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Hundeforum Der Hund
Haverkoekje

Mein Hund spielt nicht mit mir

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Am 5.10.2019 um 18:38 schrieb Haverkoekje:

Ich habe also versucht, nicht so 'ruhig' zu sein und sie mit mehr Nachdruck und offensichtlicher Begeisterung zu animieren... ihr ahnt es schon. Könnte sie die Augenbrauen hochziehen, hätte sie es da getan. WAS WILLST DU? schien sie zu sagen.

 

Kein Wunder, der Hund merkt ganz genau wenn du dich verstellst. Und dann wirst du suspekt für sie. Ist also logisch, dass sie das Spielen dann erst recht nicht nicht annimmt, sie traut dir nicht. Wenn du eher ein ruhiger Typ bist, dann ist das so und das ist okay. Der Hund ist deswegen nicht unglücklich.

 

vor einer Stunde schrieb Haverkoekje:

Ich habe schon überlegt, ihr Futter nicht in den Napf zu füllen, sondern sie es 'erarbeiten' zu lassen

 

Davon rate ich dringend ab. Der Hund braucht schon die Sicherheit, dass er einen gefüllten Napf bekommt ohne etwas dafür leisten zu müssen.

 

vor einer Stunde schrieb Haverkoekje:

Während sie sich an die Tür legt und gelangweilt seufzt (das tut sie wirklich)

 

Wenn sie gelangweilt ist, dann mach mit ihr Sachen die sie mag und die du authentisch rüberbringen kannst. Werdet ein Team anstatt dass du dich als Animateur fühlst.

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vor 25 Minuten schrieb Haverkoekje:

An Anerkennung und Wertschätzung mangelt es ihr bestimmt nicht, und sie weiß auch ganz bestimmt, wie wichtig sie mir ist und wie lieb ich sie habe. Ich lobe sie ganz oft, aber mit Worten, durch meinen Tonfall, durch Streicheln etc. Ich möchte, dass sie positive Bestärkung so erfährt und nicht primär über Leckerli.

Wobei mir, während ich das schreibe, einfällt, dass die Nachbarin sie ständig (verbotenerweise) mit Leckerlis und Selbstgekochtem füttert, ich merke das dann abends an ihrem Häufchen => Durchfall :( 

Bezweifle ich nicht. Habe nur das als beispiel gegeben.

Und nebenbei - ein Lob muss auch als solches erkannt werden! Und man nimmt als Mensch am besten das was der eigene Hund als Belohnung schätzt. Beim Einen ist es ein Spiel/Spielzeug, beim nächsten Streicheln und wieder beim nächsten ein Stück Wurst! Den "Ball-Hund" kannst du nicht ausreichend mit Futter belohnen und anders herum auch nicht. 

Wenn

vor 46 Minuten schrieb Lyris:

Wenn es das ist womit du sie motivieren und belohnen kannst wäre es doch einfach nur unlogisch und kontraproduktiv dies nicht zu tun! Vor allem aus Hundedesicht!

 

Futterbeutel wäre vielleicht ein guter Kompromiss für euch? 

 

Futter vielleicht splitten: 2/3 im Napf und 1/3 gemeinsam erarbeiten.

Wird hier seit 5 Jahren so gemacht. Hund ist zufrieden damit! Grundumsatz aus dem sicheren Napf in aller Ruhe! Für den Rest was gemeinsam tun! Denn das macht Sinn für ihn! Das macht er gerne! Deine scheinbar auch?!

Wäre ne Überlegung wert. 

 

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Was ist denn mit Sozialspielen ? ( aber es MUSS dir auch Spass machen, sonst glaubt sie dir nicht) Meine Uschi war auch eher so unmotivierbar, aber energiereich raufen und ins "Ärschlein" Zwacken fand sie ganz toll. Oder auf den Boden hocken, Oberkörper Tief und Spielaufforderungen machen, sanft schubsen usw.

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Am 6.10.2019 um 21:16 schrieb Haverkoekje:

Ich muss aber sagen, dass es mir widerstrebt, wenn alles nur über Leckerli läuft. Das ist dann, wie du auch sagtest, @ Lyris, kein Spiel, sondern Futterbeschaffung.

Warum widerstrebt dir das? Aber  egal wie du es empfindest- es  ist einzig wichtig, ob der Hund es als Belohnung empfindet. Du kannst noch so sehr mit Worten und Streicheln loben wollen, wenn der Hund da nicht als Belohnung empfindet, dann ist es keine. Für manche Hunde ist Streicheln eine Strafe.Manche Hunde verstehen das nur als Beschwichtigungsgesten, aber nicht als etwas, was Freude macht.Futtersuche ist so etwas. Alles, was Jagen beinhaltet , sorgt für Dopaminausschüttung, da macht Ball hinterherhetzen keinen Unterschied, auch Futter ist Beute.

