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Hundeforum Der Hund
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Kein Jagdtrieb bei (Wind-)Hunden - schön oder schade?

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Natürlich ist ohne Leine besser und Jagdmotivation sicher nicht der einzige Grund , warum ein Hund an der Leine ist.. Kann das gar ncht bestätigen, was Zurimor pauschal behauptet, mir fällt da z.B. der PointerHündin-Halter ein, der meist im Zentrum ihres 200m Radiuses wartet und das tut er wirklich sehr lange. Es gibt diese Leute, die nie warten, aber diese Leute gibt es genauso mit Leine, dann wird der Hund weggezerrt, was für den Hund sicher noch unangenehmer ist. Ich warte auch meist, wenn sie sich festgeschnuppert hat an einer Stelle- das ist ja kein Problem- die Stelle hätte sie mit Leine wohl auch gar nicht erreicht. Problematischer ist nur das Spurjagen, ist nicht immer nur eine Wildspur, sie spürt eben auch Fressbares wie Menschenkot auf, da muss ich schnell sein und ummotivieren.

Ich habe ja nun einen Hund, der die ganzen caniden Verhaltensmotivationen zeigt und gehe fest davon aus, dass die ineinander verzahnt sind. Züchtet man eine weg, z.B. Beutemotivation, lässt sich der Hund insgesamt weniger motivieren, züchtet man Schutzmotivation weg, wird der Halterbezug schwächer und Ernsthaftigkeit geht verloren usw.- kann man beim Dobermann manchmal gut beobachten:

Eine krasse Schönheitslinienzuchtbekanntchaft z.B. hat null Schutzambition, lässt sich für kaum was motivieren, würde von sich aus den ganzen Tag buddeln und ist vom Wesen her sehr stoisch- die gehen hauptsächlich Joggen an der Leine oder er läuft am am Fahrrad. So einen Hund hätte ich nicht gerne, das fände ich langweilig, ein anderer weder schutz- noch beutemotivierter hat ständig mit Übergewicht zu kämpfen und trottet hinterher, interessiert sich für kaum etwas- da leidet dann auch die Psyche, für Hund und Mensch ist das eher traurig.

Da sind mir sporadische Umweltinkompatibilitäten, die mit der Leine gemanagt werden deutlicher lieber und ich glaube so ist auch die Eingangsaussage zu verstehen.

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vor 58 Minuten schrieb Annali:

Ich habe ja einen sehr jagdmotivierten Hund. Und mich auch bewusst für eine Rasse entschieden, wo das zu erwarten war. Bei mir war diese Entscheidung nicht „trotz des Jagdtriebs“, auch nicht „wegen des Jagdtriebs“ sondern eher ein Gesamtpaket, also quasi ein „auch mit Jagdtrieb“.

Was ich an Linnies Jagdmotivation wirklich zu schätzen weiß ist, dass es mich irgendwie noch ein Stückchen näher in die Natur und weg von der Zivilisation bringt. Ich kann das schwer beschreiben, aber ich mag es sie dabei zu beobachten, wie sie Spuren aufnimmt und verfolgt, den Horizont abscannt, irgendwie alles gleichzeitig wahrzunehmen scheint, das Spiel der Ohren und der Nase, die Haltung, Körperspannung,... Ich „sehe“ dadurch auch selbst mehr, nehme Leben in der Natur wahr, an dem ich vorher vorbeigeschaut habe. Spaziergänge sind quasi bei uns immer kleine Naturdokus und ich werde nie müde zuzuschauen :)

 

Das, was du beschreibst, ist für mich das super Tolle am Leben mit Hund. Also, für mich einer der Hauptgründe, mit Hund leben zu wollen. 

Allerdings geht es mir dann doch etwas anders als dir :)

 

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Meine vorige Hündin war mega jagdmotiviert. Das hat mich in der (langen) ersten Zeit nicht unbedingt der Natur näher gebracht. Mein Ziel war und ist: Meine Hunde sollen möglichst viel freilaufen dürfen/ können. Also war mein Augenmerk sowohl bei der angeleinten als auch bei der freilaufenden jagdmotivierten Hündin ständig bei ihr.

