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Hundeforum Der Hund
petra0306

Hund zur Beerdigung mitnehmen

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich habe kein besseres Thema gefunden, wo ich das reinstellen könnte.
Bin ja schon bestimmt 25 Jahre nicht mehr zuhause in meiner alten Heimat gewesen. Jetzt ist gestern meine Mutter verstorben, zu ihr hatte ich allerdings auch überhaupt keinen Kontakt mehr.

Wir müssen ca 400 km rüber fahren zur Beerdigung, mit mehreren Zwischenstoppen müsste das mein Shiba hinkriegen.

Ich kann ihn leider nicht hier bei irgendjemanden lassen, er würde wahrscheinlich in Panik verfallen ohne seine Bezugspersonen.

Hat jemand eine Ahnung, ob man einen kleinen Hund mit zum Begräbnis mitnehmen kann, in die Kirche selber wahrscheinlich eher nicht.

In einer fremden Gegend ihn ohne uns im Auto lassen oder in der Pension möchte ich auch nicht.

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Ich glaube das ist unterschiedlich und von Gemeinde zu Gemeinde verschieden, ob Hunde auf Friedhöfen erlaubt sind, da müsstest du mal bei der entsprechenden Gemeinde anrufen.

Mein herzliches Beileid an dich, auch wenn du keinen Kontakt mehr hattest. :knuddel 

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Mein Herzliches Beileid erst mal.

 

Ich würde den Hund wohl einfach mit auf den Friedhof nehmen. Gerade bei einem Trauerfall würde wohl niemand auf die Idee kommen dich weg zu schicken.

Du nimmst ja mit Sicherheit Rücksicht und lässt deinen Hund nicht einfach dort hinmachen.

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Da bei uns ja jede Kleinigkeit geregelt ist - es gibt Friedhofsordnungen.

Es würde mich nicht wundern, wenn du deinen Hund da nicht mitnehmen könntest. Ich kenne das zumindest so.

Bei uns blieben die Hunde immer im Auto, wenn wir auf den Friedhof gingen.

Erkundige dich, es wäre doch unschön, wenn es zu einer peinlichen Situation bei der Bestattung deiner Mutter kommt.

Herzliches Beileid auch von mir!

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Herzliches Beileid. 
Ich würde mich auch vorher erkundigen, auf unseren Friedhöfen sind keine Hunde erlaubt. Da wäre Auto eine Option.

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Auch von mir herzliches Beileid. 

 

Ich sehe das mit Hund auf Friedhof etwas anders, nicht zuletzt auch im beruflichen Kontext. Wenn man selbst mal einen Hundehaufen auf einer Grabeinfassung gesehen hat, kann man seine Meinung durchaus ändern.

 

Ein Friedhof ist keine gewöhnliche Grünanlage sondern eine Ruhestätte für Verstorbene und ein Ort, an dem Angehörige trauern. Und nicht jeder ist ein Hundefreund.

 

Es gibt nun mal Orte, wo man den Hund nicht mitnehmen kann. Ich glaube, keiner von uns käme auf die Idee, den Hund mit ins Theater zu nehmen. Warum dann auf einen Friedhof?

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Hund auf Friedhof ist in der Regel verboten. In der Kirche sowieso.

Wenn man es trotzdem tut, dann aufgefordert wird, den Hund zu entfernen- und das während der Beerdigung...

Das ist denkbar ungünstig.

 

Ich würde ihn im Auto lassen.

Das sollte ein Hund eigentlich können, wenn er nicht mehr Welpe ist. Temperaturen müssten auch gehen.

 

Oder du nimmst eine weitere Person mit, die auf den Hund vor Ort aufpasst. Vor dem Tor.

 

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Auch von mir erstmal herzliches Beileid.

 

Und dann vielleicht noch eine Idee - wir haben für unseren Hund einen Fahrradanhänger. Diese Dinger kann man ja auch oft abgekoppelt schieben. Vielleicht wäre das noch eine mögliche Lösung. Nicht für die Kirche, aber vielleicht für das Friedhofsgelände (falls ihr so einen Anhänger habt oder vielleicht leihen könnt).

 

Ansonsten würde ich, wenn es mein Hund wäre, ihn wohl entweder kurz im Auto lassen bzw. bei längeren Zeiten eine Bezugsperson mit ihm außerhalb des Geländes lassen (in diesem Fall wohl mein Mann).

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Es wurd doch schon erwähnt, daß Auto keine Option ist, warum wird das trotzdem immer wieder vorgeschlagen?

Die Alternativen sind wohl Beerdigung mit Hund oder gar keine Beerdigung.

Würd nachfragen wie sich das regeln läßt, als Familienangehörige sollte da auch mal eine Ausnahmeregelung möglich sein.

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vor 1 Stunde schrieb denny:

Wenn man selbst mal einen Hundehaufen auf einer Grabeinfassung gesehen hat, kann man seine Meinung durchaus ändern.

 

Jemand, der die Häufchen seines Hundes nicht wegräumt, zumal auf einem Friedhof, wird wohl kaum aus Pietät oder weil es nicht erlaubt ist, darauf verzichten, mit seinem Hund über den Friedhof zu laufen. Oder umgekehrt: wer sich Gedanken darüber macht, der hat auch Tüten dabei. Daher zieht dieses Argument in meinen Augen nicht.

Außerdem gibt es eben auch trauernde Angehörige mit Hund. Einer älteren Witwe z.B., der ihr Hund den Verlust erträglicher macht und für die die täglichen Gassigänge schon eine echte Aufgabe darstellen, zu verbieten, beim Gang auf den Friedhof den Hund mitzunehmen, halte ich z.B. für eine ziemliche Zumutung.

 

Auf unseren Friedhöfen sind aber Hunde auch ausdrücklich erlaubt. Da stehen sogar Tütenspender an den Eingängen (die von unseren städtischen Betrieben zur Verfügung gestellten Tüten sind nur leider Mist). Über einen dieser Friedhöfe führt fast jeden Tag mindestens eine unserer Gassirunden -das ist allerdings auch ein sehr schöner, alter, parkähnlich angelegter Friedhof. Über einen, der nur aus Gräbern und Wegen besteht, würde ich auch nur mit den Hunden gehen, wenn dort ein Angehöriger von mir begraben wäre.

 

vor einer Stunde schrieb Zurimor:

Es wurd doch schon erwähnt, daß Auto keine Option ist,

 

Naja, "möchte ich ... nicht" ist für mich etwas anderes als "keine Option". Wenn auf dem betreffenden Friedhof keine Hunde erlaubt sind, ist irgendein Kompromiss fällig und das Auto ist der naheliegendste.

 

Ich plädiere allerdings auch fürs freundliche Nachfragen. Selbst wenn Hunde nicht erlaubt sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass das einem Angehörigen verwehrt wird.

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