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Hundeforum Der Hund
Angelique1998

Hund pinkelt wieder in der Wohnung

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Hallo 

es geht um meine 7 Jahre alte dackeldame  Molly seit ungefähr 6 Monaten pinkelt sie wieder in der Wohnung, aber nicht weil sie raus muss sondern sobald man sie anfassen tut oder wenn sie mal missgebaut hat (und das weiß sie dann ) und ich sie weg schicke pinkelt sie auch. Auch wenn ich mal weg war, ich nach Hause komme und sie begrüße pinkelt sie auch. Mittlerweile beachte ich sie gar nicht erst und sobald sie zur Ruhe kommt ist alles in Ordnung dann geht es. Das ist genauso wie sobald die Badezimmer Tür zu ist oder generell Türen zu sind  tut sie jaulen oder janken für jegliche Kleinigkeiten, die total störend sind. Sind wir aber aus dem Haus gibt es keine Probleme. Wir haben sie von klein auf und nie Probleme damit gehabt erst neuerdings es ist auch nichts passiert was es verursachen könnte. Haben auch ein zweit Hund seit knapp 3 Jahren und beim Tierarzt waren wir auch ist alles In Ordnung. Ich hoffe es kann mir jemand helfen ich bin für jede Hilfe dankbar.

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Hmm, wenn du schreibst dass es dann passiert wenn man sie anfasst und wenn sie „Mist gebaut hat“, dann klingt das für mich sehr nach Stress.  Ich würde deiner Aussage, dass sie weiß wenn sie Mist gebaut hat, auch widersprechen. Ein Hund tut stets und in jeder Situation das, was für ihn Sinn macht oder was ihm seine Instinkte sagen. Er baut - aus hundesicht - grundsätzlich keinen Mist. Es sind die Menschen, die sich an manchen Verhaltensweisen des Hundes stören. Deine Hündin weiß aber, dass sie in bestimmten Situationen Ärger bekommt. Und ich vermute, dass sie aus Angst davor dann mit pinkeln reagiert.
 

Darum wäre zunächst meine Frage: Wie reagierst du, wenn sie „Mist baut“? Hat deine Reaktion dann wiederum irgendwas mit anfassen/Händen/Gesten zu tun? Das würde erklären, dass sie auch beim anfassen pinkelt. Meine Vermutung wäre, dass sie etwas negatives mit anfassen/mit Händen verknüpft hat. Das kann ein Geräusch, ein Schmerz oder sonstigsten gewesen sein. Vielleicht eine Bestrafung von euch (kann auch ein reines wegschicken gewesen sein), die sie nicht in den „richtigen Zusammenhang“ (aus eurer Sicht) mit einer „falschen Handlung“ (ebenfalls aus eurer Sicht) bringen konnte. 

 

Das ist immer die riesengroße Gefahr (neben vielen anderen Nachteilen), wenn man einen Hund für ein Verhalten bestraft - wenn Strafe und Handlung nicht Sekunden(Bruchteils)-genau zusammenhängen, dann lernt der Hund nur eines, nämlich dass seine Menschen für ihn unberechenbar sind und willkürlich bestrafen, er verliert irgendwann das Vertrauen, wird unsicher, reagiert dann irgendwann in seinem Konflikt darauf - zum Beispiel durch urinieren...

 

Mein Rat wäre: Den Hund nicht mehr bestrafen und nicht mehr anfassen, es sei denn er kommt auf euch zu und fordert es ein (z.B. kuscheln), so dass der Hund lernt, dass ihn niemand berührt wenn er das nicht will. Eure Hündin muss lernen, darauf vertrauen zu können. Und dazu braucht ihr natürlich - wie immer - Geduld. 

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Hallo, 

 

kannst du ausschließen, dass Molly mit eurem Zweithund mal wild getobt hat, oder irgendwo runter gesprungen ist, in eurer Abwesenheit? Vielleicht hat deine Molly auch irgendeinen Wirbel verschoben, oder aber Blockaden, die ihr Schmerzen verursachen, wenn du sie anfasst? Das könnte eine Physiotherapeutin abklären. 

 

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Was genau hat der Tierarzt denn untersucht?

 

Es kann beides sein, etwas körperliches in Form von Schmerzen ect. oder wirklich Stress/Angst vor euch.

 

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Ich bin ganz bei Annali. Klingt alles nach Stress bzw. Angst. Also nicht strafen und viel Ruhe rein bringen, dann sollte das aufhören. Dass Du sie beim Heimkommen erst mal nicht begrüßt, ist genau der richtige Weg.

 

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