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Hundeforum Der Hund
Freefalling

~*~*~Adventskalender 2019~*~*~

Empfohlene Beiträge

Mit drei Tagen Verspätung, aber so ungefähr passt die Geschichte noch ...

 

Die Adventskerze

 

 

Es war Vorweihnachtszeit und bei vielen Menschen Tradition, ein Adventsgesteck oder einen Adventskranz zuhause aufzustellen.

Die, die es schlicht mochten, nahmen dafür eine dicke Kerze und legten etwas Tannengrün und ein paar Beeren des Waldes drumherum. Andere verzierten ihre Gestecke viel großzügiger und man sah große, wunderschöne Schleifen und Sterne, die beim Anzünden der Kerzen glitzerten und funkelten.

Immer häufiger lösten heute LED-Kerzen die natürlichen Kerzen aus Wachs ab. Bei den LED-Kerzen gab es nur einen kleinen Schalter und schon brannte ein kleines künstliches Licht.

Es war der erste Adventssonntag.

Der Frühstückstisch war schön gedeckt und frische Brötchen standen auf dem Tisch. Ein wunderschöner Adventskranz aus duftendem Tannengrün mit vier dicken roten Kerzen und Schleifen stand genau in der Mitte des Tisches, wo sonst immer Butter, Aufschnitt und Marmelade standen.

Ein kleines rotes Deckchen mit aufgestickten glitzernden goldenen Schleifen lag unter dem Adventskranz. Das diente nicht nur der Zierde, sondern man wusste ja nie, ob nicht doch mal etwas Wachs runter tropfte, oder die Tannennadeln zu schnell vertrockneten und anfingen zu rieseln.

Meine Mutter hatte mich und meinen Bruder geweckt. Mein Bruder, etwas älter als ich, guckte wie immer am Morgen völlig verschlafen in die Welt. Eigentlich hatte er weder Lust aufzustehen, noch gute Laune zu zeigen. Er war ein Morgenmuffel, der nach dem Aufstehen möglichst seine Ruhe haben wollte

Ich, ein sechsjähriges Mädchen mit schulterlangen mittelbraunen Haaren dagegen war wach und innerhalb von Millisekunden ganz da und voller Tatendrang.

Es war doch Advent und heute durfte die erste Kerze angezündet werden. Schnell lief ich ins Bad, mehr als Katzenwäsche würde es heute aber nicht geben, und sprang die Treppe herunter, immer zwei Stufen auf einmal. Wie gut, dass mich keiner sah, denn spätestens das würde Ärger geben. Man hüpfte nicht die Treppe herunter, auch wenn die Haare dabei noch so schön wippten, man ging vorsichtig und das Stufe für Stufe.

Einer Sechsjährigen fiel das aber auch immer erst dann wieder ein, wenn sie unten angekommen war.

Ich lief in die Küche.

Eigentlich und an normalen Sonntagen wurde hier der Frühstückstisch gedeckt.

Es gab viele viele normale Sonntage, aber nur ganz wenige besondere Sonntage.

Bei einem Geburtstag, oder zu Ostern, das waren so besondere Sonntage, frühstückten wir im Esszimmer.

Allein daran, ob jetzt in der Küche oder im Esszimmer gefrühstückt wurde, konnte ich schon merken, ob ein besonderer Sonntag war, falls ich es vergessen hatte.

Heute war der Küchentisch leer. 

Ich öffnete also die Tür zum Esszimmer und fand den ersten Adventsfrühstückstisch in diesem Jahr vor, was schon wieder etwas Besonderes war.

Ich war ja erst sechs und an so viele Adventsfrühstückstische in meinem Leben konnte ich mich noch nicht erinnern.

