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Hundeforum Der Hund
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Das Elefantengedächtnis!

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Habt Ihr auch so einen elend nachtragenden Hund neben Euch liegen?

 

Bis der erste Australian Cattle Dog hier einzog,

kannte ich das gar nicht, dass sich ein Hund die Nickeligkeit

eines anderen Hundes mal eben für den Rest seines Lebens merkt

und sich selbst so eine Art Fahndungsfoto ins Hirnchen klemmt.

 

Mein roter ACD Doggie wurde als Welpe mal von einem muffigen Nachbarshund getackert,

woraufhin ich 9 Jahre gut aufgepasst habe, dass er keine Rache üben konnte,

aber dann habe ich einmal gepennt, und boing, hat mein Hund dem alten Feind auf die Mütze gehauen.

 

Und für Spock ist ein Wolfsspitz der Urfeind. Wie die Feindschaft entstanden ist,

weiß ich gar nicht, aber bei diesem einen Hund muss ich Spock echt anleinen.

Nun findet er den seit 6 Jahren beknackt und es sieht so aus,

als würde er ihn bis zu seinem oder dessen Lebensende hassen.

Wir haben viel Spaß, ein tolles Leben, Spock macht ja ständig Party, wir treffen den Spitz 4 Monate nicht,

aber dann sehe ich plötzlich wie Spock einen Vollkörper-Irokesen bildet und ich weiß, dass

er den Spitz bloß gerochen hat.

 

Sind Eure Hunde auch so nachtragend?

 

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Kissy ist ein wirklich gechillter Hund.  Sie ist kaum je aus der Ruhe zu bringen und sie verträgt sich bisher mit allen Hunden, denen wir begegnen.

Nur - was wir haben lernen müssen - nicht mit Hündinnen ihrer eigenen Rasse. Soft Coated Wheaten Terrier. Rüden kein Problem. Andere Hündinnen kein Problem.

Wir erklären es uns so:

Sie lebte ja die ersten 7 Jahre als Zuchthündin mit bis zu drei anderen Hündinnen, davon eine alt und aus der Zucht raus, eine noch zu jung, bei der Züchterin.

Und hier gab es Unverträglichkeiten, die auch nicht nur einmal beim TA endeten. Fortpflanzungswillige Terrierweiber eben. Man musste sie streng trennen im Haus. Stress pur für alle Beteiligten (es fing harmlos an, als aber der Mann starb und die Frau wieder schwer erkrankte, brach bei den Hunden in dieser absoluten Stresssituation Krieg aus).

 

Wenn wir also einen Wheaten treffen, was seehr selten passiert, merke ich, wie sie sehr aufmerksam und irgendwie hart wird. Zusammen in einem Raum mit einer Hündin geht nur mit sehr viel Management. Nur über eine Tochter, die uns besuchte, hat sie sich gefreut.

 

 

Von wegen Hunde haben kein Gedächtnis:

 

Effie hatte einmal im Urlaub eine Katze auf einen Baum gejagt und war sehr begeistert von dieser "tollen" Aktion.

Mehrere Jahre später kommen wir wieder auf diese Insel - schwupp, steht der Hund wieder unter dem Baum und erwartet die Katze oben zu sehen.

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Nicht nur bei Hunden. Bei Menschen noch mehr (da gibt es ja auch im Schnitt mehr sozialinkompetente ...). Aber auch bei Orten und Gegenständen merkt sie, wo z.B. mal was runtergefallen ist- da ist sie dann vorsichtig. Sie merkt sich Positives aber genauso wie Negatives.

Bei Hunden,die sie mal angegriffen hatten, will sie sich eher nicht prügeln, sagt kurz die Meinung und geht weiter, erkennt die aber gut wieder.

Leute,die mal nett zu ihr waren, erkennt sie auch oft nach langer Zeit wieder, besonders die aus dem Welpenalter (gilt auch für Hunde).

Eine Person, die sich mal schimpfend vor ihr aufgebaut hatte,wird heute noch knurrend angezeigt.

Rehabilition ist machbar, erfordert aber Engagement und einige positive Erfahrungen .

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Meinen ersten Hund kann ich da anführen. Er vertrug sich unterwegs im Prinzip mit allen Hunden. Er hatte in seinem langen Leben aber genau 2 Feinde. Der eine hat es sich mal herausgenommen, bei ihm aufzureiten. Das führte prompt zu einer Schlägerei, und das vergaß er dem nicht. Beim anderen fiel nichts vor, die konnten sich von der ersten Begegnung an einfach nicht riechen. Das fällt also in eine andere Kategorie. Aber dann gab es noch die DSH. Als junger Hund mal kurz zwischen den Kiefern eines solchen gelandet und später noch ein zwei Mal blöde angemacht, generalisierte er eine hochgradige Abneigung gegen Hunde dieser Rasse, sein Leben lang. Im Einzelfall ließ sich das nach Kennenlernen überwinden, aber bei Begegnungen mit fremden DSH war es da. 

