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Hundeforum Der Hund
Estray

Film "Die Rüden"

Empfohlene Beiträge

@Buhund Ich denke, wir sind da gleicher Meinung... ich wäre ja mal fast Bühnenbildnerin geworden :P und die Inzenierung und Thema entspricht halt ziemlich dem Zeitgeist bzw dem 80er Revival.

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@pixelstall dann ich ich Deinen Post irgendwie falsch interpretiert.

 

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vor 8 Minuten schrieb Buhund:

Sorry,  das verstehe ich jetzt nicht.

 Oh sorry... Hatte Nadine wirklich nicht erkannt in dem Look. 

 

Aber sie ist beides. 😎

 

https://youtu.be/fHyz0inwB3s

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vor einer Stunde schrieb Estray:

 Oh sorry... Hatte Nadine wirklich nicht erkannt in dem Look. 

 

Aber sie ist beides. 😎

 

https://youtu.be/fHyz0inwB3s

 

Hat sie nicht recht, mit dem was sie in dem Video sagt? Mich erinnert es auch immer an das Verhalten von Hunden, wenn ich die Gruppendynamik z. B. auf der Arbeit beobachte. Neuer Mitarbeiter wird vom Underdog nicht gegrüsst -> das gibt sofort einen Aggressionsschub und der Underdog wird vom Neuling augenblicklich demonstrativ runtergeputzt. Hackordnung klar machen.

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Alsoooo, ich habe das ja zuerst ohne Ton angeschaut und das im Schnellverfahren. Zuerst dachte ich an ein Theaterstück. Dann war mein Gedanke, dass sie den Hunden beibringen, stressige Situation auszuhalten.

 

Mit Ton - habe ich dann gemerkt, dass es gar nicht um die Hunde ging. Theaterstück kombiniert mit systemischer Aufstellung - war mein nächster Gedanke. 

 

Keine Ahnung, was ich davon halten soll. Die Hunde haben ja garantiert nichts davon und ich könnte mir vorstellen, dass sich ihr Verhalten (Aggression, Zubeißen) durch die Aktion nicht besonders bessert. Aber dafür müsste man den ganzen Film schauen.

Ob es den Menschen etwas bringt? Vielleicht manchen, aber dafür müssten man keine Hunde einsetzen. Das ginge ja z.B. auch mit "normaler" Aufstellung oder anderen Methoden.

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vor 10 Stunden schrieb Shyruka:

Zusammen  mit einem solchen Hund zu lernen und den richtigen positiven Umgang. Ich glaube auch, dass diese Menschen mehr Gespür dafür haben könnten (und besser erlernen könnten), warum ein Hund plötzlich von 1 auf 100 fahren kann.

Beim ersten Satz gebe ich dir Recht. Beim zweiten eher nicht. . Gewalt ist ja nicht nur Jähzorn und Affekthandlungen, das geht bis zum Sadismus. Gewaltbereitschaft setzt Empathiemangel voraus. Für Empathie sensibilisiert man sich sicher nicht, indem man einen Leistungs DSH in Hetz-Accesssoires beissen lässt (Beute), aber ich glaube auch nicht, dass das stattfände, wenn sie wirklichen Angriffen ausgesetzt würden. Und das nicht nur, weil es an der Übertragung auf den Menschen haken kann - auch bei Tierquälern würde dieser Spiegelungsversuch nach dem Vergeltungsprinzip nicht funktionieren

Für einen Hund, der auf Aggression reagiert, wäre das völlig unzumutbar- der ist dafür zu sensibel , der hat kein Empathieproblem. Für einen Hund, der auf jeden aggressiv reagiert, auch, weil er nicht lernen darf und sich das Verhalten ritualisiert. Der leidet auch nicht an Empathiemangel, der hat andere Probleme.

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Primär reagiert man, in diesem Fall 2 aggressive Teilnehmer, aufeinander. Aber nur, weil sie gezwungen werden, auf Extremsituationen zu reagieren. Sie lernen nichts aus der Situation, denn das, was bleibt, ist zu guter Letzt ein tief sitzendes Misstrauen. Mit diesem Stachel wird es von Begegnung zu Begegnung schwerer. Also. Immer genau überlegen, ob es unbedingt nötig ist, denn Konfrontation ist, wenn sie wie hier abläuft, immer traumatisch. Wir leben nicht im Krieg und müssen nicht ums Überleben kämpfen, denn nur für solche Adrenalinschübe sind Gewaltausbrüche gut. Wozu dann den Symphatikus dauerstimulieren? Es brennt sich ins Unterbewusstsein und erschwert dadurch zukünftiges Miteinander. So sehe ich das.

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vor 10 Stunden schrieb Laikas:

 

Hat sie nicht recht, mit dem was sie in dem Video sagt? Mich erinnert es auch immer an das Verhalten von Hunden, wenn ich die Gruppendynamik z. B. auf der Arbeit beobachte. Neuer Mitarbeiter wird vom Underdog nicht gegrüsst -> das gibt sofort einen Aggressionsschub und der Underdog wird vom Neuling augenblicklich demonstrativ runtergeputzt. Hackordnung klar machen.

