in selbige zu springen und hat sich auf einen leichten Zug beschränkt und man konnte ihm einfache Kommandos geben. Mit 3,5 Jahren (da war mein Sohn 4 Monate) lief er entspannt an der Leine, bis auf Hundebegegnungen und zu jagende Tiere. Mit 4,5 Jahren (heute!) läuft er fast tadellos am Kinderwagen, springt fast gar nicht mehr in die Leine (selten haben wir mal so einen Ausfall), zeigt mir Kaninchen/Eichhörnchen etc. an, ich kann mit ihm an den meisten Hunden mit Leckerchen vorbeigehen, im Bogen sogar ohne. Ich hätte das niemals gedacht.

 

Ich weiß, dass man sich nicht immer von aller Anspannung freimachen kann und man sich noch zusätzlich durch die anderen Leute stressen lässt. Aber ich habe damals nach einem Jahr entschieden: Ich reduziere für den Hund den Stress, soweit es geht. Er muss das alles nicht. Keine Restaurants, selten Menschenmengen, selten Bahn fahren, keine Hundewiesen, keine Kontakte zu Menschen im Haus etc.

(Das alles hat ihn gestresst und das läppert sich halt und der Hund kommt nicht runter).

 

Jetzt machen wir unsere einsamen Freilaufrunden und stressarme kurze Runden mit Kinderwagen, treffen ab und zu Hundefreunde, fahren Bahn wenn es sein muss, machen zu Hause maximal ein paar Suchspiele. 

Im Urlaub waren wir in der Bretagne, wo sonst niemand war. ;) 

 

Ich plane, in den Herbstferien den Stresslevel etwas zu erhöhen und schwierige Situationen zu üben (Hunde). Erst jetzt traue ich ihm das zu. 

 

 

 

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vor 4 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Viele Hunde sind bloß nicht ausreichend ausgelastet, um einfach mal entspannt auf der Seite liegend zu ratzen, während um sie rum noch was passiert.

Den Umkehrfall gibt es aber auch, dass der Hund nach 3h Stunden Gassi aufdreht und am Tag auf vielleicht 12 h Schlaf kommt. Klingt hier erstmal  unwahrscheinlich. Aber wenn der Hund zuhause mit Garten und Bällchen ständig immer wieder zwischendurch gepusht wird, kann das gerade wegen des kurzen Rausgehens auch so laufen, wegen zuwenig geistiger Auslastung und zuwenig Rücksicht auf seine sozialen Bedürfnisse. So ein junger Labrador will doch meistens wirklich mit einem anderen befreundeten jungen Hund toben können. Das scheint auch irgendwie zu fehlen.

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vor 10 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Aber dieses: muss auch Ruhe lernen...

Ich will schon schreiend im Kreis rennen, wenn ich das nur lese 🙈

Alle Hunde können pennen.

Viele Hunde sind bloß nicht ausreichend ausgelastet, um einfach mal entspannt auf der Seite liegend zu ratzen, während um sie rum noch was passiert

 

Sorry, kann ich so nicht bestätigen...

Klar, konnte Enya auch pennen. Aber leider oft mit sichtbarer Erwartungshaltung: Passiert hier was ohne mich?

Obwohl nix passerte, ihre zweibeinige Entourage hielt Ruhe.

Ich persönlich kenne einige Bespiele, wo genau dieses "Auslasten" komplett am Ziel vorbei ging.

Aber diese unerwünschte Folge ist ja hinlänglich bekannt.

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vor 31 Minuten schrieb Tina+Sammy:

Aber dieses: muss auch Ruhe lernen...

Ich will schon schreiend im Kreis rennen, wenn ich das nur lese 🙈

 

 

Ich kannte da mal ein Forum*, wo so ein Hund sofort als Stressi bezeichnet wurde, mit Socialwalks zugepflastert wurde usw.. ;) Bloß keine Action!

 

*So eins mit einem ganz eigenen Geist... 

 

so weit

Maico

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Wenn ein Junghund einen  vollen Terminkalender hat  könnte ich aber auch schreiend wegrennen. 

 

Was junge Hunde nicht  alles brauchen und  können  müssen. 

Ich  könnte  nicht mal  sagen  was mir  häufiger begegnet. 

 

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vor 37 Minuten schrieb Renegade:

Sorry, kann ich so nicht bestätigen...

Klar, konnte Enya auch pennen. Aber leider oft mit sichtbarer Erwartungshaltung: Passiert hier was ohne mich?

Obwohl nix passerte, ihre zweibeinige Entourage hielt Ruhe.

Ich persönlich kenne einige Bespiele, wo genau dieses "Auslasten" komplett am Ziel vorbei ging.

Aber diese unerwünschte Folge ist ja hinlänglich bekannt.

 

Da bleibt aber eben nur ausprobieren. Alle Kommentare, bis auf eifelkater, rieten zum Ruhe lernen.

 

vor 21 Minuten schrieb mikesch0815:

Ich kannte da mal ein Forum*, wo so ein Hund sofort als Stressi bezeichnet wurde, mit Socialwalks zugepflastert wurde usw.. ;) Bloß keine Action!

*So eins mit einem ganz eigenen Geist... 

so weit

Maico

😁😁😁

 

Ich erinnere mich.

Der Geist war gruselig!

(x) ich hab Angst

fällt mir dazu ein 🤣

 

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Hab ich  etwas  über  Ruhe  geschrieben  ?

🤔schnell nachlesen  😅

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Ich  meinte  als Halter die  Ruhe  bewahren  .

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