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Hundeforum Der Hund
Fiona01

"Das Dilemma "Wildtier-Notfall": Überspannt den Bogen nicht!"

Empfohlene Beiträge

Aus dem Blog von Herrn Tierarzt Dr. Ralph Rückert dazu dieser Artikel: https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details_1489_3_20801.html

 

Was hier in diesem Artikel geschildert wird, das sollte einem doch zu Denken geben. 

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Was wird denn da geschildert?

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Kannst du den Link nicht öffnen?

 

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Doch, ich könnte ...

 

Ich mag nur nicht solche unkommentiert vorgeworfenen Brocken als Zwangslektüre: "Da, lies mal!"

 

Deine Meinung und der Grund, warum du einen Artikel für lesenswert hältst, würden mich als Allererstes interessieren.

Danach kann ich mir ja immer noch überlegen, ob ich dem Link folgen möchte, um beispielsweise nachzuvollziehen, wie du zu einem Argument kommst.

Wenn du gut vorträgst, brauche ich den Artikel gar nicht zu lesen und freue mich, das du auf das Thema gestoßen bist und es hier zur Diskussion bringst.

 

Aber so hat es was von "Kamellen fürs Volk".

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Ich denke mal, dass du Meinungen dazu lesen willst, oder?

Ist ja nicht schwer zu verstehen, welches Verhalten TA Rückert hier anprangert. Wenn es (teilweise) so läuft, wie er schildert - und ich kann es mir gut und bildlich vorstellen - der Mann hat Recht!

Bitte das Folgende nicht verallgemeinern:

Ich selbst konnte diverse Male feststellen, wieviel Naivität im TS allgemein anzutreffen ist. "Naivität" ist dabei die höfliche Version von dümmlichem, besserwisserischem und profilneurotischem Verhalten, das bei manchen zum Teil selbsternannten Tierschützern zu beobachten ist.

Wenn die TÄe davon betroffen und angepisst sind, so ist das die eine Sache. Traurig genug.

Wirklich schlimm allerdings wird es dann, wenn die "geretteten" Tiere nicht mehr reparablen Schaden erleiden.

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vor 7 Minuten schrieb DerOlleHansen:

Doch, ich könnte ...

 

Ich mag nur nicht solche unkommentiert vorgeworfenen Brocken als Zwangslektüre: "Da, lies mal!"

 

Deine Meinung und der Grund, warum du einen Artikel für lesenswert hältst, würden mich als Allererstes interessieren.

Danach kann ich mir ja immer noch überlegen, ob ich dem Link folgen möchte, um beispielsweise nachzuvollziehen, wie du zu einem Argument kommst.

Wenn du gut vorträgst, brauche ich den Artikel gar nicht zu lesen und freue mich, das du auf das Thema gestoßen bist und es hier zur Diskussion bringst.

 

Aber so hat es was von "Kamellen fürs Volk".

 

Frag doch einfach höflich, was ich dazu denke, dann bekommst du mit Sicherheit eine Antwort von mir. Warum du jetzt die untere Schublade ziehst, verstehe ich dabei nicht, denn mit meiner Meinung, auch wenn sie falsch sein sollte, da lasse ich mich gerne auch eines Besseren belehren, halte ich mich nicht zurück.

Und ob du einen/mein Thema liest, oder nicht, obliegt immer dir. ;) 

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@Renegade  Was mich u.a. an dem Artikel stört ist, wie jetzt eine schon mehr oder weniger offizielle Stelle, zumindest ein hoher Dachverband, andere Stellen, und zwar hier den Berufsstamm der Tierärzte, schlecht, bzw. noch schlimmer mit wenig oder gar keiner Kompetenz darzustellen versucht, zumindest lese ich das aus dem Artikel so heraus. 

Ich sehe mich jetzt als das was ich bin, eine Privatperson, die womöglich einen kranken Igel aufliest. Da freue ich mich doch, wenn mir sowohl eine Igelnotstelle, als auch ein Tierarzt die Möglichkeit gibt, mich mit dem kranken Tier an sie wenden zu können. 

Natürlich wird der ein oder andere - das Problem sehe ich aber bei jedem Berufsstamm, mehr oder weniger Kompetenz haben, weil - wie Herr Dr. Rückert hier z. B. auch so treffend sagt, er als Mediziner, der sich auf Haus- und oder Kleintiere spezialisiert hat, auch nicht jedes Tier in- und auswendig kennen kann, aber und darauf kommt es erst einmal an, er würde Hilfestellung geben und sich meiner und des Igels annehmen und das - so beschreibt er sich und seine Kollegen, was ich auch glaube - oft kostenlos. 

