Jump to content
Hundeforum Der Hund
Miri91

Hundebegegnungen kontrollierter gestalten

Empfohlene Beiträge

@Miri91 vielleicht noch ein Hinweis.

 

Hast du dich mal selber gefilmt bzw. mal filmen lassen. Da sieht man immer sehr viel. Auch wenn wir meinen, wir verhalten uns gleich, ist es meist nicht so.

 

Ich habe das viel gemacht und habe fast immer gesehen, was ich falsch gemacht habe, warum der Hund nicht sitzen geblieben ist obwohl es das Kommando dazu gab, warum der Hund wachsam wurde, obwohl ich das doch eigentlich gar nicht wollte, warum der Hund den einen Hund auf Distanz gehalten hat von mir etc. Ich war irgendwann so weit beim Training und spielen, wo ich immer gedacht habe, was habe ich jetzt wieder falsch gemacht oder welche Signale gezeigt. War sehr hilfreich und aufschlussreich für mich. Denn die Hunde reagieren eher nur, sie folgen diesen Signalen, sie wollen uns helfen, uns recht machen, uns beschützen, wie auch immer in den verschiedenen Situationen.

 

Ein bisschen unbehagen bei dem einen Hund, den Arm evtl. doch etwas hoch gehoben und somit Signale gezeigt an der Leine, evtl. den Kopf doch höher oder die Schultern hoch genommen und dem Hund signalisiert, ich fühl mich gerade nicht so wohl oder bin etwas angespannt......

 

Ich habe mir früher immer gesagt, wau, cool, ganz viele Hunde, eine neue Aufgabe für uns beide oder, ups, dass ist recht eng, super, das probieren wir mal, so in der Richtung. Wir Menschen neigen ja eher dazu es negabtiv zu sehen, owei, so viele HUnde, das ist ja eng da, das wird bestimmt schwierig etc. was im Freilauf alles so passieren kann.....

 

Evtl. hilft dir dieser Ansatz noch. Also positiv denken und sich dadurch so verhalten. Klappt eine Situation, super freut euch zusammen, klappt sie noch nicht, egal, der Hund ist noch jung, evtl. beim nächsten mal oder über über über übernächsten mal 😉

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 8 Stunden schrieb Miri91:

Und ich geb mir mühe 👍 bin auch immer sehr aufmerksam unterwegs. Am Samstag habe ich einen Hasen vor ihr entdeckt 😊 sie hat die frische Spur entdeckt und das rascheln im Gebüsch war auch sehr verdächtig - aber solange sie ihn nicht sieht ist sie mittlerweile Rückruf und Ablenkbar. 

 mach dir nicht so viele Gedanken, es liest sich manchmal so, als wenn du dich schon fast entschuldigst, must du doch gar nicht, für das junge Alter klappt doch schon super viel.

 

Bei so einer Situation regiert man halt instinktiv. Ich habe mich früher so oft über mich geärgert, dass ich dann erschrocken bin , somit den Hund signalisiert habe, pass auf.

 

Heute bleibe ich stehen, zeige meinem Hund sogar den Hasen, so wie sie es mir ja auch oft zeigt, dann kommt aber auch direkt ein Hinweis, nö, da müssen wir nicht hinterher, schau mal hier, hier ist ein Mauseloch, lass uns mal schauen. Das klappt natürlich nicht bei jedem Hund, klar, aber wir entdecken so immer zusammen unsere Umwelt.

 

Mal so für dich, um es besser einschätzen zu können. Meine Dame ist heute 6, da ist halt das völlig hibbelige auch nicht mehr so da wie mit 1 oder 3, man hat sich dann gut aufeinander eingeschossen. Ich kenne noch gut das Gefühl als sie Welpe war, da hieß es Leine ab und tschüss, bis irgendwann mal, ich war hier völlig frustiert. Damals haben mir auch so viele gesagt, Thomas, belib ruhig, nicht ärgern, das dauert etwas. hmm, dachte ich ja , toll, dein Hund kommt ja auch, meine ist weg und alles andere ist interessanter. Heute brauch ich auch nur den Kopf zu bewegen oder den Arm zu heben und sie kommt, es ist halt ein ganz normaler Weg und Entwicklung.

 

Also Spaß zusammen haben, hier und da ein paar Aufgaben und sich zusammen entwickeln, ihr macht das.........

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also wenn Geschirr, dann muss es halt vorne einen guten Haken haben. Sonst erfüllt es seinen Zweck nicht und sie hat noch mehr kraft, als an einem Halsband.

