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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Zughundesport - Bremsen im Notfall

Empfohlene Beiträge

vor 19 Minuten schrieb Zurimor:

Erstmal finde ich, daß ein Hundehalter verantwortlich ist, dafür zu sorgen, daß sein Hund mir nicht vors Rad laufen kann. Genau so, wie ein Hundehalter dafür verantwortlich ist, daß sein Hund nicht einfach etwa zu einem angeleinten Hund hin rennt.


Naja, wenn man es so nimmt - dann bist du auch dafür verantwortlich, dass dein Hund nicht auf andere Hunde zu rennt... Oder gilt „freies Rennen für Hunde mit Scooter hinten dran“? Was ist dann mit Hunden, die gerade einem Frisbee hinterherrennen - auch „besonders geschützt“?

 

Spaß beiseite und noch mal meine These aus meinem ersten Post: Im wirklichen Notfall kann man nicht geplant handeln, man reagiert einfach instinktiv irgendwie und hinterher werden die Scherben gezählt. Solange ich in der Lage bin zu entscheiden, ob ich bremse oder lieber nicht und wer bei welchem Verhalten die größere Verletzungsgefahr hat, ist es für mich kein wirklicher Notfall.

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Faszinierend. Ich habe sogar 2 Hunde vorm Scooter und muss weder die noch andere in Gefahr bringen. 

Sehe ich andere Hundehalter drossel ich schon das Tempo runter... Sehe ich das der andere Hund nicht auf seinen Halter reagiert und weiter auf uns zu kommt steige ich sogar ab. In uneinsehbare Kurven muss ich auch nicht voll speed reinfahren sondern so das nix passieren kann oder ich steige ab und schieb die drei Meter. Gute Bremsen, guter Ruckdämpfer, Panik snap.. 

 

Und wenn ein Hund schon so nah an euch ran ist das er zwischen Suhna und Scooter rennen könnte hast du ewig verpennt zu handeln. 

 

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@Annali Öhm, Suhna ist nicht auf andere Hunde zugerannt, wir waren heute schon vorbei als der kleine weiße Hund Suhna hinterher gerannt kam und mir vors Rad gelaufen ist.

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Meine Frage  nochmal, hast du  keine  Angst das Suhna  sich  beim  Zusammenstoß verletzt  ?

Würde sie  nicht  instinktiv versuchen  auszuweichen  ?

 

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@black jack Suhna ist da doch außen vor wenn der andere Hund zwischen ihr und Vorderrad ist. Da braucht sie nicht ausweichen, der andere Hund ist hinter ihr.

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@Zurimor Jetzt auch mal von mir ein "Öhm": Deine Beschreibung der Situation klingt irgendwie von Post zu Post anders:

 

vor 1 Stunde schrieb Zurimor:

Wir waren heut mit dem Dogscooter unterwegs und ich hab gleich zweimal gestaunt. Das erste Mal war auf de Wiese, wir waren grad dort angekommen und Suhna war noch eingespannt als eine Frau vorbei kam und fragte, ob sie den Hund anfassen darf. Nein, selbstverständlich nicht, man sieht doch, daß der grad vorm Scooter eingespannt ist. Na, immerhin hat sie gefragt.

Auf dem Rückweg kamen wir an zwei Damen mit Hunden vorbei, die hatten uns auch gesehen und kümmerten sich aber nicht um die Hunde. Ein kleiner weißer Hund rannte auch direkt zu Suhna hin und mir vors Rad, ich durfte bremsen und stehen bleiben. Meinte dann, daß sie ihre Hunde schon bei sich halten sollten, weil das sonst echt gefährlich ist. So schnell kann ich im Zweifelsfall nicht reagieren, wenn mir ein Hund direkt vors Rad rennt und dann ist der platt. Sie meinte darauf "Na, immerhin haben wir uns so unterhalten". Ich dachte nur  "Na danke, ist auch ganz toll aus dem Arbeitsmodus rausgerissen zu werden und neu reinzukommen wenn's doch so einfach zu vermeiden wäre."

