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Hundeforum Der Hund
Merlin21511

Mein 8.5 jähriger Staff nach Entwässerung zusammen gebrochen und verst

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Hallo liebes Team. 

Alles begann bei meinem Hund vor gut 2 Wochen mit sporadischen Hustenanfällen beim spazieren. Ich dachte mir dabei nichts, auch nur einmal und dann war eine ganze Zeit gut. Hatte er ja wenn er mit Stöcken spielte auch manchmal. So zogen sich die Tage hin mit dem ein oder anderen Husten und Würgen. Plötzlich am Morgen des 30.10 kam er morgens als ich zur Arbeit musste und aufstehen wollte mit Hustenschauern und akuter hoher Atemfrequenz bei mir aufs Bett gesprungen. Ich veranlasste, weil ich zur Arbeit musste, das mein Vater umgehend zum Tierarzt mit ihm fährt. Das tat er auch kurz nach 9 Morgens. Die Tierärztin verschrieb ihm Antibiotika und Acc, außerdem verabreichte sie ihm 3 Spritzen. Am Nachmittag hatte er dann auf dem Sofa mit relativ normaler Atmung viel geschlafen. Diagnose war Husten auf der Rechnung. Ich ging mit ihm dann Abends ganz normal Gassi mit dem ein oder andere Husten. Den Donnerstag dann ging es bis morgens relativ normal. Ab Mittags dann wurde es ganz schlimm mit erhöhter Atmung und Husten. Eine Art Schnappatmung. Ich rufte bei der Tierärztin an und sie meinte die Antibiotika müssen erst wirken und wenn bis Montag nicht besser ist müsste sie röntgen. ( Mache mir Vorwürfe, das ich nicht in die Tierklinik Göttingen gefahren bin.) Die Nacht war der Horror, er hatte jede halbe Stunde Husten Anfälle und stand fast die ganze Nacht an verschiedenen Stellen, so das er so wohl besser Luft bekommen hat. Am Freitag bin ich dann sofort zum Tierarzt. Gesoffen und Gefressen hatte er den Donnerstag auch nicht. Freitag sprang er sogar noch von alleine in meinem Kofferraum, was mich noch wunderte und bellte zuvor in der Wohnung noch als die Sirene ging. Beim Tierarzt angekommen machten sie Röntgen Aufnahme von der Lunge und Ultraschall vom Herz. Das Herz war vergrößert aber keine Wasser Ansammlung dort drin. Wohl nur in Lunge. Sie legte am Bein einen Zugang und fragte mich ob ich 1.5 Stunden Zeit hätte. Er bekam Sauerstoff und sie wollte Entwässern. Ich sagte ja, und ließ ihn 1.5 Stunden da. Ich ging dann in den Raum, er stand hechelnd dort. Die Ärztin sagte ich solle dann Samstag morgen zur Kontrolle kommen. Sie sagte, es wäre zwischenzeitlich ganz gut gewesen bei ihm während der Entwässerung. Sie gab mir noch Wasser und Herztabletten mit. Als ich ihn dann nach draußen führen wollte brach er plötzlich zusammen. Ich trug ihn raus in mein Auto wo er wenige Zeit später verstarb. Weder Tierärztin noch die Mitarbeiter sagten dort ein Wort. 
Ich War fix und fertig und bin es jetzt immer noch. 

Hat die Tierärztin hier einen Fehler Gemacht, da sie ja wohl am Mittwoch eine falsche Diagnose gestellt hatte? Und hätte man ihn retten können. 

Und, hat sie zu schnell Entwässert am Freitag? Zumal er ja auch wenig bis garnicht gesoffen hatte. 

Ich bin jedenfalls total sauer, fertig und wütend, ein Gespräch gab es nicht mehr groß, sie schickte ihre Mitarbeiter vor, als ich die Tabletten am Samstag wegbrachte.

Das mit dem Herz muss doch dann wohl schon längere Zeit gewesen sein, warum hat man vorher keine Symptome bemerkt?

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Zu der Diagnostik kann ich nichts beitragen ich will dir aber zumindest mein Beileid aussprechen. Das ist einfach sch.... Fühl dich gedrückt!

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Es tut mir sehr leid, dass du deinen Hund auf so eine dramatische Art verloren hast. 

Deine Fragen wird dir hier aber leider niemand beantworten können.

Am ehesten wird das die TA können. Vielleicht nimmst du nochmal Kontakt zu hr auf...

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Sie meinte bei Entwässerung wird keine Infusion gemacht, da ja sonst nicht ausgeschwemmt werden kann. 

 

Und das mein Vater ja am Mittwoch ihn nicht richtig festgehalten hat, da hat sie vom röntgen der Lunge abgesehen. Aber wie soll man sich dagegen wehren. Es ist einfach nur traurig. Ich mache mir selbst Vorwürfe das ich nicht zur Tierklinik Göttingen gefahren bin. 