 

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Emma hat auch Jagdmotivation. Die ist aber gering ausgeprägt. Ich muss nicht ständig auf sie schauen, sondern kann durch die Natur sozusagen wandeln. Trotzdem nehme ich mit Emma mehr wahr als ohne sie. Sie ist die Ober-Scannerin, hat auch ihre fixen Kontrollpunkte, an denen sie eine gute Übersicht hat. Da stelle ich mich oft daneben und scanne ebenso. Sie zeigt mir Vögel an und davon würde ich ohne sie nur einen Bruchteil sehen. Spuren verfolgt sie nur, wenn die von Hunden abstammen. So weiß ich hier bei uns immer, ob ein "neuer" Hund durch die Gegend streift. 

 

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Alleine das Leben mit Hund bringt uns ja ein Stück Natur zurück - auch unsere eigene. Der Hund geht nicht dauerdenkend durch die Welt, zumindest hat er nicht dieses ständige Denken an die Vergangenheit (Erinnerungen) und die Zukunft (auch die allernächste) im Kopf. Er nimmt mit allen Sinnen wahr und durch den Hund wird auch unsere Wahrnehmung geschult - wenn man sich darauf einlässt und nicht stumpf durch die Gegend latscht. 

 

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Bisher hatte ich eine Hündin komplett ohne Jagdtrieb. Das fand ich richtig gut. Die konnte auch im Wald freilaufen. Bei Rehen und Co. blieb sie einfach kurz mal stehen und das wars. Trotzdem war sie natürlich mehr mit der Natur verbunden, als wir zivilisierten Menschen das jemals sein können. 

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Natürlich gibt es auch bei den Windhunden, wobei Windhund nur ein Überbegriff für eine Gruppe von Rassen ist genau wie Hütehund oder Jagdhund, welche mit geringer Jagdmotivation. So sind z.B. die Okzidentalen Rassen wie Whippet, Greyhound oft leichter zu händeln weil sie von der Zucht eher auf die Zusammenarbeit mit ihren Menschen selektiert wurden. Bei den Mediterranen Rassen wie z.B. dem Galgo Espanol wird wird in ihrem Ursprungsland zwar auf die Jagd selektiert aber was meist hier als Tierschutzhunde ankommt wurde oft wegen mangelnder Jagdmotivation aussortiert und/oder sind Mischungen mit Greyhound so das diese Hunde oft auch relativ gut händelbar sind.

Bei den Orientalen Saluki und Sloughi sieht es aber meist anders aus, vor allem wenn sie noch viel Importblut haben. Der Afghane, da vorwiegend der Showafghane, Hat mit dem ursprünglichen Afghanischen Windhund in seinem Ursprungsland nicht mehr viel gemeinsam und hat oft so viel Fell das eine Jagd kaum möglich ist. 
Das nur mal als kleine Übersicht zum Thema Wesen der einzelnen Windhundgruppen wobei man da dann eigentlich noch auf die einzelnen Rassen, es gibt 13 vom FCI anerkannte und noch einige mehr nicht oder nur National anerkannte Rassen, eingehen müsste.

Zum Thema ist es sinnvoll die Jagdmotivation weg zu züchten habe ich vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben wer Lust hat kann ihn ja mal lesen https://www.jagdwindhund.com/jagdwind/index.php?menuid=36&reporeid=85

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Auf mich wirkt es auch eher so, als ginge es darum, sich die Leine schön zu reden.

