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Hundeforum Der Hund
HundeMaxe

8. Jahre alter Beagle wirkt wie ein Junghund

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Mein Vermieter (der Ex und beste Freund meiner Mutter) hat sich am Wochenende seinen 1. Hund einen Beagle gekauft. Zuvor, als er noch mit meiner Ma zusammenlebte brachte sie einen Beagle mit, daher kannte er die Rasse die ihm sehr gefiehl und hat sich somit einen ausgesucht. 

 

Ich habe eine eigene Wohnung, wenn man mag kann man es aber auch Untermiete nennen. (Um in meine Wohnung zu kommen muss ich durch die von meinem Vermieter durch und zwischen den Wohnungen ist nur eine Treppe.)

 

Aber nun zum Thema:

 

Benni (so heißt der Beagle) kommt von Russen die ihn laut dem Rolf (so nennen wir meinen Vermieter einfach mal) mega gut behandelt haben sollen. Sogar eine notwendige Milz-OP von 1000€ haben sie vollziehen lassen. 

 

Meine Fragen sind folgende: 

 

1) Dem Hund ging es dort gut, aber er sollte weg, da die Familie so habe ich Rolfs Worte verstanden sich neu orientiert haben. Sie gaben Benni also für 10€ ab. Erst sollten es 50€ sein, aber sie unterhielten sich ein wenig mit Rolf über den Hund und sagten dann, dass er ihnen einfach nen 10ner geben soll. Findet ihr das gut?

 

2) Der Hund kann gut alleine bleiben, aber er jault zwischendurch mal und kommt immer hoch in meine Wohnung (erlauben Rolf und ich ihm) und sucht meine Nähe. Woran kann das liegen? Ich denke da an Verlassensängste und Co.

 

3) Der Beagle meiner Ma ist 7/8 Jahre alt und schon sehr grau. Der Benni ist genau 8 (laut Pass) und ich habe ihn für einen Junghund von höchstens 2 Jahren gehalten. Mir sind die Augen rausgefallen als ich von Rolf erfuhr, dass er schon 8 ist. Wie kann ein Hund mit 8 noch so jung aussehen?

 

4) Benni kann Türen öffnen, da ich mich aber schnell erschrecke finde ich das nicht so toll. Zudem tue ich auch mal Dinge wie basteln oder kochen wo ich den Hund nicht im Wohn-Ess-Koch-Raum haben mag. Meine Klinge hat mir Rolf jetzt hochgestellt. Woran kann das nur liegen? Rolf meinte die Vorbesitzer hätten ihm das laut ihrer Aussage nicht abgewöhnen können. Aber er ist doch schon 8 glaubt ihr, dass es nicht vielleicht ne Ausrede ist?

 

5) Der Hund ist nicht kastriert. Kann es sein, dass der Hund sich wie ein Junghund verhält, weil er eben nicht kastriert ist? Das einzige was nicht mehr so ausgeprägt ist, ist der Spieltrieb, sonst hat er viele Verhaltensweisen die ich nur von Junghunden kenne, ich finde das sehr seltsam.

 

6) Benni ist nicht kastriert und lebte dies gestern einmal an mir aus... Ich dachte erst er springt nur hoch, aber es wurde mehr. Ich ekelte mich sehr. Wie kann/sollte ich mich in solchen Situationen am besten verhalten? Rolf ist nicht sicher ob er ihn kassieren soll. Was spricht dafür und was dagegen?

 

Entschuldigung für die vielen Fragen!!!

 

LG

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Der Hund ist gestresst, das Aufreiten ein  Stresssymptom. Da hilft nur kleinschrittiges Alleinebleibentraing und Eingewöhnung und vor allem ein Mensch , der  nicht  noch  mehr  Druck macht-freundlich  bleiben!

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Ein 8 jähriger Beagle sollte in meinen Augen jung und agil sein. Da sehe ich nichts falsches daran. Ich würde keinen Grund sehen ihn zu kastrieren, wenn er keine Probleme hat. Tja, das mit den Türen...ich mag es auch nicht so gerne, aber ich will auch nicht alle Türen abschließen und somit ist es meist von Erfolg gekrönt. Türen, die wirklich nicht einfach zu öffnen sein sollen, haben wir mit Drehknöpfen bestückt.

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@HundeMaxe Hallo und willkommen hier.

 

Meine Beagle Dame war mit 10 Jahren noch super agil und viele fragten auf der Strasse, ist der noch jung, also das kann schon gut sein.

 

Ich würde mit 8 Jahren nicht kastrieren.

