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Hundeforum Der Hund
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Australian Shepherd anschaffen

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb Laliluuuuu:

bin ich der Meinung, dass dieser den Menschen stets untergeordnet sein muss

 

Gaaaaaaaaanz alte Fehleinschätzung!

Frei lebende Hunde würden im Familienverband leben und sehr partnerschaftlich miteinander umgehen. So sollte man auch mit seinem Hund umgehen. In diesem Miteinander bricht sich niemand einen Zacken aus der Krone, wenn er auch zu Kompromissen bereit ist.

 

vor einer Stunde schrieb Laliluuuuu:

in absolut jedem Zeitpunkt auf den Menschen hören muss

 

Beim Hütehund wird Wert auf große Eigenkompetenz gelegt - natürlich in Zusammenarbeit mit seinen Menschen. Aber wenn ein Hütehund erstmal gelernt hat, was wie zu erledigen ist, wird auch erwartet, dass er diese Aufgaben eigenständig erledigt. Ein Hirte kann seine Augen nicht gleichzeitig überall haben - auch darum braucht er die Unterstützung durch Hunde.

Eigenkompetenz widerspricht der von dir erwarteten absoluten Unterwerfung.

 

vor einer Stunde schrieb sampower:

das was du mit dem Hund machen möchtest, kannst du mit vielen Rassen machen.

 

Genau, siehe hier oder hier oder, oder ... 

 

vor 1 Stunde schrieb Laliluuuuu:

Wann ist das Wichtigste was man in der Erziehung beachten muss? (Ruhe beibringen, durchgehend Konsequent sein, ...)

 

Zumindest hört es sich so an liest sich so, als wenn du den Schwerpunkt auf Gehorsam und Unterordnung legen würdest.

Wie bei einem Kind musst du das "Ein und Alles" sein: "Fels in der Brandung", Orientierung, Schutz, Ernährer/in, Partner, Komplize, usw.

Wenn du das alles bist, wird dir dein Hund gerne folgen - sowohl mit den Pfoten als auch mit dem Kopf.

 

vor 1 Stunde schrieb Laliluuuuu:

damit ich mich zumindest die ersten 6 Wochen ganz dem Hund widmen kann.

 

Reicht selbst bei einem erwachsenen Hund nicht mal ansatzweise, um ihm das unglaublich lange Alleinsein beizubringen. Die 6 Wochen vergehen wie im Flug. Und wenn du alles mit dem Termindruck "am Ende der Ferien muss es aber unbedingt sitzen" angehst, steht alles Lernen unter einem unglaublichen Stress - ob du willst oder nicht, Hunde sind da extrem sensibel.

 

Ich habe hier einen Hund, der mal einer Studentin gehörte. Sie hatte das außergewöhnliche Glück, dass der Hund mit in die Vorlesungen durfte. Nach dem Abschluss bekam sie sofort einen Job und hatte sofort Arbeit bis "Oberkante Unterlippe". Der Hund musste plötzlich den ganzen Tag allein bleiben. Letztendlich hat sie sich entschieden, den Hund abzugeben und jetzt ist er bei mir. Aber er hat einen Knacks bekommen: Alleinsein geht überhaupt nicht mehr, weder zu Hause noch vor einem Geschäft. Nach 4 Jahren kennt er nun "meinen" Supermarkt und kann dort warten. In den kleinen Läden hier sieht er mich durch die Scheibe, dann ist es ok für ihn.

 

Du weißt nicht, was nach deinem Studium sein wird! Soll ein Hund dieses Risiko tragen?

 

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@HoloOkay danke ich kann deinen Rat definitiv verstehen und bitte versteh meine Frage nicht falsch aber wie müsste man denn dann sein um einen Aussie zu halten? 
Mehr als sich über die Rasse zu informieren, Erfahrung mit der Erziehung eines Hundes und genug Zeit zu investieren um den Hund optimal großzuziehen kann man ja fast nicht machen. 
klar es gibt immer Leute die mehr Erfahrung haben aber wie soll man diese bekommen wenn man nicht irgendwann mal mit dem eigenen Hund aus erster Hand alle Erfahrungen machen kann.

Vielen Pflegehunden hab ich das apportieren, bei Fuß gehen etc. beigebracht da die Besitzer sich nicht wirklich mit ihren Hunden beschäftigt haben. Mir wird immer nachgesagt dass die Hunde lieber bei mir sind als bei ihren Besitzern. Ohne das das ja zu eingebildet klingt hab ich irgendwie ein gutes Gefühl dabei dass einen Hund komplett erziehen kann.

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vor 2 Minuten schrieb Laliluuuuu:

@HoloOkay danke ich kann deinen Rat definitiv verstehen und bitte versteh meine Frage nicht falsch aber wie müsste man denn dann sein um einen Aussie zu halten? 
Mehr als sich über die Rasse zu informieren, Erfahrung mit der Erziehung eines Hundes und genug Zeit zu investieren um den Hund optimal großzuziehen kann man ja fast nicht machen. 
klar es gibt immer Leute die mehr Erfahrung haben aber wie soll man diese bekommen wenn man nicht irgendwann mal mit dem eigenen Hund aus erster Hand alle Erfahrungen machen kann.

Vielen Pflegehunden hab ich das apportieren, bei Fuß gehen etc. beigebracht da die Besitzer sich nicht wirklich mit ihren Hunden beschäftigt haben. Mir wird immer nachgesagt dass die Hunde lieber bei mir sind als bei ihren Besitzern. Ohne das das ja zu eingebildet klingt hab ich irgendwie ein gutes Gefühl dabei dass einen Hund komplett erziehen kann.

