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Hundeforum Der Hund
Sarahluna

Hautprobleme durch Futter

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Hallo liebe Leute!

Meine Hündin Luna (Husky-Mix, 12 Jahre) haben in letzter Zeit Hautprobleme geplagt. Angefangen hat es mit einer kahlen Stelle über dem Auge. Dann sind weitere Stellen hinzugekommen. Sie hat sich dort gekratzt und aufgebissen. Ganz offensichtlich massiver Juckreiz. Der Tierarzt hat eine Pilzerkrankung diagnostiziert. Das hat mich ein bisschen gewundert. Aber ich habe sie dann brav mit dem Pilz-Shampoo gewaschen und die Salbe draufgeschmiert. Der Effekt war gleich null. Im Gegenteil: Es ist schlimmer geworden. Ich war eh skeptisch, weil der Tierarzt sich die Stellen nur oberflächlich angeschaut hat, statt eine Kultur anzulegen. Daraufhin habe ich mich im Internet schlau gemacht. Dabei habe ich herausgefunden, dass Hautprobleme oft durch ein falsches Futter verursacht werden. Ich habe mir dann die Zusammensetzung von unserem Futter mal genauer angesehen. Und da ist jede Menge Schrott drin. Ich habe mich dann auf die Suche nach einem besseren Futter gemacht. Aber die haben sich nicht viel genommen. Meine nächste Idee war dann ein spezielles Futter vom Tierarzt. Ich dachte, die müssten ja von besserer Qualität sein. Pustekuchen! Die waren teilweise sogar noch schlimmer. Immer waren Inhaltsstoffe drin, die für einen Hund überhaupt nicht artgerecht sind. Getreide zum Beispiel, was ja durch das enthaltene Gluten oft Probleme macht, gerade bei Hauterkrankungen. Dann so tolle Sachen wie Geschmacksverstärker und lauter Chemie (Kaliumchlorid etc.). Zu guter Letzt noch sogenannte Proteinhydrolysate (hat nix mit Fleisch zu tun) und billiges Füllmaterial ohne Nährwert (Mais, Rapsmehl).

Artgerechte Hundeernährung sieht in meinen Augen anders aus. Ein Hund ist ein Fleischfresser und sollte auch nur natürliche Sachen fressen! Ich habe aber nicht aufgegeben und mich weiter informiert. Schließlich bin ich auf das Thema artgerechtere Gesundheitsförderung gestoßen. Das bedeutet, dass ein kranker Hund nur Sachen bekommt, die ihn beim Gesundwerden unterstützen. Also ohne den ganzen Mist, den ich oben genannt habe.

Die gute Nachricht: Ich habe tatsächlich ein gutes Tierarzt-Futter gefunden. Und Lunas Hautprobleme sind völlig verschwunden!

Warum ich euch das alles schreibe? Ich bin so froh, dass meine Süße wieder gesund ist und ich wollte euch den Tipp mitgeben, dass es sich lohnt, auch mal euer Futter kritisch unter die Lupe zu nehmen. Gut möglich, dass es hier ähnlich gelagerte Fälle gibt ...

Liebe Grüße

Sarah

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Chemie ist nicht alles, aber alles ist Chemie...

 

Kaliumchlorid ist ist keineswegs eine Erfindung der bösen Chemieindustrie, die ja sowieso nur alle krank machen will...

Dann sagst du etwas gegen Gluten (Weizenkleber), was die meisten Hunde sehr gut vertragen, bist aber auch gegen glutenfreien Mais...

 

Es ist schön, dass dein Hund mit der jetzigen Ernährung besser zurecht kommt, aber das zu verallgemeinern ist nicht richtig, es gibt auch viele Hunde, die mit zuviel Fleisch nicht zurecht kommen.

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Huskies neigen generell zu Hautproblemen. gut möglich das dein neues Futter auch einfach einen höheren Zinkgehalt hat, als das alte. 

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vor 3 Stunden schrieb Sarahluna:

Futter vom Tierarzt. Ich dachte, die müssten ja von besserer Qualität sein. Pustekuchen!

 

Da hätte ich dir vorher sagen können. Da geht es nur um Provision. Und einige Firmen haben halt Tierärzte als "Vertriebskanal" entdeckt.

 

vor 3 Stunden schrieb Sarahluna:

Ein Hund ist ein Fleischfresser

 

Definitiv nein! Lies bitte entsprechende Fachliteratur.

 

Auch "Füllmaterial" muss bei Trockenfutter sein, denn 100% "Energieträger" wären nicht bekömmlich. Aber es kommt halt auf die Qualität an, womit man das Futter streckt.

