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Hundeforum Der Hund
Mandy1986

"ziehhund" vs "Zweithund"

Empfohlene Beiträge

Hallo alle zusammen,

 

ich habe ein Problem und hätte gerne eine Einschätzung, weil ich mir sehr unsicher bin. Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.

 

Zur Situation: Vor 10 Jahren haben mein Ex und ich uns einen männlichen Französischen Welpen geholt. Als wir uns etwa 2 Jahre später getrennt habe, ist er bei mir geblieben. Ich war gerade in einer Ausbildung zur Krankenschwester und hatte ein 3 Jähriges Kind, welches auch bei mir blieb. Ich bin dann ganz in die Nähe meiner Eltern gezogen und habe meinen Franzosen zu ihnen gegeben, wenn ich arbeiten war. Sonst wäre er etwa 10 Stunden an Arbeitstagen alleine gewesen. Meine Eltern haben sich sehr an ihn gewöhnt und er sich an sie. Wir beschlossen, dass er bei ihnen bleibt und ich ihn zu mir hole, wenn ich Zeit habe. Das geht jetzt seit 7 Jahren so. Ich nehme ihn sehr regelmäßig. Ich habe seit 5 Jahren eine neue Bezeihung, mein Kind ist jetzt 11 und arbeiten tue ich jetzt im Büro 5 Stunden am Tag. Ich hätte ihn schon vor einigen Jahren wieder zu mir holen können, aber das wollte ich ihm und meinen Eltern nicht antun. Er wird jetzt bald 10 Jahre alt. Er ist fit, stur und uneingeschränkt loyal. Ich liebe diesen Trotzkopf. Meine Eltern lassen ihm jede Freiheit, allerdings hat er seine wirklich streng gesetzten festen Zeiten. Bei mir ist immer Urlaub. Wir überlegten jetzt schon sehr lange uns einen Hund "dazu zu" holen. (Ursprünglich war mein Gedanke, ihm eine Freundin zu holen.) Wir waren also die letzte Woche im Tierheim. Zunächst allein, dann mit dem Franzosen. Kriterium war: weiblich und nicht zu alt. Wir haben eine junge kastrierte Hündin ausgewählt. Die Tierheim Besitzerin meinte, sie wäre zwischen 1-3, genaueres stehe im Impfausweis. Auch der 2. Spaziergang - unproblematisch. Wir beschlossen dann, sie für ein paar Nächte mit nach Hause zu nehmen. Es stellte sich dann raus, dass sie erst 9 Monate jung ist. Dann haben wir einen Fehler gemacht. Wir haben sie ohne den Franzosen geholt. Sie blieb über Nacht. Am nächsten Morgen haben wir ihn geholt, haben einen Spaziergang gemacht und sind dann nach Hause. Dann ging es los. Er hat sie immer wieder gemaßregelt. Sie hat sich unterworfen. Sie ist sehr gelassen, trotz dessen, dass sie noch ein Welpe ist. Allerdings ist sie größer als er. Erst jetzt sehe ich das Problem. Es war mir zuvor einfach nicht bewusst. Sie würde dauerhaft bei uns wohnen, er nur ab und zu. Es würde "ihr" zu Hause werden und der Franzose würde verdrängt. Sehe ich das richtig? Er würde sie immer als Konkurrenz sehen und nie eine "Freundin". Es würde mir das Herz brechen, wenn er darunter leidet. Das ginge nicht. Kann ich irgendwas tun? Die Hündin ist ein Goldschatz, sehr lieb, interessiert und verschmust. Würde der Franzose sie akzeptieren können oder kann ich ihr bei bringen: wenn er kommt, ist er der "Chef"???

 

Vielleicht hat jemand eine Meinung dazu.

 

LG Mandy

 

 

 

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Erster Tip ,entspann dich  ,tief durchatmen. 

 

Ob sie  kleiner oder größer ist macht  gar nichts. 

Geht  doch  erstmal  einfach  in möglichst  entspanntem Rahmen  mit  beiden  spazieren. 

Erstmal  beruhigen noch  ist  nichts passiert, lasst den beiden  einfach erstmal  Zeit.  

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Der 'Franzose' (was ist das?) gehört doch zu deinen Eltern, er wohnt schon ewig dort u d weis nichts über die 'Besitzverhältnisse'.

 

Ob das Freunde werden, weiss niemand, aber wozu auch?

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vor einer Stunde schrieb Mandy1986:

Sie ist sehr gelassen, trotz dessen, dass sie noch ein Welpe ist

 

Mit 9 Monaten? Welpe? Das ist sie seit einem halben Jahr nicht mehr.

 

so weit

Maico

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Ich danke dir Black Jack, ich glaube, dass ich das mal hören musste. Ich bin wirklich sehr angespannt  

 

Maico, da hast du vollkommen Recht. Sie ist ein Junghund. Aber noch super tapsig. Vielleicht habe ich mich deshalb verschrieben.

 

Nebelfrei, eine französische Bulldogge. Naja, er hört zum Beispiel immer noch mehr auf mich, als auf meine Eltern. Wenn es sö wäre, wie du es schreibst, würde es mich sehr beruhigen. Sie sollten sich schon verstehen, weil ich ihn ja oft zu mir hole, auch mal ein paar Tage.

 

 

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Ich würde den Franzosen bei den Eltern lassen. Und du kannst die Hündin bei dir haben. Dann kann man immer noch in Ruhe schauen wie sie sich vertragen und aneinander gewöhnen.

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Willkommen in der echten Hundewelt :)

Nicht alle Hunde "vertragen" sich von Anfang an und  toben fröhlich  spielend  durch die Gegend 😉 dh  aber  nicht, dass das Zusammenleben nicht klappt.

Du hast  hier  einen Alten  und einen Jungspund. Ich persönlich finde  es da normal,  dass  der Alte  der Kleinen erstmal  "sagt"   wie sich zu benehmen hat, unterwerfen  finde ich normal und  sogar gut... Solange  keine  ernsten Kämpfe mit Blut  stattfinden, wäre  ich  da völlig gechillt.

 

Deine  "menschlichen"  Gedanken,  dass  die  ihm  sein Zuhause  wegnimmt und  sie  deshalb  kein Herz und eine Seele sind, würde ich mal  ganz  schnell ad acta legen.

Die  müssen sich erstmal  kennenlernen...

 

 

 

 

 

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