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Hundeforum Der Hund
Myrja86

Alleine bleiben - pure Verzweiflung

Empfohlene Beiträge

vor 9 Minuten schrieb Myrja86:

Vielen Dank, das baut mich ein wenig auf 😊 

Sie leidet nicht merklich, wenn einer von uns weg ist. Wir sind immer abwechselnd nicht zu Hause, sodass immer jemand bei ihr ist und sie es auch kennt, dass wir seltener zu 3. den ganzen Tag da sind. Auch beim Schwiegervater ist sie sehr gerne. Ich werde heute mal schauen, ob ich ein so großes Babygitter finde, um eine Grenze zu schaffen und fange wieder von vorne an. 

 

Das klingt auf jeden Fall erst mal nicht nach Trennungsangst, sehr gut :)

Dann baut das Training einfach sehr kleinschrittig nochmal auf. Wie habt ihr es denn bisher geübt?

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vor 50 Minuten schrieb Bimbam:

es gibt auch Hunde, die niemals alleine bleiben können..

 

Das ist der Punkt. Damit muss man rechnen. Solche Hunde gibt es, wahrscheinlich unter "vorbelasteten" Hunden aus dem TS eher als bei einem vernünftig vorgeprägten Hund, der schon in jungem Alter bei seinem Halter lebt. Aber auch in diesem Fall hat man keine Garantie.

Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass man das problemlose Alleinbleiben antrainieren könnte, wie Sitz oder Platz.

Ich kann dir nur raten, dem Hund mit Geduld zu begegnen, ihm Vertrauen zu vermitteln und nichts von ihm zu fordern, was er nicht zu leisten vermag.

Erzwingen (Box) kann man da gar nichts. Im Gegenteil, man befördert mit großer Wahrscheinlichkeit neue Probleme.

 

Wenn dein Hund nicht alleine bleiben kann, wirst du dafür sorgen müssen, dass dieser Fall nicht eintritt. Schau dich um nach jemandem, der sich während der Abwesenheit seiner Bezugspersonen zuverlässig und liebevoll um ihn kümmert.

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Wisst Ihr denn etwas über ihre Vorgeschichte? Es könnte ja sein, dass das Problem darin begründet ist. Das zu wissen, änderte zwar nichts an der Situation, aber hälfe, sie zu verstehen und selbst etwas entspannter an die Sache heranzugehen (weil eben jemand anders Schuld wäre 😉).

Generell sollte man die eigene Einstellung und Erwartung in Bahnen lenken, die einem einen möglichst entspannten Umgang mit der Situation ermöglichen. Wenn man schon beim Verlassen der Wohnung nervös ist, ist das natürlich nicht hilfreich.

 

Das Problem beim TA anzusprechen, kann natürlich auch nicht schaden. Stress kann generell durch bestimmte Nährstoffmängel verstärkt werden. Es gibt auch spezielle Nahrungsergänzungsmittel dafür, z.B. CalmDoc oder Sedarom (der Name klingt übel, enthält aber nur Vitamine, Aminosäuren und Kräuter).

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Das lässt sich doch nur insofern einfacher trainieren als man den Hund auch fremdbetreuen lassen kann oder einen Zweithund dazuholt und allgemein das Selbstbewusstsein stärkt, aber konkret für das Alleinebleibentraining ergibt sich doch eigentlich kein Unterschied. Kleinschrittigst in neuer positiver Ugebung aufbauen, erstmal den Hund gar nicht länger alleinlassen. Meine lässt sich auch nicht fremdbetreuen.

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@gebemeinensenfdazu falls du meinst dass es keinen Unterschied macht ob der Hund Isolationsangst oder Trennungsangst hat, doch das tut es.

1. wie du schon gesagt hast kann man die Zeit des Alleine bleibens nicht einfach mit Betreuung überbrücken und

2. ist eine Isolationsangst nur etwas, dass man üben muss. Trennungsangst ist eine tief verwurzelte Angst seine Bezugsperson zu verlieren. Da gehört mehr dazu als immer wieder vor die Tür gehen und die Zeit verlängern indem der Hund alleine ist. Alleine die Tatsache dass man dieses Problem nicht innerhalb kürzester Zeit trainieren kann. Das ist für Hund und Besitzer eine emotionale Sache die einen gerne mal verzweifeln lässt

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vor 4 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Das lässt sich doch nur insofern einfacher trainieren als man den Hund auch fremdbetreuen lassen kann

 

Fremdbetreuung hätte bei Isolationsangst ja nichts mit Training zu tun -man kann damit nur die Dauer des Trainings leichter überbrücken, wenn man mal weg muss. Und fürs Training ergibt sich der Unterschied, dass man eben gerade bei Trennungsangst erstmal mit Fremdbetreuung etwas Erleichterung verschaffen könnte -schließlich bedeutet Trennungsangst nicht, dass der Hund keine Isolationsangst hat, viel wahrscheinlicher ist doch eine Kombination aus beidem. Und es wäre ja nur logisch, das getrennt zu bearbeiten (was natürlich nicht endlos funktioniert, da man ja normalerweise nur auf eine begrenzte Zahl außenstehender Personen zurückgreifen kann, die dann auch ganz schnell zu Bezugspersonen werden).