Meinen Platz, ich saß immer rechts von Papa, hatte ich schnell gefunden. Jeder wusste wo er hin sollte, was man an den unterschiedlichen Frühstücksbrettchen ausmachen konnte. Mein Bruder saß mir gegenüber und neben meiner Mutter. Wer diese Ordnung mal eingeführt hatte weiß ich nicht, aber wir fühlten uns wohl dabei. Wir Kinder hatten Brettchen mit Sesamstraßen-Motiven. Mein Bruder hatte Bert und ich Ernie. Die Erwachsenenbrettchen waren schlicht kariert, eins in rosa für Mama und eins in blau für Papa. Heute, zur Feier des Tages, standen für die Erwachsenen aber Teller aus Porzellan bereit.

Mein Ernie-Brettchen fand ich toll. Ich mochte den Ernie, der immer so witzig kicherte. Bert war oft so ernst und verdrehte die Augen, wenn Ernie Blödsinn gemacht hatte. Der passte viel besser zu meinem Bruder, der mir gegenüber auch öfters die Augen verdrehte, wenn ich etwas ausgeheckt hatte.

So setzte ich mich an meinen Platz und wartete da drauf, dass auch der Rest der Familie an den vorweihnachtlich gedeckten Tisch mit dem schönen Adventskranz und den extra dazu gelegten Weihnachtsservietten kam.

Mama holte noch kurz den heißen Kakao für uns Kinder, den es auch nicht jeden x-beliebigen morgen gab und endlich waren wir alle beisammen.

Mama griff in ihre bunte Küchen-Schürze, die sie immer trug, wenn sie in der Küche gewerkelt hatte und beförderte ein kleines Streichholzkästchen aus einer der Taschen heraus.

Dieses kleine Streichholzkästchen wurden gehütet wie ein Augapfel.

Mein Vater hatte schon oft zu uns gesagt, wie gefährlich Feuer in Kinderhänden ist und dass es auch immer wieder Unfälle mit Bränden gegeben hatte. Heimlich und vor lauter Neugierde hatten die Kinder ein Streichholz angezündet und vor Schreck vor den zündelnden Flammen das Stäbchen fallen gelassen .

"Messer, Gabel, Schere, Licht taugt für Kinderhände nicht". Dieser Spruch kam dann immer an der Stelle, wenn meine Mutter oder mein Vater das Streichholzkästchen zur Hand nahmen und an der ernsten Stimme und dem Blick, der uns dann festhielt, merkten wir Kinder, wie wichtig ihnen das war, dass wir Kinder verstanden, dass Feuer kein Spielzeug ist.

Mit großen Augen schaute ich zu meiner Mutter, die das Streichholzschächtelchen meinem Vater übergab. Der wiederum öffnete es, hielt kurz ein, drehte sich zu mir und sagte: "Willst du es heute mal versuchen?"

Auweia!

Ich, die Mutige, die gerade noch zwei Stufen auf einmal die Treppe runter gehüpft war, wurde ganz still. Ich schaute meinen Vater mit ängstlichen Augen an.

Mein Vater, der genau merkte, wie unsicher ich war, strich mir mit seiner warmen Hand über die Wange und sagte: "Du musst keine Angst haben, ich bin ja hier und helfe dir!"

Vorsichtig zog er die kleine graue Schachtel aus dem Streichholzkästchen, in dem sich die Hölzchen mit den roten Schwefelköpfen befanden und hielt es mir entgegen.

Noch zögernd griff ich hinein und nahm eines der kleinen Hölzchen heraus. Ich hielt mir das Hölzchen noch einmal vor die Augen, um es genau anzuschauen. So aus der Nähe hatte ich es vorher ja nie betrachten können. Eigentlich sah es ziemlich ungefährlich aus, aber ich wusste ja auch, dass es erst dann, wenn es brannte, gefährlich war.

Mein Vater hielt mir die Streichholzschachtel entgegen. "Da, an den Seiten, da musst du entlang streichen, damit es brennt und fass schön weit hinten an, sonst wird es schnell heiß an den Fingern."

Schnell schaute ich noch zu meiner Mutter und zu meinem Bruder rüber, die mich freundlich anlächelten.