Manche Leute denken anscheinend nicht mit, würd doch auch keiner seinen Hund vor ein Fahrrad rennen lassen, ist das bei einem Dogscooter was anderes, weil da ein Hund vor ist? Versteh ich nicht. Muß ich demnächst vom Scooter aus rufen "Hund bitte bei sich behalten oder anleinen."?

Damit wär ich auch beim nächsten Thema: https://www.polar-chat.de/hunde/topic/110571-zughundesport-bremsen-im-notfall/

 

vor einer Stunde schrieb Zurimor:

Was bitte soll man machen, wenn einem plötzlich ein Hund vors Rad springt, weil der zu Suhna will? Da sind nur 2,5m Platz, so schnell kann man im Ernstfall doch

kaum reagieren ohne die Gesundheit des eigenen Hundes zu gefährden.

 

@sampower Ja, ist eine theoretische Frage. Madame kann, vor allem wenn's grad los geht, schon flott unterwegs sein. Vermutlich fehlt ihr da auch noch die Erfahrung von wegen Krafteinteilung. ;)

Ist mir allerdings auch schon zweimal passiert bei bisher vielleicht 6 Ausfahrten, daß mir ein Hund direkt vors Rad springt, einmal beim Seminar ohne jede Erfahrung, da kam uns ein älterer Herr mit größerem Hund an der Leine entgegen, etliche Meter hinter dem tippelte dann ein kleiner Hund am Wegrand entlang, kaum zu sehen und rannte dann aber zu Madame hin und mir vors Rad (wäre übrigens so ein Beispiel, wo man schlecht vorausschauend handeln kann, was man nicht sieht, auf das kann man auch nicht reagieren). Und heute mit den zwei Hundehaltern, die uns schon von Weitem haben ankommen sehen, sich aber nicht um den Hund gekümmert haben, der mir dann vors Rad sprang. Fand ich dann doch recht ärgerlich.

 

vor einer Stunde schrieb Zurimor:

@Annali Öhm, ich hab den Hund nur deshalb nicht über den Haufen gefahren, weil ich damit gerechnet habe. Aber man muß es doch auch gar nicht erst dazu kommen lassen,wäre ja zeit genug gewesen mal den Hund ran zu holen und im Zweifelsfall anzuleinen.

 

vor 11 Minuten schrieb Zurimor:

@Annali Öhm, Suhna ist nicht auf andere Hunde zugerannt, wir waren heute schon vorbei als der kleine weiße Hund Suhna hinterher gerannt kam und mir vors Rad gelaufen ist.

 

Also was denn nun? Ist der kleine weiße Hund dir direkt vors Rad gelaufen? Wart ihr flott unterwegs oder doch eher langsam? Oder seid ihr (flott?) vorbeigefahren und dann ist der kleine weiße Hund hinterhergelaufen (wie flott war der denn dann? Oder wart ihr doch eher langsam?) und wenn der kleine weiße Hund zu Suna wollte, wieso ist er dann nicht zu Suhna gelaufen, sondern dir vors Rad, also zwischen Rad und Suhna? Und wieso hast du damit gerechnet, dass der kleine weiße Hund hinter eurem Gespann her läuft, schneller ist als ihr, euch einholt, aber dann - obwohl er ja eigentlich zu Suhna will - vor Suhna abbiegt und dir direkt vors Rad läuft? Passiert euch sowas öfter, dass ihr von kleinen weißen Hunden überholt werdet? Also ich frag nur, weil du ja damit gerechnet hast... 

 

Mal im Ernst - du stellst eine Frage, ich antworte (und das was ich in meinem ersten Post schrieb, gilt immer noch), dir passt die Antwort nicht, die Situation wird leicht abgewandelt geschildert, meine Antwort passt dir wieder nicht, wieder ein bissl mehr/andere Informationen,... Das ist ein Teufelskreis - und trotzdem ändert sich an meiner Meinung nichts - ich wiederhole sie trotzdem noch mal (stark komprimiert): Entweder es ist ein wirklicher Notfall, dann kannst du deine Reaktion nicht bewusst steuern, es kommt zum Unfall und du kannst hinterher nur hoffen, dass es Suhna möglichst gut geht, oder du hast die Möglichkeit, deine Reaktion bewusst zu steuern, dann ist es für mich kein Notfall und ich sehe es als deine Pflicht an, einen Unfall zu vermeiden. Punkt. 

