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Getreide als Allergieauslöser zu Unrecht verurteilt

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Getreidefreies Hundefutter ist noch immer im Trend, weil angeblich Getreide besonders häufig Allergien auslöst. Stimmt gar nicht. Haben wir alle nur nachgeplappert. 

Hier gehts zu einem Facebookpost und unten zur Studie:

 

https://www.facebook.com/cleanfeeding/photos/a.1495652310684034/2326076750974915/?type=3&theater

 

 

 

 

https://edoc.ub.uni-muenchen.de/10069/1/Becker_Nicola.pdf?fbclid=IwAR2gYCVWgWwL7cbcT-hxwk3ht6yZVhZVraVEAgo4IOfJ8_v_y9wh9d__FiA

 

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Bei Hund scheint es nicht anders zu sein als beim Menschen, nämlich das Allergien zunehmen. Wenn man die Jahreszahlen der verlinkten Studien vergleicht erkennt man eine steigende Tendenz. Bei Getreide liegt es meist eher an Verdaulichkeitsproblemen. Mit "Getreide" ist meist wohl glutenhaltiges Getreide gemeint, Reis vertragen doch die meisten.

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Es sind aber auch oft "Haltbarkeitsmacher" mit daran schuld und gar nicht mal das Getreide selber, oder aber ein anderer Bestandteil des Futters.

 

Was auch noch interessant ist, Fly hatte durch ihre Vorerkrankung eine fast komplette Futter-Intoleranz erworben. So habe ich dann drei Jahre lang für sie gekocht. Irgendwann klaute sie dann bei Minos einen kleinen Teil seines Trockenfutters und vertrug es. Nach und nach konnte ich dann zurück zum Trockenfutter, was sie früher schon mal vertrug. Es ist also auch möglich, wenn der Hund lang genug konsequent verzichtet, dass man den Darm oder was auch immer quasi zurück auf Null setzt und der Hund verträgt wieder mehr. 

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Ich habe vor kurzem auch irgendo gelesen, daß die Hundenahrung nicht getreidefrei  sein muss, weil sich der Organismus angepasst hat.

Die Zeiten, wo der Hund immer mit dem Wolf verglichen wird, seien vorbei.

Hab jetzt aber keine Quelle.

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Arvid  frisst  irgendetwas  Getreidehaltiges und bekommt Durchfall. 

Reicht  mir  um es zu meiden. 

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vor 27 Minuten schrieb Fiona01:

Es sind aber auch oft "Haltbarkeitsmacher" mit daran schuld und gar nicht mal das Getreide selber, oder aber ein anderer Bestandteil des Futters.

 

Was auch noch interessant ist, Fly hatte durch ihre Vorerkrankung eine fast komplette Futter-Intoleranz erworben. So habe ich dann drei Jahre lang für sie gekocht. Irgendwann klaute sie dann bei Minos einen kleinen Teil seines Trockenfutters und vertrug es. Nach und nach konnte ich dann zurück zum Trockenfutter, was sie früher schon mal vertrug. Es ist also auch möglich, wenn der Hund lang genug konsequent verzichtet, dass man den Darm oder was auch immer quasi zurück auf Null setzt und der Hund verträgt wieder mehr. 


Die Erfahrung mache ich mit Chicci auch gerade so ähnlich. Als sie vor 1 1/2 Jahren hier ankam, hatte sie ihr Leben lang wohl noch nie was anderes als Trockenfutter gefressen. Und Anfang des Jahres vertrug sie von einem auf den anderen Tag überhaupt kein TroFu mehr. Dann wurde auf Anraten der TÄ seit Anfang des Jahres hier gebarft (bäh! - wirklich nicht meins, v.a. wenn es dann nicht aufgefressen wird). Beide Damen waren nicht sehr begeistert von dieser Idee. Dann habe ich für den Urlaub nach einer praktikablen Lösung gesucht und nochmal zwei neue Sorten Trofu ausprobiert. Und siehe da - mit der zweiten Sorte gibt's keinen Durchfall mehr und beide lieben es. Leider kommt bei Chicci gefühlt genauso viel hinten wieder raus, wie vorn rein. :( Die Energiebilanz ist also für sie echt nicht gut, aber ich bin froh, dass ich nun überhaupt was gefunden habe, was sie frisst und keinen Durchfall macht.


Was nun der Auslöser war, weshalb sie von jetzt auf gleich kein TroFu mehr vertragen hat, weiß ich leider bis heute nicht und wenn ich ihr mal was anderes zwischendurch gebe, endet es auch gleich wieder böse. Neulich z.B. eine halbe kleine Dose Rindfleisch mit wirklich nix anderem als Rindfleisch drin, was sie normalerweise verträgt. Nix zu machen, zwei Tage Durchfall. Ich hoffe einfach, dass sie jetzt das TroFu verträgt und gebe ihnen ab und zu zwischendurch mal Barfzeugs. Das verträgt sie ja, sie mag es nur nicht.