 

Lass ihm etwas Zeit zum eingewöhnen, dass wird. Der Beagle ist nun nicht so sensibel in dieser Beziehung, hat eine sehr hohe Reizschwelle ja auch.

 

Hast du ihn sonst schon mit anderen Hunden zusammen gebracht, eigentlich mögen ja Beagle auch andere Hunde um sich rum.

 

Wie lange ist der kleine Racker denn schon da? Gebt ihm Zeit, fordert nicht viel ein, lasst ihn ankommen, bald ist er ein super anhänglicher Hund....

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Meine Rüden haben sich ohne Kastration völlig normal verhalten. Aufreiten gab es als erwachsene Hunde höchstens im aufgereizten Zustand bei anderen Hunden, wenn läufige Hündinnen in der Nähe waren. Es gibt auch noch andere Gründe für das Aufreiten, die nichts mit Vermehrung zu haben. Ich behaupte mal, dass man ihnen das beim Halter genauso abgewöhnen kann wie das Anspringen. Hier gibt es Tipps wie man das freundlich und möglichst gewaltfrei hinbekommt.

 

In meinen Augen ist Kastration keine Normalität, mit der man Probleme löst oder vermeidet, sondern die absolute Ausnahme, eine Maßnahme für den Notfall, wenn es gar nicht mehr anders geht z. B., wenn die Hormone für Krankheiten verantwortlich sind. (Überspitzt gesagt: man schneidet ja auch nicht den Kindern standardmäßig mit einem Jahr die Stimmbänder und Zunge raus, damit man keine nervigen Fragen beantworten muss und die Nachbarn sich nicht beschweren.)

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Ich arbeite mal deine Fragen ab:

 

1) Ich finde das weder gut noch schlecht. Wichtiger als das Geld ist die Frage, ob sie einigermaßen hingeschaut haben, wo der Hund hinkommt und wie es scheint, haben sie da ein gutes Händchen gehabt.

 

2) Kein Hund ist gern allein und wenn er die Möglichkeit hat, sich Gesellschaft zu suchen, dann tut er das. Das finde ich völlig normal. Je nachdem wie lange er schon da ist, kann es auch noch Unsicherheit sein. (Ich habe einen Hund, der wirklich schlecht allein bleiben kann, das ist noch mal ganz anders.)

 

3) Das "grau werden" ist bei Hunden wie beim Menschen: manche ergrauen früh, andere spät. Das allein sagt nichts aus. Mit 8 Jahren ist so ein Beagle nicht alt. Übrigens: wenn ich auf Nachfrage sage, meine Hündin sei 10, dann kommt als Antwort oft: Monate? Dabei ist Dina schon ziemlich grau, aber sie benimmt sich nicht so *hüpfhibbelhops*.

 

4) Meine Dina kann auch Türen öffnen. Das liegt daran, dass sie schlau ist und durch zuschauen lernt. Sie weiß, wie Klinken und Türen funktionieren. Deshalb hab ich hier Kindergitter + hochgestellte Türklinke, denn ich weiß, dass sie es immer versuchen würde und ich bin nicht sicher, ob sie nicht auch das mit der hochgestellten Klinke noch begreifen würde. (edit: übrigens: auch das Kindergitter versteht sie ziemlich gut. Ich hab es so eingestellt, dass es nach innen öffnet, damit es nicht mal nachgibt, wenn Dina dagegen hüpft. Dina hat sich das 3 Tage lang angeschaut und dann die Pfote eingehakt und einmal richtig kräftig gezogen.)

 

5) Eigentlich ist es eher andersrum: früh kastrierte Tiere können im Verhalten "welpig" und extrem verspielt bleiben. Aber du schreibst ja, dass er gar nicht so verspielt ist, also meinst du wohl einfach nur, dass er ein aktiver Hund ist? Da muss ich sagen: ich finde es normal, dass ein Hund im besten mittleren Hundealter aktiv und interessiert ist. Der ist grad mal knapp über die Hälfte seiner zu erwartenden Lebensspanne, es wäre doch traurig, wenn der schon auf Opa machen würde.

 

6) Für Kastration würde sprechen: Hodenkrebs, nicht behandelbare Prostataprobleme und ähnliches sowie extremer Stress bei Kontakt zu Hündinnen. Alles andere spricht gegen Kastration. Das Aufreiten kann alles mögliche gewesen sein (Aufregung, spielerisches irgendwas, Übersprungshandlung ....), ist aber kein Grund für eine Kastration. Ich würde den Hund einfach abpflücken und wenn er es wieder versucht, wegschicken.

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