Jump to content
Hundeforum Der Hund
Yannihase

Hilfe, was soll ich tun

Empfohlene Beiträge

Würde ich alle Media weglassen   Wäre das der sichere Tod 

das einzige was Emmi von ihrem Leben noch hat ist fressen. 

Vor einigen Wochen hatte sie einen Anfall ... sie kippte im stehen einfach seitlich weg und lag da , hat unter sich Häufchen gemacht und es dauerte einige Minuten bis sie wieder stehen könnte , dabei hechelte sie sehr stark und machte nur ganz langsame unsicher Schritte 

das war dann am nächsten Tag nichts festzustellen und seitdem alles wieder wie immer 

man sagte mir immer ich würde ein deutliches Zeichen bekommen wenn sie nicht mehr kann , ich dachte immer sie hört auf zu fressen oder kann nicht mehr aufstehen 

ich sehe es einfach nicht ob sie noch leben möchte oder nicht 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du  kannst/darfst  auch  die  Meinungen  von "Aussenstehenden" die  den Hund  kennen, mit einbeziehen.

Mein Tierarzt  ist  da  zB  sehr  ehrlich,  ebenso  mein  Freund

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das Linkswandern und der Anfall könnten auch Symptome eines Hirntumors sein, oder Hirnmetastasen?

Ich sage das weil meine Hündin deswegen eingeschläfert wurde, es ist noch nicht lange her. Mein wichtigster Gedanke damals war: lieber eine Weile zu früh, es wird von Tag zu Tag schlechter, das soll sie nicht erleben müssen.

.

Es ist ein Segen, dass wir die Möglichkeit haben, sie schmerzfrei und sanft in den Tod zu schicken. Natürlich ist es eine große Entscheidung... ich hatte aber die schlimmsten Ängste nicht vor der Entscheidung selbst, sondern davor, nicht rechtzeitig den Mut zu finden, dem Hund damit zu helfen. Denn nichts anderes ist die Euthanasie, Hilfe für das Tier, Vermeiden unnötiger Qualen.

 

Alles Gute für dich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hab schon andere gefragt die unsere Situation kennen . Mir sagt jeder das gleiche 

aber wenn’s halt nicht der eigene Hund ist , fällt einem das auch leichter 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir haben den Hunden versprochen sie nicht  zu "quälen "weil wir sie nicht gehen lassen können. 

In den letzten  3Jahren  mussten wir es zweimal  entscheiden. Es war und ist furchtbar aber das schuldeten wir  Ihnen.  

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du solltest nicht von umbringen sprechen, sondern von erlösen.

Dein Hund ist nicht mehr der jüngste, hat eine Reihe von Krankheiten.

Wahre Tierliebe ist, den Hund nicht mit Gewalt am Leben zu lassen, nur weil man nicht loslassen kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe inzwischen seit 20 Jahren Hunde und musste es auch schon zwei Mal entscheiden. Warum ich das sage ist, dass sich in den letzten 20 Jahren viel getan hat und ich viele Entwicklungen mitbekommen habe. Früher hat man gern eher früher als später eingeschläfert. Nicht alles, was heute möglich ist, gab es damals schon, aber in einigen Fällen hätte man auch sicher zu der Zeit den Hunden schon noch für eine Weile helfen können. Seitdem geht der Trend zu immer mehr medizinischen Maßnahmen, die Diagnostik hat sich wesentlich verbessert, es gibt immer mehr Fachtierärzte, die mit ihrem umfangreichen Wissen helfen können. Und dennoch muss man sich einfach vor Augen halten, was das beste für den Hund ist.

Mein früherer Tierarzt kannte meinen Schnuffi wirklich seit vielen Jahren und bei ihm habe ich mich immer gut aufgehoben gefühlt. Er hatte zwar einige Baustellen, aber die Diagnose, die er dann gestellt bekam, war für uns alle trotzdem überraschend. Der Tierarzt hat mich vor die Wahl gestellt. Er sagte: Entweder gebe ich Ihnen den Hund nochmal übers Wochenende mit, samt starken Schmerzmitteln und wir hoffen, dass der Tumor nicht platzt. Oder Sie verabschieden sich hier und jetzt in aller Ruhe von ihm und wissen dann, dass er nicht leiden musste. Er hat mir auch klipp und klar gesagt, dass die "Verlängerung" übers Wochenende nur noch für mich wäre, um mich zu verabschieden. Ich liebe ihn bis heute für diese klaren Worte und wünsche mir, dass jeder Tierarzt so handeln würde. Ich habe ihn dann an Ort und Stelle einschläfern lassen und glaube bis heute, dass es die richtige Entscheidung war. Er hatte mir auch noch eine OP als Option genannt, aber wir haben uns gemeinsam die Röntgenbilder angesehen und er hat mir nicht viel Hoffnung gemacht, dass das gut ausgeht. Ich lebe bis heute wirklich gut mit dieser Entscheidung.