Ich sehe genug Leute, die auch mit Leine keine Rücksicht darauf nehmen, wenn ihr Hund noch länger schnüffeln möchte (und mit zwei Hunden an der Leine kann ich auch nicht immer auf beide Rücksicht nehmen). Umgekehrt bekomme ich es auch ohne Leine hin, auf meine Hunde zu warten, schon weil es mich interessiert, was sie tun. Dafür können die Hunde dann auch mal etwas weiter rechts und links gehen, ins Unterholz, außen um das Gebüsch herum...

(Wobei es Kelvin schnurzpiepegal ist, wenn ich vorausgehe, solange es nicht mehr als 200m oder so werden -aber ich habe selten die Gelegenheit dazu, da er immer den Kundschafter gibt.)

 

Bei einem Hund, der lieber hinter seinem Halter her läuft, als noch weiter zu schnüffeln, sehe ich das aber auch nicht als Problem. Außer er wurde mit fragwürdigen Mitteln dazu gebracht, einen begrenzten Radius einzuhalten aber dann liegt das eigentliche Problem woanders.

Hunde müssen sowieso ständig zwischen unterschiedlichen Motivationen abwägen, ‚schnüffeln oder bei Frauchen/Herrchen bleiben‘ ist da nichts anderes als ‚schnüffeln oder dem interessanten Geräusch nachgehen‘. 

Ich kann in meiner Freizeit auch nicht alles tun, wozu ich Lust habe, sondern muss Entscheidungen treffen. 

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vor 13 Minuten schrieb Tazi:

Natürlich gibt es auch bei den Windhunden, wobei Windhund nur ein Überbegriff für eine Gruppe von Rassen ist genau wie Hütehund oder Jagdhund, welche mit geringer Jagdmotivation. So sind z.B. die Okzidentalen Rassen wie Whippet, Greyhound oft leichter zu händeln weil sie von der Zucht eher auf die Zusammenarbeit mit ihren Menschen selektiert wurden. Bei den Mediterranen Rassen wie z.B. dem Galgo Espanol wird wird in ihrem Ursprungsland zwar auf die Jagd selektiert aber was meist hier als Tierschutzhunde ankommt wurde oft wegen mangelnder Jagdmotivation aussortiert und/oder sind Mischungen mit Greyhound so das diese Hunde oft auch relativ gut händelbar sind.

Bei den Orientalen Saluki und Sloughi sieht es aber meist anders aus, vor allem wenn sie noch viel Importblut haben. Der Afghane, da vorwiegend der Showafghane, Hat mit dem ursprünglichen Afghanischen Windhund in seinem Ursprungsland nicht mehr viel gemeinsam und hat oft so viel Fell das eine Jagd kaum möglich ist. 
Das nur mal als kleine Übersicht zum Thema Wesen der einzelnen Windhundgruppen wobei man da dann eigentlich noch auf die einzelnen Rassen, es gibt 13 vom FCI anerkannte und noch einige mehr nicht oder nur National anerkannte Rassen, eingehen müsste.

Zum Thema ist es sinnvoll die Jagdmotivation weg zu züchten habe ich vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben wer Lust hat kann ihn ja mal lesen https://www.jagdwindhund.com/jagdwind/index.php?menuid=36&reporeid=85

 

Deinem Artikel kann ich nicht in allen Punkten zustimmen. Erstmal kann man auch Eigenschaften wie Konzentration und Kondition anders als durch Jagd fördern.

 

Zitat

Der Hund Probleme beim rennen im Gelände bekommt weil es ihm an Trittsicherheit und Geschicklichkeit fehlt oder weil er auf Grund seiner hohen Laufgeschwindigkeit Hindernissen und Unebenheiten nicht rechtzeitig ausweichen kann.

 

Hier in Spanien gibt es sehr viele Galgos und Podencos und wie ich von Tierärzten weiß, gibt es da sehr viele Fälle von Knochenbrüchen. Das Gelände bei uns z.B. ist sehr steinig und hart, also sehr sehr uneben. Da hilft die beste Trittsicherheit und Geschicklichkeit manchmal nichts. Es ist ein komplett anderer Boden als z.B. in Deutschland. Zudem rutschen an Hängen oft die oberen Steine weg, wenn die Hunde darüber fetzen. Auch das führt manchmal zu üblen Verletzungen. 