Mit einem "Ratsch" ließ ich das Hölzchen über die Zündfläche gleiten und mit einem kurzen Knistern erschien eine große Flamme, die zuerst blau aufleuchtete und dann ein klein wenig in sich zusammensackte, um dann in einem tiefen gelb weiter zu brennen.

Was ich noch nie vorher bemerkt hatte, es gab einen kleinen dunklen Tropfen in der Flamme, die sich nun vor meinen Augen ganz leicht bewegte.

"Aus!"

Mein Vater hatte das Streichholz ausgepustet. In meiner Faszination um die Flamme hatte ich gar nicht bemerkt, wie weit das Streichholz schon runtergebrannt war und hätte er nicht gepustet, hätte ich mir die Finger verbrannt.

Auf was man auch alles achten musste, wenn man so ein Streichholz entzündet.

"Wir nehmen noch eins und dann zündest du die erste Kerze an", sagte er mein Vater zu mir.

Und so strich ich wieder mit einem neuen Zündhölzchen über das Kästchen und ganz vorsichtig, damit auch ja die Flamme nicht aus ging, zündete ich die erste der vier dicken roten Kerzen an.

Der lange Docht flackerte ein wenig, als die Kerze Feuer nahm, um dann in ein ruhiges warmes Licht überzugehen. Dieses Mal pustete ich selbst das Streichhölzchen aus.

Die Kerze tauchte das Esszimmer in ein warmes helles Licht, doch das Strahlen in meinem Gesicht über den Erfolg und sie anzünden zu dürfen, war heller.

Sogar mein Bruder, der ja eigentlich morgens eher muffelig war, freute sich mit mir.

Und so sah man vor vielen Jahren ein kleines sechsjähriges Mädchen behütet und noch lange im Kreis ihrer Familie am Adventsfrühstückstisch sitzen und eine dicke rote Kerze beobachten.

Ein klein wenig erwachsener war sie heute geworden und sie hatte Verantwortung übernehmen dürfen. Die Wärme und das Gefühl von Behaglichkeit, welches diese besondere Adventskerze, die sie hatte anzünden dürfen, verströmt hatte, nahm sie mit als Erinnerung in ihr Erwachsenenleben und auch heute, nach vielen Jahren, roch sie immer noch gerne den Schwefelduft des Hölzchens, der die erste dicke rote Adventswachskerze knisternd zum Brennen brachte.

 

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Ich teile mit euch eine Plattdeutsche Geschichte, die ich jedes Jahr gerne erzähle. Ich weiß gar nicht, ob sie es letztes Jahr ins Forum geschafft hat. Aber selbst wenn… man kann sie wohl immer wieder erzählen. Nach dem Plattdeutschten Text, findet ihr eine deutsche Übersetzung von mir, die hoffentlich ebenso lustig ist.

 

Wiehnachten

"Düsse Geschicht, leeve Frünnen, heurt sick lögenhaftig an, avers se is wohrhaftig passeert. Affspeelt hett se sick in de Stadt. De Nam'n vun de Lüüd, de de Hauptrull speelen, nenn ick mal Opa un Oma.

 

De beiden harrn sick so'n oole Bredderbood köfft, un de harr Opa in all de Johr'n üm- un anbuut. Un mit de Tied harr he dor so'n richtig smukke un kommodige Villa rechtklötert. To'n Schluss harr Opa denn ook noch för so'n beten Komfort sorgt: De Pump keem von buten in de Dör, un vor de Huusdör sett he 'nen groten Windfang. Dor harr he ook noch'n Lokus ünnerkreeg. Un Winterdags bruk sick keen mehr wat afftofreern.

