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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Austauschthread reaktiver Hunde

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Natürlich können Hunde sich irren, geht Menschen ja nicht anders. Ich find nur das Ziel mancher Hundehalter, daß ihr Hund jeden Hund toll finden muß so gar nicht erstrebenswert. Nichtmal, daß er an jedem Hund kommentarlos vorbei gehen muß. Hunde sind halt ehrlicher in ihrer Kommunikation, da wird auch mal klar gesagt "Hey, hau ab" anstatt es zähneknirschend hinzunehmen, wenn ein doofer Hund zu nah kommt. Menschen sind dafür oft einfach zu zivilisiert. ;)

Suhna hat auch einen Hund, den sie nicht mag, ein altdeutscher Schäferhund, der sie zweimal ziemlich blöd angegangen ist als sie noch ein Welpe/Junghund war, dem geht sie auch aus dem Weg. Der hat sich's wohl auf ewig mit ihr verdorben (in ihrer Läufigkeit fand er Madame dann gar nicht mehr so doof, aber sie ihn :lol:).

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vor 2 Stunden schrieb Zurimor:

Ich find nur das Ziel mancher Hundehalter, daß ihr Hund jeden Hund toll finden muß so gar nicht erstrebenswert. Nichtmal, daß er an jedem Hund kommentarlos vorbei gehen muß.

 

Sehe ich genauso. Das finde ich übrigens in der Bretagne immer gut (da fällt es mir/uns halt auf). Wenn da Hunde angeleint und bellend aneinander vorbei gehen, zucken die nur lächelnd die Schultern. Das ist dort kein Drama. Ist halt so. 

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vor 15 Stunden schrieb Freefalling:

Aber er hat ja die Tendenz, überall hinzurennen und Sachen zu klären. Nicht aus einem Helfersynydrom heraus (finde es sehr süß bei euch mit den Vögeln), sondern weil die geringe Chance besteht, dass die Situation zu uns rüberschwappen könnte. Und da will er präventiv eingreifen.

Da sind sie ziemlich ähnlich. Beim "Helfersyndrom" kommen glaube ich ein paar Sachen zusammen- einerseits hat sie ja mich beobachtet, wie ich die Katze verscheuche um den Vogel zu retten, bzw. sie hat oft genug mitgekriegt,dass ich es schlimm finde, wenn vor mir ein Tier gerissen wird... Beschützen, Was Verbotenes unterbinden spielt sicher eine Rolle. Dann hat sie Katzenkrallen als Welpe abgekriegt, insofern sind die generalisiert eh schon schlimm, Aber: ein bisschen Raubzeugschärfe spielt da garantiert auch mit hinein, es ist einfach auch willkommene Action.

 

 

Ich bin mir icht ganz sicher, ob das "Das interessiert uns nicht" in etwa dem "Nee, lass' mal (die sind nur hysterisch"/"der arbeitet da"/ die macht nur Gymnastik/... beliebige Kurzerklärung )... Komm' hier lang"- Abbruch in plözlichen Situationen um erstmal Distanz vom Auslöser zu kriegen von uns entspricht- es hört sich aber so an. Ich lasse die Erklärung ja nie weg, es kann aber gut sein, dass das auch ohne nähere Erläuterung ähnlich rezipiert wird.

Das machen wir auch in entsprechenden Situationen, aber der Standard ist schon, dass ich auf den Abstand achte, früh zeige und benenne, bzw. mich bedanke fürs Anzeigen, dann benennne etc.und eben dass ich Gucken und Riechen lasse (glaube ich), also ermögliche, dass sich Hund weiter damit auseinandersetzt.

 

Präventiv einschreiten ist auch ihr Ding. aber das hat schon auch oft genug was Selbstbelohnendes für sie. Je nach Situation ist sie schon öfter sichtlich enttäuscht, dass kein Eingreifen erforderlich ist.

 

Und naja Wild zeigt sie mir an der Leine an... ohne würde ihr ja der Rennspaß entgehen. Da wäre ich teamworkmäßig echt nicht zu gebrauchen...

