Jump to content
Hundeforum Der Hund
Yannihase

Hilfe, was soll ich tun

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Mitglieder , meine Emmi ist 14 Jahre und 3 Monate als , sie hat seit Jahren Herzinsuffizienz, seit 2 Jahren kam Cushing dazu , dadurch Verkalkungen und Wasser in der Lunge , Diabetes und sie wurde vor 1,5 Jahren blind ....

emmi bekommt Vetoryl, vetmedin, Entwässerung und natürlich Insulin ....

gassi gehen ist seit 1,5 Jahren nicht mehr möglich , sie schafft es gerade noch über die Terrasse in die Wiese und da ein paar Schritte zum Geschäft machen... 

Wobei das auch oft genug im Haus landet ....

vor einigen Monaten begann sie zu wandern, das hat sich so gesteigert, daß sie jetzt , teilweise über Stunden im Kreis läuft, immer links herum ....

dabei stößt sie , weil sie ja blind ist so oft mit dem Kopf irgendwo gegen .....

heute Nacht ging das um 4:00 los , bis um 7:00 .... 

Ich schlafe seit über 1 Jahr mit ihr im Wohnzimmer, dass wenigstens mein Mann Schlaf bekommt .... Obwohl ich oft nicht weiß wie ich meine Arbeit schaffe .... Bin zwar nur halbtags arbeiten, aber man hat ja auch noch Haushalt...

mir tut das im Herz weh , wenn ich sie so sehe 

ich wei mir keinen Rat mehr , Karsivan hilft nicht und unsere TÄ meinte ich soll mir gut überlegen ob ich Emmi nicht lieber erlöse....

aber ich kann doch meinen Hund nicht umbringen !!!!!

andererseits weiß ich nicht ob ich sie quäle wenn ich das so mit ansehe ....

mein gnazes umfeld , rät mir Emmi gehen zu lassen , weil sie ja null Lebensqualität mehr hat ....

sie frisst, schläft und rennt im Kreis..... Das ist ihr Leben 

ich will mich nicht falsch entscheiden und Emmi aber auch nicht leiden lassen.......

 

ich hoffe hier hier auf eure Erfahrungen und Meinungen damit ich vielleicht besser entscheiden kann 

 

lieben Dank euch allen 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hast DU denn den Eindruck, dass deine Emmi leidet?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das ist ja mein Problem , ich kann das nicht sagen.....

wenn ich mich in sie reinversetze, dann wäre das sehr schlimm ich nur noch essen, schlafen und mich Kreis laufend hechelnd mein Dasein fristen müsse .....

aber wer sagt mir, daß sie nicht trotzdem noch leben will, 

wer sagt mir ob sie Schmerzen hat , oder nicht ...

ich könnte es mir nicht verzeihen , sie leiden zu lassen , aber auch nicht sie umzubringen 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich merke nur, daß mein zweiter Wuff ( beides Tibet Terrier) ihr immer mehr aus dem Weg geht .... Wenn Emmi nur annähernd in seine Nähe kommt, dann grummelt er , kommt sie noch näher zeigt er ihr die Zähne , was sie ja nicht sehen kann ....nTürlich schreite ich sofort ein , aber warum macht er das , sie hatten noch nie ein Problem mit einander 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hast du ihr mal probeweise Schmerzmittel gegeben?

 

Dass Hunde untereinander sich anknurren, weil sie merken, dass der/die andere ihre individuelle Distanz nicht mehr wahrnehmen, ist nicht ungewöhnlich. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja das haben wir , hilft nichts 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe  die  letzten Jahre  auch nur noch alte  Hunde gehabt und musste  diese  schwere  Entscheidung schon mehrfach treffen. 

Im Moment überlege ich  bei  Tami(15) auch,  ob ich ihm noch  nen Gefallen tue, wenn ich  ihn am Leben halte. und  dem geht es nicht so schlecht, wie  es sich bei euch anhört. Ohne  Schmerzmittel würde  der sich  wahrscheinlich gar  nicht  mehr bewegen und  das  wäre  für  diesen ehemals aktiven freudigen Hund kein Leben mehr...Dazu fällt er  jeden Tag  mehr  in  sich zusammen,   Kotinkontinent, Niere schwächelt

 

Niemand  von uns  kennt  deinen Hund persönlich, deshalb kann dir  auch niemand  sagen, was  du  tun  sollst.

