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Hundeforum Der Hund
pinneckerita957

Sam liebt seine Trainerin über alles

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Unser Riesenschnauzer ist seit der 10. Woche in einer wirklich tollen Hundeschule.

Aber er liebt seine Trainerin so sehr,  dass ein Arbeiten mit ihm fast unmöglich ist, weil er eigentlich nur SIE im Blick hat und er mit seinen mittlerweile 46 Kilos nur zu ihr hinzieht. Waldspaziergänge, Trainieren auf dem Gelände ist fast unmöglich. Der Weg vom Parkplatz zur Hundeschule ist die Hölle. Er zieht mit seinem vollen Gewicht in die Richtung, obwohl er sonst läuft  locker an der Leine läuft.

Er ist so voller Vorfreude, kein bisschen aggressiv. Sie meint, das gibt sich, aber er ist mittlerweile 18 Monate. Soll ich die Hundeschule besser lassen? Es ist soo anstrengend.

Wer hat eine Idee?

 

 

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Mhh ich würde sagen du hast bisher noch nicht die richtige Motivation für deinen Hund gefunden wenn er anderes spannender findet als dich im Training.

Manchmal muss man sich für seinen Hund zum Affen machen um interessant zu sein. versuche vielleicht auch mal eine andere Belohnung (höherwertiges Futter, Spielzeug wo der Hund richtig abgeht...)

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Hunde mögen nicht nur Leckerlies und Spiele.

Hunde suchen auch Sicherheit und etwas, was sie als Stärke interpretieren. Jemand, der ihnen genau sagt, was Sache ist. Und darin für den Hund eindeutig zu verstehen ist. Das muss nicht aversiv sein.

Was macht deine Trainerin anders als du?

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Ja vielleicht. Zumindest auf dem Weg vom Auto zur Schule hilft vielleicht ein neues Spielzeug. 

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@gatil Keine Ahnung, In unserem Alltag ist er total auf mich fixiert. Wir haben  auch bei Spaziergängen viel Spaß miteinander. Aber SIE himmelt er regelrecht an, es ist echt lustig anzuschauen.😊

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Du bist halt immer da, der Alltag.

Die Trainerin hingegen ist etwas Spezielles, Abwechslung, Action.

 

Wega ist auch so eine treulose Tomate, an sich ist sie immer mit mir, ich bin die einzige, die mit ihr etwas macht, füttert etc

 

Aber wenn gewisse andere Leute mal etwas mit ihr machen oder mal auf einen Spaziergang mitkommen, bin ich abgemeldet. Wenn ich rufe kommt sie sofort... aber nicht zu mir

 

Vielleicht übst du einfach, dass er nicht so zieht und akzetierst seine Nebenliebe

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Ein altbekanntes Problem, das ist bei vielen Hunden so, die in eine nette Hundeschule gehen.
Es liegt wirklich oft daran, dass der Trainer im Training immer etwas spannendes anzubieten hat, der Hund viel Aufmerksamkeit und Lob bekommt, zu den richtigen Momenten bestätigt wird und oft auch an Sympathie. 🙂
Ich hatte in meiner HuSchu auch so Fanboys und girls :D, ich habe dann immer versucht, mich gerade von diesen Hunden mehr zurückzuziehen, das klappt aber nicht immer. 😉
Bei manchen weckt das sogar Begehrlichkeiten und sie fühlen sich noch mehr angezogen. 🤪
Was hilft, ist den Besitzer bei Übungen (insbesondere bei neuen Übungen) sehr intensiv mit einzubinden, sich selbst mehr zurückzunehmen, keine Belohnungen mehr an den Hund verteilen, sich mehr mit anderen beschäftigen. Ich hatte in all den Jahren 3 Hunde, die habe ich an Kolleginnen weitervermittelt, weil die mich dermaßen anhimmelten, dass die Besitzer gar nichts mehr mit ihnen machen konnten. Das hat mir echt sehr leid getan, aber es ging einfach nicht, sobald ich in der Gruppe stand, war der Besitzer von den Hunden abgemeldet.
Die sind aber bei den Kollegen glücklich geworden 🙂
Sprich doch mal ganz offen mit Deiner Trainerin, vielleicht findet ihr gemeinsam eine Lösung. 🙂

Das hinzerren zum Trainingsplatz kannst Du übrigens gut trainieren, wenn Du ein paar Mal in der Woche dort einfach hingehst, wenn dort keiner ist und nur mit dem Hund dort spazieren gehst, dann hört es ganz von allein auf. :)

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Ich stimme dem Beitrag von voll zu, möchte aber auch noch darauf hinweisen,

dass Dein Hund mit seinen 18 Monaten noch sehr jung ist, und sich, ganz pubertätstypisch, von Sicherheit

und Souveränität, und davon scheint die Trainerin reichlich zu haben, total vereinnahmen lässt.

Das wird wieder besser.

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Vielleicht geht du schon mit Vorbehalten hin und bist zu sehr in der Beobachterrolle? Bei den Hunden, bei denen ich das gesehen habe, lag es wirklich mehr am Halter als an den Hunden. Das Motivieren liegt manchen nicht so, oder es ist ein wenigeingfahren und es geschieht zuwenig Neues. Betrachte es positiv: dein Hund ist nicht so fixiert auf dich, das macht im Alltag Vieles unkomplizierter. Mein Hund ist eher das Gegenteil und fand Trainer zwar nett, aber wäre nicht mit ihnen mitgegangen.

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Unser Hund ist auch manchmal so eine treulose Tomate. Gerade Futterbelohnung merkt er sich schnell (andere können das langweiligste Leckerli haben, was er bei mir sogar verschmäht, aber da ist es plötzlich soooo toll - bekommt er ja schließlich nicht so oft von diesen Menschen >>> ist was Besonderes) aber auch Aufmerksamkeit (nutzt er gerne mal, wenn Frauchen und Herrchen gerade demonstrieren, dass sich nicht immer alles um Herr Hund dreht). Allerdings bin ich in keiner Hundeschule und im Alltag lässt sich mit seiner  „Fremdgeherei“ gut leben :) ich sehe es im Alltag sogar positiv, denn der Hund wird dadurch als freundlich und aufgeschlossen wahrgenommen.

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