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Hundeforum Der Hund
Tamari

Anspringen, bellen, beißen

Empfohlene Beiträge

vor 7 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Auf dem Hundeplatz liess sich jedenfalls beobachten,dass rückwärtsgerichtete Aggression stieg, je mehr Aversivreize eingesetzt wurden.

 

Ist eigentlich nur logisch und bestätigt das Prinzip "sowas kommt von sowas". Wenn also der Hund den Aversivreiz setzt, kann er sehr wohl damit umgehen, wenn er eine entsprechende Gegenreaktion bekommt. Weil er selbst das ggfs. genauso macht, wenn ihm jemand dumm kommt.

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Man will aber doch deeskalative Umgangsstrategien- gerade Hunde haben doch ein großes Repertoire, das muss man meines Erachtens verstärken und nicht die Limitation fördern. Gerade bei wehrhaften, sensiblen Rassen wie Dobi und Ridgeback, die mögen Raufspiele... Ich erzähle ja dann immer gerne, wie der Partner meinte, Vergelten sei eine artgemäße und erfolgreiche Beisshemmungserziehungsstrategie , Hundi meinte nur Boah geil- Next level! Partner hatte dann ziemlich schnell doch meine Methoden übernommen- und die Löcher wurden dementsprechend weniger.

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vor 59 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

- gleichzeitig sind sie sensibilisierbar für Alternativstrategien

 

Genau!

Wie oft hab ich Tschulis Knurren belohnt (O-Ton diverse Hundekenner: spinnst du?)  um ihr zu zeigen, dass Drohen reicht und Reinbeißen nicht nötig ist. Irgendwann war Knurren ihre Strategie und in 99,9% der Fälle ausreichend. Und noch später hat sie ganz alleine gelernt, dass Zähne aufblitzen lassen auch meistens reicht.

 

Gewalt mit Gegengewalt zu beantworten, auch wenn der Hund das "versteht" ist in meinen Augen ein Zeichen für Einfallslosigkeit.

Wir sollten doch Ideen haben, wir mit unserem großen Gehirn, Kommunikation freundlicher zu gestalten.

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Ich schreib es einfach mal......

 

Meine darf auch knurren, jedes anzeigen wird auch von mir belohnt, bei jedem Hund allerdings. Dennoch ist es ein schwerer Weg hier die Grenze zu finden für sehr viele Leute, denn alles laufen lassen soll man ja nun auch nicht. Wo und wann also ansetzen und Eindeutigkeit zeigen.

 

Bei mir gibt es auch eine ganz klare Grenze, auch hier kommuniziere ich ganz eindeutig, hey, hier gehst du zu weit. Ich lasse mich z.B. von keinem Hund anspringen, ich finde es unmöglich, natürlich bei Welpen und Junghunden völlig normal, sie müssen es lernen.

 

Komischer Weise springt mich aber auch ein Hund nicht an, woran liegt es? An meiner Einstellung, an meiner Körpersprache, an meiner Haltung, an meinem Blick, dass ich zu einer evtl.  Begrüßung auf den Boden gehe,  sei es  drum. Hunde testen doch gerne viel aus, kommt er mit anspringen immer durch, baut somit evtl. ein Spiel auf, er trainiert mich, wird es später recht schwer.

 

 

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vor 48 Minuten schrieb BVBTom:

dass ich zu einer evtl.  Begrüßung auf den Boden gehe

Daran...

Ich lasse mich von meinem Hund anspringen. Wir haben dafür ein Verbalsignal.

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@gebemeinensenfdazu das ist ja auch o.K. Wenn ihr das so handhabt, Das finde ich nicht negativ,

bei uns ist es halt anders, ist bei fremden Hunden so wie auch bei meiner Hündin.

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Zitat

zwick ich sie mit den fingern in die Hüfte.....komischerweise versteht sie das viel besser als ein scharfes nein. sie sieht es als gerecht an sie tut mir weh ( zwicken) ich tue ihr weh ( zwicken) genauso beim anspringen. Die Sache wir auf Hunde nieveau geklärt! das versteht sie besser als ein Nein!

 

Als Mensch die Massivität eines Hundes zu toppen, wenn er mal wirklich die Schnauze voll davon hat, sich weh tun zu lassen und eine Ansage auf hündischen Niveau macht, ist ziemlich schwer (abgesehen von höchst aversive Methoden). Bei einem RR (Größe) würde ich das erst recht nicht riskieren...so etwas bleibt dauerhaft eine Gratwanderung an der Grenze der hündischen Toleranz. 

 

meine persönliche Meinung.

 

wollte diesen Beitrag eigentlich nicht Kommentieren aber gibt ja eventuell unbedarfte anonyme Leser. 

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