 

Oma un Opa ehr Kinner beseuken de beiden aff un to un vertellten jüm oftmals von den neegsten Stand vun de Technik, un wat se sick allens anschafft harrn. Mol vertellten se von ehren "Fondue-Apparat", den se sick köfft harrn un wo scheun dat weer un wo kommodig. Dat een den ganzen Avend davör sitten kunn, sick wat vertellen un'n Glas Wien dorto drinken kunn. Also 'n feine Saak. So harrn se de oolen Lüüd neescherig mokt, un to Wiehnachten loten se sick nu vun de Kinner so'n Ding schenken. Se harrn allens mitbröcht, den Pott, den Ünnersatt, de Spritlamp, Töller, Gabels, Fett, Sprit und sogor een Buddel Wien. Bevor se güngen, harrn se ehre Öllern genau verkloort, wo de Saak funkschoneern dä.

 

Nun wollen Oma un Opa dat glieks to Silvester utprobeern. Opa fung an un mookt den Apparat klar. He füll de Spritlampe op un dä dat Fett in den Pott, Oma deckt den Disch, steekt de Lichter an un mokt de Boddel Wien op. De beiden Oolen harrn sick dat so richtig kommodig mookt. Un dat güng ja ok allens ganz good, bit Opa sick mol so'n beten tüffelig anstellen dä. Em weer en Stück Fleesch von de Gabel fullen un in dat Fett rin. He angel un angel un kreeg dat Fleesch nich to faaten. Dor leeg he de Gabel hin un lang mit de Finger in dat Fett.

 

Nu weer wat los, Opa brüll up, reet mit de Hand den Pott vun den Ünnersatt un jaul as so'n verleevten Kooter, den siene Bruut utbüxt is. He danzt up een Been dör de Stuuv as de Kinner bien Hinkepott speelen. Mit de Gemeudlichkeit harr dat nu een Enn. Opa reet de Husdöör op, un aff güng dat no'n Doktor.

 

Wie Opa nu weg weer, mook Oma eerstmool Inventur: Vun Disch weer de Politur in Ammer, de Deck, de Stohl un de Teppich weern full Fettplacken. Een Glück, dat dat Öl keen Füer fungen harr. Anners weer vielleicht noch de ganze Kaat afffackelt... Vun Fondue harr Oma de Nees bit bobenhen full, un so kippt se dat hitte Fett mitsamt Fleesch un Sprit in n Goldammer. Just as se sick een beten verpuusten wull, keem Opa na Huus. De ganze Hand harr'n se em verbunnen un gegen de Wehdag harr een Sprütt kregen. De Schreck weer Opa woll so'n beten op den Maagen slaagen, denn mit een Mol möst he ut de Büx. He harr'n Barg Last dormit, de Büx daal to trecken. Avers he kreeg dat trecht. Denn fummel he mit sien heele Poot sien Smöktüüg ut de Tasch. Mit de Piep mang de Tähn, den Tabaksbüdel twischen de Been un de Rietsticken ünnern Arm kreeg he sien Knösel to'n Dampen. Denn smeet he den brennenden Rietsticken twischen siene Been dörch, an den Spaaßmoker vörbi, in den Goldammer. "Rumms" sä dat, un een Stichflamm schött ut den Ammer ruut un versengel Opa den Achtersten un noch wat mehr. Opa brüll, as wenn he affsteeken weer. He sprüng hoch vun sien Thron un ruut ut de Döör. Sien Hemdslippen brennen lichterloh. Oma sä de Bescheerung, gräp sick den neegsten Ammer full Woter un swupp kreeg Opa tein Liter vorn Mors. Nu sä sien Achtersten so schier ut wien affblöckert Entenmors.

 

De Doktor schick em in't Krankenhuus un dor hebbt se em dat Fohrgestell so beplostert, datt he sick 14 Doog nich krumm moken kunn. De meiste Tied dach he op'n Buuk doröber na, woso de Goldammer explodeeren kunn. Naher harr Oma em alln's vertellt, un de Fondue-Apparat steiht nu op'n Spitzböön."