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Was ist bei euch Durchfall?

Ich frage deshalb, weil mein Hund auch große Mengen ausscheidet, mahl mehr mal weniger geformt, meist zweimal täglich, . Durchfall nenne ich es nur, wenn es flüssiger ist und häüfiger. Wenn ich das mit anderen Hunden vergleichen muss, wäre die Trennlinie wahrscheinlich schon vorher.

Meine verdaut glutenhaltiges Getreide schlecht, Gekochtes verträgt sie am besten, Glutenfreie Flocken werden schlechter vertragen als gekochte Hirse zum Beispiel.

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Ich schau mal wann ich mir die Studie durchlese, zumindest das wichtigste.

 

Allerdings bin ich nie mit der Aussage konform gegangen, dass Getreide Allergien auslöst,

man bekommt keine Allergie weil man ein Nahrungsmittel zu sich nimmt. Das ist dann doch schon etwas komplexer ;)

 

Getreide, bzw. in meinem Fall in der Hauptsache Weizen, landet nicht in meinen Hunden als Grundnahrungsmittel

weil es einfach genügend gesündere Alternativen gibt. Warum dann nicht füttern?

Mit Allergien hat das bei mir nichts zu tun.

 

 

@gebemeinensenfdazu Durchfall ist anhaltender weicher/flüssiger Stuhlgang mit starken Drang den Darm zu entleeren, öfter als gewöhnlich.

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Am 11.10.2019 um 10:15 schrieb Wilde Meute:

 

@gebemeinensenfdazu Durchfall ist anhaltender weicher/flüssiger Stuhlgang mit starken Drang den Darm zu entleeren, öfter als gewöhnlich.

Und somit abzugrenzen vom gemeinen flüssigen Stuhl. :D

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Es löst zwar keine Allergien aus, einige Sorten werden aber häufiger weniger gut von Hunden vertragen.

 

Ich habs ja schonmal irgendwo hier geschrieben: Es gibt Langzeitallergene, die sich erst nach längerer Einnahme mit allergischen Symptomen äußern. Je länger man das spezifische Allergen also füttert, auf das der Hund reagiert, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das sich Kreuzallergien mit einschleichen.

Wenn es dann erst zu den Symptomen kommt, sind meistens noch mehrere Kreuzallergien hinzugekommen.

Die Gefahr besteht eben durchaus beim Fertigfutter, weil man das dauerhaft füttert. Kreuzallergien können im übrigen auch mit der Umwelt entstehen.

Es gibt dafür auch viele verschiedene Tabellen. Die sind teilweise nicht wirklich miteinander vergleichbar, das Thema Kreuzallergie, ist also weitaus komplexer. Es lässt sich ja auch schlecht überprüfen welche Umwelteinflüsse sich noch mit auswirken, oder wo gegen sich Mensch oder Tier selber sensibilisiert.

 

https://www.daab.de/ernaehrung/nahrungsmittel-allergien/ausloeser/kreuzallergie/

Ich beschäftige mich ja immer wieder zwischen drin mit dem Thema, weil ich selber betroffen bin und Quinta eben auch. Für den nächsten Hund, würde ich gerne das Risiko der Allergien vermindern wollen. Zumindest rein hypothetisch aus dem derzeitigen Stand der Wissenschaft.

 

Ich meine... letzten Endes ist doch die Anzahl der Allergien erst mit Einführung des Fertigfutters so rasant gestiegen. (Zu damaliger Zeit, war das mit Tierärzten allerdings noch so ne Sache. Ob man da wirklich hingeganen ist, oder Allergien in dieser Form bekannt waren. Überprüfen lässt sich das also leider nicht wirklich.) Betrachtet man aber, dass auch beim Menschen Allergien steigen, scheint mir das aber schlüssig. (Menschliches Fertigfutter? Fast Food und Co? Stoffe die wir eben in selbst gekochtem nie wirklich verwendet haben?)

 

Vieles in meinem Beitrag sind leider nur Spekulationen oder weiterführen von Thesen. Da hat also nichts so wirklich wissenschaftliche Substanz, außer der obere Teil, bis zu meinem Link. Aber ich denke, das wäre einer der Punkte über die man mal nachdenken sollte, ehe man jedes Mal gewisse Lebensmittel in Zukunft verteufelt.

 

 

Edit: Nichts desto trotz können bestimmte Lebensmittel, u.a auch getreide, bei Vorerkrankungen den Krankheitsverlauf sehr negativ beeinflussen! Siehe Krebsdiät und Co.

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