 

Und klar kannst du dich über die Rücksichtslosigkeit der beiden Hundehalterinnen ärgern. Und klar kannst du sie dafür "anzählen". Aber - nur mal so als Vorschlag - du kannst es auch lassen. Jeder verhält sich mal "rücksichtslos". Manche Menschen sind einfach von Natur aus rücksichtslos und Ich-bezogen, manche sind eigentlich total rücksichtsvoll und trotzdem passiert ihnen mal eine Nachlässigkeit. Das Miteinander funktioniert trotzdem meistens ganz gut bei gegenseitiger Rücksichtnahme, weil dann die Chance groß ist, dass wenigstens einer sich selbst im Zweifel zurücknimmt. 

 

Und nehmen wir mal deine Situation und sagen jetzt mal ganz lapidar (so wie du es ja im Grunde auch tust): Die Halterin des kleinen weißen Hundes trägt in dieser Situation die alleinige Verantwortung. Du bist also im alleinigen Recht. Wenn du jetzt sagst "Ich bin im Recht, also scheiß auf den kleinen weißen Hund, den macht mein Roller locker platt", dann bist du selbst rücksichtslos, weil du dann einfach rücksichtslos (auf Kosten des kleinen weißen Hundes) dein Recht durchsetzt. Nun hast du das nicht getan, sondern gebremst, hast also rücksichtsvoll gehandelt, dein Recht zurückgestellt. Und jetzt frag dich mal: Warum hast du das getan? Das würde mich auch wirklich mal interessieren. Weil du dich ja im Nachhinein unglaublich darüber zu ärgern scheinst. Bereust du es für den kleinen weißen Hund gebremst zu haben? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum regst du dich dann so auf? Oder willst du einfach nur Beifall bzw. Zuspruch? Wenn ja, warum ist das wichtig? Wenn nein, warum regst du dich dann auf? Und denkst du wirklich, dass euch als Roller-Gespann mit einem gewissen Tempo (nicht so schnell wie kleine weiße Hunde, aber bestimmt schneller als z.B. ein altersschwacher HD-geplagter Schäferhund ;)) keinerlei Gefährdungshaftung und damit keinerlei (Mit-)Verantwortung trifft? 

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Die Ausgangsfrage war übrigens:

 

vor 2 Stunden schrieb Zurimor:

Mich würde mal interessieren, wie andere das Thema sehen. Ich würde ehrlich gesagt im Notfall nicht so heftig bremsen, daß ich Suhnas Gesundheit gefährde. Würde etwa ein Bremsen von 30 auf Null in <0,2 Sekunden ausschließen.

 

Es gibt ja verschiedene Arten von bremsen, leicht anbremsen, normal bremsen und voll in die Eisen gehen ist ein himmelweiter Unterschied. Mein Scooter hat Scheibenbremsen und steht im Zweifelsfall in Nullkommanix, ich bezweifle aber, daß Madame genau so schnell steht, zumindest nicht unbeschadet. Das war der Ausgangspunkt. Und die Frage würdet ihr im Zweifelsfall alle technischen Mittel nutzen um einen fremden Hund vor Schaden zu bewahren und dadurch die Gesundheit eures Hundes gefährden? Ich würd's nicht tun, dafür ist mir Madames Unversehrtheit zu wichtig.

Der Threadtitel ist übrigens "Bremsen im Notfall", ich weiß nicht recht, warum da über vorausschauend fahren, Rücksicht nehmen, etc. diskutiert wird. Ist doch am Thema vorbei?

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vor 2 Minuten schrieb Zurimor:

Der Threadtitel ist übrigens "Bremsen im Notfall", ich weiß nicht recht, warum da über vorausschauend fahren, Rücksicht nehmen, etc. diskutiert wird. Ist doch am Thema vorbei?


Na eben - denkst du, du hast im Notfall noch die Zeit zu überlegen, ob du jetzt besser leicht anbremst, normal bremst oder voll in die Eisen gehst?