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vor 4 Stunden schrieb KäptnKörk:

Nickeligkeit

eines anderen Hundes mal eben für den Rest seines Lebens merkt

und sich selbst so eine Art Fahndungsfoto ins Hirnchen klemmt.

Das ist wohl die perfekte Beschreibung dafür.

Der Köterling kann leider auch ganz schön nachtragend sein.....

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Ja, das kenne ich auch. 

Es gibt eine einzige Hündin auf Gottes Erden, die Minos im Rahmen von teretorialem Denken mal in die Schranken weisen wollte, weil er den Bürgersteig vor deren Haus nutzen wollte, wie die acht Jahre vorher auch. Die beiden haben sich dann so richtig angebölkt, da war aber alles dran, wobei ich dann nicht mehr dran war, weil ich die Leine los gelassen habe. :D Verletzt wurde keiner, aber da diese Hündin auch uneinsichtig blieb, was diesen Bürgersteig angeht, hat sie so auch bei anderen Hunden gezeigt, ist diese eine Hündin auf dieser Erde, vor diesem Haus, tatsächlich das einzige weibliche Wesen, was sich in zehn Jahren mit Minos inkompatibel zeigt. Das wird dann auch beidseitig ausgelebt, falls man sich drei Mal im Jahr ausversehen trifft. Und Bürste stellen ist dann gar kein Ausdruck, die tragen dann hochgestellten Mantelkragen XXL. ;)

 

Eine andere Form des Nachtragen Wollens kam dann von Fly. Die Dame hatte ich versehentlich beim Ball spielen mal kurz touchiert. Es war auch echt nicht doll, aber für Fly war Ball spielen damit auf Lebzeiten erledigt. Sie nahm auch beim Tierarzt kein Bestechungsleckerchen an, da kannte sie nichts. :)

 

Und wenn wir schon dabei sind, die Person am anderen Ende der Leine hat auch ein Elefantengedächtnis, aber im Gegensatz zu denen mit Fell bin ich nur halb so nachtragend. 

 

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vor 15 Minuten schrieb Fiona01:

Und wenn wir schon dabei sind, die Person am anderen Ende der Leine hat auch ein Elefantengedächtnis, aber im Gegensatz zu denen mit Fell bin ich nur halb so nachtragend. 

Hier eher umgekehrt. Ich neige dazu, bei gewissen Dingen nachtragend zu sein, habe aber kein gutes Gedächtnis. sarcastic.gif.f689316db48a65bb036da2df59887920.gif

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Doch, kenne ich auch. Mein Rüde versteht sich jetzt nicht mit jedem anderen Rüden super, aber eine Gewöhnung wäre grundsätzlich möglich.

Aber im Laufe seines Lebens hatte er schon etwa um die 3 Hunde die er einfach zum Kotzen fand/findet. Warum? Er hat es mir nicht verraten. Vielleicht haben die falsch geguckt, gerochen oder sonst was. Auf jeden Fall war es nichts Offensichtliches, aber da nix zu machen. Blöd bleibt für ihn eben blöd... :motz:

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Meine Hündin verzeiht wenig, wenn es der andere Hund wirklich ernst gemeint hat, aus dem nichts agiert hat (sie sich mächtig erschreckt hat) oder man sich übermütig benimmt.

Sie ist zwar nicht auf Krawall aus, aber sie zeigt ihren Unmut recht deutlich. 

Wenn man sich aber mal einer ein bisschen knurrig gibt, wegen einem Knochen oder einer Decke, dann ist das verzeihlich aus ihrer Sicht. 

 

Aber beim ersten Kennenlernen sollte im Idealfall nichts passieren sonst ist sie sehr reserviert. Kein Streit aber unter Garantie auch kein Kontakt erwünscht. 

 

Mit einem Beagle hat sie sich wirklich mal gefetzt. Das war aber immer wieder ein Problem. Freilaufender Hund der auf dem Nachbarhof des Pferdestalls, der immer wieder den Weg zum Stall fand. Der hatte eine Abneigung gegen meine Hündin und irgendwann war bei ihr Schluss mit lustig. 

Dem sind wir letztes Jahr nach vielen Jahren wieder begegnet und sie wusste noch gaaanz genau, wer dieser dicke Beagle war. Mit Leine ging es dann schnell den Berg rauf, da hat der Beagle nicht mithalten können. Eigentlich tut mir der Beagle ja leid, aber für einen Spaziergang mitnehmen, da bricht hier keiner in Beifall aus. ;)

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Fahndugsfotos gibt's hier übrigens auch für 2-Beiner und das eine oder andere Pferd..... und 1 Auto..... hat er gleich neben dem Fahrer ans schwarze Brett geklemmt! Hat er ganz genau im Auge!!! Bis auf einen Hund bleibt er bei den Angeklagten aber betont höflich-ignorant..... sofern vom Gegenlager nicht provoziert/übergriffig wird....

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