 

Ja ich darf nicht zu viel erwarten und muss bei den Auf und Abs einfach locker bleiben.

Heute früh hatten wir einen tollen Spaziergang, sie hat an allen Kreuzungen brav gewartet, kam auch bei Wildspur sofort auf Pfiff zurück. Ich sprech sie immer mal kurz mit “schau” an und werf ihr dann ein Leckerchen, das sie fängt. Das macht ihr auch voll spaß und belohnt sie besser, als wenn ich es ihr reiche. Zusammen geflitzt sind wir auch und ich hab ihr gezeigt, wo es sich lohnt nach tollen Leckereien zu suchen 😋

Einem Hund sind wir begegnet, da war sie eh gerade angeleint weil wir eine Straße überquert haben. Erst gings, aber nachdem der im Schleich-Fixiergang auf uns zu ist hat sie doch einmal gebellt und einen hüpfer in seine Richtung gemacht 🙄 ich hatte sie zwar auf der abgewandten Seite, aber der war ihr doch zu doof. Also schade, weil seit August haben wir es ohne Zwischenfälle geschafft wenn sie eh schon angeleint war...

Aber das gute, ich war trotzdem entspannt 👍 hab sie wieder neben mich geholt und bin einfach locker weiter. Ich sag der Hund war einfach besonders doof und beim nächsten wirds wieder besser. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Stunden schrieb DerOlleHansen:

Wobei Uwe Radant Zughundesport-Weltmeister ist, daher bietet er im Shop Ausrüstung für seine sportlichen Nachahmer an. Das ist ja auch völlig ok.

Aber ein Geschirr für Zughunde unterstützt die Hunde optimal beim Ziehen -  das ist ja in diesem Fall völlig kontraproduktiv.

 

Seh ich vollkommen anders,  schon allein aus dem Grund, daß das Geschirr richtig eingestellt einen Gegenzug erzeugt, der ein Hochrutschen zum Hals und somit ein Würgen des Hundes verhindert: "Der Gegenzug durch den schräg verlaufenden Umfangsgurt verhindert ein

Verschieben der vorderen Brustauflage in Richtung Kehle des Hundes!"

http://www.uwe-radant.com/epages/64439815.mobile/de_DE/?ObjectPath=/Shops/64439815/Categories/Equipment/Geschirre/Sitz_und_Handhabung_des_Safety_Kurzgeschirrs

 

Man hindert einen Hund ohnehin nicht körperlich am Ziehen.

 

vor 2 Stunden schrieb Freefalling:

Zugegebenermaßen habe ich noch nie einen Ridgeback mit Geschirr gesehen. Die tragen alle breite Halsbänder. 

 

Ich kenne einen mit Geschirr.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke, hier ist nicht der richtige Tröt, um darüber zu debattieren, ob ein als "Zuggeschirr" angepriesenes, beschriebenes und bebildertes Geschirr ein "Zuggeschirr" ist.

Und der "Disclaimer" unter deinen Postings macht gerade hier viel Sinn.

 

Bei einem Zuggeschirr ist die optimale Position des Hundes weit vor dem Menschen; die lange Zugleine liegt flach über dem Hunderücken. Daher ist bei dem genannten Geschirr der Ring für das Einhaken der Leine weit hinten. Beim Versuch, den Hund damit "bei Fuß" zu halten, hebelt man ungünstigst an den Gurten herum und der Hund nimmt eine Position mit seinem Schwerpunkt weit vor dem Menschen ein (dichter am Menschen als Ring neben dem Bein geht nicht) - der ideale Startpunkt für den Sprint. Der Mensch hat die denkbar schlechteste Position, um auf den Hund einzuwirken, der Hund hat ihn - aus seiner Sicht - bereits weit hinter sich gelassen. Solch ein Geschirr sitzt optimal, wenn Zug auf der Leine ist. Ein Spaziergang mit lockerer Leine ist damit nicht vorgesehen, wie auch die Anwendungsfotos (z.B. der Polizeihund im Einsatz) im Shop zeigen.

 

Jedes Geschirr, das so verrutschen kann, dass es den Hund würgt, ist ein schlecht sitzendes und/oder schlecht konstruiertes Geschirr - bezogen auf den individuellen Hund, denn ein Geschirr sollte Maßarbeit sein oder so gute (nicht störende) Verstellmöglichkeiten haben, dass es einer Maßanfertigung sehr nahe kommt.

 

Der Hund, um den es hier geht, braucht ein Geschirr, an dem man die Leine (auch) in Halsnähe einhaken kann (um die Möglichkeit zu haben, ihn "bei Fuß" zu führen) und das dann immer noch optimal sitzt, wenn der Hund nach vorn preschen möchte - es aber wegen des Halts im Geschirr nur schwer kann.