Die Aussies vom Modehund-VdH Züchter, die als Familienhunde verkauft werden, würde ich generell gar nicht halten. Ich habe noch keinen kennengelernt, der nicht absolut unverträglich und/oder permanent fiepend in der Leine hing. Dazu gibt es bei Aussies Merle, eine Genvariation die schlimme gesundheitliche Folgen hat, wenn sie doppelt vorliegt, und auch im Verdacht steht bei nur einmaligem Vorliegen eine Beeinträchtigung des Seh- und Hörvermögens zu verursachen.

 

Apportieren ist generell kritisch zu sehen und bei einem Hütehund würde ich das gar nicht erst in Betracht ziehen. 

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@DerOlleHansen 1. vlt. kam das falsch rüber. Unterordnung ist nicht das wichtigste, und ich will auch keinen aussie nur wegen den Tricks und agility oder so. Ich habe mich einfach in das Wesen dieser Tiere verliebt als ich einen Aussie als Pflegehunden bekam. Falls die 6 Wochen nicht reichen ist es bei meinem Studium auch kein Problem ein halbes Jahr zu pausieren oder eben mehr von zuhause zu lernen. Bin da zum Glück sehr flexibel. Und nach dem Studium, da ist der Hund eben da und ich werde mich nach ihm richten auch wenn dafür Abstriche im Job etc. gemacht werden müssen.

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Hunde  sind  einfach  extrem  Unterschiedlich in ihrer  Entwicklung. 

 

Die  wichtigste Voraussetzung  ist  flexibel  zu sein, fair zu bleiben, nicht  zu vergleichen. 

Ich  will dir nichts  ausreden aber vielleicht  nimmst du  einfach  nochmal  1-2 Erwachsene  in die  Wahl.

 

Die  Notseiten  einzelner Rassen geben  auch  einen  guten  Überblick  was manchmal  trotz  allem  guten Willen  schief gehen kann. 

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@Holo okay das mit dem apportieren hab ich tatsächlich noch nie gehört/gelesen werde mich dahingehend nochmal informieren, war allerdings auch nicht auf Aussies speziell bezogen. 
Und das was du da beschreibst.. es gibt unzählige dieser horrorstorys im Internet allerdings hab ich zu häufe Gelsen dass gerade dies nicht aus unterforderung etc. Entsteht sondern eher aus Überforderung da viele mit der Erwartungshaltung daran gehen „es ist ja ein arbeitshund“

Die Aussies die ich so kenne sind verträglich wie jeder andere Hund auch, jeder hat seine Macken allerdings nicht schlimmer als andere auch. In der Aussie der zeitweise bei mir lebt ist einfach absolut lieb und schläft am liebsten den ganzen Tag(ja, nicht der Regelfall!).

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Naja wenn du dir eh schon sicher bist und genau weißt, dass das bei dir alles anders wird, dann brauchst du hier ja eigentlich gar nicht mehr fragen, oder?

 

Ich gehe auch mal davon aus, dass du noch relativ am Anfang deines Studiums stehst- der Workload wird sich noch ändern. 

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@black jack alles gut, ich bin wirklich dankbar über jede Meinung. Haben haben schon sämtliche Tierheime abgeklappert und das gesamte Internet durchstöbert. Zuletzt hab ich sogar alle Züchter im gesamten Bundesland angeschrieben ob diese vlt jemanden kennen der einen älteren Aussie abzugeben hat. Wir haben einige Hunde besucht aber nicht den passenden Hund gefunden und erst dann haben wir uns für einen Welpen entschieden weil wir auf jeden Fall erstmal den Tierheimhunden die Chance geben wollten.

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@Holo ich kann mir meine Module legen wie ich will und somit auch genau festlegen in welchem Semester ich wie viele SWS habe. Habe bewusst alles so geplant dass der wortlose gleich bleibt.

 

kleine Unsicherheiten sind noch da, daher die Frage. Und auf die letzten Fragen ganz unten wurde noch nicht so wirklich drauf eingegangen. Aber die musst ja auch nicht mehr antworten weiß ja jetzt deine Meinung dazu.

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Ich kann Dir gerne mal ein Negativ-Beispiel meiner Nachbarn berichten.
Sie haben sich im letzten Jahr 2 Aussie-Welpen angeschafft, Voraussetzungen gut, eigenes Haus, großer Garten, ländlich gelegen. Die 2 Schwestern (ein bißchen älter als Du) haben jeder einen Welpen bekommen. Sie sind jetzt 1,5 Jahre alt, ich sehe sie täglich.
Sie sind inzwischen unverträglich mit anderen Hunden, sie bellen permanent, sie sind noch immer, trotz aller Bemühungen nicht leinenführig, sie können nicht freilaufen, weil sie nicht zurückkommen, wenn man sie ruft. Sie sind totale Bulljunkies und hypernervös. Das Spazierengehen gleicht einem Spießrutenlauf, deshalb gehen sie immer weniger.
Sie haben von Beginn an eine Hundeschule besucht, haben aber leider auch viele Tipps in den Wind geschlagen. Allein bleiben können die Hunde auch nicht, sie bellen permanent.
Sie sind geistig und körperlich absolut unterfordert, die beiden haben gar keine Zeit, so viel mit ihnen zu machen, wie es nötig wäre.
Mir tun die Hunde total leid, ich fürchte, irgendwann werden sie abgegeben. Auch die beiden Damen hatten Hundeerfahrung, aber die Wirklichkeit war eben eine ganz andere, als das, was sie sich vorgestellt haben. 😞

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