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Es tut mir sehr leid, daß Du auf so furchtbare Weise Deinen Hund verloren hast. Mein herzliches Beileid.

 

Ich würde, einfach weil ich ganz genau wissen wollen würde, was da passiert ist, mir die Behandlungsunterlagen aushändigen (meines Wissens Dein Recht, wenn ich da falsch liege, bitte ich um Korrektur) und an kompetenter Stelle überprüfen lassen, evtl. ja in der genannten Tierklinik.

 

Im Übrigen finde ich das Verhalten der TA und ihrer Mitarbeiter unfassbar gefühllos. Deiner Schilderung meine ich zu entnehmen, daß sie ja mitbekommen haben, daß es Deinem Hund auf dem Parkplatz sehr schlecht ging, er zusammen gebrochen ist, hat sich da keiner gekümmert? Ist keiner dazu gekommen und hat versucht, zu helfen? Ein Gespräch zu verweigern und Mitarbeiter vorzuschicken, zeugt weder von Einfühlungsvermögen noch von Souveränität und macht mich ehrlich gesagt absolut fassungslos.

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Am 4.11.2019 um 17:45 schrieb Merlin21511:

Das Herz war vergrößert aber keine Wasser Ansammlung dort drin.

 

Am 4.11.2019 um 17:45 schrieb Merlin21511:

Er bekam Sauerstoff und sie wollte Entwässern.

Das verstehe ich nicht, wenn es keine Ansammlung von Wasser gibt, warum entwässert man dann ?
Wurde da was erklärt ?
Sorry, ich will hier die Wunden über Deinen Verlust nicht wieder aufreissen, aber das klingt für mich einfach suspekt...

Mein herzlichstes Beileid, drück Dich mal ganz doll...

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Am 4.11.2019 um 17:45 schrieb Merlin21511:

Das Herz war vergrößert aber keine Wasser Ansammlung dort drin. Wohl nur in Lunge.

 

Am 4.11.2019 um 17:45 schrieb Merlin21511:

Er bekam Sauerstoff und sie wollte Entwässern

Also unser Calvin hatte es auch sehr Schlimm mit Wasser, das Lunge und so an die Wirbelsäule gedrückt wurde...
Der wurde auf diese Art nie entwässert, nur mit Tabletten...weiß ja nicht ob man das so in der Tiermedizin macht, aber für mich klingt das sehr suspekt.
Will hier aber Deine Wunden über den Verlust nicht wieder aufreissen…

Mein herzlichstes Beileid, drück Dich mal ganz doll...

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Meist führen Herzprobleme zum Lungenödem (Wasser in der Lunge). Dabei staut sich das Blut im Bereich des linken Vorhofes, der Druck auf die Lunge steigt und Wasser wird aus dem Blut in die Lunge gepresst.

 

Leider wird dies nicht immer auf Anhieb entdeckt und die Zeit die zur Behandlung bleibt ist sehr gering. Ich würde deinem Tierarzt keine Vorwürfe machen. Der plötzliche Zusammenbruch KANN durch eine Lungenembolie ausgelöst worden sein, also ursprünglich nicht direkt mit dem Wasser / Entwässern in Zusammenhang stehen, sondern mit den veränderten Druckwerten durch den Stau im linken Vorhof. Im unglücklichsten Fall kann sich durch den Stau ein Blutgerinsel bilden, welches in die Lunge gedrückt wird.

 

Es gibt Situationen, da stehst du hilflos gegenüber. Sowohl von Halter als auch von der Tierarzt Seite. Man versucht die Erkrankung einzukreisen, behandelt dann in der Richtung, die man als Ursache vermutet. Dazu kommt noch welches Fachgebiet der jeweilige Tierarzt hat.

 

Vorwürfe bringen nichts ( sind jedoch verständlich ). Du hast dein bestes versucht und alles was in Richtung " hätte ich mal... wäre ich doch... " geht belastet sich nur zusätzlich. Niemand weiss ob eine Klinik die Ursache schneller gefunden hätte.....  Es fehlte einfach die Zeit !!!

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@Nahttante Danke für deine Stellungnahme.

Für mich als medizinischen Laien ist es immer sehr hilfreich, bei solchen Schilderungen eine fachlich kompetente Erklärung und Einschätzung der Situation zu bekommen.

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vor 3 Stunden schrieb JB-6:

 

Das verstehe ich nicht, wenn es keine Ansammlung von Wasser gibt, warum entwässert man dann ?
Wurde da was erklärt ?
Sorry, ich will hier die Wunden über Deinen Verlust nicht wieder aufreissen, aber das klingt für mich einfach suspekt...

Mein herzlichstes Beileid, drück Dich mal ganz doll...

In der Lunge wohl schon. Herz war vergrößert

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