 

 

 

Hochdeutsch:

Weihnachten

„Diese Geschichte, liebe Freunde, hört sich lügenhaft an, aber sie ist wahrhaftig passiert. Abgespielt hat sie sich in der Stadt. Die Namen der Leute, die die Hauptrolle spielen, nenne ich mal Opa und Oma.

 

Die beiden hatten sich so eine alte Bretterbude gekauft, und da hat Opa in all den Jahren immer etwas an- und abgebaut. Und mit der zeit hatte er dort so eine richtige schmucke und gemütliche Villa zurechtgehämmert. Zum Schluss hatte Opa dann auch für ein bisschen Komfort gesorgt: Die Pumpe kam von draußen durch die Tür und vor der Haustür hatten sie einen großen Windfang. Da hatte er auch noch einen Lokus unterbekommen. Und an Wintertagen brauchte er sich dort nichts mehr abzufrieren.

 

Oma und Opas Kinder besuchten die beiden oft und erzählten ihnen oftmals vom neusten Stand der Technik, und was sie sich alles angeschafft hatten. Mal erzählten sie von einem „Fondue-Apparat“, den sie sich gekauft hatten und wie schön das wäre und wie gemütlich. Das man einen ganzen Abend davor sitzen könnte, sich was erzählen und ein Glas Wein dazu trinken könnte. Also eine feine Sache. So hatten die alten Leute neugierig gemacht, und an Weihnachten ließen sie sich von den Kindern so ein Teil schenken. Sie hatten alles mitgebracht, den Topf, den Unterstand, die Spritlampe, Teller, Gabeln, Fett und Sprit und sogar eine Falche Wein. Bevor sie gingen hatten sie ihren Eltern genau erklärt, wie die Sache funktioniert.

 

Nun wollten Oma und Opa das gleich zu Silvester ausprobieren. Opa fing an und machte den Apparat fertig. Er füllte die Spritlampe auf und tat das Fett in den Topf, Oma deckte den Tisch, steckte die Lichter an und machte die Flasche Wein auf. Die beiden Alten hatten sich das so richtig gemütlich gemacht. Und das ging ja auch alles ganz gut, bis Opa sich mal so ein bisschen ungeschickt anstellte. Ihm war ein Stück Fleisch von der Gabel ins Fett gefallen. Er angelte und angelte und bekam das Fleisch nicht zu fassen. Da legte er die Gabel hin und langte mit den Fingern in das Fett.

 

Nun war was los, Opa brüllte auf, riss mit der Hand den Topf vom Unterstand und jaulte wie ein verliebter Hund, dem seine Braut ausgebüxt ist. Er tanzte auf einem Bein durch die Stube, so wie die Kinder Hinkepott spielten. Mit der Gemütlichkeit war das nun zu Ende. Opa riss die Haustür auf und ab ging das zum Doktor.

 

Wie Opa nun weg war, machte Oma erst einmal Inventur. Vom Tisch war die Politur im Eimer, die Decke, der Stühl und der Teppich waren voller Fettflecken. Ein Glück, dass das Öl kein Feuer gefangen hatte. Ansonsten wäre noch die ganze Küche abgebrannt. Vom Fondue hatte Oma die Nase nun bis oben hin voll, und so kippte sie das heiße Fett mitsamt dem Fleisch und dem Sprit in den Goldeimer (Toilette). Gerade als sie sich ein bisschen verpusten wollte, kam Opa nach Hause. Die ganze Hand hatte er verbunden und gegen die Schmerzen eine Spritze bekommen.  Der Schreck war Opa wohl ein bisschen auf den Magen geschlagen, denn auf einmal hatte er die Hose aus. Er hatte eine Last damit, die Hose überhaupt auszukriegen und runter zu zuziehen. Aber er bekam das wohl hin. Dann fummelte er mit seiner heilen Pfote sein Rauchzeug aus der Tasche. Mit der Pfeife zwischen den Zähnen, dem Tabakbeutel zwischen den Beinen und den Streichhölzern unterm Arm, bekam er seine Pfeife zum Dampfen. Dann schmiss er das brennende Streichholz  zwischen seine Beinde durch, an seinem Spaßmacher vorbei, in den Goldeimer.

