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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

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Empfohlene Beiträge

vor 14 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Doch. Verwilderte Hauskatzen sind ein großes Problem in Deutschland. Und gegen Ratten helfen Hunde und keine Katzen...Aber die Ausflüchte der Freigängerhalter erstaunen mich immer wieder .

Wir hatten 8 Katzen in unserer Familie gehabt- davon wurden knapp die Hälfte überfahren,zwei liefen weg,eine wurde angeschossen und schuld daran waren wir,weil wir sie als Freigänger hielten. Die Spitzmäuse und Vögel (und die wenigen Mäuse, die ich vor ihnen retten musste) lassen sich kaum zählen.

Ich finde das so traurig,dass viele das so verklären.

Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass wir in Deutschland kein Problem mit verwilderten Hauskatzen hätten. Allerdings haben wir hier in Deutschland 

a) eine andere Einstellung zu Haustieren generell

b) aktive Tierschutzprogramme die verwilderte Hauskatzen fangen und kastrieren und zwar in weit größerem Umfang als in Süd-West oder Osteuropa. 

c) es gibt hier nicht wenige Tierärzte und Tierheimtierärzte die Katzen quasi umsonst bzw. gegen Aufwandspauschale kastrieren

d) Die Kastrationspflicht wird in Deutschland immer weiter ausgeweitet.

 

 

Ich habe im übrigen auch nicht gesagt, dass Katzen keine Auswirkungen auf den Singvogelbestand haben. Allerdings gibt es eben wesentlich größere Faktoren und Problematiken. 

 

 

Übrigens kannst du die ganze Problematik über Singvögel auch hier nachlesen: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/24661.html

 

Sogar mit Angaben zur Hauskatze als Todesursache, dort wird auch angemerkt, dass die Katzenpopulation in Deutschland seit längerer Zeit stabil ist, das Artensterben aber überproportional zunimmt:

"Die Zahl der Katzen steigt aber seit Jahren nur sehr leicht an und scheidet daher als Ursache des beobachteten deutlichen Bestandsknicks nach 1998 aus.".......

"Das klingt erst einmal viel. Diese Zahl muss aber in Relation zu den insgesamt jedes Jahr sterbenden Vögeln gesehen werden. Dann verursachen Hauskatzen lediglich 4 bis 20 Prozent aller Vogeltodesfälle."

 

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vor einer Stunde schrieb KleinEmma:

Diese Diskussionen um ursprüngliche Hunde finde ich mittlerweile recht albern. Wenn man schon darauf pocht, einen so ursprünglichen Hund zu haben, dann sollte er auch so gehalten werden - und eben dann nicht in einer kuscheligen Bude. Da haben wohl die HSH, die Schäfern gehören, die beste Chance ursprünglicher Hund sein zu können: Sie leben draußen und sind als Mittel zum Zweck angeschafft worden. 

Es ist doch echt blöd ständig darauf zu pochen, man hätte einen Hund, der noch der Ursprungsform entspricht und ihn dann aber so hält, wie jeden anderen Hund.

 

Ich kann diese Betonung der "Ursprünglichkeit", als etwas "besonders Erstrebenswertes" auch nicht nachvollziehen:

Millionen von Rettungshunden, Spürhunden, Blindenhunden, Diabetiker-Warnhunden etc. ... gäbe es nicht, ohne die entsprechende Domestikation hin zu den geeigneten Rassen.

 

Natürlich: Wildheit/Ursprünglichkeit hat ihre Faszination ... ;) 

aber dieses ewige Vergleichen was denn "besser" oder "erstrebenswerter" sei, macht wirklich keinen Sinn.

 

 

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vor 4 Minuten schrieb Schnüffelmaus:

aber dieses ewige Vergleichen was denn "besser" oder "erstrebenswerter" sei, macht wirklich keinen Sinn.

 

Dann wäre die ketzerische Frage aber gestattet: Was macht ein Rassehundefan eigentlich anderes? "Mein Obertupfinger Wachtelwürger ist nach Rassestandard von einem felsenfesten Wesen, unabdingbarer Treue und einem Faible fürs Wachtelwürgen ausgestattet - und daher isser besser!" ;)

 

so weit

Maico

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vor 11 Minuten schrieb Schnüffelmaus:

Ich kann diese Betonung der "Ursprünglichkeit", als etwas "besonders Erstrebenswertes" auch nicht nachvollziehen

                                                             

Natürlich: Wildheit/Ursprünglichkeit hat ihre Faszination ...  ;)

aber dieses ewige Vergleichen was denn "besser" oder "erstrebenswerter" sei, macht wirklich keinen Sinn.

 

Ich find ja immer spannend, was in Texte so reininterpretiert wird. Ich hab zumindest in meinen Beiträgen nur festgestellt, daß es Unterschiede gibt, die auf Zucht und Selektion zurückzuführen sind und das auch nicht bewertet.

Ich hab lediglich meine persönliche Meinung dazu geschrieben, daß mir das nicht gefällt. Ich mag es aber auch ganz allgemein nicht, wenn Haustiere auf die Bedürfnisse des Menschen hin gezüchtet werden, fühlt sich für mich falsch an.

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vor 1 Minute schrieb mikesch0815:

Dann wäre die ketzerische Frage aber gestattet: Was macht ein Rassehundefan eigentlich anderes? "Mein Obertupfinger Wachtelwürger ist nach Rassestandard von einem felsenfesten Wesen, unabdingbarer Treue und einem Faible fürs Wachtelwürgen ausgestattet - und daher isser besser!" ;)

 

zu behaupten der Rassehund - perfekt nach Standard geraten -, wären der "bessere Hund" finde ich genau so unsinnig ... ;) 

 

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Gerade eben schrieb Schnüffelmaus:

zu behaupten der Rassehund - perfekt nach Standard geraten -, wären der "bessere Hund" finde ich genau so unsinnig ... ;) 

 

D'accord, aber ich finde dennoch den Obertupfinger Wachtelwürger besser als zum Beispiel den Metzer Metzgermetzler. Einfach, weil Franzosen keinen VDH haben und ihre Hunde entsprechend doof gezüchtet sind...

 

so anmerkend

Maico

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Ich persönlich finde Metzgermetzler ja besser als Wachtelwürger...

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vor 1 Minute schrieb mikesch0815:

weil Franzosen keinen VDH haben

Die haben die 'Société Centrale Canine'

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