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Suntic

Pavovirose bei Welpen

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Hallo zusammen,  bin erste mal in Forum und hoffe ich kann es richtig erklären,  so das ich von euch Hilfe bekommen kann.

Also ich hatte mir am Samstag Nachmittag bei einen Züchter eine süße labrador dame gekauft. Sie ist 10 Wochen alt und machte einen guten Eindruck. Wie so jeder welpe spielte sie tobte rum alles ok. Eine Tag danach den Sonntag fing sie plötzlich an zu brechen und sehr starken Durchfall zu bekommen. Sie wollte nichts mehr essen und nichts trinken. Gestern Morgen brachte ich sie sofort zum Tierarzt.  Dieser gab ihr Antibiotikum und schonfutter mit. Das hat sie auch nicht gefressen und ihr worde immer schlimmer. Heute morgen war ich wieder beim Tierarzt der ihr Blut abnahm und ein Röntgenbild machte und sie an den Tropfen legte. Da das alles nicht half , überweiss er uns an die Tierklinik in der Nähe. Diese haben  die kleine dort behalten und der Schreck war die Diagnose pavovirose.  Die kleine ist in einen schweren Zustand und ich habe bis jetz an die 1000 € für die Behandlung bezahlt. Wie es aber aussieht soll die kleine noch mehrere Tage dort bleiben wenn sie wie die sagen vorher nicht stirbt.  Ich kann mir noch Behandlungskosten in Höhe von 1000 € leisten dann bin ich aber an meiner Grenze.  Der Züchter antwortete nicht und ich weiss nicht mehr weiter.  Was kann ichbin den Fall tun ?? Bitte um Ratgeber.  Vielen Dank 

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Geld leihen (Ratenzahlung vereinbaren!) und nicht mehr beim Vermehrer kaufen- ich drücke fest Daumen, dass sie es schafft.

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Dem kann ich mich nur anschließen. Alles Gute für den Zwerg. 

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Dass der Züchter nicht antwortet ist kein gutes Zeichen und deutet leider eher auf einen unseriösen Züchter hin. Kennst du andere Welpenkäufer aus dem Wurf? Wenn ja, würde ich die schon mal schleunigst informieren, damit die ihre Kleinen testen lassen können. 
 

Rein rechtlich kann es sein, dass dir ein Schadenersatz bzw. ein Kaufpreisminderungsanspruch zusteht. Kann, nicht muss! Hier kommt es auf den Einzelfall an, insbesondere darauf, ob dem Züchter ein Verschulden trifft, z.B. weil er nicht impfen lässt. Parvovirose kann aber auch einen geimpften Welpen treffen, wenn der Impfschutz noch nicht vollständig aufgebaut ist - und obwohl der Züchter „nichts falsch gemacht hat“. Wenn es dir ums finanzielle geht, kann ich dir nur raten einen Anwalt aufzusuchen und dich beraten zu lassen. 
 

Alles Gute für deine Kleine, ich drücke die Daumen dass sie es schafft!

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Danke für die Tipps. Ich möchte kein finanziellen Ausgleich oder Geld vom Züchter.  Das einzige was ich will ist das die kleine gesund wird. 

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@Suntic  den "Züchter "unbedingt  in die  Pflicht nehmen. 

Den Leuten muss  klar sein  was sie  riskieren und  was für Leid entstehen kann. 

Sollte  doch  ein Verband  hinter der "Zucht "stehen Wende dich an diesen.

Deinem Zwerg  gute Besserung  

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Wende Dich an den Zuchtverband, in dem der Züchter züchtet. Dieser soll "seinen" Züchter in die Pflicht nehmen.
Steht kein Zuchtverband dahinter, ist es kein Züchter, sondern ein Vermehrer.
So oder so hast Du die Verantwortung für den Vierbeiner und wirst die Kosten tragen müssen. Hunde kosten nunmal Geld, teils auch direkt nach Einzug.
Und wenn ich ehrlich bin, finde ich nicht die Kosten schlimm, sondern dass der Welpe um sein Leben kämpft, aber auch, dass - so Dein Welpe draußen Durchfall hatte - da ansteckende Parvoviren durch den Durchfall ausgeschieden wurden und so andere Hunde in Gefahr sind https://www.anicura.de/wissensbank/hunde/parvovirose-beim-hund/
 

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War der Hund geimpft?

Unabhängig davon sofort den Verkäufer in Gewährleistung nehmen. Am Besten über einen RA. Da die Symptome zwei Tage nach Kauf auftraten ist der "Sachmangel" davor gewesen. Damit ist der Verkäufer in der Gewährleistungspflicht. Eine sgnt. "Nachbesserung" war aufgrund des lebensbedrohlichen Zustandes des Welpen nicht zumutbar, du musstest sofort handeln. das wird dir aber alles ein RA erklären. Auch ob zusätzlich Schadenersatz geltend gemacht werden kann ( wegen der Behandlungskosten ). das sollte alles schnellstens passieren. Sollte der Welpe zwischenzeitlich versterben, unbedingt eine klare und schriftliche Diagnose geben lassen bevor der Hund begraben oder kremiert wird. Hört sich alles etwas herzlos an, aber in der Rechtsprechung ist es halt so.

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Ich wette, dass der "Züchter" ncht mehr erreichbar ist und hier wieder mal die Hundemafia unterstützt wurde...

 

Ich drück dem kleinen Zwerg aber die Daumen und wünsche schnelle Besserung.

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vor 5 Stunden schrieb Suntic:

Danke für die Tipps. Ich möchte kein finanziellen Ausgleich oder Geld vom Züchter.  Das einzige was ich will ist das die kleine gesund wird. 

 

Überlege nur:

wenn es nicht ein schrecklicher Zufall war, dass dieser Welpe bei einem seriösen Züchter Parvo bekommen hat - davor ist letztendlich niemand gefeit.

Ja, wenn das nicht so ist, sondern es sich um einen "Züchter" handelt, der ohne Kontrolle einfach Hunde vermehrt, dann kann es sein, dass die anderen Welpen auch krank sind und mindestens 50% oder mehr von ihnen sterben.

Überlege, welches Leid für die jungen Tiere, aber auch wieviel Leid (unabhängig von den Kosten) für die Menschen, die sich diese Tiere angeschafft haben.

Parvoviren halten sich lange, sorgt man nicht vor, bekommen auch die nächsten Geerationen Parvo. Und so geht es immer weiter.

 

Zieht man den "Züchter" nicht zur Rechenschaft, ist sein Geschäft mit dem Leid von Mensch und Tier immer noch für ihn lohnend - er wird es nicht aufgeben.

 

Also - unbedingt zur Rechenschaft ziehen. Wenn du es nicht für dich und deinen Welpen tust - tu es für die nächsten Hunde und Menschen.

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