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Hundeforum Der Hund
Freefalling

~*~*~Adventskalender 2019~*~*~

Empfohlene Beiträge

Nr 19

 

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Von guten Mächten treu und still umgeben

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 

 

 


Gedicht von Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945, deutscher evangelischer Theologe und NS-Widerstandskämpfers
Das Gedicht ist das letzte Werk Bonhoeffers, verfasst im Dezember 1944 in Gestapo-Haft, am 9. April 1945 wurde Bonhoeffer im KZ Flossenbürg hingerichtet

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Von_guten_Mächten_treu_und_still_umgeben

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Die vorweihnachtliche Zeit sorgt doch manchmal für Besinnlichkeit und die Nähe zum Jahreswechsel lässt auch schon mal Raum für einen Blick zurück.

Viele von uns mussten heißgeliebten Vierbeiner gehen lassen, einige auch in diesem Jahr. Darum möchte stellvertretend von meinen beiden Havanesern Gismo und Denny berichten..

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Gismo war unser 1. Hund. Wir haben ihn 2002 mit 9 Wochen von der Züchterin abgeholt und ich saß auf der Heimfahrt mit 1,1 kg Hund im Auto und weinte vor lauter Freude. Gismo war ein raffinierter kleiner Drecksack. Sein Selbstbewusstsein reichte schon nahe an Arroganz.

Sein Witz zeichnete ihn aus. So durfte man auf keinen Fall lachen, wenn er Blödsinn gemacht hatte, denn auf der Stelle wiederholte er diesen Blödsinn. Er suchte sehr unsere Nähe und liebte es, seine 'Kiste' (Hintern) an uns ran zu schmeißen.

Leider war oft sehr krank und wir mussten ihn mit nicht ganz 8 Jahren erlösen. Es war so schlimm für uns, denn das hatten wir noch nicht erlebt. Aber Gott sein Dank war zu diesem Punkt schon unser Eisbär im Haus.

 

Denny kam im Oktober 2005 zu uns. Er war als Welpe eine kleine Katastrophe, da er sehr lebhaft und keinerlei Erziehungsversuchen zugänglich war. Aber irgendwann war, als hätte er einen inneren Schalter umgelegt und er begann, uns zuzuhören.

Es war ein langer Weg, bis wir ihm vertrauen und ihn sein Ding machen lassen konnten. Er entwickelte sich zu einem Charmeur allererster Klasse und ich bekam viele 'Übernahmeangebote".

Bis zum Schluss blieb er unabhängig, fröhlich und frech. Er war 13, als wir ihn gehen lassen mussten, aber bis auf diesen Sch...Tumor topfit.

Der Dicke, wie er von mit genannt wurde, war mein seelisches Spiegelbild. Obwohl ich auch Gismo sehr lieb hatte, war Denny einfach mein Dicker.

 

 

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Das Wichtelgeschenk 

- Eine lange Reise

 

Heute geht es endlich los,

das wird 'ne lange Reise.

Ich mache mich ganz still und leise

Auf den Weg zu Klein und Groß. 

 

Auf 'nem Schlitten fahr' ich nicht!

Den Weihnachtsmann, den gibt's doch nicht!

Das Christkind? - Nein, das kenn' ich nicht.

Mein Patron ist fla-hau-schig.

 

Dunkel ist's, kein Mond scheint helle,

Ich - ja ich! - hüpf hin und her,

Ich warn' euch: Krieg ich eine Delle,

War es das mit der Bescher

 

-ung und -mann - was steht denn da

Auf meinem Deckel ach so fein?

Kann's nicht lesen (war ja klar...).

Hier drinnen riecht's nach Innerei'n.

 

Bin ich endlich angekommen,

reißt man schon an mir herum.

Und ich Armes leide stumm;

Alles hat man mir genommen!

 

Doch was hör' ich, gar ein Schmatzen?

Trippel trappel leise Pfoten?

Eine warme feuchte Nas' liebkost mich

Und ein Rieselschauer Flaum

 

Der sich legt auf meinen Rücken

Ach - das kann mich wohl entzücken

Und die Sorgen tun verblassen

(Die Sprach', sie hat mich fast verlassen)

 

Denn in diesem neuen Haus

scheint es auch sehr schön zu sein.

Mit Freud' verbleib' ich Wichtelein.

(Nur mein Gedicht, das ist jetzt aus).

 

 

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Einfach Klasse  🙏

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Das wundersame Weihnachtstürchen. Eine Shyruka-Patlican-Koproduktion, Pt. II:

 

Des Himmels Boten

 

 

Im Himmel droben, im silbernen Reich der wolkigen Paläste

Da rührte der Wolfswünsche Widerhall die lieblichen, ewigen Mächte.

Sie hatten gesehen, wie all diese Kinder gemeinsam Sorge getragen,

Dass keiner von ihnen ein Leuchten entbehre an diesen heiligen Tagen.

Die Bäume, die sie in ihrer Not aus Zusammenhalt hatten geflochten,

hatten die Engel zum Leben erweckt, so gut sie es eben vermochten.

Was aber konnten sie tun für den Wald, der dahinsiechte, leidend und schwindend?

Die Fellnasen hatten sein Flehen gehört – doch ein Heilmittel für ihn zu finden,

fehlte die Macht dem warmherzigen Volk, mochte es noch so sehr davon träumen.

Und hätte man irgendein Mittel gekannt, würde keiner von ihnen versäumen,

zu lindern das Leid, und die Wunden zu heilen: zum Leben den Forst zu erwecken.

Welcher Wolf ließe denn schon den uralten Hain, als das Heim seines Herzens, verrecken?

Und von all den innigsten Wünschen, die an Wunderbäumen pelzige Nasen

Gen Himmel gesandt diese heilige Nacht, gleich glitzernden Seifenblasen,

baten nicht wenige, Zweibeins zuliebe, um jeglichen Walds Überleben.

Die Zweibeins wissen es nämlich nicht – doch kann’s sie ohne Wälder nicht geben…

So fassten die Engel alsbald einen Plan, ließen walten die himmlische Gnade,

schickten einen Traum ganz aus Mondenlicht hinab auf die irdischen Pfade

direkt in die Herzen der Zweibeins hinein, auf dass diese danach streben,

zu kämpfen, mit aller gemeinsamen Kraft, um des Zauberwalds Überleben,

und mit ihm um das aller Wälder, die ihnen so viel an Freude schenken.

Er sollte ihr Denken, ihr Handeln, ihr Sehnen von dieser Nacht an lenken.

Ob er uns erreicht hat? Ich weiß es zwar nicht. Doch horchen wir einmal nach innen:

Keimt dort nicht ein göttliches Samenkorn, tief in unserem Hoffen und Sinnen?

Und könnt ihr es fühlen, das kleine Geschenk, seid selig. Verliert es nur nicht!

Die Treuen an unserer Seite schenkten uns dieses flammende Licht.

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