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Hundeforum Der Hund
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Erhöhte Freiheit durch eine Leine?

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So wie @Juline kenne ich das auch von unseren Treffen am Strand. Die Hunde laufen frei, bleiben aber im Umkreis. Meistens sind sie alle bei ihren Menschen, gehen höchstens mal kurz irgendwo schnüffeln.

Ist aber ein Jägermeister dabei und sprintet der los, zieht er (fast) alle Hunde mit. 

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Zum Thema Wald und Spuren folgen: Ich kann bei Linnie mittlerweile gut unterscheiden, ob es eine sehr frische Spur ist oder eine schon kältere. Ich lasse sie Spuren auch mal folgen, aber nicht immer. Während der Brut- und Setzzeit achte ich sehr darauf, dass sie auf den Wegen bleibt, nicht nur im Wald, auch z.B. bei Gewässern, wo Bodenbrüter sind. Jetzt im Herbst, wenn die Bäume kahl werden und alles gut einsehbar ist, klettere ich mit ihr auch mal ne Böschung  rauf oder runter oder gehe mit ihr auch mal ein paar Meter abseits der Wege, aber nicht wirklich weit, wir bleiben schon immer sehr in der Nähe der Wege. 
 

Für Linnie ist das Spur verfolgen tatsächlich auch Jagdersatz bzw. Ersatz fürs Hetzen. Bei Wildsichtung beobachten wir mittlerweile gemeinsam, wie das Wild (vor allem Hase, Reh) verschwindet, und dann gehen wir gemeinsam zu der Stelle und sie schnüffelt dann den Weg, den das wild genommen hat ein Stück hinterher, kehrt um, schnüffelt sich den Weg zurück - und nach wenigen Minuten ist es dann auch gut. Sie will dann auch nicht mehr hinterherhetzen, sondern das „Nachschnüffeln“ reicht ihr - es ist ihr zugleich sehr wichtig. Darum lasse ich sie - soweit möglich - auch schnüffeln. 

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vor 41 Minuten schrieb Juline:

 Einzige Ausnahme: der Jagdausflug.

 

ich kenne da einen Hund, bei dem wäre das die Regel und nicht die Ausnahme ... 🙃

 

Meine Schäfi seinerzeit hatte auch immer uns alle im Blick behalten,

Beagle und Griffon setzen die Prioritäten da etwas anders ...

 

Aber ich bin auch überzeugt, dass fast alle Hunde lieber ohne Leine ihre Besitzer selbst im Blick behalten,

als durch die Leine die Sicherheit zu haben dass Hund nicht verloren geht.

 

 

 

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Ich handhaben es so, dass ich den Spaziergang strukturiert an der Leine beginne bis zum Wald... In der Zeit laufen beide nebeneinander bei Fuß(2 Minuten) -sie dürfen nicht ziehn oder schnüffeln. Vorm Wald müssen sie ohne Kommando absitzen ich leine sie ab geh in den Wald und ruf sie einzeln nacheinander zu mir. Dann erst dürfen sie toben und jagen wie sie wollen. Auf dem Rückweg machen wir es genau so nur das bei Fuss ohne Leine. Das ganze wird natürlich wenns gut läuft belohnt. 

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Ein bisschen ist es sicherlich auch eine Altersfrage. Als mein Lümmelchen noch ein Pubertier war, musste er oft an der Schlepp sein, deren Ende ich in der Hand hatte.  Denn sein Radius im Freilauf war immens, sich nach Frauchen umschauen?? Nööö. Rückruf? Ja klar, aber nur, wenn er nahe genug war ....

 

Inzwischen, er ist ja doch irgendwann einigermaßen erwachsen geworden: meist in Sichtweite, schaut immer mal wieder und nimmt Blickkontakt auf.

 

Als Pubertier fand er die Schlepp sicher einschränkend. Jetzt ist ihm wohl egal. Ich glaube, er weiß, dass ich ihn nur dann anleine, wenn ich es aus irgendeinem Grund gefährlich finde.

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ich hab jetzt nicht alles durchgelesen aber was mir spontan dazu einfällt: 

 

1. ich lege Wert auf Phasen ohne Leine aus zwei Gründen: a) mein Hund ist ein muskulöser, leichtgewichtiger Läufer mit viel Bewegungsdrang. Hier bedeutet Leine für mich eindeutig weniger Freiheit b) ich finde es persönlich angenehmer, weil Hund gerne mal in der Leine hängt wenn es durch die Natur geht. Ohne Leine bedeutet hier also auch Freiheit für mich ;) 

 

2. In der Stadt oder in anderen Situationen (Wild, angeleinter Hund, läufige Hündin etc.) sehe ich die Leine als notwendige Sicherungsmaßnahme aber sehe darin nicht weniger Freiheit. Er dürfte auch ohne Leine nicht frei agieren (und wenn das Bedürfnis dazu gar nicht besteht, spielt die Leine eh keine Rolle: weder hindert sie dann, noch ermöglicht sie). 
 

3. Wenn ich meinem Hund an der Leine nicht die Möglichkeit gebe (bzw. geben kann, zu schnuppern/zu markieren/zu schauen (für ihn besonders wichtig: mein Hund ist ein „Sichter“) usw. dann sehe ich in der Leine weniger Freiheit. 
 

4. generell meine Sichtweise (aufgrund meines Hundes): eine Leine kann einem bewegungsfreudigen Hund keine Freiheit geben, da dabei sein Bewegungsablauf gestört wird. Als Mensch habe ich - zumindest bei meinem Hund - keine Chance mitzuhalten: weder in Tempo, Kondition noch in Reaktionsgeschwindigkeit eines Tempowechsels. Er muss sich zwangsweise mir anpassen oder läuft in die Leine (mein Hund geht „offline“ selten „Schritt“ von selbst. Er „trabt“ meist oder „töltet“ manchmal, alles begleitet von plötzlichen Stops auch im „Galopp“. Mir fiel jetzt nur der Vergleich mit Pferdegangarten ein) und beides stört seinen ursprünglichen Bewegungsablauf. 

 

Ich denke, dass es einfach auf den Hund und seine Bedürfnisse ankommt, inwiefern eine Leine Freiheit raubt, gibt oder bedeutungslos ist. In unserem Fall bedeutet die Leine für mich grundsätzlich eher eine Einschränkung der Freiheit meines bewegungsfreudigen Hundes.  Mein Beitrag ist aber bitte sehr subjektiv zu bewerten :) 

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@ Bable - ich glaube, wie haben sehr ähnliche Hunde!

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