„Rumms“, machte das, und eine Stichflamme schoss aus dem Eimer raus und versenkte Opa sein Hinterteil und noch ein bisschen mehr. Opa brüllte, als wenn er abgestochen würde,. Er sprang hoch von seinem Thron und raus aus der Tür. Seine Hemdsenden brannten lichterloh. Oma sah die Bescherung, griff sich den nächsten Eimer voller Wasser und schwupp bekam Opa 10 Liter Wasser vor den Hintern. Nun sah sein Hinterteil so sauber aus, wie ein gerupfter Entenhintern.

 

Der Doktor schichte ihn ins Krankenhaus und da hatten sie sein Fahrgestellt so gepolstert, dass er sich 14 Tage lang nicht bücken konnte. Die meiste Zeit dachte er darüber nach, wieso der Goldeimer denn nur explodieren konnte. Nachher hatte Oma ihm alles erzählt und der Fondue-Appart steht nun auf dem Spitzboden.

 

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Ein Klassiker aus der Stube von Walt Disney:

 

 

 

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Türchen Nummer 7

 

Eine kleine Geschichte aus der Weihnachtszeit.

 

Eigentlich sollte hier nun eine Geschichte über 3 Hundekinder stehen, die sich zusammen dem Schrecken von Silvester stellen.

Stattdessen gibt es leider nur ein schnell geknipstes Bild.

Es gab hier ein richtig blödes Missverständnis, und nun sind alle Daten von meinem Laptop futsch, inklusive der Geschichte :(

Es war eigentlich nett gemeint, denn als vorzeitiges Weihnachtsgeschenk wollte Finn mir meinen Laptop auf Upgraden, ein paar neue Komponenten einbauen, aber wir haben uns irgendwie Missverstanden, ich wollte meine Daten alle morgen sichern, er dachte er sollte meinen Laptop bis morgen fertig haben...

Naja, er hat es gut gemeint und es zählt ja schließlich der Gedanke, nicht wahr? :)

 

Eddy und Rieka haben sich also auf die Schnelle in Schale geschmissen um euch ein paar nette Weihnachtsgrüße zu schicken!

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Frohe Weihnachtszeit! 

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An Tag 8 bin ich immer mental schon durch mit Weihnachten, deshalb backen wir heute mal nichts Süßes, und nichts Aufwendiges. Bonus: Es ist auch eine wundervolle Tischdekoration.

Ich präsentiere: Ein Pizza-Schnecken Weihnachtsbaum.

Als erstes braucht ihr natürlich einen Pizza Teig. Den kann man beliebig aufwendig gestalten, ich nehme immer diesen hier: https://www.einfachbacken.de/rezepte/pizzateig-grundrezept-original-wie-vom-italiener der geht nämlich schnell. Ihr könnt da natürlich beliebig aufwendige Alternativen für Nutzen. Im Zweifelsfall tut es wahrscheinlich auch der gekaufte vom Lidl.

 

Ist der Teig erstmal gemacht, wird er auf einem Backblech ausgebreitet und mit (gekaufter) Tomatensoße bestrichen. Großzügig mit Mozzarella und Basilikum belegen und einrollen (von langer Seite zu langer Seite). Dann in 2 bis 3 cm breite Scheiben schneiden. Die ersten zwei rollt ihr auf, und rollt sie ineinander, so dass ihr eine riesige Schnecke habt. Die nächste rollt ihr auch aus, halbiert sie, und rollt die eine Hälfte wieder zusammen, die andere wird mit Schnecke 4 kombiniert. Den Rest braucht ihr nicht mehr ausrollen.

Nach dem Backen (200 Grad, ca.12 Minuten) einfach von Groß nach Klein auf einem Holzspieß stapeln. Zur Dekoration könnt ihr mit weiteren Spießchen Tomaten anbringen oder aus Käse Sterne ausstechen. Wer Fleisch isst, kann auch einfach Salamischeiben dagegen werfen.