Trockenfutter herstellen hat Ähnlichkeiten mit Kuchenbacken. Man braucht halt einen Teig, der sich formen und verarbeiten lässt, damit die entsprechenden Brocken geformt werden können. Ohne "Hilfsstoffe" geht das nicht. Einige Hersteller "backen" wirklich und werben extra damit. Die meisten Hersteller trocknen die geformten Brocken einfach soweit, das man sie abfüllen kann.

 

vor 3 Stunden schrieb Sarahluna:

Ich habe tatsächlich ein gutes Tierarzt-Futter gefunden.

 

Reiner Zufall, dass ein Tierarzt ein Futter vermarktet, dass deinem Hund bekommt. Das hättest du auch überall anders finden können. Und bei dem unglaublich vielfältigem Angebot gibt es sicher auch noch ein paar andere Produkte, die dein Hund gut verträgt. Du solltest dich da auch schon mal umsehen, denn es kann sein, dass dein Hund das gute neue Futter von heute auf morgen nicht mehr mag. So ist es hier passiert: In "mühsamer Kleinarbeit" ein qualitativ gutes Futter gefunden, das mein Hund gerne mag (das war das eigentliche Problem) und von einem auf den anderen Tag mochte er es nicht mehr, auch nicht andere Geschmacksrichtung des gleichen Futters. Da waren einige Tage "Zwangsdiät" angesagt (hat der Hund entschieden, sein Futter stand ja immer da), bis ich eine Alternative gefunden hatte.

 

Die Zutatenliste des Futters, das du jetzt gefunden hast, würde mich ja mal interessieren.

 

vor 3 Stunden schrieb Sarahluna:

dass es sich lohnt, auch mal euer Futter kritisch unter die Lupe zu nehmen.

 

Da bin ich dann wieder absolut bei dir.

 

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Bei einem Hund, der sensibel auf Chemie in Hundefutter reagiert, wäre zu überlegen, selbst für den Hund zu kochen, oder aber zu Barfen, weil man so genauer weiß, was der Hund bekommt. Zusätzlich und falls das dann noch nötig ist, kann man auch noch Mineral- und Vitaminpulver zufüttern. 

 

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Viele Tierärzte sprechen sich inzwischen gegen barfen oder selber kochen für den Hund aus. Warum?

Weil es vielen Hundehaltern nicht gelingt, eine ausgewogene Ernährung herzustellen - oftmals weder für Hunde, noch für Menschen ...

 

Barfen und selber kochen ist definitiv nur für Menschen geeignet, die sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen!

 

Barfen ist mehr, als nur eine Portion Rindfleisch in den Napf werfen! Das wird oft unterschätzt!

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Dazu gibt es professionelle Futterpläne. Von kompetenten Ernährungsberatern.

Und wenn TÄe sich gegen selbst hergestelltes Futter aussprechen, kann es mitunter auch an anderen Gründen liegen.

Du hast sie weiter oben schon genannt. :)

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vor 21 Minuten schrieb Renegade:

Dazu gibt es professionelle Futterpläne. Von kompetenten Ernährungsberatern.

 

Ja, aber das muss man wissen. Und die Notwendigkeit verstehen. Daher sind so pauschal in den Raum geworfenen "Ratschläge" wie "dann barf doch einfach und garniere mit etwas Vitamin- und Mineralpulver" wenig zielführend.

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vor 9 Minuten schrieb DerOlleHansen:

 

Ja, aber das muss man wissen. Und die Notwendigkeit verstehen. Daher sind so pauschal in den Raum geworfenen "Ratschläge" wie "dann barf doch einfach und garniere mit etwas Vitamin- und Mineralpulver" wenig zielführend.

 

Da gebe ich dir Recht. Im Grunde.... auf der anderen Seite - unsere Menschen Nahrung ist oft auch alles andere als ernährungstechnisch ausgewogen. Und wir überleben es.

Oft sogar sehr gut.

Und was manche Hunde zu fressen bekommen, in anderen Ländern, aber auch bei uns z.B. auf manchen Bauernhöfen.... sie sind trotzdem okay und sie werden alt.

Manchmal weiß ich echt nicht, ob das ganze "Ernährungs Gedöns" nicht doch sehr überbewertet ist.

Ich füttere aber brav nach Futterplan bzw. dessen Anpassung durch die Ernährungsberatung, wenn sich eine gesundheitliche Änderung bei Enya ergibt.

Bei mir und meinem Mann sehe ich das um Längen entspannter....

 

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Ernährungsberatung ist weder bei Mensch noch beim Tier ein geschützter Beruf. Jeder hier im Forum dürfte sich so nennen. Deshalb bitte auch ( das meine ich generell und nicht speziell auf Renegade bezogen) immer die Qualifikation der Ernährungsberater hinterfragen. 

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