 

Findest du echt, dass sie Recht hat? 

Finde alle Beispiele unpassend und nur weil man einen Zaun zieht, seine Schuhtüte nicht abgibt oder den Arm um seine Freundin legt, ist man doch nicht aggressiv.

 

Zitat

Ag·gres·si·on

/Aggressión/

Aussprache lernen

Substantiv, feminin [die]

1.

VÖLKERRECHT

rechtswidriger militärischer Angriff auf ein fremdes Staatsgebiet

"feindliche, militärische Aggressionen gegen Nachbarstaaten"

2a.

PSYCHOLOGIE

durch Affekte ausgelöstes, auf Angriff ausgerichtetes Verhalten des Menschen, das auf einen Machtzuwachs des Angreifers bzw. eine Machtverminderung des Angegriffenen zielt

 

Es gibt ne ganze Hundeszene, der scheinbar "einer abgeht", wenn sie aggressive Auseinandersetzungen von Hunden beobachten können und sie lösen absichtlich Aggressionsverhalten aus, um es abzutrainieren. Es wird behauptet, man könne es nur so verändern, in dem die Hunde spüren, dass ihnen diese Strategie (?) nichts bringt. 

Ich habe da eine andere Einstellung und denke, dass die Hunde sich trainieren aggressiv zu reagieren, wenn man es immer wieder provoziert. 

Bessere Erfahrungen habe ich damit gemacht, es nicht eskalieren zu lassen und somit die Hunde darin zu bestärken, andere Strategien anwenden zu können.

 

Wenn ich schon sehe, dass der knurrende (?) Hund in beige gestreichelt wird mit einer Faust und die Hand sofort weggezogen wird, als er rumschnappt, Frage ich mich, was das mit dem Hund macht. 

Es wurde auch behauptet in den Kommentaren, dass alle 3 Hunde nach dem Film ein dauerhaftes Zuhause gefunden haben. So wie ich das verstanden habe, leben sie im Hundezentrum Mittelfranken, was ja kein wirkliches Zuhause ist. Rehabilitiert sind sie also nicht. 

Mir macht das Bauchweh und mir tut es schon leid zu sehen, wie die Hunde hecheln und der Schäfer am Halsband gewürgt wird in einer Situation, die ihn sowas von überfordert.

Aber der Film wird seine Fans haben. Ich werde wohl eher kein Fan. 

 

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vor 19 Stunden schrieb Nebelfrei:

Die Hunde müssen sich ohne Not irgendwelchen fremden Männer, vor denen sie sich offensichtlich fürchten, aussetzen.

 

Das, also dass die Hunde sich fürchten, habe ich nicht gesehen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass das angstaggressive Hunde waren.

 

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von der Konfrontation als solcher halten soll. Ich würde nicht ausschließen wollen, dass es zu einem Lerneffekt kommen kann, wenn man das durchsteht, ohne auf die Aggressionen seinerseits aggressiv zu reagieren, und sich das am Ende auflöst. Also bei den Männern jetzt. 

Ob die Hunde in irgend einer Form davon profitieren, erscheint mir allerdings deutlich fraglicher, vorsichtig ausgedrückt. Ich wage es aber nach diesen paar kurzen Ausschnitten nicht zu beurteilen.

Was mich am meisten gestört hat war wirklich die Inszenierung, also die "dramatische" Kulisse und noch mehr die dito Aufmachung der Frau. Das machte das Ganze für mich gefühlt unehrlich. Ein Schauspiel, keine ernsthafte "therapeutische Sitzung".

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vor 11 Minuten schrieb fritzthecat:

 

Das, also dass die Hunde sich fürchten, habe ich nicht gesehen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass das angstaggressive Hunde waren.

 

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich von der Konfrontation als solcher halten soll. Ich würde nicht ausschließen wollen, dass es zu einem Lerneffekt kommen kann, wenn man das durchsteht, ohne auf die Aggressionen seinerseits aggressiv zu reagieren, und sich das am Ende auflöst. Also bei den Männern jetzt. 

Ob die Hunde in irgend einer Form davon profitieren, erscheint mir allerdings deutlich fraglicher, vorsichtig ausgedrückt. Ich wage es aber nach diesen paar kurzen Ausschnitten nicht zu beurteilen.

Was mich am meisten gestört hat war wirklich die Inszenierung, also die "dramatische" Kulisse und noch mehr die dito Aufmachung der Frau. Das machte das Ganze für mich gefühlt unehrlich. Ein Schauspiel, keine ernsthafte "therapeutische Sitzung".

 

Wenn diese Männer ernsthaft vorhaben, an ihrem Aggressionsproblem zu arbeiten, dann könnten sie das auch ohne Hunde schaffen. Dafür gibts genügend Methoden.

Die Hunde - ich glaube kaum, dass sie von dieser Aktion profitieren. Also ehrlich, diese ganze gestellte Szene macht ja schon Angst, zumindest ein mulmiges Gefühl.

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