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Hundeforum Der Hund
Colub

Beschäftigung und Neid

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So, Umzug hat stattgefunden, und wie geniessen das Landleben in vollen Zügen.

Wir leben in einem (grösseren) Haus, auf zwei Stockwerken, mit grossem Garten (voll umzäunt)...mitten in Feld, Wald und Wiesen.

 

Die Hunde sind im Wohnbereich unterwegs und kommen nur "mit Einladung" hoch - das hat von Anfang an ganz gut geklappt.😊

 

Meine Frage bezieht sich auf die Beschäftigung der Hunde. Sie verstehen sich alle gut (nur beim Füttern bedarf es ein wenig "Führung") und spielen auch viel miteinander - sind ja auch alle noch recht jung. Leider kommen sie, in der Regel iniziirt von der Dogge (1Jahr, 60kg), von Zeit zu Zeit auf den unguten Gedanken, zu zerfetzen, was nicht zerfetzt gehört...😩

(Mit Kissen/Decke/Schlafgelegenheiten sieht es besonders düster aus...)

 

Die einfachste Lösung wäre natürlich, etwas attraktiveres als Schaumstoff anzubieten...aber einen Knochen in die Runde zu geben (oder auch drei/fünf...) würde möglicherweise kein gutes Ende nehmen - wir hatten schon mit früheren Versuchen ungute Szenen.

 

Was schlagt Ihr vor?

Die Hunde trennen, und jeder bekommt einen Knochen? Das ist logistisch kaum zu bewerkstelligen...

Etwas weniger brisantes als Knochen vorschlagen? Andererseits liegt im Garten Holz zuhauf rum...und trotzdem musste heute morgen wieder eine super Aussenmatte dran glauben...😩😩😩

Gar nicht mehr ohne Aufsicht lassen?😬😬😬

 

Wie beschäftigt Ihr Eure "Meute"?

 

Danke für Tips!

 

 

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Ich glaube, irgendwo bei euch ist ein Stressfaktor drin, der so durch Zerreissen und Zerbeissen abgemindert wird.

Man kann nur raten, aber ich schätze, die Hunde kommen als Gruppe insgesamt zu wenig zur Ruhe. Es wird immer einen geben, der Action macht.

 

Da könnte natürlich eine räumliche Trennung helfen.

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Mit einem Jahr gehört Zerfetzen imho irgendwo noch dazu (leise zum Bernhardiner rüber schiel) grade die Riesen sind ja in dem Alter noch einiges jünger im Kopf. Wir räumen weg oder geben Dinge auf :P Gestern erst  dachte ich, ist wie mit einem Kleinkind, alle Regale unterhalb von einem Meter sind leer :D

 

"Meine" sind 9 Monate auseinander, wir trennen im Haus zu den Ruhezeiten von Anfang an, auch um der Littermate Problematik zu entgehen.

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vor einer Stunde schrieb Colub:

Leider kommen sie, in der Regel iniziirt von der Dogge (1Jahr, 60kg), von Zeit zu Zeit auf den unguten Gedanken, zu zerfetzen, was nicht zerfetzt gehört...😩

(Mit Kissen/Decke/Schlafgelegenheiten sieht es besonders düster aus...)

Hängt das mit Nestbau und Läufigkeit zusammen? Da ist das normalerweise vermehrt...ausserdem könnte es sein, dass Wärme auch eine rolle spielt- sie hat ja kurze Haare ohne Unterwolle und die mögen oft gerne warme Kuhlen ... Oder glaubst du es passiert aus Frustbeschäftigung?

Wie sieht denn euer Alltag aus? So Sachen wie Freilauf, Kopfbeschäftigung, Schlafpenum und so sind da immer ganz interessant

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Wie hast du dir das denn generell vorgestellt mit 3 Hunden?

Bekommen die denn gar keine Kausachen und kein Spielzeug?

 

Mit einem Jahr sind Hunde doch noch sehr jung, ein bisschen was kaputt machen gehört dazu aber ich würde halt schon

schauen warum sie das machen und was man für Alternativen bieten kann.

 

Generell würde ich versuchen alle Aktivitäten die mit viel Bewegung zu tun haben nach draußen zu verlagern

und im Haus dann ruhige Beschäftigung anbieten, wie eben Kaukram, Schnüffelteppich & Co.

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Junge Hunde zerfetzen gerne Dinge - der eine mehr, der andere weniger. Ich habe immer Tauschgeschäfte gemacht und ihnen dann etwas angeboten, das sie ruhig zerfetzen konnten.

Meine Hündin (jetzt fast 7) hat wirklich sehr sehr wenig kaputt gemacht, aber Schaumstoff war für sie das Größte. Hat ihr wohl einfach Spaß gemacht, Kissen und Co. in Mikro-Fetzen zu zerrupfen.

Wir haben ganz einfach Stuhlkissen weggeräumt, wenn wir nicht gerade darauf saßen. 

 

Mit einem jungen Hund gehe ich auch mehr nach draußen, als z.B. jetzt mit meiner fast 7-jährigen Hündin. Als sie 1-2 Jahre war, gab es also den noch heute üblichen langen Morgenspaziergang und die Abendrunde. Mittags bin ich mit ihr "nur" auf eine Wiese gegangen. Dort stehen viele Büsche und somit konnte ich das für sie zum Abenteuerspielplatz machen. Zwischen diesen Runden bin ich mit ihr auch öfter am Tag mal kurz in den Garten gegangen. Da gabs für sie eine Buddel-Ecke und es lag das Spielzeug rum, mit dem sie gerne spielte.

Drinnen im Haus war Ruhe angesagt. Das hieß und heißt bei uns aber nicht, dass sie still und stumm auf ihrem Platz liegen muss. Es gibt lediglich kein Toben im Haus.

 

 

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