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vor 2 Stunden schrieb Zurimor:

Was bitte soll man machen, wenn einem plötzlich ein Hund vors Rad springt, weil der zu Suhna will?

 

Willkommen in meiner Welt. Rechne einfach nicht damit, dass IRGENDJEMAND mitdenkt.

Wir haben neulich den Opa mal wieder getroffen, dessen Hündin ich mal mit gesucht hab, weil sie abgehauen war und die mega aggro auf alle anderen Vierbeiner reagiert und die trotzdem überall ohne Leine rumrennt und auch über die Straße kommt, wenn sie andere Hunde sieht. Ich dachte ja, der hätte den Hund gar nicht mehr, weil ich die ewig nicht gesehen habe. Aber denkste.. neulich kam er uns mit Leine in der Hand entgegen. Ich fragte, ob er gar keinen Hund dabei hätte. Doch, doch, sagte er, die ist da irgendwo im Gebüsch. Ich war da schon vom Rad gestiegen und als er sagte, Hund ist im Gebüsch, war ich schon auf 180 und wollte nur schnell weg. In dem Moment kam sie aber wie eine Furie angeschossen und ging auf meine zwei los. Sowas ist immer ein super tolles Erlebnis für sie, wenn sie eingespannt sind. Sie können dann ja nicht weg. Da hilf nur: ANHALTEN! Fahrrad hinlegen. Der eigene Hund muss wissen, dass er auf keinen Fall allein mit dem Rad hintendran loslaufen darf. Bevor alles andere sitzt, muss das Steh-Kommando sitzen, und zwar zu 120%!!! Das ist super wichtig, gerade wenn man in Gebieten mit viel Verkehr unterwegs ist. Und dann dem anderen Hund sowas von die Leviten lesen, dass er abhaut und nicht noch die eigenen Hunde beißt. Notfalls den anderen Hund festhalten, bis er eingesammelt wird. Tutnixe sind für eingespannte Zughunde einfach die Pest!

Mach es doch so, dass Du mit Suhna erstmal so weit zu Fuß gehst, bis ihr irgendwo seid, wo ihr relativ ungefährdet fahren könnt. Bis dahin hat sie sich auch ausgepinkelt und ausgeschnüffelt. Ich habe das mit allen meinen Hunden erstmal so gemacht, bis die einigermaßen sicher vorm Rad liefen. Teilweise mache ich das immer noch, weil Chicci so ihre Baustellen hat.

 

Ich mache den Spaß jetzt seit 8 Jahren und hatte wirklich noch nie den Fall, dass ich ein einen anderen Hund reingefahren wäre. Ich musste zweimal eine richtige Notbremsung hinlegen. Einmal, weil Puschel eine Maus gehört hat und aus vollem Lauf (über 30 km/h) plötzlich zur Seite ins Gebüsch sprang, um die Maus zu fangen. Und einmal, weil ein Autofahrer uns nicht gesehen hat. Wir waren auf der Hauptstraße in einer 30er-Zone. Einen Rad- oder Fußweg gibt es da nicht, nur die Straße. Jemand kam aus einer Seitenstraße und hat uns nicht gesehen. Puschel wäre fast ins Auto gedonnert. Aber bei anderen Hunden ist uns das noch nicht passiert. Ich würde auch empfehlen, IMMER anzuhalten, wenn Du einen freilaufenden Hund siehst und der Halter auch keine Anstalten macht, ihn zu sich zu rufen. Oder Du siehst, dass er zwar ruft, aber es den Hund nicht interessiert. Ist bescheuert, aber ist die einzige Möglichkeit, damit umzugehen, ohne dass Dein Hund Schaden nimmt.

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@Annali Ein Hund kann mir doch direkt vors Rad laufen,  obwohl der uns hinterher gerannt kam. Direkt vor im Sinne von "unmittelbar vors Rad".

Wir fuhren vorbei, recht langsam, wodurch der Hund auch die Möglichkeit hatte uns hinterher zu rennen und zwischen Vorderrad und Reifen. Und er rannte dahin und nicht zu Suhna, weil er an Suhnas Hinterteil wollte. 

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