 

---

 

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Ich sehe gerade bei Hunden an der Leine sehr oft dieses Hinterhergezerre. Der Unterschied bei „Beeinflussung des Hundeverhaltens/-Bewegung“ mit oder ohne Leine ist eigentlich nur, dass man es mit Leine irgendwie bewusster tut und deutlich gewalttätiger. Letztlich liegt es am Halter: macht er den Spaziergang „für den Hund“ oder will er nur seine Interessen durchsetzen und der Hund muss sich anpassen?
 

Ich versuche mir die Leine irgendwie schon „schönzureden“,  ich glaube das ist auch relativ normal. Freilauf geht bei uns halt nur im übersichtlichen Gelände, also versuche ich ihr den „Leinenknast“ so schön wie möglich zu gestalten. Möglichst großer Radius und viel Rücksichtnahme darauf, wo der Hund hinmöchte, auch mal hinterher ins Unterholz krabbeln. Ich denke das gelingt mir ganz gut, aber ein bisschen schönrederei ist es bestimmt. 

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Bei Windhunden sehe ich bei der Leine ja noch einen anderen Aspekt - sie rennen nunmal gern. Und das geht nicht mit Mensch als Anhängsel an der Leine.

Wenn ich mir das Whippetmädchen von Freunden angucke - da ist Leine auf jeden Fall Einschränkung der Freiheit. Geht aber unterwegs nicht anders, wenn sie was sieht klappt sie die Ohren zu, dafür hat sie jede Menge andere Möglichkeiten zum flitzen.

 

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Hetzjäger nur an der Leine fände ich sehr schade und anstrengend für alle Beteiligten. Es gibt ja durchaus auch Windige mit halbwegs händelbarem Jagdtrieb. Oder man hat halt gesichterte Auslaufmöglichkeiten.

 

@Zurimor Das kann man nicht verallgemeinern, finde ich. Wenn du einen Hund hast, der ungefährlich sehr gern sein eigenes Ding macht, wenn er frei ist und dabei einen relativ großen Radius in Kauf nimmt, ist das doch super. Bei Femo muss ich halt gucken wegen anderer Hunde, also darf er nicht sooooo weit vorlaufen, aber er kann im Wald z.B. rechts und links gut 10/20m reinlaufen ohne dass ich mir Sorgen mache. Er bleibt auch gern mal zum Schnüffeln zurück und sprintet dann nach. Ich rufe ihn selten.

 

Ja, ich mache mir seine Halterverbundenheit zunutze, weil ich immer weitergehe und er irgendwann aufholen muss. Würde ich das nicht tun, würde er häufig außer Reichweite laufen. Aber an der Leine sind seine Freiheiten viel eingeschränkter. Ich weiß nicht, ob du Suhna mit Leine durchs Dickicht folgst, aber nur auf/an/neben Wegen schnüffeln finde ich nicht besser als Schnüffeln im Freilauf.

Zudem finde ich ja, dass man als Mensch durchaus das Tempo mitbestimmen sollte. 

 

Manche Hunde haben aber gelernt, dass sie immer wieder zurückgepfiffen werden und kommen daher alle paar Meter von selbst zurück. Besser als kein Freilauf, aber da würde ich dir zustimmen, dass das nicht entspannt ist. 

 

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vor 47 Minuten schrieb KleinEmma:

Erstmal kann man auch Eigenschaften wie Konzentration und Kondition anders als durch Jagd fördern.

 

Vorallem bekommt ein stark jagdlich motivierter Hund, der keine Gelegenheit zum Jagen hat und viel an der Leine bleiben muss, erst recht zu wenig Gelegenheit, diese Fähigkeiten zu trainieren. 