Und das muss man sich verinnerlichen, es ist seine Zeit, mit der er Geld verdient (in der Zeit kann er ja auch keines der kranken Haustiere behandeln, die zu ihm kommen) , das ist sein "Material", was er zur Verfügung stellt und sein Wissen, wofür er studiert hat. 

 

Und das wird jetzt quasi dem ganzen Berufsstamm in Abrede gestelllt? - Ironiean: Ach nein, ist ja noch abgeändert worden! 

 

Außerdem finde ich die ganze Situation traurig, vor allem wieder, wenn ich das Wildttier sehe. Das Wildtier ist doch der Parrt, der diese Situation ausbaden muss, kein anderer. Da sollte man sich vorher überlegen, was man von sich gibt. Selber hat der Dachverband ja Aufnahmestop gegeben ...

 

Das mal so als Ansatz dessen, was mir beim Lesen des Artikels spontan durch den Kopf geht. 

 

Danke auch für die Darstellung deiner Sicht, denn du hast eine Ansicht und teilst sie! 

 

 

 

 

 

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Ja, traurig, dass diese Empfehlung ausgesprochen wurde (nicht zum Tierarzt gehen). Jemand, der zum ersten Mal einen Igel oder ein anderes Wildtier findet und so was liest - der wird vielleicht gravierende Fehler machen und somit dem Tier nicht helfen können. 

 

Ein verantwortungsvoller Tierarzt hilft ja trotzdem, obwohl er sich mit diesem bestimmten Tier nicht auskennt. Wir haben mal ein Küken von irgendeinem Wildvogel (glaube, es war eine Trappe) zum Tierarzt gebracht. Die wurde mir gebracht, weil ich ja immer Tiere aufnehme (haha). Ich habe mir nicht zugetraut, diesem Vogel  zu helfen. Also bin ich damit zu unserer Tierärztin gefahren und sie hat direkt gewusst, wen sie anrufen muss. Nämlich eine Tierauffangstation für wildlebende Tiere.

 

Ich frage mich auch, warum immer wieder davon ausgegangen wird, dass Tierärzte kostenlos helfen sollen. Das hier bei uns auch der Fall in Bezug auf herrenlose Hunde oder Katzen. Es gibt unglaublich viele Leute, die mit einem Fundtier zum Tierarzt marschieren und einfach voraussetzen, dass der für die Behandlung nichts oder nur die Hälfte des üblichen Preises berechnet. 

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Nun ja. Rückert selbst schreibt, dass die meisten TÄ gar nicht genau wissen, wie sie Wildtiere richtig behandeln können. Und davon ausgehend holt er munter zum Rundumschlag gegen alles mögliche aus, mit netten Worten wie "Tipps raushauen", "Honks" und ähnlichen Bezeichungen - scheint leider typisch für ihn zu sein. Und dann schreibt er was von angemessenem und höflichem Tonfall, den er sich wünscht. Um dann noch mal zu betonen, dass die Mehrheit der Tierärzte aus offensichtlichen Gründen tatsächlich nicht wirklich für die Behandlung von Wildtieren fit ist.

 

Ganz am Ende dieses Rückert-Rants erwähnt er kurz, dass der Anlass für diesen Ausbruch längst behoben ist und dort jetzt eine wirklich sinnvolle Empfehlung steht: nämlich wo man einen TA findet, der sich auskennt. Die berechtigte Kritik ist also offensichtlich längst angekommen und wurde beachtet.

 

Ich finde es sehr schade, dass es in Rückerts Artikeln immer schwerer wird, die Inhalte unter der ganzen Polemik zu finden. Denn die Inhalte (Erwartungshaltungen, die definitiv falsche Empfehlung im ursprünglichen Text und noch einiges mehr) sind eine angemessene Diskussion wert.

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vor 1 Stunde schrieb KleinEmma:

Es gibt unglaublich viele Leute, die mit einem Fundtier zum Tierarzt marschieren und einfach voraussetzen, dass der für die Behandlung nichts oder nur die Hälfte des üblichen Preises berechnet. 

 

Weil für die Kosten von Behandlungen von Fundtieren hier in DE eigtl die Stadt aufkommt.

 

Eigtl, weil die Städte sich natürlich immer erstmal weigern. Es gab aber schon eine Verurteilung, nach dem die Stadt zahlen musste.

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