 

Schmeiss mal dieses blöde "Nur wegen Futter" Scheinargument weg, es ist eine Sprache, die der Hund versteht. Es muss sich lohnen, irgendwo mitzumachen, sonst fehlt die Motivation.

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Wenn jemand nicht mit Leckerli arbeiten möchte, sollte man ihn auch lassen. Ist zumindest meine Meinung. Warum soll man Leckerli einführen wenn sie bisher nicht nötig waren? Nur damit der Hund SPIELT? Finde ich etwas seltsam. 

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Ich finde es seltsam, wenn jemand festlegen will, wie der Hund belohnt werden will. Das einzige Spiel das sie liebt ist das mit Leckerliebelohnung. Wieso soll man das verwehren? Das finde ich unfair.

Ehrlich gesagt liegt es glaube ich schon am Ersteller. Ball hinterherrennen ist auch nicht Spielen. Das klingt alles etwas einfallslos und langweilig. Spielen kann ganz komplexe Interaktion bedeuten. Wenn es einem nicht liegt, kann man es bis zu einem bestimmten Level erlernen. Aber man muss sowas wollen.

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Am 5.10.2019 um 18:38 schrieb Haverkoekje:

So. Paarmal pro Woche wird sie, während ich arbeite, von einer Nachbarin betreut, die selber zwei Hunde hat. Diese Hunde fangen Bällchen, suchen sie etc. Und als ich irgendwann kam, um meine Hündin abzuholen, hab ich meinen Augen nicht getraut: die Nachbarin warf einen Ball und mein Hund sprang hinterher ...

.

Vielleicht liegt es an den anderen Hunden? Wenn die den Ball auch wollen oder auch einfach nur da sind, hat sie einen Grund den Ball zu holen. Ist beim Futtern ja auch oft so, dass dann der Appetit plötzlich da ist.

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Ich glaube auch, daß es am anderen Hund liegt.

Mein Retriever hat auch sehr ungern gespielt, nicht apportiert, ist nicht geschwommen.

 

Einmal war meine Tochter mit ihm und anderen Hunden vom Hundeverein an einem See unterwegs, ein anderer Hund ist ins Wasser gesprungen und unserer hinten nach.

Als er jedoch keinen Boden mehr unter den Füssen hatte, ist er völlig erschrocken und sofort ans Ufer.

Und sein ganzes Leben lang nicht mehr geschwommen.

Und spielen? Er ist einem Ball hinterhergelaufen, hat ihn aber nicht zurückgebracht.

Er war eben so und wir haben damit gelebt. 😀

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Belohnung für Spielen? Steh ich jetzt total auf dem Schlauch: wieso brauch ich beim Spielen eine Belohnung? Ist freies Spiel nicht eine Form von selbstbelohnenden Verhalten? Wird nicht sogar gern Spiel als Belohnung propagiert? Ich steige aus. Das ist mir persönlich gerade zu verquer. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, meinem Hund eine zusätzliche Belohnung (gar in Form von Futter) fürs Spielen zu geben. Das maximale waren Suchspiele wobei ich das schon nicht mehr als freies Spielen betrachte. 

 

Und ja, spielen ist komplex und mehr als einen Ball werfen oder ein paar leckerli streuen. zusätzliche Belohnung brauch ich persönlich dafür nicht. 

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Es geht darum, den Hund für eine gemeinsame Beschäftigung zu motivieren.

Was bisher an Spiel mit der Besitzerin vorkam, war für diesen Hund bisher keine Belohnung, schon gar nicht selbstbelohnend, es gilt also den Hund für eine neue gemeinsame Aktivität zu motivieren, welche irgendwann selbstbelohnend werden kann, wenn beide Spass haben. Dieser muss aber erstmal aufgebaut werden, also braucht es zusätzliche Motivation.

Vor allem der Besitzer muss erstmal lernen, wie man mit Spiel Spass haben kann, es geht nicht darum, stumpf einen Ball zu werfen und dann auf den Dopaminflash zu hoffen, es geht dabei darum eine geistig anregende interaktive Beschäftigung aufzubauen, die beide weiterentwickeln.

 

 

Ich habe schon eine Menge Leute getroffen, die schrittweise lernen mussten, ihre Verkrampftheit abzulegen oder die Vielseitigkeit von Spielen zu erkennen, so richtig virtuos machen das nicht viele Leute, dabei ist es richtig interessant.

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