Bei meiner Hündin war es ganz anders, es war ein Hoffen, Bangen und Fürchten über Monate hinweg. Mein allererster Impuls, den ich nach der Diagnose hatte, war: Mach ihr noch ein paar schöne Wochen und lass sie gehen, wenn es so weit ist. Aber es bestand zumindest ein bisschen Hoffnung, dass man ihr mit den heutigen Möglichkeiten noch helfen kann. Somit ließ ich sie zwei Mal operieren. Das erste Mal steckte sie noch gut weg, aber die zweite OP war wirklich heftig. Dazu jede Menge Medikamente und genützt hat es am Ende nichts. Vielleicht wäre sie ohne all das ein paar Wochen früher gestorben, aber dafür hätte sie sehr viel weniger Leid ertragen müssen. Ich mache mir bis heute Vorwürfe, dass ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört und ihr nicht die OPs und zahlreichen Untersuchungen erspart habe.

Ich habe mir geschworen, dass kein Hund sowas bei mir je wieder mitmachen muss. Bei aller Liebe, die wir für sie empfinden, müssen wir doch einsehen, dass es Hunde sind, denen man vieles nicht so genau erklären kann. Für sie gibt es nur das hier und jetzt und das sollte man ihnen so schön wie möglich machen, egal in welcher Phase ihres Lebens.

Um nochmal auf die 20 Jahre Entwicklung zurückzukommen: Eine zeitlang sah ich das kritisch, dass früher eher zu schnell als zu spät zur Euthanasie gegriffen wurde. Heute sehe ich es eher so - es ist toll, was die Tiermedizin heute alles leisten kann. Für Fälle, in denen berechtigte Hoffung auf Besserung besteht, sollte man die Möglichkeiten auch ausschöpfen. Es gibt aber eben auch Grenzen. Meine Einstellung dazu ist inzwischen, dass man nicht alles machen muss, nur weil es möglich ist.

Ich an Deiner Stelle würde nochmal Tierarzt und Bauchgefühl befragen und dann auch ihre Stimmen hören.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wenn das überhaupt jemand wissen kann, dann du, aber auch du steckst nicht in ihrer Haut. Was du hier lesen wirst, ist dass sich jeder versucht damit zu trösten, dass es die richtige Entscheidung war...bei akutem Leid und Schmerz ist das wohl unstrittig, aber so wie du das schilderst ist es eben sehr individuell, daran kann auch ein forum nichts ändern.

Vielleicht hast du dich ja auch angemeldet, weil du sonst nur auf einseitige Meinung stößt- ganz viel Kraft, egal was du machst!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 13 Stunden schrieb Ivy:



Um nochmal auf die 20 Jahre Entwicklung zurückzukommen: Eine zeitlang sah ich das kritisch, dass früher eher zu schnell als zu spät zur Euthanasie gegriffen wurde. Heute sehe ich es eher so - es ist toll, was die Tiermedizin heute alles leisten kann. Für Fälle, in denen berechtigte Hoffung auf Besserung besteht, sollte man die Möglichkeiten auch ausschöpfen. Es gibt aber eben auch Grenzen. Meine Einstellung dazu ist inzwischen, dass man nicht alles machen muss, nur weil es möglich ist.

Ich an Deiner Stelle würde nochmal Tierarzt und Bauchgefühl befragen und dann auch ihre Stimmen hören.

Da  kann ich mich anschließen....

 

2017 hatte  meine damals 17  Jahre  alte  Seelenhündin ua extrem schlechte Nierenwerte. 

Die Tierärzte  wollten Nierenspülungen/Infusionen machen etc . Dafür  hätte  ich sie tagelang dort  lassen müssen,  ohne zu wissen  ob es hilft.

Die  noch recht junge Tierärztin hätte  es gerne  probiert, meinte  aber  bei  den schlechten Werten wäre  es  auch absolut gerechtfertigt sie gehen zu lassen.

.

Mein Freund meinte  nur, ob ich ihr  das  wirklich noch  antun  möchte. Die hat  von Welpen an mit im Bett geschlafen, an mich gekuschelt, war dazu  dement und  hatte  noch  andere  Zipperlein  und  dann tagelang fremde Umgebung beim Tierarzt, wo  sie  eh  schon immer Angst  hatte???

.

Ich hab  sie  gehen lassen, auch  wenn  es  das Schwerste  war,  das  ich in meinem Leben jemals  tun musste.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es gibt Palliativmedizin für Tiere. Frag mal die Tierärztin Frau Dr. Fuchs, Mannheim. Tel: 0621 744231.Sie ist da engagiert. Vielleicht kennt sie jemanden in Deiner Nähe. Wenn sie Dich frägt, woher Du das weißt: Claudia von der Hospizhilfe Mannheim. Alles Gute für Euch!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.