Aber  vll hilft  es  dir wenn du  mal überlegst/vergleichst  wie  sie  drauf  war, bevor  sie  diese Unmengen an Medikamenten bekommen hat. 

Wie  würde  es ihr gehen wenn du  die Medikamente weglassen würdest? Ich glaube, dann  würde  sie  eh nicht  mehr  lange  leben, du hälst  sie also  evtl  künstlich hier fest....

Würdest  du selbst so "Leben"  wollen ? Hat sie überhaupt noch  gute Tage ?

Ich will dich nicht  zu etwas drängen, nur  dass du  dich  das  einfach  mal fragst...vll macht das eine Entscheidung  leichter

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Schwierige Situation. Von meinen Senioren her würde ich heute bei einem anders handeln - will heißen, eher eine Euthanasie in Erwägung ziehen - als ich es damals tat. Ich glaube inzwischen, daß zumindest die letzten 2 bis 3 Monate in diesem Fall zuviel waren. 

Mein damaliges Entscheidungskriterium war: Solange eigenständig aufgestanden werden kann. Inzwischen bin ich davon entfernt.

.

Mal einen zweiten TA um eine Meinung gefragt? Und was sagt der eigentliche TA? Mein alter; leider im Ruhestand befindlicher, TA hatte von mir ausdrücklich die Erlaubnis ein "Stop" zu sagen, wenn er die Situation nicht mehr ok fand.

.

so weit

Maico

.

.

.

PS: Die Punkte zwischen Absätzen dienen der Lesbarkeit, derzeit ist die Forensoftware kaputt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke, die Frage ist weniger ob dein Hund "soweit" ist.... (in der Natur wäre er schon nicht mehr) sondern wann du soweit bist, loszulassen. Ich habe diese Entscheidung zweimal letztes Jahr treffen müssen, und einmal war diese Erkenntnis einer der schlimmsten Momente in meinem Leben, einzusehen, daß die Zeit einfach zuende für Püps war, auch wenn sie ganz bestimmt noch nicht gehen wollte -aber ich hatte schon zulange um sie gekämpft und sie drohte zu ersticken (Eine Pilzinfektion in der Lunge hat sie binnen 8 Tagen dahingerafft) . Noch jetzt kommen mir die Tränen. Bei Uschi war es anders, da war es schon lange aufgrund diverser kleiner und großer Erkrankungen die Frage ob es noch genug oder schon zuviel ist. Da war ich fast erleichtert, als sie den ersten Krampfanfall (wg Nierenversagen) hatte, nahm es mir doch die Entscheidung ab, diesen Punkt hatte ich mich schon länger gesetzt, nachdem wir einen Zustand erreicht hatten, an dem es nie mehr besser werden würde, sie ging am nächsten Morgen, (nach zwei weiteren Anfällen, die diese Entscheidung aber nicht mehr beeinflusst haben).

 

Du musst dir bewusst machen, daß ihr Leben bereits fast zuende gelebt ist, und es vielleicht nur um das Beenden von Leiden geht.

 

Vielleicht brauchst du auch so einen Punkt...

...und vielleicht bist du auch genau an diesem traurigen Punkt angekommen und hast dich deswegen hier angemeldet.

 

Ich wünsche dir viel Kraft.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich bin aufgrund meiner Erfahrung mit unserem 1. Hund auch eher geneigt, den Hund gehen zu lassen. 

Und ich finde es ebenfalls legitim, an sich selbst zu denken. Ich war damals ganz verrückt vor Sorge mit dem Wissen, dass Gismo eine schwere Herzinsuffizienz hatte.

Ich habe auf jeden Atemzug geachtet und mich dabei bekloppt gemacht.

Einen Hund, der so schwer krank ist, kann man guten Gewissens erlösen lassen.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.