Jump to content
Hundeforum Der Hund
Fiona01

"Hundefutter Deklaration: Tricks erkennen"

Empfohlene Beiträge

Dem ein oder anderen sicherlich bekannt, aber ich finde es gut, wie es hier aufgelistet wird. Außerdem interessant, sich das noch mal zu verinnerlichen, was bei welcher der Deklarationen dahinter steckt: http://www.haustier-news.de/hundefutter-deklaration/

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So negativ wie das dargestellt wird ist eine fehlende Deklaration nicht. Oft kommt sie aus Preisgründen zustande.

Wenn ich die einzelnen Getreidesorten nicht aufführe, kann ich als Hersteller jederzeit auf das was gerade günstog am Markt zu haben ist, zurückgreifen. Gebe ich Reis, Mais oder Hirse einzeln an, müssen genau diese Bestandteile aber eben auch drin sein. Das ist natürlich einfacher, wenn ich in meiner Preispolitik schon einen gewissen Puffer eingebaut habe.

Selbiges gilt für die genauen Angaben der einzelnen Fleischbestandteile: gebe ich 20 % Innereien an, kann das eben Lunge, Leber und Co sein. Gebe ich 20% Leber an, muss die eben drin sein. Leber kann aber durchaus je nach Nachfrage teurer sein als Lunge und Milz. 

 

Pflanzliche Nebenerzeugnisse müssen auch nicht schlecht sein. Gerade Haferkleie und Co sind gute Ballaststofflieferanten. Das alte Brotreste im Hundefutter landen darf bezweifelt werden. Da ist die ganze Transportlogistik viel zu teuer für. 

 

Tierische Nebenerzeugnisse sind übrigens in keinem Falle Organe, die fallen unter Innereien. Tierische Nebenerzeugnisse sind in der Tat Hufe, Federn, Zähne und Co. Diese sollten aber durchaus auch in gewissen Anteil im Futter zur Verfügung stehen. Gibt es durchaus auch als Leckerlies. Auch bei Barfen werden Hühnerfüße mit Krallen verfüttert. 

 

 

Eine geschlossene Deklaration muss also nicht per se negativ sein. Allerdings sollte man sich über die Problematiken der unterschiedlichen Deklarationen durchaus bewusst sein. Und natürlich mit einem Allergie oder futterunverträglichen Hund entsprechend anders einkaufen. 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Stunden schrieb Eifelkater:

Tierische Nebenerzeugnisse sind übrigens in keinem Falle Organe, die fallen unter Innereien.

 

Das würde bedeuten, dass in all den Futtern, auf denen nur ‚Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse‘ deklariert ist, keine Innereien enthalten sind. Und dass unser Dosenfutter falsch deklariert ist, da steht nämlich z.B.: „...und tierische Nebenerzeugnisse (Rinderherz, Rinderpansen, Rinderleber, Rinderlunge),...“

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Tierische Nebenerzeugnisse sind auch Organe, Bindegewebe, Sehnen, Adern, ect.pp.

 

Hydrolisierte Proteine sind dagegen oft Schnäbel, Klauen, usw.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Manchmal finde ich es leicht übertrieben... Zitat aus dem Text:

 

Zitat

Tierische Nebenerzeugnisse bestehen häufig aus billigen Schlachtabfällen, welche kaum ein Hund freiwillig fressen würde:

Schnäbel,

Krallen,

Hufe,

Fell,

Federn oder

Hörner

 

Welche Hunde würden das nicht gerne fressen? Hier gibts z.B. in den Metzgereien frische Hühnerköpfe (samt Schnäbel) und Hühnerkrallen. Die kann man sich kostenlos für die Hunde holen - weils halt Schlachtabfälle sind. Ich habe noch keinen einzigen Hund kennengelernt, der das nicht gerne fraß. 

Federn, ok, wahrscheinlich würde das ein Hund nicht fressen.

Hörner sind hier unter den Hunden ganz begehrt. Die müssen wir nicht kaufen, die liegen hier herum (Schafe, Ziegen, die zum Sterben liegen gelassen wurden). Das Fell wird bei verwesenden Tieren gerne mitgemampft.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.