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Hundeforum Der Hund
Alanza

Schwiegermutter und ihr Tierwahn

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Hallo ihr lieben,

 

ich wusste nicht genau wo ich mit der Geschichte hin gehöre aber da es mir irgendwo Kummer macht, denke ich, bin ich hier gut aufgehoben. Es geht dieses Mal nicht um mich und meinen kleinen Teufel. Die Sache ist die, meine Schwiegermutter liebt Tiere, was an sich ja schön ist und auch kein Problem. Sie allerdings übertreibt es in meinen Augen und das schon seit der Kindheit meines Mannes. Im damaligen Haus und Hofleben gab es ungelogen. 3 Pferde, 6-7 Meerschweinchen, 15-20 Katzen, 2 Ziegen, eine Handvoll Hühner, Laufenten, Hasen, 1 Papagei (der lebt heut noch) und weiß nicht wie viele Fische. Wäre auch nicht schlimm, wenn sie die Finanziellen mittel für solch viele Tierchen gehabt hätten. Hatten sie aber nicht. Mein Mann und vor allem seine Schwester haben heute noch damit zu kämpfen. Ich denke jeder kann sich zusammenreimen, was passiert, wenn man kein Geld für Tierarzt, Flohmittel und Kastration hat. 

 

Über die Jahre sind, dank seiner Schwester, ihrem noch Mann und ihrem Auszug viele der Tiere nicht mehr da. Ihr jetziger Bestand (neu zugelegt, außer dem Pferd und die Katzen) besteht aus 5-7 Hühnern, 2 Hasen, 1 Pferd und 3 Katzen. So das mal zu den Eckdaten und damit man ein grobes Bild erkennt. Jetzt werden natürlich viele sagen, wieso niemand den Tierschutz angerufen hat. Mich gab es damals noch nicht und als ich vor 12 Jahren in diese Familie hinein gekommen bin, ist der Tierbestand bereits zurück gegangen und sie hat sich selbst an eine Tierorganisation gewendet, welche ihr Finanziellen beistand leistet für Kastration usw. 

 

Auf jeden Fall ist sie dann ausgezogen, ein paar Straßen weiter in eine Wohnung. Vorerst mit nur 3 Katzen. Nach dem Moto nach mir die Sintflut. Ihre zwei Pferde standen weiterhin auf dem Hof. Seine Schwester hat ihr Pferd, das sie ihrer Mutter abgekauft hat, in einem anderen Stall untergestellt. Der Vater hat dann kurzen Prozess gemacht und viele der Tiere weggegeben. Jetzt leben auf dem Hof nur mehr einpaar Hofkatzen und 1 Vogel. 

 

Zurück zu ihr und ihren 3 Katzen. Sie wollte dann wieder Hühner haben und aus 2 neu gekauften sind mittlerweile 6 ? Hühner mit Hahn geworden. Dann kamen kurzzeitig 2 Fische dazu (verstorben.) Irgendwann in der Zeit ist meine eigene Katze (ruhe in Frieden mein Herz) verstorben und auch mein Hund (niemals vergessen du verrückter Bär), ich habe mir dann zwei Hasen gekauft. Sie fand die damals super süß .

 

2 Wochen später hatte sie auch 2 Hasen....  Ist ja auch nicht schlimm an sich nur ihre Haltungsbedingungen, da bekomme ich das kotzen. 

 

Wenn ich mir Tiere kaufe/ hole, dann dürfen diese so artgerecht wie mir möglich leben. Im Falle der Langohren haben diese ein eigenes Zimmer zum laufen, leben ohne Gitterkäfig, haben eine Buddelkiste und werden mit Fischfutter ohne Getreide ernährt, außerdem scheue ich keine Kosten damit es ihnen gut geht. 

 

In ihrem Fall leben die Tiere in einem kleinen Gitterkäfig, nicht isoliert draußen im Garten. 1 Hase ist ihr abgehauen, ein Neuer kam hinzu. 1 ist verstorben. Wieder 1 Neuer. Die haben sich nicht verstanden. (Ist ja vorprogrammiert...) Dann hat sie 1 hergegeben und wieder einen anderen dazu. Die beiden verstehen sich jetzt, leben aber immer noch draußen. All mein Reden, zwecklos. Ich hab mir mein Mund fusslig geredet, ihr geholfen einen guten Stall zu finden, ihr Tipps gegeben und weiß was ich noch... Dadurch sind jetzt die Haltungsbedingungen zu mindestens besser. Nicht perfekt aber annehmbar. 

 

Und nach dem ewig langen Text kommt jetzt etwas, wo ich an die Decke gehen könnte und ihr regelmäßig die Meinung geige. Weil ich mir nach vielen Jahren wieder einen Hund zugelegt habe, will sie jetzt auch einen. Weil sie wollte diesen ja schon länger, als ich.... 

 

Wisst ihr, ich habe vor einigen Jahren, als sie mir Hasen nachgekauft hat, gescherzt wegen dem Hund, der irgendwann einzieht. Ja.... Ich dachte nicht, dass sie so bescheuert ist und das wirklich macht... 

 

Jetzt denken viele vielleicht, ja wo ist das Problem? Sie hat kein Geld für einen Hund, keine Erfahrung und eine rosarote Brille auf. Absolut realitätsferne Vorstellungen. 