Um den Gegensatz zum Zuggeschirr herauszustellen, müsste man solch ein Geschirr eigentlich "Bremsgeschirr" nennen. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich  suche 🤗

Ein  Geschirr ist  aber  auch  nicht  immer besser.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@DerOlleHansen Bei dem Safety handelt es sich um ein Führ- und Zuggeschirr

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 20 Minuten schrieb black jack:

 

Ein  Geschirr ist  aber  auch  nicht  immer besser.

 

Nicht immer - aber oft. Einfach um beim ungeplanten in die Leine springen schädliche Einflüsse auf die HWS zu vermeiden.

Ich würde auch zu einem vernünftigen RUCKDÄMPFER raten.

Und das nicht nur wegen des Hundes. Ich las von einer RR HH, die einen Bauchfallriss erlitt bei so einer Gelegenheit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 23 Minuten schrieb black jack:

Ein  Geschirr ist  aber  auch  nicht  immer besser.

 

Für die Gesundheit eines Hundes, der auch mal plötzlich in die Leine springt, ist ein Geschirr besser. Immer.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Hundebegegnungen nach Angriff wieder normal absolvieren

      Hallo Leute Also, ich hab früher mit meinem Hund(Rüde, kastriert,4-6Jahre) nie Probleme mit Hundebegegnungen gehabt, er hat sich viel gefallen lassen. Knurrte oder bellte ihn ein anderer Hund an war es ihm oft sogar egal, selten dass was von ihm zurückkam.   Leider ist mir&Jack letzten Herbst beim Wandern was sehr unangenehmes passiert. Er wurde aus dem Hinterhalt angegangen. Ich musste durch so eine blöde überfüllte Jausenstation um vom Parkplatz ins Tal zu gelangen.

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Probleme bei Hundebegegnungen

      Hallo liebes Forum,   ich weiß dieses Thema gibts hier schon sehr oft. Dennoch wollte auch ich nochmal um Rat fragen.    Wir sind seit fast 10 Monaten Dauerreisende. Wir sind mit einem Wohnmobil, zwei Hunden und einer Katze unterwegs. Wir haben eine 4 jährige Labrador Hündin, eine 5 Jahre alte Katze und seit knapp 4 Monaten einen, geschätzt einjährigen, Schäferhund Mix (Rüde) aus Portugal. Dadurch dass wir auf Europa Tour sind und oft dort stehen, wo wirklich niemand ist, sin

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Immer noch Probleme mit Hundebegegnungen

      Unsere Wilde ist nun schon 1,1 Jahre alt. Vieles ist besser geworden - manches auch nicht. Z.B. was mich persönlich total stresst sind unsere Hundebegegnungen.. sie ist immer noch das totale Haudrauf-Mädl. D.h. wir sehen anderen Hund aus der Ferne und es wird in die Leine gehüpft und gefiept.. Ist der andere Hund näher wird es noch schlimmer. Sie zieht und springt ruckartig in die Leine, fiept, winselt, bellt wie verrückt. Sie hört und sieht nichts anderes und will nur hin zum Spielen. Die

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Hundebegegnungen 2.0

      Hallo,   durch Nicis Augenverletztung hatte ich ihn die letzten Monate immer mit in der Arbeit. Dort ist er nicht der einzige Hund. Wir haben noch 2-4 weitere Hunde da, die aber nicht immer alle sind. Letzte Woche bin ich dann zwei mal mit einer Arbeitskollegin Mittags draußen gewesen und war sichtlich erstaunt. Natürlich wollte er die Hündin am Anfang im Ganzen schlucken, aber er hat sich sehr schnell aklimatisiert. Beim ersten Spaziergang hat es etwa 100-200 Meter gebr

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Disharmonische Hundebegegnungen - Bitte um Einschätzung :)

      Liebe Hundefreunde,   Ich hätte gerne mal wieder eure Einschätzung  Mein Kleiner hat heute im Freilauf von sämtlichen Hunden einen drauf gekriegt (und ich mich wahrscheinlich auch nicht immer richtig verhalten, war alles neu für mich).   Nr.1: drei freilaufende Hunde, sind wir schon ein paar mal begegnet stets ohne Probleme, meiner also freudig hin und binnen weniger Sekunden Verfolgungsjagd und 3 gegen 1.  zwei ließen sich von der Halterin abrufen, ein 11 Monate alter Rüde n

      in Junghunde

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.