Außerdem muss man sich vor diesem Hintergrund fragen, welchen Einfluss es auf die Gesundheit der Hunde hat, dass bestimmte Eigenschaften überhaupt erst reingezüchtet wurden. Deshalb finde ich es sinnlos, darüber nachzudenken, welche Nebenwirkungen es hat, bestimmte, nicht ursprüngliche Eigenschaften wieder rauszuzüchten. 

.

Allerdings finde ich es prinzipiell auch fragwürdig, gerade rassetypische Eigenschaften rauszüchten zu wollen. Oder zumindest das Ergebnis noch als die selbe Rasse anzusehen. Ein Jagdhund, dem man die jagdliche Motivation wegzüchtet, ist halt eine neue Rasse ähnlichen Phänotyps. 

Dass der Mensch sich die Hunde passend zur Nachfrage zurecht züchtet, war aber doch schon immer so. Für die Gesundheit des Ergebnisses erscheint es mir allerdings sinnvoller, auf einer ursprünglichen Basis aufzusetzen als einer hochspezialisierten Rasse (der diese Spezialisierung ja nicht nur Vorteile gebracht hat, die hier thematisierten Windhunde z.B. sind ja nicht gerade die robustesten Vertreter ihrer Art) gerade diese Spezialisierung wieder wegzuzüchten.

Ein Exemplar einer Rasse (und erst recht ein Mischling wie Holly), das eine typische Eigenschaft zufällig nicht oder kaum zeigt, ist aber etwas anderes. Und wenn man diese Eigenschaft ohnehin nicht gebrauchen kann, darf man das m.M.n. getrost als Sechser im Lotto bezeichnen. 

.

vor 1 Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Ich habe ja nun einen Hund, der die ganzen caniden Verhaltensmotivationen zeigt und gehe fest davon aus, dass die ineinander verzahnt sind. ...

, züchtet man Schutzmotivation weg, wird der Halterbezug schwächer und Ernsthaftigkeit geht verloren usw.

.

Schutzmotivation in der Ausprägung, wie sie Dobis, Schäfis & Co. zeigen, würde ich jetzt nicht unbedingt zu den ursprünglichen caniden Verhaltensweisen zählen. Aber was das ‚wieder rauszüchten‘ angeht: s.o.

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Fly hatte keinen Jagdtrieb und durfte sich zurückfallen lassen, wenn sie ohne Leine unterwegs war, genau wie ihr Vorgänger Lucky. Mit Minos kam dann ein Hund ins Haus, der Jagdtrieb mitbrachte und den ich anders händeln musste. Wir haben aber den Wald z. B. nie gemieden, ganz einfach damit er lernt, mit Reizen auch umzugehen und er hat gelernt, auf Abbruch meinerseits zu reagieren. 

Bei ihm kann ich den Abstand zu mir auch nicht einfach so laufen lassen, weil er ab einer gewissen Distanz dann auch nicht mehr so zuverlässig hören würde. Außerdem ist er auch nicht komplett mit allen Hunden verträglich und da wir eine gewisse Hundedichte haben, könnte ich das nicht verantworten, ihn einfach laufen zu lassen. Tatsächlich ist bei ihm also wesentlich mehr Management erforderlich (gewesen), als bei meinen Vorgängerhunden.

Heute hält sich das alles im Rahmen. Er bleibt meistens in der Nähe und kürzlich ist er auch nur 2 x kurz hoch gehopst, als er von weitem ein Kaninchen sah und ist gar nicht hinterher, wie früher. Ich kann ihm auch Eichhörnchen zeigen und mit "lieb" markern, so dass er mittlerweile nur kurz wedelt, wenn er sie sieht. 

Katzen ist aber nach wie vor ein Thema, da regt er sich auch sehr auf. 

Wenn jetzt wieder die Zeit kommt, dass das Wild wieder verstärkter auf Futtersuche geht und "unsere" Waldwege nutzt und Minos dann zu aufgeregt wird, kommt auch die 8 m Flexigurt dran. 

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