Sie hat gerade 3 Katzen in einer 3 Zimmer Wohnung, wobei ihr Schlafzimmer tabu ist. Also nur 2 Räume für Tiere offen. 1 Pferd, was sie jetzt verkaufen will, ewig viele Hühner und die Hasen. Würde sie das alles richtig aufziehen, wäre ich nicht gegen diesen Hund aber so wie sie das macht, endet das in einer Katastrophe. 

 

Zuerst wollte sie einen Tierschutzhund, aber die würden ihr keinen geben. Dann wollte sie einen Dackel !  Aus dem Dackel und einem mehrjährigen Hund, wurde ein Chihuahua Welpe, dann ein Havaneser, ein Papillion, weil sie will ja Agility machen...  Wie haben alle klein Rassen soweit durch, was sich weniger nach dem Charakter und Anforderungen gerichtet hat, sondern was gerade zur Verfügung stand. Ich hab mir erneut den Mund fusslig geredet, nichts verschönt, die Kosten erwähnt. Was wäre wenn Szenarien erschaffen usw. 

Den einzigen mini plus Punkt den sie bekommt, ist, dass sie durch mein Meckern und Jammern wenigstens einen VDH Züchter aufgesucht hat. Beim Toypudel sind wir im übrigen jetzt. Was so viel ich weiß eine sichere Sache ist. Wobei sie uns nach Geld gefragt hat (unterschwellig), wegen der Anzahlung... Natürlich hat sie das nicht bekommen. So viel dazu, sie will den Hund schon länger wie ich. 

Wer sich nicht mal die Anzahlung leisten kann, der braucht keinen Hund. Irgendwie hat sie es dann doch hin bekommen. 

Jetzt fährt die, weil es in Österreich gerade nichts gibt, nach Deutschland um den Welpen zu holen. Mit der Bahn. Ich hoff wirklich sie bekommt das Tier nicht. 

 

Würde sie ihr Leben auf die Reihe bekommen, würde nichts gegen das Tierchen sprechen aber so? 

 

Und alle Jammern sie nur, keiner sagt ihr was Sache ist... Ich bin die einzige die aktiv gegen das redet, was sie gerade macht. Daher ruft sie mir schon gar nicht mehr an. 

 

Gott das ist so bescheuert. Sehe ich das vielleicht einfach zu eng? 

 

Es tut mir leid, dass der Text so ewig lange geworden ist aber ich musste mir das von der Seele reden bzw. schreiben. 

 

 

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Die Tiere sind "nur" ein Symptom. Deine Schwiegermutter sollte dringend Hilfe bekommen. Das Animal Hoarden geht in der Regel einher mit psychischen Problemen und da muss man ansetzen.

 

Ich wünsche euch viel Erfolg.

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vor 8 Minuten schrieb Michelle003:

Deine Schwiegermutter sollte dringend Hilfe bekommen.

 

Sollte, sie will keine. Besser gesagt, sie sieht nicht das sie Probleme hat. 

 

vor 9 Minuten schrieb Michelle003:

Ich wünsche euch viel Erfolg.

Danke schön. 

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Achte darauf, dass ihr Problem nicht das deinige wird. Der Druck auf sie muss so groß werden, dass sie selbst erkennt, dass sie Hilfe benötigt.

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vor 3 Stunden schrieb Alanza:

 

Sollte, sie will keine. Besser gesagt, sie sieht nicht das sie Probleme hat. 

 

Danke schön. 

Das ist bei vielen psychischen Erkrankungen Teil der Erkrankung. Ich weiß, das hilft nicht viel. Aber man sollte sich dessen bewusst sein.

Ich bin dadurch viel Hass losgeworden.

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vor 34 Minuten schrieb Lique:

Das ist bei vielen psychischen Erkrankungen Teil der Erkrankung.

 

Ich weiß, es ist trotzdem echt schwer.

 

vor 2 Stunden schrieb sibylle49:

Achte darauf, dass ihr Problem nicht das deinige wird

 

Ich versuch es.

 

 

Das alles ist echt nur verdammt schwer. Es ist nicht so, dass es dem Tier ausschließlich schlecht gehen würde. Sie wird es lieben, kuscheln und mit Zuneigung überschwemmen.  Aber Fakt bleibt, der Hund wird sich mit 3 alten Katzen, die keine Hunde gewohnt sind 2 Zimmer teilen. Kann klappen, muss nicht. Wenn sie den Welpen nicht mit in die Arbeit nehmen kann, lässt sie ihn bei jemanden Fremden, wo sie keine Ahnung hat, wie er mit dem Tier umgeht. Den alten Mann kennt sie nur vom sehen. 

Kein Geld für Tierarzt, der Welpe braucht aber seine Impfungen und von den Flöhen, die er spätestens im Sommer haben wird mal abgesehen.

Hundeschule wäre ratsam, kostet ebenso Geld.  

Sachkundenachweis, Versicherung, Anmeldung usw. 

Und Gott bewahre, wenn er was haben sollte. Dann wird erstmal selbst dran rum gedoktort. 

Pudel sind Fell intensiv, soviel ich weiß. Der läuft dann rum, wie ihre Langhaarkatze. Verfilzt, mit Flöhen. 

 

Da läuft vieles so schief, dass kann ich gar nicht alles richtig in Worte fassen.

Und von ihrer Familie kommt nichts... Nur gejammer hinter ihrem Rücken.  

 

 

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