 

Und fertig ist er: Unser Pizza Weihnachtsbaum! Wer jetzt schon keine Kekse mehr sehen kann, wird ihn lieben. Mit ein bisschen Mehl oder Parmesan kann man auch noch eine wundervolle Schneelandschaft gestalten!

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Die letzten Tage viel in Erinnerungen geschwelgt und etwas melancholisch dabei geworden..... dies wird das erste Weihnachten ohne meine Oma - das erste Weihnachten an dem nicht die ganze große Familie zusammenkommt - sie war in den letzten Jahren der Grund weshalb bis dieses Frühjar immer ALLE gekommen sind! Das macht mich irgendwie wehmütig.... denn an diesen chaotisch-fröhlichen Zusammenkünften hängen viele Kindheits-Weihnachtserinnerungen.
Einige davon möchte ich mit euch teilen:
Jeder hat eine andere Sorte Plätzchen - oder "Bredlen" wie sie hier in einigen Ortschaften im Hügelländchen heißen - gebacken und mitgebracht. Natürlich nach altem Familienrezept das jeder von meiner Oma gelernt hat.
Ich hab meiner Mam immer gerne dabei zugesehen und durfte beim Ausstechen helfen.

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Meine Mam beim Bredlebacke Anfang der 90er 😊.

2 meiner Lieblingssorten möchte ich euch heute vorstellen:

VANILLE-BREDLEN

Man braucht: 200  g weiche Butter/ 1 mittelgroßes Ei /100  g gemahlene Mandeln/ 120  g Puderzucker/ 2 Pck. Vanillezucker/ 315  g Mehl/ Mark von 1 Vanilleschote

Mandeln, Mehl und 1 Pck Vanillezucker plus Vanillemark vermengen. 70g Puderzucker, das Ei und die weiche Butter dazu und zu einem glatten Teig verkneten.
Dann den Teigklumpen 30min eingewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.
Backofen auf 180° Ober-Unterhitze vorheizen.
Teig ausrollen, mit einem Glas Plätzchen ausstechen, diese dann aufrollen und die Teigwürstchen zu einem Halbmond biegen.
Nun ab in den Ofen damit für 10-15 min auf mittlerer Schiene.
Jetzt nur noch den restlichen Puder- und Vanillezucker mischen und die fertigen noch warmen "Bredlen" damit bestäuben.


HILDA-BREDLEN

Man braucht: 300 g Mehl/ 125 g Zucker/ 1 Pck.Vanillezucker/ 1Ei mittelgroß/ 150 g kalte Butter/ 150 g "Guzlgschmier" (Marmelade) bei uns immer selbstgemachte Erdbeermarmelade und Aprikosenmarmelade, zum Bestreichen der Böden / etwas Puderzucker

Mehl unbedingt sieben und mit Zucker, Vanillezucker, Ei und Butter (in kleinen Stückchen) zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig eingepackt ca 30 min in den Kühlschrank stellen zum ruhen.
Den Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen.
 Dann Teig ca. 5 mm dick auswellen. Mit einem Ausstecher (Durchmesser 5 cm) Plätzchen ausstechen, bei der Hälfte in der Mitte ein kleines Loch ausstechen. Plätzchen auf mit Backpapier ausgelegte Bleche legen, in ca. 15 Minuten backen.
Die Marmelade etwas warm machen und die Ohne-Loch-Plätzchen ganz dick damit bestreichen. Die Hälfte mit der Roten, die andere Hälfte mit der gelben Marmelade. Die gelochten Plätzchen oben draufsetzen und leicht andrücken bis die süße Füllung etwas aud dem Loch quillt. Zu guter Letzt noch mit Puderzucker bestäuben. Fertig.

Wünsche euch allen eine schöne Vorweihnachtszeit.

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