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vor 9 Stunden schrieb KleinEmma:

 

 Wenn da Hunde angeleint und bellend aneinander vorbei gehen, zucken die nur lächelnd die Schultern. Das ist dort kein Drama. Ist halt so. 

 

Also für mich ist das auch kein Drama. Wieso sollte mein Hund sich mit allen Artgenossenvertragen und sie sich mit ihm/ihr?

Bei jeder meiner Hündinnen gab es andere Hunde vom Stamme "Nur 1x gesehen und schon nicht leiden können". Und das blieb so, ein Leben lang, mit äusserster Konsequenz.

Wenn man das weiss, geht man sich halt aus dem Weg. Die Antipathie muss ja nicht dauernd neues Futter kriegen.

Aber "Drama"? Wie kommst du darauf?

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Seid ihr nicht ganz weit weg vom Thema?

 

Reaktiv würde ich grob mit Reizoffenheit mit starker Neigung zum schnellen  Handlungsdrang oder zur Reflexhandlungbeschreiben. Die Richtung dabei ist nicht maßgeblich, ob nach vorne oder weg oder Freeze, oder auch Fiddle about, ist mehr oder weniger egal- wichtig ist, dass der und schnell seine Konfliktstrategie einsetzt. . Es sind Hunde, die schlecht ausblenden können, welche, die eben viel kratzt. Das Gegenstück wären welche, die nicht viel kratzt, stoische Hunde, die im Schnitt eben auch deutlich weniger interessiert.

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vor 1 Stunde schrieb gebemeinensenfdazu:

Seid ihr nicht ganz weit weg vom Thema?

 

Meinst du, weil hier "Feindseligkeiten" unter Hunden zur Sprache kamen?

Deiner Definition von "Reizoffenheit" würde ich zustimmen. Sie stimmt absolut für Enya.

Kann Reizoffenheit, so wie von dir erklärt, bei den eben nicht "stoischen" Hunden nicht viel leichter in aggressives Verhalten münden als bei den Hunden, die ihrer Umwelt und ihren Artgenossen eher gleichgültig (wirkend) begegnen?

Wobei ich "reaktiv" beileibe nicht auf "Aggression" beschränken möchte. Diese sehe ich nur als eine Spielart von reaktiv sein.

 

Ich weiss jetzt ehrlich auch nicht genau, wie ich den Thread verstehen soll.

Beschreiben wir hier unsere Hunde und interpretieren wir ihr Verhalten als "reaktiv" und/oder "reizoffen"?

Oder ist dies hier eigentlich ein verkappter Erziehungsfaden?

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So ziemlich alles würde ich sagen:D.

Aber ob ein Hund andere Artgenossen mögen muss und wie sehr und wieviele davon ist eher ein anderes Thema. (Keine Angst vor neuen Threaderöffnungen, man muss ja nicht abtrennen).

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"Das Adjektiv stoisch bedeutet heute allgemein „gleichmütig“, „unerschütterlich“. Es beschreibt Menschen, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen, stets beherrscht und weitestgehend frei von emotionalen Schwankungen sind."

https://neueswort.de/stoisch/

 

Hat nichts damit zu tun, ob einen Hund deutlich weniger interessiert. Ich würd's eher mit "Souveränität" übersetzen,  ein stoischer Hund kann sich durchaus für alles in seiner Umgebung interessieren, läßt sich aber schwer beeindrucken.

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Nur  kurz  ,neben  Arvid  kann  ein Hund an der Leine  komplett  ausflippen, er reagiert  darauf  nicht. 

Er ignoriert  es einfach. 

Das ist  für mich, sehr  angenehm und ihm spart es mit Sicherheit  viel Stress. 

Er ist  trotzdem  offen  und  kommuniziert klar und deutlich. 

Allerdings  mit  minimalstem Aufwand. 

 

Das interpretiere ich als souverän nicht  "abgestumpft ".

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@Zurimor hätte ich gewusst  das du genau  dass gerade  schreibst  hätte  ich es mir  gespart  🤗.

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