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Hundeforum Der Hund
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Wölfe und Krähen/Raben - Interaktion und Kooperation

Empfohlene Beiträge

Zu dem Thema hat Radinger ein Kapitel in ihrem Buch "Die Weisheit der Wölfe". Fand ich sehr interessant und weitere Infos wären natürlich nett. Falls also jemand Studien oder andere Quellen dazu kennt wäre hier der richtige Thread 

 

Ich hab dazu zwei Videos gefunden:

 

http://www.whitewolfpack.com/2011/12/wolves-and-ravens-curious-relationship.html?m=1

 

https://m.youtube.com/watch?v=qY05C2xFHAI

 

Wobei im zweiten Video keine Wölfe zu sehen sind, aber da fand ich die Beschreibung recht spannend.

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Günter Bloch hat das doch schon immer in seinen Themenabenden und Seminaren erzählt - die Symbiose zwischen Wolf und Krähe.

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Bloch wäre da auch meine erste Idee. Ich weiß nicht, ob man noch Wolfspatenschaften übernehmen kann. Da müsstest Du ihn mal anschreiben. Auf der Homepage habe ich nichts aktuelles dazu gefunden. Jedenfalls bekam man als Wolfspate immer ein bis zwei jährliche Berichte zugeschickt, da ging es auch um die Interaktion von Raben und Wölfen. Es gibt die Berichte ja auch inzwischen als Buch (vermutlich etwas gekürzt, ich hab es nicht so genau abgeglichen): https://www.kosmos.de/buecher/ratgeber/hunde/erziehung-verhalten/8981/die-pipestone-woelfe

 

Ich weiß aber nicht mehr, wie viel da zu den Raben und Wölfen drinsteht. Soweit ich weiß ist das aber eher ein Feld, in dem noch nicht so viel geforscht wurde. Die besten Quellen sind da wohl wirklich die Feldbeobachtungen von Bloch und Co. Es gibt auch ein paar Amis und Kanadier, die sowas machen, Bloch ist ja nicht der einzige. Es gibt doch diese Forschergruppe, die die wieder ausgewilderten Wölfe in Yellowstone beobachtet. Vielleicht findest Du die Namen heraus und guckst mal, was die so haben.

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Kooperationen zwischen verschiedenen Arten sind in der Natur nicht so selten. Wesentlich seltener ist eine artübergreifene Jagdgemeinschaft, aber die ist auch schon für verschiedene Arten nachweisbar. Unsere Vorfahren und die der Hunde, bildeten so eine Gemeinschaft und hatten dadurch einen Selektionsvorteil. Für beide Arten war es eine perfekte Ergänzung und Teil ihres Überlebenserfolges in der klimatologisch ungünstigen nördlichen Zone. Vorausetzungen dafür war ein ähnliches Sozialverhalten und die Fähigkeit zu Teilen. 

Einen ehemaligen Hundeschlag welcher wohl in dieser Beziehung, ein einmaliges Überbleibsel war, starb leider nach Kontakt mit Russen (mit ihren Hunden) sehr schnell aus.

Dmitrieva-Sulima konnte diese Hunde aber noch kennenlernen und ausführlich beschreiben. Sie jagten für sich, teilten was zuviel war, sie brachten dies den Menschen und diese teilten gemeinsame Großbeute. Es war eine Form der Tungusenhunde weit im Osten. In einem Buchprojekt beschreibe ich sie ausführlich.

"Zusammenfassend würde ich anmerken, dass die Beschreibungen auf eine der frühesten Formen des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch hinweisen. Alle Arten, die sie selbst erlegen konnten, wurden ohne menschliche Hilfe erbeutet. Für Großtiere, wie Elch oder wildes Ren, wurde der menschliche Partner um Hilfe gerufen. Sie konnten laut bellen. Eine notwendige Eigenschaft, zu finden bei allen Taiga-Hunden."

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