 

vor 13 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

in neuer positiver Ugebung aufbauen,

 

Das verstehe ich jetzt nicht. Meinst Du, dass man erstmal in einer fremden Umgebung trainieren sollte? Das könnte aber auch den Stress verstärken.

 

(Im übrigen würde Deinen Beiträgen das eine oder andere Zitat manchmal ganz gut tun, damit man nicht raten muss, worauf Du Dich beziehst.)

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vor 18 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 oder einen Zweithund dazuholt

Wie meinst du das? Soll die TE sich einen 2.Hund anschaffen in der Hoffung, dass dann das Problem mit dem Ersthund verringert oder gelöst würde?

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vor 52 Minuten schrieb KuK:

Wisst Ihr denn etwas über ihre Vorgeschichte? Es könnte ja sein, dass das Problem darin begründet ist. Das zu wissen, änderte zwar nichts an der Situation, aber hälfe, sie zu verstehen und selbst etwas entspannter an die Sache heranzugehen (weil eben jemand anders Schuld wäre 😉).

 

Die Geschichte ist schwierig. Sie wurde gemeinsam mit ihren Geschwistern gefunden und leitete die Kleinen. Sie war wohl die ganze Zeit angstfrei. Das wurde uns offiziell gesagt. Sie war dann auch die Letzte aus ihrem Rudel, die adoptiert wurde. Über ein Forum bin ich auf jemanden gestoßen, der ihre Schwester hat. Dieser Mensch wollte ursprünglich nach ein paar Monaten auch Christie, aber sie galt angeblich als unvermittelbar, da sie zu ängstlich geworden war und drohte in der Tötung zu landen. Zack, 2 Monate später war sie bei uns. 

Ich bin Pädagogin mit systemischem Ansatz, aber um hier das Problem zu sehen, ist das schon nicht mehr nötig. Mit Klienten wüsste ich genau zu arbeiten, aber hier komm ich an die Grenze. 

 

Prinzipiell versuchen wir alles, damit sie nicht zurück bleibt. Sprich: wir arbeiten zwar beide vollzeit, aber umeinander. Falls es sich mal um eine Stunde überschneidet, passt der Schwiegervater auf oder sie kommt zu mir auf die Arbeit (sie findet die meisten Klienten toll, aber es ist eben auch anstrengend). 

Freizeitgestaltung ist eben auch immer mit ihr, das finde ich auch schön und würde es nicht ändern wollen. 

 

vor 51 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Zweithund dazuholt

 

Das möchte ich vermeiden, es sei denn es steht plötzlich ein souveräner Hund vor mir, der sie beruhigt. Ansonsten ist es mir zu heiß.

 

 

Da ich momentan in Elternzeit bin, lag es nahe, nochmal intensiver zu üben, damit ich auch mal einkaufen oder spontan zum Arzt kann. 

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vor 1 Stunde schrieb Renegade:

Wie meinst du das? Soll die TE sich einen 2.Hund anschaffen in der Hoffung, dass dann das Problem mit dem Ersthund verringert oder gelöst würde?

Nein , natürlich nicht, aber in Fällen, wo sowieso ein zweiter Hund geplant ist, könnte das ein erwünschter "Neben-"effekt sein- ging nur darum zu verdeutlichen, dass es im Handling leichter ist, aber wie sich das im Trainingsaufbau unterscheiden soll, erschliesst sich mir nicht. Kleinschrittigster Aufbau, positive Umgebung (Relaxodog,neue Decke, wo man konditionierte Entspannung geübt hat, in einem Raum, den sie nicht mit dem Trennungsstress verknüpft hat) und sehr viel Geduld helfen.

Ich halte es auch für unwahrscheinlich, daß nach fast zwei Jahren reine Isolationsangst die Ursache sein soll. Worauf beruht Isolationsangst? Doch eher auf der Tatsache, daß der ängstliche Hund sich Gefahren ausgesetzt sieht, die er alleine nicht bewältigen kann. Nach zwei Jahren dürfte der Ort doch relativ sicher sein, wahrscheinlicher ist, dass Trennungsangst mit reinspielt. (Wachen stellt einen weiteren möglichen Faktor dar generell)

Heult sie denn?

Dann ist es schlimm (bei uns zumindest). Jaulen und Fiepen sind zwar auch Trennungsstress, aber nicht ganz so verzweifelt. Wenn Hund nicht mehr heulen muss, hat man schon Fortschritte gemacht.

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Noch etwas, was uns hilft: Kann sie denn im Auto alleine bleiben?

Nuka hat am Anfang im Auto genau das gleiche Verhalten gezeigt wie zuhause, aber dadurch dass ich ihn immer überall mit hin genommen habe wurde das Auto ganz schnell zu unserer "Zwischendurch-Lösung". Damit konnte ich wenigstens wieder einkaufen gehen ohne dass der Hund leidete

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